Beiträge von Ullie

    Unfälle sind auch seitens der Opfer kein Vorsatz.

    Autofahrende verursachen nicht immer mit Vorsatz einen Unfall. Aber es kommt vor:

    Gerade wurde vom BGH ein Urteil des Landgerichts Hannover bestätigt, aus dem hervorgeht, dass ein Unfall von zwei Autofahreden bedingt vorsätzlich herbeigeführt wurde: "Das Urteil fiel nach Angaben des Landgerichts wegen Mordes in zwei Fällen, versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung, zudem wegen eines illegalen Autorennens mit Todesfolge und vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs. Beide Angeklagten hatten Revision eingelegt." NDR vom 4.4.25

    Tödliches Autorennen war Mord - Bundesgerichtshof bestätigt Urteil gegen Raser
    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat ein Urteil des Landgerichts Hannover wegen eines illegalen Autorennens bei Barsinghausen (Region Hannover) für rechtskräftig…
    www.ndr.de

    hmpf

    https://archive.ph/EBYuC

    SPD. Wer wählt diese Leute eigentlich? Wer?!?

    Den Artikel lese ich so: Eine Regierungspartei, die es wagt, das Parken im öffentlichen Straßenraum zu regulieren oder gar einzuschränken, wird nicht mehr gewählt. Und eine Oppositionspartei, die es wagt, so ein Vorhaben anzukündigen, ebenfalls nicht. Es sieht leider so aus: Viele Bürger*innen haben kein Problem damit, erhebliche Verkehrsprobleme dadurch zu verursachen, dass sie immer größere und immer mehr Autos kaufen und die im öffentlichen Straßenraum abstellen. Und dieselben Leute strafen bei Wahlen sofort jede Partei ab, die es wagt, darauf hinzuweisen, dass das problematisch ist oder gar versucht regulierend einzugreifen.

    Das ist der eigentliche Grund für den Wahlerfolg der AfD. Und das ist auch der Grund, warum sich Leute, die eigentlich gar nichts mit den Rechtspopulisten zu tun haben und ihnen eigentlich nichts Gutes wünschen, manchmal sagen, dass die AfD doch ruhig mal regieren sollte, dann würden die schon merken, dass das so einfach nicht ist und die Leute würden schon merken, dass die nichts auf der Pfanne haben.

    Im Grunde genommen ist es das Experiment, das zurzeit in den USA im "Livestream" verfolgt werden kann.

    Gemessen an der beim KBA registrierten Quote der SUV im Bestand liegt der Anteil der SUV in der von Destatis herausgegebenen Unfallbeteiligung der Fahrzeugklassen unter dem Durchschnitt, die mittlere Unfallschwere ist zwar geringfügig höher, aber wegen der niedrigeren Beteiligung ergibt sich insgesamt immer noch ein niedrigeres Risiko.

    Die US-Studie zum Risiko durch SUV vergleicht das Fußgänger-Risiko für 6 Grundformen an PKW. Erhöhtes Risiko geht erst bei Abmessungen los, die auf keine der in Deutschland gebräuchlichen SUV zutreffen. Die sind alle maximal "medium/sloped". Abgesehen davon resultiert das erhöhte Risiko in der US-Studie nicht aus einem erhöhten Kollisionsrisiko wegen mangelnder Sicht, sondern aus ungünstigeren mechanischen Verhältnissen im Falle einer Kollision.

    Das hört sich jetzt aber fast so an: Wenn ich ein großen "Stadtpanzer" fahre, dann ist ggf. die Unfallgefahr gar nicht größer als bei einem normalen PKW. Aber weil die Leute dann eher damit rechnen totgefahren zu werden, wie von einem "richtig großen Stadtpanzer", werden sie es nicht so leicht wagen, mir den Straßenraum streitig zu machen.

    Genau das ist das Problem. Hier laufen Fußgänger zwischen Wartebereich und Fußweg hin- und her. Und bleiben auch mal auf dem Radweg stehen. Radverkehr muss vom Fußverkehr getrennt werden.

