Beiträge von Ullie

    In den derzeit verfügbaren Assistenzsystemen funktioniert diese Technik noch nicht gut genug um brauchbar zu sein.

    Das ist der Eindruck, den führende Autozeitschriften und "Revolverblättchen" wie Auto-Bild (leider erfolgreich) erwecken.

    Das System arbeitet angeblich zu unzuverlässig, deshalb dürfe es nicht verpflichtend sein.

    Die Argumente, die gegen ein verpflichtendes ISA vorgebracht werden ähneln sehr den Argumenten, die stets vorgebracht wurden und werden von der Auto-Lobby, wenn es um vergleichbare Maßnahmen geht, die zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen oder dem Umweltschutz dienen.

    Beispiele gefällig?

    - bleifreies Benzin macht den Motor kaputt

    - bleifreies Benzin weist keine ausreichend hohe Klopffestigkeit auf

    - die Abgasreinigung funktioniert nicht auf Kurzstrecken, deshalb ist sie sinnlos

    - ein niedriges Tempolimit führt zu mehr Umweltverschmutzung, weil dann im falschen Gang gefahren werden müsse

    - Ampel-Kreuzungen blockieren den Verkehrsfluss, stattdessen müssten überall Kreisel gebaut werden

    - Sicherheitsgurte sind ein Sicherheitsrisiko, weil sie die Fahrzeuginsassen an den Sitz fesseln

    Mehr dazu hier:

    Ullie
    17. Februar 2026 um 14:34

    https://www.ndr.de/nachrichten/ni…rueck-1290.html

    3 Monate :D;( das bei sowas nicht wirklich das Auto und die Pappe für immer kompostiert wird ...

    Nun ja, es kann auch so enden ...

    https://www.ndr.de/nachrichten/ni…rueck-1288.html

    Viel zu selten. Zumeist trifft es ja auch und zu oft nur unbeteiligte Dritte. Bei den 119 km/h sind ja die "Toleranzen" schon abgezogen. In meinen Augen ist das mindestens versuchter Totschlag, eigentlich sogar versuchter Mord wie bei den Ku'dammrasern in Berlin, durch billigende Inkaufnahme und fehlendem Vermeidungsverhalten. Der gehört 5 Jahre weggeschlossen. Mindestens.

    Was spricht dagegen, ein technisches Problem, technisch zu lösen?

    Warum ist es möglich, mit einem Auto in einer 30er-Zone mehr als 30 km/h zu fahren?

    "Intelligente Geschwindigkeitsassistenzsysteme (ISA) können mithilfe von Verkehrszeichenerkennungskameras und GPS-verknüpften Geschwindigkeitsbegrenzungsdatenbanken aktiv verhindern, dass Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten."

    Quelle: https://www.roadsafetyfacts.eu/isa-what-is-in…w-does-it-work/

    Leider ist ISA in der EU nicht verpflichtend:

    "Es ist darauf hinzuweisen, dass die Variante der ISA, die ab 2022 in der Europäischen Union verpflichtend sein wird, abgeschaltet und überschrieben werden kann." (ebenda)

    Natürlich könnte man im Fall einer verbesserten Gesetzes- und Verordnungslage mit einem Alt-PKW mit Bestands-Schutz immer noch zu schnell fahren. Aber es wäre möglich, einen auffällig gewordenen Fahrer (auch bei deutlich geringeren Geschwindigkeitsübertretungen als im Beispiel) dazu zu verpflichten, dass er ausschließlich nur noch neuere Fahrzeuge fahren darf, die entsprechend ausgestattet sind, so dass zu schnelles Fahren technisch verhindert werden kann.

    https://www.abendblatt.de/hamburg/wandsb…e-abgebaut.html

    Und jetzt alle: "Wir brauchen noch höhere, breitere, schwerere Betonklötze auf Radfahrstreifen!!!!1einself"

    Typisches Autofahrerverhalten: Was mir nicht in den Kram passt, das fahre ich kaputt. Und dafür werde ich dann als Held gefeiert.

    Habe den Artikel auf dem Link von Peter Viehrig gelesen: https://archive.ph/Kug7z

    Siehe zum Beispiel diesen Laternenmast an einer Fahrbahn mit drei Fahrspuren:

    Drei Fahrspuren waren nicht genug, der Laternenmast musste "gerodet" werden.

