Beiträge von Yeti

    Das hier ist meiner Ansicht nach gemeingefährlicher Unsinn.

    Wo ist der Signalgeber für die Fahrbahn, der rot zeigt wenn die querende Fußgängerfurt und/oder der querende Fahrbahnverkehr grün hat ?

    Wo ist das Z.205 das die Vorfahrtsregelung zeigt , wenn die Ampel nicht in Betrieb ist

    Gibt es alles nicht und das hatte ich meiner Lieblings-VB auch schon vor 5 Jahren gesagt. Interessiert aber niemanden.

    Nein, nicht nur die Rinne. Das hatten wir doch

    1. Rinne raus, durchgehend gleicher Belag

    2. 30 Zone 50m vorher beginnen lassen

    3. Leitlinie weg

    Das mag vielleicht nicht dazu führen, dass es überhaupt keine Vorfahrtverstöße mehr gibt, aber das werden dann deutlich weniger sein.

    Alternative: T30 Zone erst nach dem Gleisübergang beginnen lassen und der Straße, die wie eine Vorfahrtstraße aussieht, weiterhin Vorfahrt geben.

    die StVO kennt aber keine "Pflastersteinlinie" als Regelung der Vorfahrt

    Es stellt hier ja niemand infrage, dass dort rechts vor links gilt. Mich wundert allerdings überhaupt nicht, dass das dort nicht funktioniert.

    By the way: Was gilt denn hier?

    Aus dieser Richtung würde ich anhand der Beschilderung sagen: rechts vor links. Doof nur, dass die Kreuzung in der Querichtung mit [Zeichen 306] beschildert ist und es in den anderen Richtungen eine Ampel gibt.

    Ändern diese 3 Striche etwas an der Ignoranz des T30-Zonen-Zeichens oder wird die Einmündung von rechts dadurch anders bewertet?

    In Kombination mit den Pflastersteinen am Rand, die den Eindruck erwecken, dass von rechts keine gleichwertige Straße, sondern ein vbB oder eine untergeordnete Straße einmündet, auf jeden Fall.

    Die T30 Zone sollte direkt hier beginnen...

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    ...und die Leitlinie von Anfang an demarkiert werden. Man muss dort schon beim Einfahren in die Straße merken, dass das eine T30 Zone ist und nicht erst, dass die Straße später dazu wird.

    Oder man macht es wie in Stade und erklärt die Verkehrsregeln überall noch einmal per Zusatzzeichen.

    Schönes Beispiel für "wir wissen, dass es gefährlich ist - aber machen nicht. Außer drauf hinweisen" :S

    Ich frage mich, wie sich die Verantwortlichen vor Gericht äußern würden, wenn dort jemand ernsthaft zu Schaden kommt. Glauben die wirklich, dass ein Warnzeichen ausreicht?

    Ja, klar. Aber man sieht der Kreuzung an, dass dort früher eine andere Regelung galt. Wenn eine Straße wie eine Vorfahrtstraße aussieht, dann glauben die Leute halt auch, dass sie Vorfahrt haben. Warum ist da eine Leitlinie markiert? Das ist in einer Tempo 30 Zone genau aus diesem Grund nicht zulässig, weil es Missverständnisse über die Vorfahrt befördert.

    Zitat

    Die Zonen-Anordnung darf sich weder auf Straßen des überörtlichen Verkehrs (Bundes-, Landes- und Kreisstraßen) noch auf weitere Vorfahrtstraßen (Zeichen 306) erstrecken. Sie darf nur Straßen ohne Lichtzeichen geregelte Kreuzungen oder Einmündungen, Fahrstreifenbegrenzungen (Zeichen 295), Leitlinien (Zeichen 340) und benutzungspflichtige Radwege (Zeichen 237, 240, 241 oder Zeichen 295 in Verbindung mit Zeichen 237) umfassen.

    Merkwürdig :/

    Neuer Versuch

    Hier sieht man, dass der Überholvorgang mit ausreichendem Abstand erfolgte. Dafür fährt die Radfahrerin allerdings voll im Dooring-Bereich

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    Hier sind die Schilder, die auf die Gefahren durch die Rinne hinweisen.

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    Tatsächlich auch in Gegenrichtung

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    Kann es sein, dass mit den Links was nicht stimmt?

    Bei mir funktioniert es.

    Der erste Link zeigt eine Situation, in der eine Radfahrerin auf dem "Angebotsradweg" an einer Engstelle überholt wird.

    Der zweite Link zeigt ein [Zeichen 101] mit einem Zusatzzeichen, das auf eine besondere Gefahr durch die Bordsteinkante zwischen Fahrbahn und "Radweg" hinweist.

    Erste Frage: Wenn der bestehende "Radweg", bzw. ein Wechsel zwischen Fahrbahn und "Radweg" als besondere Gefahr erkannt wurde, auf die man sogar mit einem allgemeinen Gefahrzeichen hinweisen muss: Warum wurde diese Gefahr dann nicht beseitigt?