    Der Radverkehr ist an der Berckhusenstraße bereits vom Fußverkehr getrennt. Es gibt einen separaten Fahrradweg und einen separaten Fußweg. Dass Fußgänger die Möglichkeit haben, den Fahrradweg queren zu können, wirst du ihnen wohl nicht verwehren wollen? Das Problem ist auch nicht, dass Fußgänger auf dem Fahrradweg stehen bleiben. Vielmehr erschwert die rund 2,50 m hohe Reklamewand an der einen Seite des Wartehäuschens die gegenseitige Wahrnehmung von Fuß- und Fahrradverkehr.

    Und ich bestreite hier einfach mal, dass die Reklame-Einnahmen für die Üstra so hoch sind, dass sie es rechtfertigen, an Stellen Reklame-Tafeln anzubringen, an denen es die Verkehrssicherheit einschränkt. Und selbst wenn es sehr hohe Einnahmen wären, wäre es nicht gerechtfertigt, die Verkehrssicherheit einzuschränken. Entweder ihr bekommt ein Wartehäuschen mit Werbung oder ihr bekommt gar kein Wartehäuschen und dürft im Regen stehen. Was wäre das denn für eine Ansage?

    Es ist doch auch ein Hauptanliegen der Initiative "Hamburg werbefrei", dass Kommerz-Interessen nicht die Verkehrssicherheit beeinträchtigen dürfen.

    Unterstütze ich.

    Wollen die auch explizit nicht:

    kommtWeg-KannBleiben.knpQ3V11.jpg


    Es gibt Werbung, die nicht die Sicht behindert und die sich einem nicht aufzwängt. Und das ist ja nicht nur Konsum, sondern auch Kultur, Hinweise auf Bürgerbeteiligungen, etc.

    Gerade an Bushaltestellen mit Radweg hinter dem Wartehäuschen ist es sehr ungünstig, wenn große Reklameflächen auf den Seitenwänden die Sicht versperren:

    Ui, gut das die Wahl gerade vorbei ist. Da verprellen die Grünen ja nicht nur die Jungen, sondern gleich alle bis ~60 Jahre.

    Das wird sicher viel Diskussionen geben, inzwischen gibts ja schon 1 Generation die mitten im Leben steht und keinen Dienst leisten musste, dazu nochmal eine, bei der die Männer schon recht großzügig ausgemustert wurden und nur wenige Frauen einen anrechenbaren Dienst. Und dann noch eine bei der die Frauen fast keine anrechenbare Dienste geleistet haben, aber wahrscheinlich schon fast Omas sind.

    Naja, sehr viele ältere Frauen und auch einige Männer haben eine nicht unerhebliche Arbeitszeit sogenannte "Care-Arbeit" geleistet. Sollte tatsächlich das Modell der Grünen weiter in der Diskussion verfolgt werden, dann wird das ebenso zur Sprache kommen, wie fehlende Kita-Plätze und Ganztagsschulen, sowie Alten-Pflegeheime.

    So gesehen ist das Modell geeignet, spannende, längst überfällige Diskussionen auszulösen, wie du es ja auch vermutest.

    Du schreibst ja von "anrechenbaren Diensten"! Aber was genau "anrechenbar" bedeutet bei dem Grünen-Vorschlag, ist längst noch nicht ausgemacht. Eine Beschränkung auf Tätigkeiten bei der Feuerwehr oder beim Technischen Hilfswerk jedenfalls greift viel zu kurz.

    Vergleichbar mit dem Equal Pay Day gibt es seit Jahren den Equal Care Day:

    "Der Equal Care Day (englisch) ist ein Aktionstag, der auf die mangelnde Wertschätzung und unfaire Verteilung von Fürsorgearbeit aufmerksam macht. Die Festlegung auf den 29. Februar, der als Schalttag nur alle 4 Jahre stattfindet und in den Jahren dazwischen übergangen wird, weist darauf hin, dass Care-Arbeit als weitgehend „unsichtbare Arbeit“ gilt, die oft nicht wahrgenommen und nicht bezahlt wird. Der Tag symbolisiert außerdem das Verhältnis von 4:1 bei der Verteilung von Care-Arbeit und ruft in Erinnerung, dass Männer rechnerisch etwa vier Jahre bräuchten, um so viel private, berufliche und ehrenamtliche Fürsorgetätigkeiten zu erbringen wie Frauen in einem Jahr."

    Equal Care Day – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Da die Männer im Verhältnis nur ein Viertel der Care-Arbeit im Vergleich zu Frauen leisten, wäre es nur schwer vermittelbar, wenn Care-Arbeit für den "Freiheitsdienst" nicht angerechnet würde.