    In dem verlinkten Artikel heißt es:

    "Viele Autofahrer haben die Elemente nicht gesehen und sind dagegen gefahren. Die Entfernung sei damit alternativlos gewesen."

    Müsste da nicht eigentlich stehen: Ein niedrigeres Tempolimit ist alternativlos gesesen, weil die Autofahrer*innen dort so schnell gefahren sind, dass sie die Fahrbahnbegrenzung nicht gesehen haben?

    Theorieunterricht in der Fahrschule - also mit Lehrkraft, Diskussion, Nachfrage, Erläuterung? Kann weg!

    Jo, kann komplett weg und gestrichen werden. Ist sowieso für viele Betroffene eine Höllentour:

    Sexuelle Belästigung in der Fahrschule:

    "Frauenberatung spricht von hoher Dunkelziffer
    Der Bundesverband für Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe sagte dem SWR, dass derartige Fälle ab und zu vorkommen. Junge Frauen seien während der Fahrstunde in einem Abhängigkeitsverhältnis. Sie benötigten den Führerschein und hätten dafür schon viel Geld investiert. "Die Dunkelziffer ist sehr hoch, da die meisten der Fahrschülerinnen keine Anzeige erstatten und die Übergriffe stillschweigend hinnehmen," so eine Sprecherin des Verbands in Berlin.

    Manche Mädchen fühlen sich nicht mehr sicher, haben teilweise Angst vor der Fahrstunde."

    Sexuelle Belästigung im Fahrschulauto - Einzelfall oder größeres Problem?

    Sexuelle Belästigung im Fahrschulauto - Einzelfall oder größeres Problem?
    In Schwäbisch Gmünd ist ein Fall sexueller Belästigung im Fahrschulauto bekannt geworden. Ein Einzelfall? Was Fahrschulverband, Frauenberatungsstellen und…
    www.swr.de

    Das Kuriose: Um nicht in Bus und Bahn sexuell belästigt zu werden, setzen manche auf den Führerschein und das eigene Auto und kommen damit vom Regen in die Traufe.

    Gäbe es ausreichend gute ÖPNV-Angebote, einen schienengebunden Warentransportverkehr und eine Siedlungsentwicklung hin zu kurzen Wegen, die zu Fuß und/oder mit dem Rad machbar sind, dann bräuchten von wenigen Ausnahmen abgesehen die meisten Menschen keinen Führerschein machen. Und die einen bräuchten, zum Beispiel Feuerwehr-Einsatzfahrzeug-Fahrer, würden ihn vom Arbeitgeber bezahlt bekommen. Und diese Ausbildung sollte solide aufgebaut sein, kein Kreuzchen-Test-Bulimie-Lernen!

    Bedauerlich: Auch in Bus und Bahn gibt es sexuelle Belästigung, besonders gegenüber Frauen. Aber es gibt auch Möglichkeiten, dagegen etwas zu tun:

    Siehe z. B. dieser taz-Artikel vom 15.7.22:

    "Sexualisierte Gewalt im ÖPNV
    Der Zu-Nah-Verkehr
    Wer sexualisierte Gewalt im öffentlichen Nahverkehr erlebt, sucht oft vergeblich nach Hilfe. BVG und S-Bahn könnten etwa von London lernen."

    Sexualisierte Gewalt im ÖPNV: Der Zu-Nah-Verkehr
    Wer sexualisierte Gewalt im öffentlichen Nahverkehr erlebt, sucht oft vergeblich nach Hilfe. BVG und S-Bahn könnten etwa von London lernen.
    taz.de

    Stattdessen wird das eigene Auto oft als die einzige wirksame Schutzmaßnahme gegen sexuelle Belästigung propagiert. :(

    In Niedersachsen gab es kürzlich eine heftige Diskussion über den Sinn, das schriftliche Addieren in der Grundschule zu erlernen und zu trainieren.

    Ich will da jetzt gar nicht näher drauf eingehen. Wer sich dafür interessiert, der möge hier lesen, worum es dabei im Detail geht:

    "Grundschule ohne schriftliche Division
    Niedersachsen und Bremen unteilbar
    In Niedersachsen und Bremen lernen Grundschüler kein schriftliches Dividieren mehr. Man setze damit auf Verständnis statt aufs Anwenden eines Programms." taz vom 12.1.26:

    Grundschule ohne schriftliche Division: Niedersachsen und Bremen unteilbar
    In Niedersachsen und Bremen lernen Grundschüler kein schriftliches Dividieren mehr. Man setze damit auf Verständnis statt aufs Anwenden eines Programms.
    taz.de

    Aber unabhängig von diesen Details ist es interessant, dass in der Frage des schriftlichen Dividierens die CDU ein besonders lautes Kriegsgeheule anstimmte von wegen "Bildungsabbau, Verflachung der bewährten Standards usw."

