Beiträge von Ullie

    Jetzt ist "nur" noch Benutzungspflicht auf der linken Seite ([Zeichen 237][Zusatzzeichen 1000-31]) und rechts Gehweg und Radweg je als [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] ausgewiesen:

    https://www.mapillary.com/app/?lat=53.60…bde6_pGDGndg3Pg

    Genau genommen dürfte der Fußweg, der für den Radverkehr freigegeben ist, vom Radverkehr nicht benutzt werden, weil der ja verpflichtet ist, den Zweirichtungsradweg auf der linken Straßenseite zu benutzen. Rege doch mal bei der Verwaltung an, den linksseitigen Zweirichtungsradweg statt mit blauem Lolly und Doppelpfeil, [Zeichen 237][Zusatzzeichen 1000-31] , einfach nur mit [Zusatzzeichen 1022-10] in Gegenrichtung und mit [Zusatzzeichen 1000-33] in der eigentlich vorgeschriebenen Fahrtrichtung zu kennzeichnen.

    Habe das entsprechend in Hannover an die Verwaltung weiter gegeben. Mal schauen, was dabei raus kommt.

    Das Problem ist, dass wir in einer Demokratie leben. Und der Souverän wird massiv beeinflusst, so dass er Entscheidungen trifft, die für ihn selbst schlecht sind und nur einigen wenigen nützen. Das spiegelt sich dann in der Politik wieder, die dann einen CO2-Preis von 10€/t beschließt, um ja den Souverän nicht gegen sich aufzubringen.

    Einziger Lichtblick: Auf absehbare Zeit ist das nun die letzte Union+SPD-Regierung.

    Und was kommt dann? Eine schwarz-grüne Regierung, die auf Elektro-Autos setzt, ist keinen Deut besser, wenn es darum geht eine nachhaltige Wirtschaftspolitik zu betreiben und vernünftig mit den vorhandenen Ressourcen zu haushalten. Dazu müssten Leitplanken errichtet werden, die den Bürgern gar nicht weh tun werden. Es müssen dazu aber andere Kriterien für Mobilität aufgestellt werden als Propaganda für die Massenmotorisierung, Das geht in die Hose auch mit Elektroautos. Und auch das Thema Wohnen darf nicht ausgespart werden. Es ist doch seltsam, die Bevölkerungszahl stagniert oder schrumpft, aber es wird lautstark nach immer mehr Wohnraum gerufen. Maßnahmen zu einer besseren Ausnutzung des vorhandenen Wohnraums und Verteilungsmechanismen werden dagegen kaum diskutiert.

    "Die 14. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung der statistischen Ämter hat ergeben, dass die Bevölkerungszahl in den nächsten Jahrzehnten wahrscheinlich zurückgehen wird. Nur bei einer deutlich über dem langfristigen Durchschnitt liegenden Zuwanderung würde die Einwohnerzahl stabil bleiben oder gar weiter steigen." aus: Demografie-Portal des Bundes und der Länder, 2019 https://www.demografie-portal.de/SharedDocs/Inf…erungszahl.html

    Ullie

    Also ich finde ja in dem Fall sollte man nicht überlegen, wie man die Schilder so aufstellt, dass man die linksseitige Benutzung erlauben kann, sondern einfach die linksseitige benutzen nicht mehr erlauben. Die macht doch an der Stelle null Sinn. Die Straße ist schließlich keine vierspurige Schnellstraße, sondern kann relativ easy gequert werden, sodass man dann (deutlich sicherer) auf der richtigen Straßenseite fahren kann.

    Im Prinzip stimme ich dir zu Adsche. Aber:

    Ich hatte bereits weiter oben schon geschrieben, dass es seit jeher üblich ist auf der linken Seite stadteinwärts in beide Richtungen zu fahren. Es ist die Seite der Schützenallee, die der Leineaue zugewandt ist. Das heißt viel Wochenedausflugverkehr mit viel Gelegenheitsradfahrer mit wenig Übung im souveränen Straßenqueren und mit extrem wenig Lust, so was durchzuziehen, von wegen Erholung.

    Zweiter Grund:

    Zu Zeiten mit starker Verkehrsbelastung ist hier viel los auf der Schützenallee, häufig Autoschlangen. denn obwohl eigentlich nur Nebenstraße wird sie dann zur Hauptstraße und die Verwaltung hat Muffensausen, das zu unterbinden.

    Schilder-Verwirrung an der Schützenallee in Döhren:

    Zunächst mal, wie es früher hier aussah:

    https://www.google.de/maps/@52.33864…!7i13312!8i6656

    Hinweis: die googlestreetview-Aufnahme ist in Höhe der Kreuzung des Fuß und Radweges der an der Grundschule Suthwiesenstraße entlang und über die Schützenallee hinweg nach rechts in die Leineaue führt.

    Auf dem linksseitig stadteinwärts führenden getrennten Fuß und Radweg wird seit jeher sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts gefahren. Auf dem rechtsseitigen getrennten Fuß- und Radweg nur stadteinwärts.