    Gewissermaßen ist die Care-Arbeit im traditionellen Familiensystem ein Freiheitsdienst der Frauen für "ihre" Männer (Ehepartner, Brüder, Väter, Söhne). Und in unserer völlig unzureichend mit familienunterstützenden Institutionen ausgestatteten Gesellschaft ist es leider so wie in traditionellen Gesellschaften: die Care-Arbeit bleibt oft an den Frauen hängen.

    Man könnte auch so sagen: Wenn die Politik es nicht hinbekommt, qualitativ hochwertige Ganztagskindergärten und Ganztagsschulen usw. für alle einzurichten und kostenfrei anzubieten, dann hat sie nicht das Recht, einen unfreiwilligen, verpflichtenden Wehrdienst, Freiheitsdienst oder wie auch immer man einen solche Zwangsverpflichtung schönreden will, von ihren Bürger*innen einzufordern.

    "Alle Frauen und Männer sollen irgendwann zwischen 18 und 67 Jahren sechs Monate Dienst tun - entweder Wehrdienst, Dienst im Bevölkerungsschutz, bei Feuerwehr oder Hilfsorganisationen oder sechs Monate Gesellschaftsdienst. Schon abgeleistete Dienste oder bestimmte ehrenamtliche Tätigkeiten sollen angerechnet werden."

    Debatte über Wehrpflicht: Grüne schlagen verpflichtenden Freiheitsdienst vor - Nordbayerischer Kurier
    Sechs Monate Dienst für alle zwischen 18 und 67: Wehrdienst, Bevölkerungsschutz oder Gesellschaftsdienst. Damit mischen sich die Grünen in die…
    www.kurier.de

    Ist das der Versuch, die Diskussion ad absurdum zu führen? Oder geht es darum etwas zum Thema zu sagen, ohne allzu konkret zu werden und zu vermeiden ein klares Nein gegen die Wehrpflicht auszusprechen? Es ist bedenklich, dass die gesellschaftliche Debatte es zunehmend schwerer macht, klar Position gegen die Wehrpflicht zu beziehen.

    In der Eröffnung der Sitzung des neuen Bundestages hatte der Alterspräsident Gysi in seiner Eröffnungsrede dazu aufgerufen, dass die Kritiker einer stärkeren militärischen Ausstattung der Bundeswehr, um eine größeren Abschreckungseffekt zu erreichen, die Befürworter dieser Politik nicht als "Kriegstreiber" bezeichnen dürften. Minute 25:30.

    Umgekehrt rief Gysi dazu auf, dass diejenigen, die eine stärkere abschreckende Wirkung des Nato-Bündnisses durch zusätzliche Rüstungsausgaben befürworten, insbesondere auch im Hinblick auf die aktuell unzuverlässige Haltung der USA innerhalb der NATO, diejenigen, die diese zusätzlichen Militärausgaben kritisieren, nicht als "Putinknechte" bezeichnen dürften. Minute 26:30.

    Dieser Vorschlag zur verbalen Abrüstung ist sicher auch ein guter Vorsatz, für die Wehrpflicht-Diskussion.

    Video von der Eröffnungssitzung: https://www.bundestag.de/mediathek/plen…z&mod=mediathek

    Vor der Bundestagswahl war das Thema AfD-Verbot mehrfach in der Diskussion.

    In Frankreich sieht es gerade danach aus, dass die Rassemblement National möglicherweise nicht ihre Spitzenpolitikerin Marine Le Pen als Präsidentschaftskandidatin zur Wahl stellen kann, weil die gerade wegen Veruntreuung von öffentlichen Geldern verurteilt wurde. "Zentraler Vorwurf war, dass Le Pens Partei Rassemblement National vom Europäischen Parlament Geld für parlamentarische Assistenten bekommen hat, die aber teilweise oder ganz für die Partei gearbeitet hätten. Insgesamt soll es um knapp sieben Millionen Euro gegangen sein."

    taz vom 31.3.2025 https://taz.de/Marine-Le-Pen-verurteilt/%216079701/

    Man darf gespannt sein, ob Alice Weidel sich an dem Ungemach der französischen Rechtsaußen-Politikerin ergötzt, schließlich gab es erhebliche Diskrepanzen um die Verwendung des Begriffes Remigration und le Pen sorgte für den Rauswurf der AfD aus der Rechtsaußen-ID-Fraktion im Europaparlament.

