Die Polizei könnte ja vor der Kreuzung an die Autofahrer Info-Flyer verteilen, auf denen erklärt wird, dass man an roten Ampeln anhalten soll.
Beiträge von Yeti
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Ich schlage als nächste Eskalationsstufe eine Schrankenanlage vor:
Ich finde es erstaunlich, dass es die Pozilei Lüneburg nicht als nächste Eskalationsstufe in Betracht zieht, dort mal zu kontrollieren. Oder gilt die neue Ampelschaltung lediglich als Verkehrsexperiment in Kombination mit einer Volksabstimmung? Wenn sich die Mehrheit nicht daran hält, gilt es nicht?
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Ich meinte was anderes: Natürlich könnte die Politik Anreize setzen, damit künftig mehr leichtere Fahrzeuge verkauft werden. Aber die müssten dann erstmal gebaut und verkauft werden. Zumindest würden davon nicht die existierenden Schwergewichte von den Straßen verschwinden. Ein Tempolimit würde von jetzt auf gleich den Energiebedarf der existierenden Flotte senken.
Und ob Steueranreize für kleinere Fahrzeuge tatsächlich den Trend zu immer größeren und schwereren Autos brechen würden? Ein großer SUV ist ja ohnehin schon um Einiges teurer als ein Kleinwagen und das hält die Leute auch nicht davon ab, sich diesen Mist zu kaufen. Vermutlich würde das nicht viel ändern, außer dass noch mehr rumgeheult wird, wie sehr die armen Autofahrer vom Staat gemolken werden (mimimi...).
Wenn ich was zu sagen hätte, würde ich an allen Zufahrtsstraßen in die Städte Betonpoller im Abstand von 1,80m hinbauen. Wer da nicht durchpasst, muss draußen bleiben oder nebenan durch die Mautstation fahren und eine gewichtsabhängige Maut bezahlen. Voll besetzte Fahrzeuge bekämen eine Ermäßigung. Autos, die zwischen den Pollern stecken bleiben, weil der Fahrer es trotzdem versucht hat, durchzukommen, werden direkt vor Ort verschrottet.
Das könnte vielleicht helfen.

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Gehts nicht längst viel mehr um Gewicht als um Speed? Warum ist das ein Tabu-Thema?
Man kann Autos recht einfach durch einen politischen Beschluss langsamer machen aber nicht leichter. Die benötigte Energie, um ein Auto in Bewegung zu halten steigt auch etwa mit dem Quadrat der Geschwindigkeit, aber nicht einmal linear mit der Masse.
Dass das Auto als Transportsystem äußerst ineffizient ist, ist ein anderes Thema, an dass sich in der Tat wohl niemand so recht rantraut.
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Wenn es um den Radverkehr geht, hat wohl jede Verkehrsbehörde ihre eigene Version.
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Die StVO ist in allen Bundesländern die Selbe