    Siehe auch diese Stimme eines CDU-Politikers: "Niedersachsens CDU-Chef Sebastian Lechner (45) zu BILD: „Das geht gar nicht. Aber es entspricht leider der Linie, die Frau Hamburg (=nds. Kultusministerin) fährt. An allen Stellen werden die Ansprüche und Anforderungen gesenkt. Damit schadet sie der Zukunft unserer Kinder!“

    Experten vermuten Absenken der Standards:
    Niedersachsen schafft schriftliches Dividieren ab aus dem "deutschen Bildungsblatt" vom 12.1.26:

    Experten vermuten Absenken der Standards: Niedersachsen schafft schriftliches Dividieren ab
    Wird bei dieser Rechnung die Zukunft der Schüler aufs Spiel gesetzt? Julia Willie Hamburg (39, Grüne) schafft schriftliches Dividieren in Grundschulen ab.
    www.bild.de

    Beim Führerschein dagegen kann es dem CDU-Chef im Verkehrsministerium nicht schnell genug und radikal genug zugehen, wenn angeblicher Ballast aus den Fahrschulen und den Führerscheinprüfungen abgeworfen werden soll.

    Nimmt man andererseits die vielen großspurigen Ankündigungen ernst in Bezug auf das automatisierte Fahren, dann macht es doch gar keinen Sinn, über zu teure Führerscheine zu klagen. Die braucht doch bald eh kein Mensch mehr, wenn die Autos wirklich Autos sind, also Fahrzeuge, die sich selbst bewegen, nicht nur ohne Pferde oder andere Zugtiere, sondern auch ohne dass jemand die Lenkarbeit übernehmen müsste.

    An der Stelle wiederum war das Pferdegespann meines Großvaters bereits in den 40er und 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts weiter. Wenn er einschlief fand das Pferd samt Wagen auch so seinen Weg nach hause. Zumindest, wenn das nicht geflunkert war, was er mir darüber oft erzählt hatte.

    Das wird von der Presse nicht berichtet. Einzig: sie sei vom Weg abgekommen, in die Büsche gefahren und auf den Kopf gefallen. Der Kanzler immer an ihrer Seite. Nur nicht tags drauf, denn da fuhr er alleine los und zog sich ein Bier rein, ehe er weiterradelte. Wieviel Promille er dabei hatte, ist auch nicht überliefert.

    In dem Spiegel-Text steht: "Der Wirt berichtete der »Westfalenpost«, Merz habe dort ein Bier trinken wollen, Gäste hätten aber immer wieder um Fotos gebeten."

    Charlotte Merz stürzte bei Fahrradtour mit dem Kanzler
    Kanzlergattin Charlotte Merz ist bei einer Radtour mit ihrem Mann gestürzt und ins Krankenhaus gekommen. Auch dank ihres Helms erlitt sie keine schweren…
    www.spiegel.de

    "Unser aller Kanzler" hat also ein Bier trinken wollen, ob er's dann tatsächlich getan hat, steht da nicht, auch nicht ob's ein alkoholfreies war, das er bestellt hat. Unser Kanzler muss ja ganz "Vorbild für die Nation" rund um die Uhr arbeiten auch sonntags (sieht man ja auch an dem Bericht), da hat er im Prinzip gar keine Chance ein Bier zu trinken. Bei der Arbeit Bier trinken, das ist doch eher der Söder-Arbeitsmodus.

    Gute Besserung der Fahrradfahrerin!

    Eine Straßenbahn würde Autoparkplätze kosten. Deswegen will der Berliner Senat (der mit dem Glatteis und dem Cheftennis während des Blackouts) stattdessen eine Magnetschwebebahn bauen.

    https://www.spiegel.de/auto/berlin-se…e6-cf9b6b692ebc

    Eine Magnetschwebebahn wäre eine Sonderlösung mit eigenem Fahrzeugpark, Werkstätten, Ersatzteillager, Reserve-Fahrzeugen, Mechaniker*innen-Ausbildung, Fahrer*innenausbildung, bzw. Aufsichtspersonalausbildung bei fahrerlosen Fahrzeugen, Feuerwehr-Rettungseinsatzplanung usw., usw...

