Da geht es um entgegenkommende oder in gleicher Richtung gehende, aber nicht um kreuzenden Fußgängerverkehr.
Sonst gilt § 25 StVO 2013 - Einzelnorm
Da geht es um entgegenkommende oder in gleicher Richtung gehende, aber nicht um kreuzenden Fußgängerverkehr.
Sonst gilt § 25 StVO 2013 - Einzelnorm
Was soll immer diese Geisterradlerargumentation in solch einer Situation? Da das „Geisterradeln“ je nach Ort seitens der verantwortlichen Behörden sogar vorgeschrieben sein kann, MUSS jeder Abbiegende stets mit solch einem Querverkehr von beiden Seiten rechnen, will dieser nicht permanent aufmerksam die gerade gültige Wegsituation für Radfahrer verfolgen.
Was heißt "Argumentation"? Es ist eine Möglichkeit, die auch aus meiner Sicht nicht unwahrscheinlich ist, auch wenn wir es aus der Meldung nicht entnehmen können. Das heißt nicht "selbst schuld" oder "das kommt davon" und natürlich hast du recht, dass beim Abbiegen nach rechts die Verpflichtung besteht, auch darauf zu achten, ob von rechts jemand auf dem Geh- oder "Radweg" kommt.
Randnotiz: Jogger haben keine Vorfahrt, weil sie nicht fahren und hätten in der Situation warten müssen. Eine Regel, die wenige kennen und noch weniger verstehen, die aber -wie ich gehört habe- geändert werden soll? Auch da gilt natürlich, dass man trotzdem damit rechnen muss.
„Visionzero“ bedeutet, Fehlerquellen auf allen denkbaren Ebenen zu entschärfen.
Genau das! Die erste Ebene ist das eigene Verhalten. Ich bin früher auch mal auf der falschen Seite gefahren, wie es hier alle machen und weil es manchmal komplizierter ist, sich korrekt zu verhalten. Das mache ich seit einigen Jahren konsequent nicht mehr. Das hat dazu beigetragen, dass sich meine persönliche Statistik gefährlicher Situationen drastisch verbessert hat. Wenn man Geisterradler anspricht oder das deutlich erhöhte Risiko thematisiert, wird man aus der Fahrrad-Blase schnell angegriffen ("Victim-Blaming"), oder es wird relativiert ("nur das kurze Stück"). Ein Problembewusstsein erkenne ich jedenfalls nicht.
Auf der anderen Seite gibt es die Ebene der Kraftfahrer, die auch mit dem Fehlverhalten von Radfahrern rechnen müssen und die sich auch oft genug über Regeln hinwegsetzen, ohne dass es Konsequenzen hätte.
Dann gibt es die Ebene der Verkehrsbehörden, die immer noch Geisterradeln erlauben oder anordnen, wo es nicht zulässig ist. Damit wird das ein Stück weit normalisiert und viele Geisterradler haben keinerlei Bewusstsein dafür, wie hoch das Risiko an Kreuzungen ist, wenn sie auf "Radwegen" und dann noch auf der falschen Straßenseite fahren.
Dann gibt es die Ebene der Polizei, die wegschaut und das massenhafte Fehlverhalten nicht ahndet. Ich habe hier jedenfalls noch nicht erlebt, dass die Polizei Geisterradler angehalten hat oder dass sie an Kreuzungen kontrolliert, dass LKW mit Schrittgeschwindigkeit abbiegen.
An anderer Stelle habe ich gerade von der Broschüre des Niedersächsischen Verkehrsministeriums berichtet, wo Kindern als Vorbereitung auf die Fahrradprüfung beigebracht wird, dass sie lieber auf dem Gehweg als auf der Fahrbahn fahren sollten.
Und zum Schluss gibt es die Presse, die zwar über getragene oder nicht getragene Fahrradhelme schreibt (meist auf Grundlage der Polizeimeldung), aber meistens über offensichtliche Gefahrenstellen oder offensichtliches Fehlverhalten schweigt. An den Stammtischen wird dann auch lieber über "lebensmüde Radfahrer" schwadroniert, die "Mitten auf der Straße fahren", während Geisterradeln OK ist, weil die doofen Fahrrad-Asis dann nicht im Weg sind.
Im Prinzip erleben wir, wie bei der Entschärfung von Fehlerquellen auf allen Ebenen kläglich versagt wird.
