Beiträge von cubernaut
-
-
Und da haben wir sie wieder - die angesprochene (billige) Polemik. Q. e. d. Und EOD für mich hier.
-
In diesem VC-Fahrbahn-Promoter-Forum bist du mit dieser Ansicht sicher in der Mehrheit.
Ich teile meinen früheren pauschalen Fahrbahn-Enthusiasmus schon lange nicht mehr und sehe das Ganz etwas differenzierter. Es geht mir um die Steigerung der Radfahrer_innen-Quote. Und dann kann ich nicht ignorieren, dass eine große Mehrheit nicht gern auf der Fahrbahn fährt. Und ja, auch wenn es für einige hier ein rotes Tuch ist: Seit ich mit eigenen Kindern fahre und auch die Ängste älterer Menschen kenne, hat sich meine Ansicht ausdifferenziert. Siedle mich meinetwegen in der Mitte an zwischen Kai Ammer ( bettercycling ?) und der Mehrheitsmeinung hier.Was mich stört: Anstatt an einem Strang zu ziehen gegen MIV-Primat und Co., beharken sich die Mini-Fraktiönchen lieber selbst in endlosen Debatten, anstatt die Kräfte zu bündeln.
Ich finde den Dogmatismus (so erlebe ich es öfter) auf beiden Seiten (sind im Grunde ja grob 2) manchmal einfach nur noch ermüdend, destruktiv und nervend.
Und bitte, bitte, jetzt nicht mit Argumenten und Statistiken pro Fahrbahn kommen. Ich bin mir sicher, ich kenne sie. Wer mir ein neues nennt, dem gebe ich einen aus.
Und nein, ich mag deshalb nicht alternative Fakten, bin aber der Ansicht, dass die Steigerung des Radverkehrsanteils oberste Priorität haben muss, da dieser bewiesenermaßen signifikant die Sicherheit für "Radlinge" steigert. Sekundär ist dann die Frage, wo Rad gefahren wird.
Und vor diesem Hintergund trete ich eben in den einzigen Fahrradclub ein, den es gibt, bzw. bleibe Mitglied.
-
In Norderstedt hatte es teilweise 10 cm, da wäre nur noch mit einem Fatbike ein Durchkommen gewesen ... Wo ich wohne (fast noch ländlich) kommt eh meist kein Winterdienst.
Die ökologischen Bedenken teile ich, aber ertappe mich auch fast dabei, Whataboutism zu betreiben: Wenn ich die Tonnen sehe, die auf den Straßen verteilt werden ... Wenn, dann nur auf Rad- und Fußwegen Salz, denn mit einem 2-Spurer ist es doch kein Problem zu fahren. Vorgestern bin ich mit meinem Einspurlastenrad unterwegs gewesen, war haarig, wenn auch lustig, gestern mit dem Dreispurer, das hat einfach nur Spaß gemacht und war sicherer als mit einem PKW.
Oder eben ein komplettes Salz-Verbot. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Zahl der Unfälle (nach einer Weile) nicht steigen würde. So rasen manche wie die Bekloppten und kommen in Schwierigkeiten, wenn eine Stelle dann doch glatt ist. Wenn nur geräumt wird und abgestreut ohne Salz muss man halt angepasst fahren.
Die Radwege hier wurden zunächst vom Schnee befreit und dann moderat "gesalzen", sodass ein wirklich gutes Vorankommen möglich war und bei Minusgraden keine gefährliche Glätte entstand.
Nebenbemerkung: Warum die Discounter Massen an Salz verkaufen, obwohl man es privat gar nicht verwenden kann, zeigt ja auch die Einstellung vieler auf.
-
Meine Erfahrung in über 20 Jahren Diskussion und Beratung im Bereich Sekten zeigt tatsächlich, dass gedankliche Anregungen helfen können, aber ansonsten die kognitive Dissonanz so sehr versucht wird zu überwinden, dass Rationalität selten hilft.
Es muss irgendwann im Kopf der Betroffenen einen Paradigmenwechsel geben. Und da erreicht eine praktische Erfahrung meist sehr viel mehr als Argumentation.
Beispiel: "Mensch, der Mehmet ist ja wirklich ein guter Schrauber!" Oder: "Wie mir Amira bei der Steuererklärung helfen konnte, hammer!"
Wie schaffe ich es, durch geeignete politische Maßnahmen Positiverfahrungen mit dem "Feind im Kopf" zu ermöglichen?
Alles sehr abstrakt, ich weiß.
Hätte ich konkrete Lösungen, hätte ich sie schon umgesetzt.
Beruflich kann ich ohnehin in erster Linie nur auf mein eigenes Verhalten und die Macht des geschriebenen und gesprochenen Wortes setzen.