    Im Leben nicht würde sich das rechnen. Aber wenn es darum geht, die Autofahrerschaft vor "Zumutungen" zu schonen, ist den "Autoparteien" CDU & Co nichts zu teuer. In Berlin und auch in anderen Städten wurden deshalb schon zahlreiche U-Bahn-Tunnel/S-Bahn-Tunnel gegraben. In Stuttgart wird dafür Stuttgart 21 gebaut. Die Schwebebahn in Wuppertal steht, bzw. schwebt nur deshalb noch, weils den Autoverkehr nicht behindert, die Wuppertaler Straßenbahn dagegen wurde verschrottet, in Hamburg wird die Wiedereinführung der Straßenbahn als moderne oberirdische Stadtbahn von den Autofahrerparteien, dort allen voran die SPD, blockiert usw., usw...

    Wenn es darum geht, Gartenzwerge explodieren zu lassen, dann fällt es dem ADAC leicht, nicht deutsch zu sein:

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    Zumindest war das 2018 noch so.

    Wenn es aber darum ginge, ein generelles Tempolimit zu akzeptieren, würde der ADAC Seit an Seit mit der AfD dagegen ankämpfen und die grenzenlose (und besinnungslose) Raserei auf deutschen Autobahnen zum nationalen Kulturgut erklären.

    Auch rot-schwarz ohne FDP wird vermutlich nicht ein generelles Tempolimit versuchen auf den Weg zu bringen. Wenn überhaupt dann vielleicht deshalb, weil die CDU darauf hofft auf diese Art ihren Lieblingskoalitionspartner FDP zu liften. Das wäre allerdings eine gewagte Strategie, weil die Realitätsverweigerer unter den Autofahrenden stattdessen die AfD wählen würden.

    https://www.spiegel.de/auto/fahrkultu…c6-44ded703518f

    https://archive.ph/aiATq

    Ja wer hätt' au' des denkt, wie es im Lande von Daimler, Porsche und Audi Neckarsulm so schön heißt ...

    Du hattest ja schon diesen Satz zitiert: "Das Auto ist nur selten das günstigste Verkehrsmittel, aber oft das bequemste."

    Einen weiteren in dieser Art im selben Artikel habe ich hier gefunden:

    "Zum Vergleich: Für den jährlichen Preis des Golfs könnte man auch eine Bahncard 100 für die zweite Klasse kaufen (4899 Euro) und hätte noch 3033 Euro für Taxifahrten oder die Anschaffung eines Fahrrads übrig. Ist diese Differenz der Preis der Bequemlichkeit?"

    Das Schlimme daran: Obwohl der Spiegel-Artikel ja scheinbar kritisch über das Auto berichtet, wird so getan, als sei das Auto das bequemste Verkehrsmittel "ever". Was bitteschön ist an einem Fahrzeug bequem, das ich selbst lenken muss, während ich in einem Zug, Straßenbahn oder Bus von einem Fahrer gefahren werde. Richtig krass ist aber, dass in dem zweiten Zitat auch noch das Taxi als weniger bequem dargestellt wird als das Auto.

    "Lustige Displays" dachten sich wohl einige ... oh wenn es doch bloß so etwas wie Führerscheinprüfungen für Autofahrer gäbe ...

    https://www.spiegel.de/auto/a60-hunde…5e-f85f865885e8

    Genau mit solchen Ampeln hat man in Hannover von 1975 bis 1980 versucht die Fahrbahn für die ungehinderte Fahrt der Stadtbahn auf dem Ricklinger Stadtweg freizuhalten vom MIV. Der Versuch ging schief, weil zu viele Autofahrer die roten Sperrkreuze missachtet hatten.

    60.000 empört gekündigt, aber vielleicht 100.000 deswegen eine Mitgliedschaft abgeschlossen.

    Ok, extrem unwahrscheinlich.

    Mein Verdacht: Schmierentheater, der alte ADAC-Präsi hatte eh keinen Bock mehr. Da hat dann die Führungsetage ein Schmierentheater draus gemacht: Seht her Politiker, das passiert euch, wenn ihr die Nation der Autofahrer mit Forderungen nach mehr Umwelt- und Klimaschutz im Autoverkehr nervt.

    Gut, dass du diesen Link geteilt hast. So kann man gut einschätzen, wes' Geistes Kind du bist.