Ja, stimmt. Frontal wäre natürlich möglich. Wenn der Fahrer vorher an der Kreuzung gewartet hat, kann der Junge davor vorbei gefahren sein, als der LKW losgefahren ist. Oder der Junge kam aus der anderen Richtung.
Es war offensichtlich nicht der typische Rechtsabbiegeunfall, wo vorher beide in die gleiche Richtung gefahren sind.
Der LKW biegt aus der Seitenstraße nach rechts ab. Wie kann dabei der Junge dabei unter den LKW geraten?
Heißt doch im Umkehrschluss: Kein Lichtband -> "Freie Fahrt für freie Bürger!"
Auch an allen anderen Zebrastreifen, wo das "Pilotprojekt" nicht umgesetzt wurde.
Ich habe am Ende im Freitext darauf hingewiesen, dass die Option "Ich kann nicht häufiger mit dem Fahrrad pendeln, wenn ich das bereits immer tue" fehlt.
Sorry, hier der direkte Link zur Umfrage
Originalzitat aus der Pressemeldung der Polizei
Der Verursacher wird wie folgt beschrieben:
- sehr groß, an die 2 Meter
- sehr korpulent
- Alter etwa Mitte 30
- dunkle schmierige längere Haare (nackenlang)
- abgebrochener Zahn vorne
- etwas 3-Tage-Bart (nicht voll)
- dunkles Shirt
- Sprach deutsch
Wobei das gezeigte Gehwegschild (VZ 239) doch definitiv mehr als 30 Jahre alt sein muss, dem Design nach zu urteilen.
Der "Radweg" befand sich auf der südlichen Straßenseite. Das Bild ist auf der nördlichen Straßenseite aufgenommen, wo es anscheinend schon immer ein auch als solcher beschilderter Gehweg war.
Wer zwangsbeglückt werden will, kann sich hier in einer Linkskurve endlich wieder von der rechten Fahrbahnseite auf den linksseitigen "Radweg" retten.
Neuferchauer Bürger wollen die Benutzungspflicht zurück ![]()
Neuferchau will Radwegschilder – die Stadt kann nicht helfen
da regen sich also Verkehrsteilnehmer der Gruppe A auf, weil Verkehrsteilnehmer der Gruppe B auf "ihren" wegen fahren, obwohl doch nebenan ein bestens ausgebauter Weg extra für Gruppe B gebaut wurde
Das ist auf jeden Fall eine Meldung wert! ![]()
Aber vielleicht wird das ja auch im weiteren Film noch geklärt?
Nein, wird es nicht. Der Täter hatte wohl auch gar nicht vor, mit der Sabotage der Bremszüge jemanden zu töten.
Fußverkehr nicht vergessen. der sollte aus der Sackgasse "In der Ecke", die selbst ohne Gehweg auskommt auch eine Möglichkeit der barrierearmen Erreichbarkeit des einzigen Gehweges in der Klosterstraße bekommen.
Wobei ich unterstelle, dass Barrierefreiheit in dem Kaff eine untergeordnete Rolle spielt, wenn man auf dem Gehweg Radverkehr zulässt.
Ich gehe jede Wette ein, dass dort bis vor einigen Jahren noch in beiden Fahrtrichtungen
standen. Jetzt immer noch ![]()
(warum eigentlich?). Daher die "Wanne" gegenüber der einmündenden Querstraße, damit Radfahrer auf den rettenden "Radweg" fahren können.
Vielleicht liegt es auch an meiner "Sozialisierung" aus dem Luftsport / Segelflug, vor jedem Flug alle Steuerorgane zu testen. Meine Frau sagte auch, dass sie beim Aufsteigen auf das Fahrrad nicht die Bremsen zieht. Ich habe nie darüber nachgedacht, ob es ungewöhnlich ist, das zu tun. ![]()
Ich fand die Handlung des gestrigen Polizeirufs völlig hanebüchen. Wer merkt denn bitteschön erst an einer roten Ampel, dass beide Bremsen überhaupt nicht funktionieren? Ich ziehe die Bremsgriffe bereits, wenn ich auf das Fahrrad aufsteige.
Natürlich auch hervorragend markiert und ausgeschildert ...
Wenn ich von hier komme, ist es ein Gehweg. Und was hat es mit dem
auf sich? Wenn das für den Bus-Wendeplatz gemeint ist, steht es in der falschen Richtung.
