Das Radfahren war historisch betrachtet oft ein Hobby von Adeligen. Vermutlich auch deshalb weil vor allem Adelige Geld und Zeit dafür zur Verfügung hatten.
Auch der Erfinder des Laufrades, Karl Freiherr von Drais, trug einen adeligen Namen.
Erst mit der fortschreitenden Industrialisierung wurde das Fahrrad zum Massentransportmittel.
Bis heute heute pflegen Adelige das Radfahren: "Nachdem das Fahrrad für jedermann erschwinglich wurde, nahm die Begeisterung für das Radfahren in Adelskreisen allerdings rapide ab. Immerhin: auch heute noch finden jährlich Adel auf dem Radel-Sommerfreizeiten statt, bei denen blaublütige Kinder und Jugendliche gruppenweise von Gut zu Gut fahren."
https://rad-spannerei.de/2008/08/25/adel-auf-dem-radel/
Filmtitel: "Adel radelt" zu Besuch in der Klosterschule Roßleben, August 2018
https://www.youtube.com/watch?v=-4XSci5AfSc 2:28 Minuten
Was aus dem Filmbeitrag nicht hervorgeht: Wer wird zu einer solchen Veranstaltung eigentlich eingeladen?
Dazu Christina von Flotow, Chefredakteurin des Deutschen Adlesblatts:
"Sich einen Adelstitel kaufen oder sich für Geld adoptieren zu lassen, das ist wirklich das Allerletzte", sagt sie. Eine Einladung zu echt-adligen Veranstaltungen wie Adel auf dem Radel bekommt man als eingekaufte oder adoptierte Adelige auch nicht. "Das kommt überhaupt nicht in Frage. Die Adelsverbände prüfen das." Quelle: "Ich habe mich als Adelige ausgegeben, um mich durchs Leben zu schummeln" veröffentlicht auf: https://www.vice.com/de/article/bjw…ausgegeben-adel