    Was ist das eigentlich für eine gruselige Internetseite, die sich "Betonflüsterer" nennt? Und auf die udoline verweist?

    Die auf der Startseite abgebildete Person ist wohl männlich zu lesen, hat eine Kurzhaarfrisur (so weit erkennbar) und hält eine Flasche in der Hand, bei der man nicht so recht sagen kann, ob es sich um Korn, Bier oder Wein handelt. Gefühlt eher nicht um Limonade.

    In einem anderen Beitrag, Winter 1, (wohl der Vorläufer zu Winter 2) werden ÖPNV-Fahrgäste als "arme Irre" bezeichnet. Verwaltungsangestellte will man "teeren und federn und durch die Straßen treiben". Das Wort "Krüppel" wird in beleidigender Weise benutzt.

    "Winter in der Stadt der Versager" gefunden auf Betonflüsterer.de

    Den Rest spar ich mir zu erwähnen. Wes "Geistes Kind", sind denn die Betreiber einer solchen Website? Auf mich macht das den Eindruck als seien da Rechtsextremisten am Werk, die sich einen Pseudoanarchistischen Anstrich verpasst haben.

    Wer mehr als einmal über 1,6 Promille Alkohol im Blut hat, hat das nicht aufgrund des guten Geschmacks der Getränke, sondern eben wegen ihrer Rauschwirkung. Insoweit geht das etwas am Ziel vorbei, diejenigen, die es bräuchten, trinken nicht alkoholfrei, denn die wollen den Rausch, diejenigen, die alkoholfrei trinken, bräuchten es in der Regel gar nicht, weil die nicht saufen.

    Bei Bier geht nun mal die erfrischende Funktion und Nahrhaftigkeit einher mit dem Alkoholgehalt, wenn es alkoholhaltiges Bier ist. In früheren Zeiten war das Trinken von Bier nicht nur wegen dem Nährwert von Bedeutung. Auch der geringe Alkoholgehalt hatte eine gesundheitlich positive Wirkung. Aufgrund der desinfizierenden Wirkung war es gesünder als manches Wasser, das als Trinkwasser getrunken wurde.

    Die Forderung nach einer Verschärfung der Regeln, die zu mehr Nüchternheit beim Fahrradfahren beitragen sollen, sind aber wohl besonders den motorisierten Fahrrädern und Kleinstelektrofahrzeugen zu "verdanken".

    Für das Fahren von Elektrotretrollern, die auf 20 km/h abgeregelt sind, gelten bereits strengere Vorschriften in Bezug auf Alkohol. Elektrofahrräder, die bei höchster Unterstützerstufe mühelos auf 25 km/h beschleunigt werden können, dürfen aber (noch) in einem deutlich betrunkerenen Zustand gefahren werden.

    Sieht leider danach aus, dass das "normale Fahrradfahren" auf einem "Biobike" gleich mit aufgenommen wird in den Alkoholverbotskatalog.

    Schade, an keiner Stelle in dem Artikel geht der Autor darauf ein, dass es seit einigen Jahren gut schmeckende und bekömmliche alkoholfreie Biere gibt. Selbst Wein und Getränke wie Gin werden inzwischen alkoholfrei angeboten.

    Was Bier angeht, kann ich aufgrund "schonungsloser" 8) Selbstversuche sagen: Es gibt alkoholfreie Biersorten, die dem Gebräu mit Alkohol geschmacklich gleichkommen oder sogar noch besser schmecken.

    Bei Wein ist mein Gaumen schwerer zu überlisten. Aber verschiedene alkoholfreie Weinsorten sind sehr gut geeignet, mit Mineralwasser gemischt als Schorle getrunken zu werden, ohne geschmackliche Abstriche machen zu müssen.

    Gin habe ich ohnehin noch nie probiert.

    Mir ist aufgefallen, dass alkoholfreie Biere angeboten werden, die noch einen sehr geringen Restalkoholgehalt haben (so um die 0,3%) und andere Biere auf denen angegeben ist, dass sie 0,0% Alkohol enthalten. Ob das etwas mit den Gesetzes-Bestimmungen für den Verkauf in anderen Ländern zu tun hat?

    Die Zeiten in denen das viel zu süße Clausthaler als einziges alkoholfreies Bier angeboten wurde, sind jedenfalls definitiv vorbei.

    Es ist schon wieder fast ein Jahr her, dass ich darüber berichtete, aber leider ist die Ihme-Durchwegung immer noch gesperrt. Kündigt sich in diesem HAZ-Artikel ein neuer Hoffnungsstrahl an?