Analoges Beispiel: Ich fahre wirklich so gut wie immer mit dem Rad zur Arbeit: Noch nie bin ich initiativ geworden, um andere vom Pendeln mit dem Rad zu überzeugen. Bei Nachfragen schwärme ich gern und ich habe schon mannigfache Reparaturtipps und Kaufberatungen geliefert. Ausschlaggebend war aber eher mein Handeln.
Was wäre wohl passiert, hätte ich kontroverse Diskussionen mit Autlern geführt? Nicht eine/r wäre umgestiegen, vermute ich.
Und ja: Es gibt mMn Extremisten und Fundamentalisten wie Opportunisten bei der AFD. Allen ist rational schwer beizukommen.
-
Die Frage ist wohl ebenso schwierig und erst recht nicht pauschal zu beantworten wie: "Wie erreiche ich eine/n AFD-Wähler/in argumentativ?".
-
Mit ÖPNV bräuchte ich für 6 km 50 Minuten ...
Mit dem Salz gebe ich dir recht, aber ich spüle meine Räder möglichst nach Salzfahrten kurz ab.
-
Aber wohl eher durch Maßnahmen als Worte. So sehr ich auch deren Macht schätze.
-
"Mit Fundamentalisten kannst du nicht diskutieren."
Entspricht absolut meiner Erfahrung.
-
Ich bin seit Jahren im ADFC und kann diese Einschätzung nicht komplett teilen.
Bin aber auch mangels Zeit nur passiv.
-
Die geradeaus fahrenden KFZ müssen ja ebenso warten. Und 30 Sekunden mehr für eine sichere Querung nehme ich gern in Kauf. Nach der Kreuzung fahre ich ja im Berufsverkehr ohnehin wieder an stehenden KFZ vorbei. Und davor oft auch.
-
Absolut erträglich. Soll ich mal messen?
-
Zugegeben, es ist nicht mehr ganz HH, die Stadtgrenze liegt etwa 5 km entfernt.
Gestern lagen hier bis zu 10 cm Schnee, die Räumdienste kamen nicht hinterher.
Aber heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit (07.30) sah es dann so aus:
P. S.: Und ja: Separierte Radinfra kann toll sein.:An der Kreuzung habe ich eine eigene Ampel und nicht mit den Rechtsabbiegern zugleich grün (massenhaft LKW um diese Zeit).
-
Ernsthaft? Riemen gerissen?
-
Wie wäre es mit dem Merida Scultura 500?
Das Problem: Ich bin eben echt total unbeleckt, was Rennräder angeht. Gefahren (Runde um Block) bin ich das letzte Mal eines in den 90ern des letzten Jahrhunderts ...
-
Wow, danke euch für die zahlreichen wirklich hilfreichen Rückmeldungen!
Gerade die komplizierte Handhabung von Carbon geisterte mir auch durch den Kopf.
Zudem habe ich alle meine Räder fast ausnahmslos bei Händlern gekauft.
Nur einmal online, weil anderweitig nicht verfügbar.
Ich werde weiter suchen. Diese Phase macht ja ohnehin sehr viel Spaß!
Leicht soll es übrigens schon sein, denn ich habe ein BadBoy um die 10 kg. Also sollte das Rennrad deutlich darunter sein.
Seht mir bitte nach, wenn ich nicht just allen einzeln antworte, am Smartphone brauche ich dafür Jahre!
-
Und natürlich Fixie.
-
Liebe Leute,
seit ich denken kann, wollte ich ein Rennrad.
Nur kamen aus diversen Gründen immer andere Räder dazwischen.
Nun sehe ich beim Rumsurfen dieses Angebot:
https://www.fahrrad-xxl.de/bmc-granfondo-…x0032532?size=1
Ich will ab und zu bei schönem Wetter von Norderstedt nach HH düsen, mal am WE kleinere Trainingsfahrten machen.
Alltagstauglichkeit ist egal, dafür habe ich meine 3 Lastenräder.
Ich habe keinerlei Erfahrungen mit Carbon, die 105er-Gruppe hätte mir auch gereicht, also alles in allem ein bisschen too much? Aber das ist schon ein Schnäppchen, oder?
Eigentlich sind meine Räder fast ausnahmslos schwarz, aber das Rot mag ich.
Jemand Erfahrungen, Tipps, Hinweise?
Dankeschön!


P. S.: O. K., der Laden ...
-
Nur so als Ergänzung: Dass mein obiger Kommentar satirisch ist, muss nicht erwähnt werden, oder?
-
Na ja, is ja auch so kalt dieses Jahr. Von wegen Klimaerwärmung!