Aber eine solche deutliche Klarstellung der obersten Verkehrsbehörde des Bundeslandes ist natürlich hilfreich.
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Ich muss das alte Thema nochmal hoch holen, da ich kürzlich folgenden Hinweis erhalten habe.
Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie und Verkehr äußert sich hier sehr klar zu den Umlaufsperren (bereits 2014!).
- Umlaufsperren ohne verkehrsrechtliche Anordnung sind Verkehrshindernisse im Sinne des §32 StVO und stellen ggf. einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr gemäß §315c StGB dar.
- Umlaufsperren sind eine Beschränkung des fließenden Verkehrs, so dass bei deren verkehrsrechtlicher Anordnung §45 (9) anzuwenden ist.
- Vor Anordnung von Umlaufsperren ist zu prüfen, ob eine Minderung der besonderen Gefahrenlage durch mildere Mittel erreicht werden kann.
- Zur Durchsetzung von Verkehrsverboten sind Umlaufsperren unzulässig.
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Speedcam: App ermittelt dank KI Geschwindigkeit von Autos – Wut auf Entwickler
Speedcam: App ermittelt dank KI Geschwindigkeit von Autos – Wut auf EntwicklerIn Großbritannien ist eine App verfügbar, die präzise die Geschwindigkeit vorbeifahrender Autos ermitteln können soll. Die Begeisterung hält sich in Grenzen.www.heise.de -
Aus dem Artikel von Prof. Rahmstorf
ZitatAuch manche Journalisten in den deutschen Medien sahen und sehen leider ihre Rolle darin, wissenschaftlich unsinnige Behauptungen aus der Klimaquerdenker-Ecke ungeprüft salonfähig zu machen, und versuchen dies gar als kritischen Journalismus zu verkaufen.
Auch beim Spiegel selbst darf der ehemalige Bild-Redakteur Nikolaus Blome seinen Unfug verbreiten.
Unsinnige Ukraine-Vorschläge: Tempolimit für Trittbrettfahrer - Kolumne - DER SPIEGEL
Er tut so, als hätte irgendwer behauptet, dass ein Tempolimit alleine den Krieg in der Ukraine beenden könne. Tatsache ist, dass der Krieg deutlich macht, dass wir alle Register ziehen müssen, um aus fossilen Energien auszusteigen. Ein Tempolimit ist dafür nur ein Baustein, aber einer, den man ohne große Investition und sofort umsetzen könnte.
Natürlich ist es damit nicht getan. Ich halte auch die bisherige Fixierung auf den Kohleausstieg nicht für zielführend, denn wir müssen nicht raus aus der Kohle, sondern raus aus allen fossilen Energien. Wenn wir jetzt Kohle durch Erdgas ersetzen, ist für den Klimaschutz nichts gewonnen. Bei der Verbrennung von Erdgas entsteht zwar weniger CO2, dafür hat Methan selbst eine massiv höhere Klimawirkung und wir haben leider beim Transport des Gases 1-2% Verluste, die unverbrannt in die Atmosphäre entweichen. Das gilt auch für synthetisch aus 100% erneuerbaren Energien hergestelltes Methan.
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Gerade beim Rechtsabbiegen ohne Schutz-, Radfahrstreifen oder Radweg gibt es ja auch die blöde Situation, dass beide warten müssen:
- Der Autofahrer muss in gleicher Richtung fahrende Radfahrer durchlassen.
- So lange das Auto noch rollt, darf der Radfahrer aber nicht rechts vorbei.
Aus meiner Sicht darf man auf einem Schutzstreifen nicht rechts überholen, außer unter den Voraussetzungen des §5 (8). Das gilt aber nur für wartende (= stehende) und nicht für langsam fahrende Fahrzeuge.
Auf dem getrennten Radweg oder Radfahrstreifen ist es was Anderes, weil es dann kein Überholen sondern Vorbeifahren ist. Dann gilt ausschließlich §9 für den Rechtsabbieger, der geradeaus fahrende Radfahrer durchlassen muss. Dass man auf dem Fahrrad stets damit rechnen sollte, dass das nicht klappt, steht auf einem anderen Blatt.
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Das kommt daher, dass "Radwege" oft als Parkplätze angesehen werden und da gilt das schließlich auch.
Zitat(5) An einer Parklücke hat Vorrang, wer sie zuerst unmittelbar erreicht
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Das könnte ich mir nicht einmal vorstellen, wenn Putin sich heute Nachmittag noch in den Kopf schießen würde.
Was soll denn nach jahrelanger Desinformation der gesamten Bevölkerung nach ihm kommen?
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Bei einem temporären, auf drei Monate befristeten Tempolimit stimmt es natürlich, dass es beschildert werden müsste. Aber das wäre ohnehin Unfug, denn auch in drei Monaten müssen wir noch zusehen, von russischen Energieimporten unabhängig zu werden. Oder glaubt man in der FDP, dass in drei Monaten der Krieg in der Ukraine vorbei ist und man mit Putin wieder Geschäfte macht, als wäre nichts gewesen?
Dass ein allgemeines Tempolimit die Gesellschaft spaltet, glaube ich auch nicht. Die Gesellschaft ist bereits gespalten in einen Teil, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und Konsequenzen zu tragen und in einen Teil, der unter Freiheit versteht, tun und lassen zu können, was man will. FDP-Wähler findet man wohl eher im zweiten Teil.
Und bei Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts stand doch nie zur Debatte, dass auf Hauptstraßen nicht unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin Tempo 50 möglich wäre.
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Für wir blöd hält der uns?
Tempolimit: Volker Wissing begründet Ablehnung mit Schildermangel - DER SPIEGEL
Ein allgemeines Tempolimit müsste gar nicht beschildert werden, sondern das wäre eine Ergänzung in §3 StVO. Einzig die Schilder an den Landesgrenzen, die auf die allgemeinen Tempolimits hinweisen, müssten geändert / ergänzt werden.
Zum Glück gibt es genug
![Zeichen 240 [Zeichen 240]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-240.png)

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Beim Betreiber werde ich mich auf jeden Fall auch beschweren, auch wenn ich da wenig keine Hoffnung auf Besserung habe.
Das dürfte ein hoffnungsloser Kampf sein. Mich würde es auch nicht wundern, wenn die Roller mal von erbosten Autofahrern auf den Gehweg umgeparkt werden, wenn sie ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestellt wurden. So lange auch Polizei und Ordnungsämter wegen des "Parkdrucks" Verständnis für regelwidriges Parken zeigen, wird sich nichts ändern.
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Weil nur beim Autoverkehr mind. 90% der gesamten Antriebsenergie in die Bewegung des Transportmittels geht und nur ein minimaler Bruchteil in die Fortbewegung des Passagiers.
Was es nicht besser macht: 60-70% der Energie gehen beim Verbrennungsmotor direkt in Form von Wärme flöten (heiße Abgase und Wärmeabfuhr über den Kühler). Nur von den verbleibenden 30-40% werden dann 90% in die Bewegungs des Transportmittels umgesetzt.
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Auch jetzt seien noch weniger Autos unterwegs. „Was passiert, wenn wir wieder so viel Verkehr wie vor Corona haben?“, fragte der ADAC-Sprecher. „Die Autos sind nicht weg.“
Wenn man die Autos verdrängen würde, wären sie aber doch weg. Da scheint mir eine Logiklücke in der Argumentationskette des ADAC zu klaffen.