    Nun soll es ja seit einigen Monaten nicht mehr so sein, dass an einer Straße sowohl auf der linken, als auch auf der rechten Seite ein Zweirichtungsradweg ausgeschildert ist. Oder auf der einen Seite ein Zweirichtungsradweg, auf der anderen ein Einrichtungsradweg. Begründung: Man kann ja nur einen der beiden benutzen, deshalb können nicht zwei benutzungspflichtige Radwege angeboten werden.

    Ob das der Grund ist, dass die Beschilderung des Radweges auf der linken Seite stadteinwärts so geändert wurde, dass dort kein "blauer Lolly" [Zeichen 241-30] mehr steht? Stattdessen steht da jetzt ein Radverkehr frei Schild: [Zusatzzeichen 1022-10]

    Das nutzt dem pflichtbewussten und regelkonformen Radfahrern aber nichts, denn das Radwegschild auf der rechten Straßenseite ist eine eindeutige Verpflichtung diesen Radweg zu benutzen. Eine Verpflichtung die vermutlich höher wiegt, als das mit dem Radfahrer frei Schild erteilte Angebot linksseitig zu fahren. Die wenigsten Radfahrer, auch die pflichtbewussten und regelkonformen, können das jedoch auch nur erahnen. Und eigentlich müsste hier die Ausschilderung so verändert werden, dass auch rechtsseitig Radverkehr frei [Zusatzzeichen 1022-10] anstatt des blauen Lolly aufgehängt wird. Oder noch einfacher einfach nur ein weißes rechteckiges Schild mit einem Fahrrad drauf, um deutlich zu machen, dass hier ein Angebotsradweg entlanggeht.

    Schließlich ist die Schützenallee auch keine Hauptverkehrsstraße und wenn es dort zu gefährlich ist für Radfahrer, die sich auf die Fahrbahn wagen, dann kann man dort ja Tempo 30 max. anordnen. Ansonsten spricht nichts dagegen, dass Radfahrer, die das bevorzugen, die Fahrbahn benutzen. Was sie ja zur Zeit auch schon dürfen, allerdings nur Richtung stadtauswärts, aber nicht Richtung stadteinwärts.

    Ausschilderung Richtung stadtauswärts: Zweirichtungsradweg als Angebotsradweg. Radfahrer dürfen auch die Fahrbahn benutzen.

    Auch hier zum Vergleich der Link zu google-street-view von 2008:

    https://www.google.de/maps/@52.34254…!7i13312!8i6656

    Ausschilderung stadteinwärts: rechte Seite getrennter Fuß- und Radweg. Verpflichtend da blaues Schild.

    Das Angebot auf der gegenüberliegenden Seite den linksseitigen Radweg zu benutzen, um stadteinwärts zu fahren, darf ein regelkonformer Radfahrer nicht nutzen, da er ja verpflichtet ist, auf der rechten Seite zu fahren.

    Mein Vorschlag um hier Abhilfe zu schaffen:

    Auf der linken Seite bleibt der aktuelle Zustand. Auf der rechten Seite wird das blaue Schild ersetzt durch ein weißes rechteckiges Schild mit Fahrradsymbol:

    Auf diesem Foto habe ich die entsprechende Beschilderung eingefügt.

    Der nächste Akt:

    Erneut wird das furchtlose Verhalten der Radfahrerin thematisiert, die in der Fahrradstraße einem entgegenkommenden Fahrzeug, das ihr den Vorrang streitig machte, tapfer Widerstand leistete!

    Wirklich ärgerlich ist, wie die Hannoversche Allgemeine versucht, die eindeutige Situation so darzustellen, als seien da einfach nur zwei Hitzköpfe aufeinenandergestoßen.

    "Wie verhärtet die Fronten zwischen Radlern und Autofahrern sind, zeigt ein Ereignis auf der Kleefelder Straße, das bundesweit Schlagzeilen machte. Vor einem Jahr standen sich eine Radfahrerin und ein Lastwagen 40 Minuten gegenüber und blockierten sich gegenseitig. Keiner wollte dem anderen Platz machen. Am Ende rückte die Polizei an und forderte die Radlerin auf, auf den Gehweg auszuweichen." So stellt die HAZ den Vorfall heute in ihrer Printausgabe unter dem Titel "Erneut gibt es Klage gegen Fahrradstraße" falsch dar. Falsch deshalb, weil diese Art der Darstellung den Eindruck erweckt, die Radfahrerin hätte eigentlich Platz machen müssen und macht es erst, als die Polizei sie dazu auffordert. Fakt ist aber dass, der Autofahrer auf seiner Straßenseite hinter mehreren parkenden Autos hätte warten müssen, bis die Radfahrerin die Engstelle passiert gehabt hätte. Hat er aber nicht, sondern er ist auf die Fahrradfahrerin zugefahren in der Erwartung, dass diese über einen hohen Bordstein in den Grünstreifen ausweicht oder sich zwischen abgestellten PKW am Straßenrand quetscht oder ganz einfach in Luft auflöst.