In Gegenrichtung hingegen steht ![]()
Also doch kein reiner Gehweg? Das Ganze ist widersprüchlich. Das erkennen Leute wie hier im Forum, aber 99% der Verkehrsteilnehmer bestimmt nicht. Wenn ich nicht ortskundig bin, kann ich ja auch nicht erst zum anderen Ende der Straße laufen, um nachzusehen, ob das in Gegenrichtung vielleicht anders beschildert ist. Zumal Verkehrszeichen, die in der anderen Fahrtrichtung stehen, ohnehin nicht gelten.
Ich habe nochmal nachgehakt, ob es dazu Statistiken gibt:
ZitatHast du eine Statistik, wie viele Leute zur Waschanlage zu Fuß gehen und dann nur das Auto durch die Anlage fahren?
Kurz gesagt: Nein – dazu gibt es praktisch keine Statistik.
Mir ist keine Studie bekannt, die misst, wie viele Leute zu Fuß zur Waschanlage gehen und nur zum Durchfahren ins Auto steigen.
Was es allerdings gibt, sind allgemeinere Zahlen zum Waschverhalten:
Diese Studien schauen aber nur auf:
Sie untersuchen nicht, wie die Leute zur Anlage kommen (Auto, zu Fuß, Fahrrad usw.).
Solche Details werden selten erhoben, weil:
In Städten kommt dein Szenario durchaus vor:
Aber es ist eher eine individuelle Gewohnheit, kein statistisch erfasstes Massenverhalten.
✅ Kurz: Es gibt Zahlen zur Autowäsche – aber keine Statistik darüber, wie viele Menschen dafür zu Fuß zur Waschanlage gehen.
Wenn du willst, kann ich dir auch sagen, was typische Entfernungen sind, die Leute zur Waschanlage fahren – dazu gibt es nämlich ein paar Mobilitätsstudien. 🚗
ZitatWo gehen die Leute eher zu Fuß zur Waschanlage und warum?
Menschen gehen eher zu Fuß zur Waschanlage, wenn bestimmte Umfeld- und Nutzungsbedingungen passen. Es gibt zwar kaum direkte Statistiken dazu, aber aus Mobilitäts- und Stadtforschung lässt sich ziemlich gut ableiten, wo und warum das häufiger vorkommt.
In größeren Städten wie z. B. Berlin, Hamburg oder Frankfurt am Main passiert das eher.
Warum:
Wenn eine Waschstraße mitten im Wohngebiet liegt, gehen Leute eher zu Fuß.
Typische Situation:
Der Grund ist schlicht Bequemlichkeit: Man spart sich das Umparken oder eine Parkplatzsuche.
In Ländern mit hohem Anteil an Fußwegen (z. B. Germany oder Netherlands) ist das Verhalten wahrscheinlicher als in sehr autoorientierten Regionen wie vielen Teilen der United States.
Grund:
Ein weiterer praktischer Grund:
Leute gehen eher zu Fuß zur Waschanlage, wenn:
👉 Bei 200 m Entfernung liegst du genau in dem Bereich, wo viele Menschen tatsächlich einfach hinlaufen würden.
Wenn du möchtest, kann ich dir auch sagen, ab welcher Entfernung die meisten Menschen anfangen, doch das Auto zu nehmen (da gibt es interessante Mobilitätsdaten).
A propos KI. Diesmal habe ich nicht Käpt'n Blaubär von der Hansestadt Stade gefragt, sondern ChatGPT:
ZitatIch möchte mein Auto in der Waschanlage waschen. Die Waschanlage ist aber nur 200m entfernt. Lohnt es sich überhaupt, dafür das Auto zu nehmen?
Für nur 200 m lohnt es sich praktisch nicht, extra ins Auto zu steigen. 🚗
Hier ein paar Gründe:
1. Zeit
2. Motorverschleiß
3. Spritverbrauch
4. Praktisch für die Waschanlage
✅ Empfehlung:
Lauf einfach die 200 m zur Waschanlage. Wenn du dran bist, steigst du kurz ein und fährst durch.
Ausnahme:
Es lohnt sich doch zu fahren, wenn z. B.:
Wenn du möchtest, kann ich dir auch sagen, ob man vor der Waschanlage etwas am Auto vorbereiten sollte (z. B. Spiegel einklappen, Antenne abschrauben).