Hier kann man's sehen, wie's passiert ist.
§ 315c StGB - Einzelnorm (gesetze-im-internet.de) -> (1) 2. b)
Das Kriterium "grob verkehrswidrig und rücksichtslos" sollte in dem Fall wohl erfüllt sein.
Hier kann man's sehen, wie's passiert ist.
§ 315c StGB - Einzelnorm (gesetze-im-internet.de) -> (1) 2. b)
Das Kriterium "grob verkehrswidrig und rücksichtslos" sollte in dem Fall wohl erfüllt sein.
Du wirst ihm sicher gesagt haben,...
Ja, habe ich alles gesagt. Aber ER ist der Leiter des Tiefbauamtes und ICH bin nur eine kleine doofe Fahrrad-Nervensäge, die keine Ahnung hat.
Das liegt aber nicht unmittelbar an den vermeintlich aberwitzig hohen PDLX-Geschwindigkeiten, sondern einfach nur daran, dass hohes Lebensalter unabhängig von der Verkehrsart der größte Risikofaktor für einen schweren Verkehrsunfall überhaupt ist.
Ich glaube, dass da beide Dinge zusammenkommen. Pedelecs werden ja zunehmend auch von Jüngeren gefahren, aber sicherlich ist das ein Trend, der zunächst bei den Älteren losging. Das sind aber auch diejenigen, die ohne E-Unterstützung eher nicht mit 25 km/h auf dem Fahrrad unterwegs sind, sondern eher mit 15 km/h. Das macht an den typischen Kreuzungssituationen einen erheblichen Unterschied.
Mit dem Alltagsrad fahre ich meist auch um die 25km/h und glaube, dass viele der kritischen Situationen nicht entstanden wären, wenn ich 10km/h langsamer fahren würde (oder wenn ich nicht auf dem "Radweg" gefahren wäre). Wer lange Zeit mit dem Fahrrad mit max. 15km/h unterwegs war, muss sich jedenfalls deutlich umstellen, wenn es um mögliche Gefahrensituationen auf "Radwegen" geht und das kann ich leider nicht beobachten, dass das auch wirklich getan wird. Die Leute fühlen sich auf "Radwegen" sicher und werden dadurch sorglos.
Leider beobachte ich das auch im Verhalten gegenüber Fußgängern, an denen so eng vorbeigefahren wird, wie es beim Überholen Auto/Fahrrad auf der Fahrbahn regelmäßig zu großem Wehklagen führt.
Und beim Fußverkehr und langsamen Fahrradverkehr ist die späte Sichtbarkeit durch die Fahrzeuge, die aus der Seitenstraße auf die Hauptstraße fahren, weniger gravierend, weil mehr Zeit bleibt, um reagieren zu können.
Man muss allerdings nicht davon ausgehen, dass bei ![]()
tatsächlich langsamer gefahren wird als bei
. Die Leute fahren da mit ihren Pedelecs genauso schnell wie überall anders auch.
Statistisches Bundesamt: Zahl der Verkehrstoten auf Rekordtief gesunken - DER SPIEGEL
Und der ADFC dazu:
ZitatFür den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) stellten diese Zahlen allerdings keinen Grund zur Entwarnung dar, der Rückgang sei hauptsächlich ein Pandemieeffekt: »Bei der Verkehrssicherheit für Radfahrende hat sich 2021 nichts Gravierendes verbessert«, sagte die Bundesgeschäftsführerin Ann-Kathrin Schneider.
Wie sollte man auch mit einer solchen guten Nachricht die eigene "Wir brauchen mehr Radwege"-Propaganda aufrecht erhalten?
Es macht aber auch wohl kaum ein Fahrradfahrer oder Fußgänger auf diesem Gehweg den Schlenker im Einmündungsbereich mit. Wer sich mittig auf dem rot gepflasterten Fußweg bewegt, der passiert den Einmündungsbereich am Rand des angelegten Weges.
