Ja , das ist doch die logische Konsequenz. So ein Kleinst-E-Auto ist auch bei Regen noch trocken. Ok irgendwann stellt sich dann die Frage , wie man es mit den Stau hält.
Für die wenigsten ist das Fahrrad ein Sportgerät, sondern nur die Möglichkeit kostengünstig von A nach B zu kommen. Ob dann der Motor einen Teil der Arbeit oder gleich die ganze erledigt, ist dann auch egal.
Auf der Mobilitäts-Seite der heutigen HAZ-Printausgabe wird unter dem Titel, "Hoffnungsträger der Verkehrswende" der 11.900 Euro teure Hopper vorgestellt, ein Auto auf drei Rädern mit 1350 Watt Spitzenleistung, wie es in der Beschreibung heißt. Insgesamt (Nenndauerleistung) ist das Fahrzeug allerdings so abgeregelt, dass es als "Fahrrad" (genauer Pedelec) durchgeht.
"Zielgruppe seien in erster Linie Menschen, die in der Stadt wohnen und dort ungern Auto fahren, weil sie oft im Stau stehen, ..."
Dann sollen sie es doch einfach lassen, das Autofahren!![]()
Begründet wird das so: "Obwohl der Hopper aussieht wie ein Mini-Pkw, handelt es sich rechtlich um ein Fahrrad, das auf Radwegen gefahren werden darf."
Wer mit dem Fahrrad fährt, der steht auch nicht im Stau!"![]()
Dass viele Radwege, insbesondere viele Angebotsradwege bei weitem nicht breit genug sind für den Hopper, wird allenfalls indirekt angedeutet:
"Geeignet sei er vor allem für gut ausgebaute Radwege,..."
Dass der Hopper für die Verkehrswende taugt, wie es die Überschrift andeutet, halte ich für eine glatte Lüge. In dem Zeitungstext heißt es:
"Einige Käuferinnen und Käufer des Hoppers schafften ihr Auto ab, ..." Wieviel "einige" sind wird nicht erwähnt.
Solche Fahrzeuge haben das Potenzial, dass Fahrradfahren für viele Menschen unattraktiv zu machen, die keine 11.900 Euro dafür locker machen können.