Nicht nur in Hildesheim versucht die CDU zu skandalisieren:
Bereits im letzten Beitrag wurde klar, dass die CDU in Hannover im Wahlkampf nicht vor Wortverdrehung zurückschreckt. Die Bezeichnungen "autofreie" Innenstadt und "autoarme" Innenstadt geisterten bereits bei der letzten OB-Wahl 2019 als auch bei der Kommunalwahl 2021 unterschiedlich verwendet durch den Wahlkampf.
Ich kann mir Hannover sehr gut autofrei vorstellen. So weit haben sich allerdings Belit Onay und die Grünen nie aus dem Fenster gelehnt. Stets war klar, dass die Innenstadtparkhäuser mit mehr als 5000 Stellplätzen als Parkflächen erhalten bleiben sollen.
Da macht die CDU dann gerne mal "autofrei" draus, um zu skandalisieren.
Damit erweckt die CDU allerdings Erwartungen, die nicht erfüllt werden können. Und das fordert dann Politikverdrossenheit, ähnlich wie Merz' großspurige Schuldenbremse-Ankündigung, die er dann nach gewonnener Wahl schnell fallen lässt.
Auch in Hildesheim führt kein Weg an Anwohnerparkzonen vorbei, und die Innenstadt muss attraktiver werden, nicht mit immer mehr, sondern mit weniger Autos. Auf dem Hildesheimer Domplatz kostet Falschparken bereits 60 Euro. Dort dürfen nur ganz wenige und nur mit Ausnahmegenehmigung parken. Der Platz gehört dem Bistum: