Beiträge von cubernaut

    Wobei mich ärgert, dass selbst sogenannte Fachportale so ungenau in der Begrifflichkeit sind:

    Es ist kein E-Bike, selbst wenn umgangssprachlich dieser Begriff gängig ist. Ein E-Bike fährt schneller als 6 km/h ohne Kraftanstrengung und bedarf je nach Vmax eines Versicherungskennzeichens oder gar einer Zulassung und entsprechender Fahrerlaubnisse.

    Der Artikel meint "Pedelec", was de facto zwar einen unterstützenden Motor hat, aber de iure ein Fahrrad ist, sofern die Nenndauerleistung nicht höher als 250 W beträgt und bis 25 km/h die Unterstützung sukzessive gemindert wird bis 0 Prozent.

    Schade, dass es keine L1e-b-Version (sog. "S-Pedelec") gibt, das hätte ich evtl. interessant gefunden.

    Ich finde es irritierend, welches Mimimi manche hier und in Deutschland überhaupt von sich geben, weil sie ab und zu ein Stück Stoff vor dem Mund tragen sollen. Ich will hier keine "Hart-wie-Kruppstahl"-Maxime ausgeben, aber unsere gesättigte Wohlstandskultur hier in Deutschland seit ungefähr den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts tritt nun doch noch mehr als vorher deutlich zutage.

    Ich bekomme ohnehin schlecht Luft durch mein Asthma und stehe bis zu 6 Stunden mit FFP2-Maske vor bis zu 30 SchülerInnen in zu engen Räumen alle 20 Minuten im Durchzug, bin aber froh, wie bequem und gut versorgt mit vollen Vorratsschränken und hervorragender medizinischer Versorgung und vielem mehr ich im Vergleich zu meinen Großeltern und auch Eltern in ihren ersten Jahren hier leben kann. Auch der Blick auf Länder, die schon vor Corona ums tägliche Überleben kämpfen mussten und auf deren Kosten es uns hier so gut geht, mag eine Hilfe sein.

    In Abwandlung eines uralten Zitates möchte ich solchen Jammerlappen manches Mal entgegenrufen: "Eure [geistige] Armut kotzt mich an!"

    und, wenn ich manchen Geschichten trauen kann, vollkommen unsinnige Kriterien für die Fallverfolgung hat.

    Ich darf ein wenig Öl ...?

    Bitteschön: Unser hiesiges Gesundheitsamt hielt es bei 2 Fällen in 2 Klassen der Oberstufe nur für notwendig, die Betrofffenen ein paar Tage zu Hause zu lassen, im Übrigen lief alles normal weiter. Es tragen ja alle MNS und halten stets Abstand und wir lüften ja auch und so. Toll, nä? Die angeblich ach so unvernünftigen Schülerinnen und Schüler (Party, Party, party) bombardierten meine Kollegin zu Recht mit sorgenvollen Anrufen und E-Mails, Schulleitung und Gesundheitsamt beschschwichtigten bzw. - beschönigten?!
    Ich bin 48 und habe 2 relevante Vorerkrankungen, trage aber ohnehin konsequent FFP2-Masken (natürlich selbstgekauft). Aber andere KollegInnen, bspw. mit Diabetes und einem Jahr vor dem Ruhestand, tragen nur Stoffmasken. Dass ein Schüler/eine Schülerin infiziert sei, habe ich übrigens per Zufall von einer Kollegin per WhatsApp (!) erfahren, die Info der Schulleitung kam 3 Tage später, das Gesundheitsamt war ohnehin einen Tag gar nicht erreichbar ...

    Vom Mismanagement des Bildungsministeriums will ich gar nicht erst reden - redete ich mich doch nur in Rage und um Kopf und Kragen.

    "Deutschland kam gut durch Corona", hieß es vor einigen Wochen noch. Hier sind wir wieder bei meinem Lieblingsthema: Du wurden Kausalitäten konstruiert (am deutschen Wesen ..., preußische Disziplin, vorbildliche Bürokratie usw.), die ich von Beginn an für Zufälle oder bestenfalls Koinzidenzen oder Korrelationen hielt: Wahrscheinlich war es einfach unverdientes Glück ...