    Oder ob die AfD sich der Le Pen Kampagne anschließt, der zufolge es sich um einen Schauprozess handele mit dem Ziel sie als aussichtsreiche Präsidentschaftskandidatin auszuschalten.

    Schließlich wurde im Zusammenhang mit dem AfD-Verbot immer wieder davor gewarnt, es könnte von den Rechten instrumentalisiert werden, um sich als Opfer zu präsentieren und Mitleidspunkte zu sammeln.

    "Das ist eine Pflichtfrage. Wählen Sie alle zutreffenden Optionen: Wie sind Sie mobil?

    O (eigener) PKW
    O Bus und Bahn
    O Fahrrad/E-Bike
    O längere Wege zu Fuß
    O Taxi
    O Carsharing
    O E-Scooter
    O Motorrad/Motorroller"

    Diese Frage mit den Antwortmöglichkeiten ist ein Zitat aus einer HAZ-Umfrage zum Thema Mobilität:

    Mobilitätskompass HAZ

    Leider macht diese, wie auch andere Fragen in der Umfrage die Beschränktheit der Fragenden deutlich. Es wird zwar nach dem Mobilitätssystem gefragt, aber nicht nach der Mobilitätsstruktur. Kurze Fußwege sind der Kern von nachhaltiger Mobilität. Entscheidend ist, dass ich viel Mobilität im Sinne von fußläufiger Erreichbarkeit von Einkaufsmöglichkeiten, Kultur und Sportstätten, Behörden, Schulen, Kindergärten, Ärzten usw. habe. Die Befragung aber steuert den Befragten in eine ganz andere Richtung: Welche Verkehrsmittel bringen mich bequem über ganz große Strecken von A nach B.

    Ein anderes Beispiel aus der Befragung:

    "Wie zufrieden sind Sie in Ihrer Region mit dem Zustand von...
    Bitte bewerten Sie:

    Straßen überhaupt nicht zufrieden eher nicht zufrieden teilweise zufrieden eher zufrieden sehr zufrieden
    Bahnstrecken überhaupt nicht zufrieden eher nicht zufrieden teilweise zufrieden eher zufrieden sehr zufrieden
    Radwegen überhaupt nicht zufrieden eher nicht zufrieden teilweise zufrieden eher zufrieden sehr zufrieden
    Fußwegen überhaupt nicht zufrieden eher nicht zufrieden teilweise zufrieden eher zufrieden sehr zufrieden"

    Was interessiert es jemanden, der ohnehin stets nur mit dem Auto sein eigenes Grundstück verlässt und dorthin auch wieder zurückkehrt, wie die Fußwege beschaffen sind? Eine Umfrage zur nachhaltigen Verbesserung der Mobilitätsstruktur darf sich nicht darauf beschränken, die Qualität der Fußwege abzufragen, sondern muss die fußläufige Erreichbarkeit von Einkaufsmöglichkeiten, Kultur und Sportstätten usw. als Qualitätsmerkmal berücksichtigen.

    Trotzdem lohnt es sich als Teilnehmer an einem Fahrrad-Diskussionsforum bei der Umfrage mitzumachen, so dass nicht nur die üblichen Verdächtigen die Umfrage ausnutzen, um noch mehr schnelle und breitere Straßen und kostenlose Parkplätze für den Autoverkehr zu fordern!

    Schließlich gibt es auch die Möglichkeit in der Umfrage eigene Ergänzungen und Kritik schriftlich einzubringen: "Ihre Meinung ist wichtig! Haben wir etwas vergessen? Teilen Sie hier Ihre Ergänzungen oder Anmerkungen zum Thema Mobilität mit." So heißt es am Schluss der Umfrage.

    Der Schweizer Militärhistoriker Mauro Mantovani hat 2012 einen Artikel geschrieben mit dem Titel: "Der «Volksaufstand»: Vorstellungen und Vorbereitungen der Schweiz im 19. und 20. Jh.".

