https://www.haz.de/lokales/hannov…ht%20zu%20haben
https://www.google.com/maps/@52.37469…05410&entry=ttu
Kommt man doch vorbei auf so einem traumhaft breiten Zweirichtungsradweg
Soll jetzt was heißen?
Sicherlich hätte es der Zweirichtungsradweg an der Brühlstraße vom Clevertor Richtung Königsworther Platz verdient, verbreitert zu werden. Auf einem großen Abschnitt ist er auch deutlich breiter als auf dem Zeitungsfoto. Zum Beispiel hier zwischen Escherstraße und Otto-Brenner-Straße hat er wenigstens die Mindestbreite von 2,00m:
Und ganz sicher ist es berechtigt, dort einen Zweirichtungsradweg anzubieten, denn die mehrspurige Brühlstraße, Teil des Cityrings ist sehr stark vom Autoverkehr belastet und es sind keine politischen Mehrheitsverhältnisse in Sicht, die dazu beitragen könnten, daran etwas zu ändern.
Anstatt mit
+
könnte man auch so ausschildern:
alleinstehend entgegen der Fahrtrichtung, bzw.
in Fahrtrichtung, dann wäre es klar ausgeschildert ein Angebots-Zweirichtungsradweg. Trotzdem müsste der Fahrradweg verbreitert werden.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite in der Brühlstraße hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Dort gibt es einen 2,80 m breiten Zweirichtungsradweg. Um den auch im Bereich der Leinebrücke anbieten zu können, wurde dort die Brücke verbreitert.
Vermutlich hätten sich die Entscheidungsträger gefreut, wenn Fahrradfahrer*innen-Interessensgruppen gesagt hätten, wir brauchen hier keine Zweirichtungsradwege, ein schmaler Einrichtungsradweg tut es auch.
Noch mehr hätten sie sich vielleicht darüber gefreut, wenn die Fahrradfahrer*innen-Interessensgruppen gesagt hätten, wir brauchen keine Fahrradwege, wir können auch auf den Fahrspuren, die bislang für den Autoverkehr reserviert sind, bequem mitfahren.
Aber das wäre eben komplett an den Interessen der allermeisten Fahrradfahrer*innen vorbeigegangen. Und deswegen würde kein einziges Auto weniger dort lang fahren. Was vielleicht funktioniert hätte: Über die ganze Länge von Brühlstraße und dem anschließenden Leibnizufer und dem Friedrichswall eine von drei Fahrspuren je Richtung vom Autoverkehr befreien und zu einem breiten Radfahrstreifen ausbauen. Oder die Fahrbahn auf der Leine-Seite im Bereich Leibnizufer komplett für den Fahrradverkehr reservieren und den Autoverkehr auf den anderen Fahrspuren der anderen Fahrbahn auf der Calenberger Neustadt-Seite führen. Dann wären wir allerdings wieder bei dem Punkt weiter oben: Dafür sind keine politischen Mehrheitsverhältnisse in Sicht.