    Ich hatte neulich zum ersten Mal eine Warnung, dass ich eine Begegnung mit einer später positiv getesteten Person hatte. Das Risiko sei aber gering, weil die Begegnung nur kurz war. Mehr Infos gab es nicht. Keine weiteren Maßnahmen oder Empfehlungen außer der Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln.

    Mich hätte zumindest das Datum und die ungefähre Uhrzeit der Begegnung, sowie die festgestellte Dauer interessiert. Dann hätte ich Rückschlüsse ziehen können, ob diese Begegnung z.B. beim Einkaufen oder bei einer anderen Gelegenheit stattgefunden hat. Aber genau das möchte man wohl vermeiden, damit die Begegnungen anonym bleiben und kein Rückschluss auf eine infizierte Person möglich ist. Nachdem die Person positiv getestet ist, würde es mir auch nichts nutzen, zu wissen um wen es sich handelte, außer wenn diese Person gegen die Quarantäneauflagen verstößt.

    Ich hatte bereits mehrfach diese Begegnungen. Ich gehe nur einkaufen, wenn 2 bis 3 Leute im großen Discounter sind, treffe niemanden außer meiner Schwiergereltern seit März, bin aber jeden Tag in der Schule, wo es offiziell erst 2 Fälle gab. Du glaubst gar nicht, wie brennend mich interessieren würde, wo ich die Begegnungen hatte.

    Praktisch ist es bei einem Test: Ich wurde vor einigen Wochen bei Erkältungssymptomen getestet, hatte die Mitteilung (negativ) in der App, bevor mich mein Arzt tel. benachrichtigte.

    Der Datenschutz ist hier heiliger als das Recht vor die Tür zu gehen. Sogar heiliger als das Leben der Großeltern.

    Noch schlimmer: Der Großteil derer, die fälschlicherweise meinen, die Corona-Warn-App diene der Ausspähung, tauschen sich darüber mittels folgender Kanäle aus: Facebook, WhatsApp, Instagram, während des Navigierens mit Google Maps etc. pp. ...

    Dazu muss man nichts weiter erklären, oder?

    Edit: Sorry, Yeti, habe deinen Beitrag erst nach meinem gelesen. Zu schnell geschossen.

    Was bin ich froh, dass ich eine normale Bremse habe ...

    Eine Stempelbremse, Rücktritt?

    Spaß beiseite (obwohl ...), eine bissige Scheibenbremse bei allen Witterungsbedingungen will ich nie mehr missen. Der Belagwechsel ist schnell gemacht, wenn man den Dreh raus hat (Cantilever, Rennradbremsen oder V-Brakes dauern länger nd verschleißen bei Dreck richtig schnell, Felgenflanke wird außerdem angegriffen). Und mit dem Entlüften ist es halt ein bisschen Glückssache. Bei meinem mittlerweile verkauften 12 Jahre alten MTB habe ich nicht einmal (!) entlüftet (Hayes Nine-Bremsen).

    Beim Entlüften von Scheibenbremsen am besten das Rad und die Bremsbeläge ausbauen und stattdessen einen Abstandsklotz zwischen die Kolben einsetzen. Dann kann kein Öl auf die Beläge oder Bremsscheibe geraten.

    Glaub mir, das geht trotzdem. ;) Indirekt nämlich, wenn man beides wiedereinsetzt.

    Rad und Bremsbeläge ausbauen ist ohnehin Pflicht. Ich empfehle darüber hinaus vor dem Zusammenbau den ganzen Bereich (Kolben usw.) gründlich mit Entfetter zu reinigen, die Bremsscheibe sowieso, da sammelt sich ohnehin Schiet und Dreck. Und auf trockene Hände achten. Für deren Entfettung aber bitte nicht Bremsenreiniger benutzen ...

    Bei 4 Rädern im Haus mit hydraulischen Scheibenbremsen, davon 2 Lastenrädern, mache ich das öfter.