    Diese Quelle mit dem Inhalt des Artikels, habe ich bei Wikipedia gefunden:

    Wayback Machine

    Veröffentlicht wurde der Artikel hier: MILITARY POWER REVUE der Schweizer Armee – Nr. 1/2012

    "Die Gegner dieser Idee vom Volksaufstand, die sich in der Schweiz durchsetzen konnten, befürchteten vor allem "einen Schwund der Ressourcen der regulären Armee, Repressalien eines Besatzers, eine Konflikteskalation, einen Zerfall der bürgerlichen Ordnung und ... eine ungenügende Leidensfähigkeit der Bevölkerung." aus genannter Quelle, S. 9

    Ich will keinesfalls von mir behaupten, ich hätte da eine fertige Antwort parat. Aber wenn man die Quelle liest, dann kann ich nur hoffen, dass das mit der regulären Armee und mit der Abschreckung funktioniert. Die Idee ergänzend dazu einen Partisanenkrieg vorzubereiten oder gar die Ausbildung zum Partisanenkampf als Alternative zu einer regulären Armee zu erwägen, halte ich für absurd.

    In der Braunstraße (Hannover) wurden die Stadtbahngleise erneuert und ein Hochbahnsteig gebaut. Beim Markieren der Radfahrstreifen gab es zunächst eine kleine Panne, die wurde aber zügig mit dem Auftragen der Rotmarkierung korrigiert:

    Wenn der Radfahrstreifen über die gesamte Länge der Braunstraße eine Rotmarkierung erhält, dann trägt das möglicherweise dazu bei, dass er nicht als Haltestreifen missbraucht wird, wie von diesem Taxi, das mit eingeschaltetem Warnblinklicht auf dem Radfahrstreifen hält:

    Googlestreetview-Link zu der Stelle im August 23. Damals war der Hochbahnsteig noch in Bau. Die Fahrbahn ist allerdings bereits freigegeben für den Autoverkehr:

    Street View · Google Maps
    Ort in Google Maps noch intensiver erleben.
    www.google.com

    Das müssen diese "eigenen Lösungen und eigenen Vorstellungen" der Union sein.

    Horst Seehofer: CSU-Politiker warnt davor, die Grünen zu diffamieren - DER SPIEGEL

    Zitat aus dem verlinkten Artikel: "Dieses widersprüchliche Verhalten gegenüber den Grünen nehme einem die Bevölkerung nicht ab. »Schauen Sie, die Leute sind ja nicht blöd«, sagte Seehofer." So recht gescheit sind sie aber auch nicht, "die Leute", sonst würden sie nicht die CSU wählen. In Bayern erhielt die CSU immerhin 37,2% der Zweitstimmen bei der letzten Bundestagswahl. https://www.bundeswahlleiterin.de/bundestagswahl…-99/land-9.html

    Zum Vergleich: 2021 erhielt die CSU in Bayern "nur" 31,7% der Zweitstimmen.

    Ergebnisse Bayern - Die Bundeswahlleiterin

    Eigentlich hatte littlet diesen Artikel an anderer Stelle verlinkt. Aber hier passt er besonders gut hin:

    Schwedische Studie zum Unfallrisiko: Die Gefahr mit E-Scootern kommt vom Spaß
    Sind elektrische Stehroller gefährlich? Die Fahrzeuge an sich sorgen nicht unbedingt für erhöhte Unfallzahlen, haben Forscher ermittelt. Eher liege das Risiko…
    www.spiegel.de

    Unfallursache ist laut Studie, auf die sich der Artikel bezieht, die Häufung von "seltsamen Fahrweisen". Konkret benannt wird: "Wie Forscher der Chalmers University of Technology in Göteborg in einer neuen Studie berichten, zählen das einhändige Fahren, Fahrten in der Gruppe sowie Touren mit dem Smartphone in der Hand zu den größten Risikofaktoren."

    Mir scheint allerdings, das einhändige Fahren und das Fahren mit dem Smartphone in der Hand ist auch unter Autofahrer*innen verbreitet.

    Interessant finde ich den Begriff "elektrische Stehroller", der im Text alternativ zu E-Scooter benutzt wird: "Die Gefahr mit E-Scootern kommt vom Spaß", so lautet die Überschrift. Der erste Absatz beginnt dagegen mit: "Sind elektrische Stehroller gefährlich?"

    Das ist der ursprüngliche Beitrag von littlet:

    Naja, die Abschleppgruppe in Berlin benötigte auch einen langen Atem und durfte sich genau diese Ausreden/Begründungen auch anhören.

