Belege das. Evidenz bitte, keine Anekdoten.
Soll das heißen, du machst keinerlei Unterschied zwischen Rennradsport-Training und Rennradsport-Veranstaltungen, insbesondere Wettkämpfen und Alltagsfahrradfahren?
Na letztlich ist das auch wurscht, wie du das siehst. Fakt ist, dass der Fahrradhelm seit rund 20 Jahren zur Grundausstattung beim Rennrad-Sport gehört. Da haben die Rennrad-Sportler eine Entscheidung getroffen, die ich nicht in Frage stellen will.
Wie stellst du dir das vor: Soll ich den Rennradfahrern sagen, lasst das mal schön bleiben mit dem Helmtragen! Das ist schlecht für's Fahrrad-Image, weil es suggeriert, das Fahrradfahren eine gefährliche Sache ist.
Fakt ist auch, dass der Rennradsport sich auf das Kaufverhalten und die Gewohnheiten der Fahrradfahrenden auswirkt. Und nicht nur das Straßenrennen, sondern auch Mountainbike-Rennen sind sehr beliebt. Beides wird mit Helm betrieben.
Und jeder im leicht fortgeschrittenen Alter weiß, dass in den Hochzeiten von Team Telekom Rennradfahren stark angesagt war und sich viele ein neues Rad kauften und dazugehöriges Equipment.
Das hat sich damals (noch) nicht auf den Kauf von Fahrradhelmen ausgewirkt, denn Team Telekom lehnte die Helm-Tragepflicht ab. Aber seitdem sind einige Jahre ins Land gegangen. Und zum modischen Fahrradfahren ("wie die Profis") gehört inzwischen auch der Helm.
Was ich aber wichtig finde: Für das Alltags-Fahrradfahren sehe ich keinen Grund eine Helmpflicht einzuführen.