    Mineralöl kommt meines Wissens nach nur bei Shimano-Bremsen zum Einsatz.

    Das ist tatsächlich nicht so: Tektro und deren Nobelableger TRP verwenden ebenso Öl, m. W. auch einige Magura-Bremsen, je nach Modell. Da muss man sich vorher schlau machen.

    Und natürlich: DOT bedarf noch größerer Umsicht, wenn auch aus anderen Gründen.

    Was wiederum nicht funktioniert, wenn Du die Räder ausbauen willst, egal ob mit Disk oder Felgenbremse.

    Jep.

    Aber danke für die Erklärung!

    Ich wünsche mir schon lange einen vernünftigen Montageständer. Kommt irgendwann. Nun war aber gerade ein Mini-PC (nein, nicht dieses schicke Ding aus Cupertino) an der Reihe.

    Eigentlich ist alles gesagt - aber noch nicht von jedem. ;)

    Da ist aus meiner Sicht defintiv Luft im System. Entlüften gehört je nach hydraulischem System und Marke bzw. Güte und Einsatz des Fahrrades zum regelmäßigen Geschäft.

    Eine höhere Belastung durch ein E-Bike sehe ich allerdings nicht bzw. welchen vernünftigen Grund sollte es dafür geben, dass mehr Luftbläschen in die Leitungen geraten? Andere Räder werden zum Teil deutlich schneller und mit mehr Beanspruchung bewegt. Und bei meinen Lastenrädern, die gern einmal 200 kg Systemgewicht aus 40 km/h oder mehr runterbremsen müssen, muss nicht etwa häufiger als bei anderen entlüftet werden.

    Wovon immer wieder abegraten wird, ist das Rad auf den Kopf zu stellen, damit das System keine Luft "zieht". Ob das stimmt oder nur Zufälle sind, weiß ich nicht. Was ich weiß, ist, dass ich defintitiv entlüften musste, nachdem ich mein MTB lange bei einer Reparatur auf dem Kopf stehen hatte, bei meinem dreispurigen Lastenrad trat das nach einer längeren Reparatur auf, nachdem ich es auf die Site gelegt hatte.

    Wenn du entlüften solltest: Höllisch mit dem Mineralöl (oder hat Magura DOT?) aufpassen, zu leicht gerät es auf Felge oder Beläge. Bremsenreiniger gleich dazu kaufen!

    Wo sind denn Unterschiede in der Kausalität zwischen NRW und BY?

    Falls die Frage an mich geht, muss ich leider unhöflich mit einer Gegenfrage antworten: Woher soll ich das wissen?

    Denn: Ich habe nicht behauptet, es gäbe in diesem Fall keine Kausalität oder eine 'unterschiedliche'. Ich habe allerdings zu bedenken gegeben, dass oft eine Kausalität behauptet wird, wo es sich genau so gut nur um eine Gleichzeitigkeit oder eine statistische Korrelation handeln könnte. Und das kann hier der Fall sein - oder eben auch nicht.

    Umgekehrt wäre doch derjenige in der Pflicht, eine Kausalität zu belegen, der eine solche postuliert, nicht wahr?

    Unterm Strich bringt die "harte Linie" von Söder nicht mehr, eher weniger als die zu lasche Herangehensweise der NRW Landesregierung. So gibt es in NRW mit deutlich mehr Einwohnern und einer deutlich höheren Bebauungsdichte relativ weniger weniger Infizierte/Kranke/Verstorbene ggü Bayern.

    OrtFälleGenesenTodesfälle
    Nordrhein-Westfalen 287.178 219.774 3.954
    Bayern 231.896 171.004 4.325

    Hier gab es im Gegensatz zu Bayern zu keinem Zeitpunkt geschlossene Grenzen nach NL

    Ich möchte allerdings einräumen, dass Koinzidenz oder auch Korrelation nicht dasselbe sind wie Kausalität: Letztere sehen wir natürlich immer gern gleich, so sind wir Menschen halt (nicht nur lt. Kant).