Ja, genau. Wer mit dem Fahrrad auf diesem freigegebenen Gehweg fährt, wird wohl dieser Linie folgen und ist somit an der Kreuzung schlechtest möglich zu sehen und kann selbst auch erst im letzten Moment sehen, ob ein Auto aus der Nebenstraße kommt.
Die flachen Rampen sind Unfug und es ginge auch anders.
Endlich scheint auch der SPD aufzufallen, dass sie mit dem russischen Gasvertreter und Exkanzler Gerhard S. aus H. ein Problem hat
Gerhard Schröder: SPD-Politiker fordern von Lars Klingbeil Machtwort - DER SPIEGEL
Und das ist leider kein Witz: Der Leiter des Stader Tiefbauamtes hat mir mal gesagt, dass die an Kreuzungen abgerückten "Radwege" der Sicherheit dienen sollen, weil damit Platz geschaffen wird, um als Radfahrer im Falle des Abbiegens ohne vorherigen Schulterblick des Autofahrers noch reagieren zu können.
Der Darmstädter wird dazu natürlich sagen, dass man noch viel weiter abrücken müsste, damit es einen Effekt hat, aber sowas kommt in der Realität dabei heraus und wird mit den selben "Argumenten" begründet, die auch der Darmstädter anführt.
Dass damit die ohnehin schon katastrophalen Sichtbeziehungen noch weiter verschlechtert werden, die aus meiner Sicht die Hauptursache für die mit Abstand häufigsten Unfälle sind, wird dabei komplett ausgeblendet.
Im gezeigten Fall konnte ich die geplante Anbringung blauer Schilder verhindern, aber das war tatsächlich als gemeinsamer Geh- und "Radweg" mit Benutzungspflicht gedacht.
LKW-Rechtsabbieger sind beileibe nicht die einzigen Risiken, die Radfahrern an Kreuzungen drohen.
Die Fixierung auf die Rechtsabbiege-Unfälle verwundert mich auch sehr. Ich habe gerade nicht die Daten für ganz Deutschland griffbereit, aber so sieht die Verteilung der Unfalltypen in Niedersachsen ("Radwegland Nr. 1") aus.
Mit großem Abstand ist in Niedersachsen der Einbiegen-/Kreuzen Unfall der häufigste Unfalltyp und der Zusammenstoß mit einbiegendem/kreuzendem Fahrzeug die häufigste Unfallart. Das dürfte deutschlandweit sicherlich nicht viel anders aussehen.
Krieg verlangt immer nach eindeutiger Positionierung und lässt wenig Raum für Zwischentöne. Selbstverständlich ist ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg seitens Russland absolut inakzeptabel. Man muss dennoch aufpassen, sich die Ukraine nicht als Hort der Demokratie und westlicher Werte schönzureden.
Die Aggressionen gehen in diesem Fall eindeutig von Russland aus und die Menschen in der Ukraine haben unsere Unterstützung verdient, wo wir sie leisten können. Militärisch können wir gegen Putins Armee nichts ausrichten, sondern die NATO kann allenfalls eine Drohkulisse aufbauen, dass Putins Größenwahn sich nicht noch weiter Richtung Westen ausdehnt. Militärexperten sind sich einig, dass Russland diesen Krieg gewinnen wird und dass es allenfalls eine Frage ist, wie lange er dafür benötigt. Das wird aber nicht bedeuten, dass die Ukraine damit einfach zu einem Teil Russlands wird. Putin kann versuchen, dort eine Marionettenregierung zu installieren wie in Belarus aber damit ist keines der schon vorher bestehenden Probleme gelöst.
China schaut sich sicherlich genau an, wie die internationalen Reaktionen auf Putins Invasion ausfallen und wird schon ausrechnen, ob es sich einen Angriff auf Taiwan leisten kann. Dass die sich im Sicherheitsrat nicht gegen Putin stellen, dürfte klar sein.
Da besteht noch ein großes Potenzial!