    Es ist einfach, stets den aktuellen unbefriedigenden Status anzuprangern. Die Herausforderung besteht darin, alle Beteiligten und Verantwortlichen dazu zu bringen, den Status zu ändern...

    Fang an :)

    Ist das deren Internetseite?

    Abschleppgruppe – Was kann man gegen Falschparker tun?

    Der Begriff Denunziant wird leider auch immer mehr missbraucht.

    Zitat aus Wikipedia: "Unter einer Denunziation (lateinisch denuntiatio ‚Anzeige‘) versteht man das Erstatten einer (Straf-)Anzeige durch einen Denunzianten aus persönlichen, niedrigen Beweggründen,[1] zum Beispiel, um einen persönlichen Vorteil zu erlangen."

    Es ist zwar nicht auszuschließen, dass ein Nachbar ihn angezeigt hat, weil der Kerl gestern Abend ein bisschen zu laut gefeiert hat, aber bezweifle stark, das hier niedrige Beweggründe ich Spiel sind.

    Schon alleine die Behauptung, eine Bürgerin oder ein Bürger könne über ein "Petzportal" jemanden wegen eines Parkverstoßes anzeigen ist ja eine Falschbehauptung. Es kann lediglich ein Hinweis darauf gegeben werden, dass ein Ordnungsverstoß stattfindet oder stattgefunden hat. Was die Behörde daraus macht, liegt in deren Ermessensspielraum.

    Estland hat bissl über 1 Mio Einwohner und die Fläche ist überschaubar. Insofern gehen sie simpel davon aus, dass sie einen Einfall der Russen nicht aufhalten können.

    Insofern ist die Androhung eines Partisanen-Kriegs wahrscheinlich die größte Abschreckung und das einzig realistische Szenario für das Land.

    Am besten wäre es natürlich, die Russen lassen den Einmarsch einfach bleiben. Die Kommentare von dieser Seite lassen zum Teil leider anderes vermuten.

    Ich weiß ja nicht, mit was für Leuten du da in Estland gesprochen hast:

    Damals war das Thema wie sich die Esten verteidigen können natürlich aktuell, aber ich kann mich nicht erinnern, das Esten davon gesprochen hätten Russland überfallen zu wollen. Ihre eigentlich Taktik, wenn ich das richtig verstanden habe, ist wohl eher eingraben und sich überrennen lassen, danach so eine Art Partisanen-Krieg. Weil sie es selber für Unwahrscheinlich halten die Russen aufhalten zu können.

    Aber es gab so Leute, die vom Partisanenkrieg fantasieren, auch bei uns in Westdeutschland, als die Grenze zwischen dem Warschauer Pakt und der Nato noch mitten durch Deutschland lief: Ein beunruhigender Artikel aus der taz vom 9.6.1988 berichtet etwa:

    "In den Wäldern der Eifel proben als „Heimatschützer“ getarnte Militaristen den Kriegsfall - mit Wissen der nordrhein-westfälischen Polizei und Verfassungsschutzbehörden trainieren die jungen Wehrsportler in den alten Bunkeranlagen zwischen Aachen und Monschau den „totalen Widerstand“. Dabei arbeiten sie nach eigenen Angaben auch mit dem Militärischen Abschirmdienst (MAD) zusammen. (...)

    Der schüchtern und verschlossen wirkende 27jährige Physiklaborant Harald Hermanns bei seinen Mitarbeitern an der Technischen Hochschule (TH) Aachen nur zackig-kurz „H.H.“, in spöttischer Anspielung an den SS-Reichsführer Heinrich Himmler. Hermanns, der in seiner Privatwohnung im Aachener Stadtteil Hanbruch die Bundeszentrale des ominösen „Heimatschutzverbandes“ unterhält, bezeichnet sich selbst bedeutungsschwer als „Hauptkommandoführer des Jagdkommandos III“ - was immer das heißen mag - bzw. als „Bundesführer“ des Verbandes."

    Heimatschützer an die Waffen
    ■ Mit Wissen der Polizei und des Verfassungsschutzes macht paramilitärische Organisation die Eifel zum Kriegsschauplatz / Sicherheitsbehörden sehen keinen…
    taz.de

    Dass der Krieg in der Ukraine dazu anregt, solche Szenarien zu erörtern, macht ihn noch schlimmer als er ohnehin schon ist.