    Zweite Frage: Besteht die selbe Gefahr nicht auch in Gegenrichtung, wo man mit den Markierungen alles dransetzt, dass Radfahrer nicht auf der Fahrbahn der in Gegenrichtung freigegebenen Einbahnstraße fahren, sondern auf dem "Angebotsradweg"?

    Sorry, dass das alles nichts mehr mit "Umfragen" zu tun hat :saint:

    In der einen Richtung sollen Fahrradfahrer*innen den roten Angebotsradweg nutzen.

    Merken Sie es selbst?

    Wenn es ein Angebotsradweg ist, den man nutzen soll: Wozu dann die Freigabe der Einbahnstraße? Das [Zeichen 267] gilt schließlich nur für die Fahrbahn.

    In Richtung der [Zeichen 220-20] ist es dann auch ein Angebot, das man aber nicht nutzen soll, weil Fahrradpiktogramme auf der Kernfahrbahn sind?

    Braucht man dieses Angebot wegen der Sicherheit?

    Andererseits: Was wäre besser?

    Eine durchgängige Fahrbahn, die für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben ist in der ganzen Breite inkl. der roten Streifen.

    Trainiere ordentlich das Fahrradfahren, dann bist du auf dem Fahrrad bald schneller an den vielen Zielen, die du jetzt noch mit dem Auto ansteuerst?

    Nein, es geht nicht um Training, sondern um systematische Benachteiligung. Um mit dem Fahrrad schnell ans Ziel zu kommen, muss man vor allem die ganzen Schikanen abschaffen, die einen langsam machen.

    Direktes Linksabbiegen: Dadurch habe ich eine längere Grünphase als auf dem "Radweg" und vor allem muss ich höchstens an einer Ampel anhalten und nicht an zweien. Wer über den "Radweg" abbiegt, muss mindestens an einer roten Ampel warten, aber meistens an zwei Ampeln, weil das Kombisignal für den "Radweg" natürlich die längeren Räumzeiten des Fußverkehrs berücksichtigt und daher früher rot wird.

    An Kreisverkehren habe ich auf der Kreisfahrbahn den kürzeren Weg, keine abrupten Verschwenkungen und ich muss nicht an jeder Querung fast anhalten, um sicherzugehen, dass ich nicht von ein- oder ausfahrenden Autofahrern abgeräumt werde.

    Auf gemeinsamen Geh- und "Radwegen" muss man ständig bremsen, um auf Fußgänger zu achten, während ich auf der Fahrbahn meistens durchfahren kann.

    Die Fahrbahnen sind asphaltiert, "Radwege" gepflastert, so dass ich auf der Fahrbahn mit gleicher Anstrengung eine höhere Geschwindigkeit erreiche. Auf der Fahrbahn stehen auch keine Mülltonnen oder Werbeaufsteller und die Fahrbahn ist immer breit genug, andere zu überholen.

    Und dabei meine ich nicht primär die Hauptstraßen, auf denen es sich oft staut, sondern ganz normale Verbindungs- und Erschließungsstraßen, auf denen wirklich jeder (!) auf der Fahrbahn fahren kann, wenn nicht ständig behauptet werden würde, dass das zu gefährlich sei und für die "Besorgten" dann ein 1,20m breiter Gehweg zum Schleichradeln freigegeben wird.

    Ihnen geht es doch gar nicht um die Sicherheit, sondern um das wohlige Gefühl, niemandem zur Last zu fallen.

    Schauen Sie sich doch zum Beispiel mal diesen Mist an (einfach mal weiter durchklicken):

    Goethestraße
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    Oder anders gefragt:
    Ist nicht automatisch jede Infrastruktur, die zum schnell fahren geeignet ist, auch zum langsam fahren geeignet?

    Ausgangspunkt meiner Frage war dieses Zitat:

    Und es ist gut, dass der ADFC aus dem Selbstverständnis heraus agiert, dass gerade auch langsam fahrende Fahrradfahrer*innen willkommen sind und besonders für diese Gruppe unter den Fahrradfahrer*innen die Verkehrsinfrastruktur zu verbessern ist.

    Welche Verbesserung der Infrastruktur (nicht Änderung der Verkehrsregeln) ist für "langsam fahrende Fahrradfahrer*innen" erforderlich? Das ist etwas anderes als die Frage, was man tun muss, damit man dort nicht schnell fahren kann.

    Im Übrigen halte ich es für einen Fehlschluss, dass eine Förderung des Radverkehrs vor allem auf langsame Radfahrer abzielen muss. Wenn das Fahrrad im Alltagsverkehr mehr Autofahrten ersetzen soll, dann darf die Fahrradnutzung kein Zeitnachteil sein. Die Zielgruppe sind daher eher Leute, die auch auf dem Fahrrad zügig an ihr Ziel kommen wollen und keine Gelegenheits- Langsamradler.