    Gesperrter Durchgang im Ihme-Zentrum: Wer macht den Weg frei?
    Seit bald einem Jahr ist der Weg durchs Ihme-Zentrum für Radfahrer und Fußgänger versperrt. Fördergeld des Bundes liegt schon lange in Millionenhöhe bereit –…
    www.haz.de

    auf archive.today: https://archive.ph/Vfp6Z

    "Einmütig haben jetzt die Baupolitikerinnen und -politiker des Rates beschlossen, die Stadt solle den Insolvenzverwalter zum Handeln auffordern. Denn zuständig für den fertig geplanten Umbau des Tunnels war ursprünglich der Mehrheitseigentümer, eine Gesellschaft des Finanzjongleurs Lars Windhorst, die aber nicht mehr solvent ist.", so steht es in dem Artikel. Und weiter heißt es:

    "Eine Ratsmehrheit aus Grünen und SPD hat daher einen neuen Vorstoß unternommen, um die Dringlichkeit zu unterstreichen. Alle anderen Fraktionen schlossen sich an. Die CDU hatte im Herbst schon einmal verlangt, dass der Tunnel zügig in Angriff genommen wird."

    Aber leider steht da auch geschrieben: "Es gibt also niemanden, der dagegen ist – aber leider offenbar auch niemanden, der die Sache in die Hand nimmt."

    Und das ist wirklich zu dämlich. Denn der Insolvenzverwalter argumentiert damit, dass er vermeiden muss, dass wirtschaftliche Belastungen für die Gläubiger entstehen. Die jedoch würden letztlich davon profitieren, denn mehr Leben in der Immobilie verbessert den Marktwert. Und die Pläne für die Erneuerung der Durchwegung können zu einer Belebung beitragen:

    "Mehr als 4 Millionen Euro waren vor Jahren für den Umbau veranschlagt. Er greift stark ins Gebäude ein, begradigt den Tunnelweg und soll rechts und links der Strecke überdies nutzbare Räume zum Beispiel für Stadtteilgruppen oder andere Belebungen schaffen."

    Zitate aus dem angegebenen HAZ-Artikel vom 25.1.2026

    "Was tun wenn der Strom ausfällt? Der Anschlag auf das Berliner Stromnetz Anfang 2026 hat uns die Folgen eines Stromausfalles im Winter schmerzhaft vor Augen geführt. Kein Licht, kein Strom und insbesondere keine Heizung und kein Warmwasser. Solche Ereignisse führen regelmäßig zu einem gesteigerten Bewusstsein in der Bevölkerung, wie schlecht man selbst auf einen solchen Fall vorbereitet ist. Viele Menschen denken in solchen Fällen über die Anschaffung von Generatoren oder alternativen Heizmöglichkeiten nach. Eine Lösung, die immer wieder auftaucht: Ein mobiler Gas-Heizstrahler. Doch darf man diese im Innenraum nutzen?

    Die klare Antwort lautet: In den meisten Fällen nein."

    aus: https://www.elektrikerwissen.de/warnung-vor-ga…ll-lebensgefahr

    "Zwei Millionen Tote pro Jahr
    Ein großes Problem ist Holzrauch in weniger entwickelten Ländern, speziell in ländlichen Gegenden. In vielen Regionen ist Holz nach wie vor der wichtigste Energieträger. Insbesondere die technischen und sozialen Gegebenheiten führen außerdem dazu, dass sich die gesundheitlichen Effekte durch Holzrauch dort vervielfältigen."

    Unterschätzte Gesundheitsgefahr durch Holzrauch

    Unterschätzte Gesundheitsgefahr durch Holzrauch
    Unterschätzt: Rauch von brennendem Holz schädigt die Gesundheit mehr als meisten anderen Brennstoffe. Das liegt an der chemischen Zusammensetzung von Holz.
    scilogs.spektrum.de

    Die Kommentare zu dem Artikel aus Spektrum.de Scilogs sind bezeichnend. Zwar ist der Beitrag aus 2012, aber ich fürchte es hat sich seitdem nicht viel geändert an der Problematik.

    In Berlin dürfte es leider so sein, wie in vielen anderen Städten. Es gibt dort noch Kamine und Holzöfen in einigen Wohnungen. Und es gibt genug Verantwortungslose und rücksichtslose Zeitgenossen, die sie benutzen.