Nicht bei jedem, aber sicherlich bei vielen. Ich helfe Freunden immer bei der Nebenkostenabrechnung und da gab es einen Fall, wo ihre Mieter auf einmal die vierfachen Heizkosten verursacht haben wie der Vormieter. Die hatten in der Wohnung ständig >25°C und die Temperatur bei voll aufgedrehten Thermostaten über das Öffnen der Fenster reguliert. Kann man sich nicht ausdenken.
Bei uns hat sich die Anschaffung dieses Kleidungsstücks positiv ausgewirkt. Die Troyer hatten sich nach einem Jahr über die geringere Gasrechnung amortisiert. Und dabei hatten wir die nicht bewusst dafür angeschafft, um die Temperatur in der Wohnung abzusenken, sondern das hat sich einfach ergeben, weil wir die auch oft drinnen tragen und es einem dann bei 22°C einfach zu warm ist. ![]()
ZitatRadfahren macht Spaß, ist gesund und gut für die Umwelt. In überfüllten urbanen Zentren wird das Auto - auch das emissionsfreie E-Auto - zukünftig nur dann akzeptiert, wenn das Rad genug Raum im Mobilitätsmix hat.
Selbst dem ADAC geht es mit der Mobilitätswende zu langsam voran.
ADAC sieht keinen Fortschritt zu nachhaltiger Mobilität - DER SPIEGEL
Gruselig: Donald Trump kehrt mit eigener Plattform in soziale Medien zurück - DER SPIEGEL
Die ersten beiden Lügen stecken bereits im Namen der neuen Plattform.
Außerhalb dieser Uhrzeit kann man eigentlich machen was man will, solange der KFZ-Verkehr nicht behindert wird
Same here. Am Sonntag Abend wird nie kontrolliert. Von
über
bis nochmals zum expliziten Parkverbot mit ist alles dabei. Manchmal fährt die Feuerwehr zum Test durch die Altstadt und wo sie nicht durchkommen wird abgeschleppt. Aber leider nur 1-2 mal im Jahr und garantiert nicht an einem Sturm-Wochenende.
Heute war ich kurz davor, mich zu freuen, als ich eine Beschildung mit ![]()
+ Anlieger bis Baustelle frei. Tatsächlich kommt man mit dem Fahrrad an der Baustelle gut vorbei.
So sah es dann aber an der Stelle aus, an der es für Anlieger mit dem Kfz nicht mehr weitergeht. Der Sturm hat dem originellen Arrangement vermutlich auch noch eine besondere Note gegeben, z.B. in Form des lose herumliegenden
.
Wenn man denn hier mit dem Rad durchfahren darf, sollte man vielleicht auch eine Lücke lassen, wo man auch durchkommt. Links am Rand lauert eine dunkle Fußplatte und das schmale Pflaster rechts ist ein Gehweg.
Und in einem Fall wie am Schiffgraben, wo jahrzehntelang der Gehweg für den Radverkehr stadtauswärts freigegeben war und auf der gegenüberliegenden Seite ein Hochbordradweg angelegt ist, kann man nicht erwarten, dass über Nacht alle Fahrradfahrerinnen von der Erkenntnis erleuchtet werden, dass der Radfahrstreifen die einzig genehmigte "Fahrrinne" darstellt.
Erst recht nicht, wenn man parallel dazu den Gehweg zum Radfahren freigibt.
Es gibt hinsichtlich der Akzeptanz einen Unterschied, zwischen dem, was auf dem Papier steht und dem praktischen Umgang damit.
Ja klar: Man wird beobachten, dass einige Radfahrer nach Anlage des Radfahrstreifens weiterhin auf dem Gehweg fahren, na und? Muss man es deswegen erlauben, weil es einige Leute nicht kapieren, dass man mit dem Fahrrad nichts auf Gehwegen zu suchen hat?
Ich beobachte vor meiner Tür auch oft, dass Autos im Parkverbot parken. Sollte man deswegen das Parkverbot aufheben? Oder den verkehrsberuhigten Bereich, weil sowieso niemand mit Schrittempo fährt?
Die StVO ist kein Wunschkonzert.