    Wenn ich in Städten mit einem deutlich höheren Radverkerhsanteil unterwegs bin, werde ich regelmäßig von schnelleren Radfahrern überholt. Hier in Stade bin ich meistens der Schnellste auf dem Fahrrad und das nicht, weil ich besonders schnell fahre, sondern weil diejenigen, die schnell ans Ziel kommen wollen, das Auto nehmen.

    Auf der openstreetmapKarte kann man gut sehen, dass das ein erheblicher Umweg wäre, wenn ich nicht die Möglichkeit nutzen würde durch die Fußgängerzone zu fahren.

    Kommt drauf an, wo man herkommt. Aus Richtung der Callinstraße würde ich gleich durch die Rehbockstraße und aus Richtung Süden durch die zur Straße Am Moore parallele Straße Am Kleinen Felde fahren. Da müsste ich nirgends mit Schritttempo fahren oder absteigen.

    Ein Umweg ist das nur, wenn man direkt an der von Ihnen gezeigten Ecke seine Fahrt startet.

    Fahre mit dem Fahrrad auf der Autobahn!* Dann weißt du, dass es für Fahradfahrer*innen wichtigere Dinge gibt als großzügig ausgelegte Kurvenradien von 200 buis 400 Meter. ;)

    *Warnhinweis: Diese Empfehlung nicht unsetzen! =O <3 Der Satz ist eine rhetorisch gemeint.

    Warum antworten Sie nicht auf meine Frage: Welche besonderen Anforderungen werden an eine Infrastruktur gestellt, um darauf langsam zu fahren?

    In jedem Fall ist der Unfall eine Mahnung an Fahrradfahrer*innen, die den Gehweg benutzen, dass sie tatsächlich auch Schrittgeschwindigkeit fahren sollten, nicht nur deshalb, um keine Fußgänger*innen zu gefährden, sondern auch deshalb, weil das die Chance erhöht von abbiegenden Autofahrern rechtzeitig erkannt zu werden.

    Warum sollte man das Fahrrad wählen, wenn man sich mit Schrittgeschwindigkeit fortbewegen will?

    Abgesehen davon sollte man auf dem Gehweg nicht mit Schrittgeschwindigkeit fahren, sondern man muss es. Aber gleich kommen Sie sicherlich wieder mit Zahlen, bis zu welchem Tempo man das als Schrittgeschwindigkeit durchgehen lassen kann. Merken Sie eigentlich nicht Ihre eigenen Widersprüche?

    Keine zu schnellen Fahrzeuge.

    Das ist doch aber keine Anforderung an die Infrastruktur :/

    *edit: umgekehrt vielleicht ist es eine Anforderung an eine Infrastruktur zum Schnellfahren, dass es dort keine langsamen Fahrzeuge oder Fußgänger gibt. Hier ging es aber doch nicht um Autobahnen, sondern um innerörtliche Straßen. Ist das auch eine Infrastruktur, die zum Schnellfahren da ist?

    ...dass gerade auch langsam fahrende Fahrradfahrer*innen willkommen sind und besonders für diese Gruppe unter den Fahrradfahrer*innen die Verkehrsinfrastruktur zu verbessern ist.

    Kurze Verständnisfrage: Ich verstehe, dass eine Infrastruktur, auf der man schnell fahren kann, erhöhte Anforderungen an die Oberfläche, Kurvenradien, etc. erfüllen muss. Aber welche besonderen Anforderungen werden denn an eine Verkehrsinfrastruktur gestellt, um darauf langsam zu fahren?

    Die Frage nach einem Stimmungsbild finde ich zunächst einmal legitim. Das Problem ist vielmehr, dass der ADFC hinterher nicht unterscheidet zwischen Gefühlen (nach denen gefragt wurde) und Fakten.

    Aus "Viele Radfahrer fühlen sich in XY nicht sicher" wird dann "Radfahren ist in XY nicht sicher".

    Die Fragen sind zudem zu unspezifisch und somit völlig ungeeignet, um konkrete Maßnahmen daraus abzuleiten. Frage Nr. 2 würde ich ganz klar mit "man wird hier als Radfahrer nicht ernst genommen" beantworten. Aber vermutlich habe ich für dieses Gefühl ganz andere Gründe, als der ADFC Wahnwesten-Opa, der auf dem linksseitigen Gehweg Fußgänger anklingelt und sich ärgert, dass die ihm nicht sofort Platz machen, oder dass die Stadt seine Sorgen nicht ernst nimmt und nicht überall "Radwege" anordnet. Radfahrer sind nunmal keine heterogene Gruppe mit gemeinsamen Zielen und daher leicht gegeneinander auszuspielen.

    Insofern betrachte ich den Fahrradklima-Test als alle zwei Jahre abgehaltenes Ritual, wo die Leute ihrer Unzufriedenheit Ausdruck verleihen dürfen. Auch wenn es nichts Konkretes daraus abzuleiten gibt, setzt das immerhin etwas der Selbstgefälligkeit der hiesigen Verwaltung entgegen, schon immer alles richtig gemacht zu haben.