    Der HAZ-Artikel aus der HAZ von heute ist auchg als online-Artikel erschienen ( derzeit nur gegen Bezahlung, trotzdem hier der Link):

    https://www.haz.de/Hannover/Aus-d…er-klagt-erneut

    Völlig unabhängig von diesem konkreten Vorfall und schon lange bevor dieser stattfand, hatte ein Anlieger gegen die Ausweisung der Kleefelder Straße als Faurradstraße geklagt.

    Das Gericht hatte daraufhin gefordert, dass die Fahrradstraße verbessert werden müsse, um weiter als Fahrradstraße ausgewiesen sein zu können. Gefordert wurde unter anderem eine Reduktion der Stellflächen für KFZ. Und ein Teil der Fahrradstraße sollte Einbahnstraße für den KFZ-Verkehr werden.

    Diesen Forderunghen des Gerichtes ist die Verwaltung machgekommen. "Das Gericht wies der Stadtverwaltung zugleich einen Weg, wie die Kleefelder Straße doch noch zur Radroute werden kann: Einen Abschnitt als Einbahnstraße ausweisen und Parkverbote verhängen. Das setzt die Stadt jetzt um. Parken ist nur noch auf ausgewiesenen Flächen erlaubt – und nicht mehr am Straßenrand."

    Derselbe Anwohner, dessen Klage bereits das hier beschriebene Urteil auslöste, und damit letztlich auch die Verbesserungen für den Radverkehr in der Fahrradstraße bewirkte, klagt jetzt erneut gegen die Ausweisung der Kleefelder Straße als Fahrradstraße. Das Drama geht also weiter und eilt neuen Höhepunkten entgegen. Bislang bin ich mit dem Verlauf einigermaßen zufrieden.

    Die mieseste Szene war die, in der ein Polizist (angefordert von dem Autofahrer) der Radfahrerin gegenüber pampig wurde und von ihr verlangte, sie solle den Weg frei machen. "Ein Beamter belehrte mich, dass ich absteigen und mein Fahrrad auf dem Gehweg schieben solle, damit der LKW-Fahrer vorbeifahren könne. Meine Einwände zu Hindernis, Recht und Fahrradstraße akzeptierte er nicht bzw. wischte sie beiseite." Quelle: "Beim 1.001 Mal ist halt Schluss…" Dez 18 in: http://itstartedwithafight.de/2018/12/11/bei…t-halt-schluss/

    Im Prinzip haben die Klage des Anwohners und die von der Fahrradfahrerin geleistete Demonstration von Zivilcourage nichts miteinander zu tun. Dass gegen die Ausweisung der Kleefelder Straße als Fahrradstraße eine Klage eingereicht wurde, das wusste die Radfahrerin nicht. Und auch das Urteil des Gericts, dass die Nachbesserungen einforderte steht nicht in direktem Zusammenhang mit der Aktion der Radfahrerin. Diese Aktion wurde ja auch nie zum Gegenstand einer Anzeige oder einer Klage oder eines Gerichtsverfahrens.

    Trotzdem wurde die Aktion sogar bundesweit sehr bekannt und deshalb liegt es nahe, dass egal was in den nächsten Monaten und Jahren noch geschehen wird auf der Fahrradstraße Kleefelder Straße, es wird vermutlich noch häufig auf das Ereignis hingewiesen werden.

    Und leider ist es nur allzu offensichtlich, dass sich die HAZ dabei einmal mehr auf die Seite der Autofahrer schlägt und versucht die Radfahrerin als "dickköpfig" zu diffamieren, obwohl doch eigentlich das Verhalten des Autofahrers den größten Tadel verdient hätte.

    Eine Fahrradtour des ADFC Hannover im vergangenen Sommer führte unter anderem durch die Kleefeldestraße mit der umkämpften Fahrradstraße.

    Habe gerade mal die Fotos von damals raus gesucht und werde versuchen in den nächsten Wochen dort mal aktuelle Aufnahmen zu machen.

    Fahrradstraße Kleefelder Straße Richtung stadtauswärts kurz vor der Kreuzung Plathnerstraße:

    Links parken immer wieder Autos, aber es gibt auch Lücken, die mit Zickzack gekennzeichnet sind.

    Kreuzung Plathnerstraße:


    Der entgegenkommende rote PKW zeigt, in der Plathnerstraße ist genug Platz, dort wo keine Autos parken können Radfahrer paarweise an einem entgegenkommenden PKW vorbeifahren.


    Weiter stadtauswärts hinter der Kreuzung Plathnerstraße.


    Hier ereignete sich der Vorfall bei dem ein KFZ-Fahrer einer Radfahrerin den Vorrang streitig machte und nicht zurückweichen wollte. Die Radfahrerin fuhr wie die Radlergruppe auf dem Bild stadtauswärts. Rechts von ihr ist ein hoher Bordstein, ein Grünstreifen und ein Fußweg, der am Bahndamm entlangführt.

    Der entgegenkommende Autofahrer ist trotz der parkenden PKW auf seiner Straßenseite in die Engstelle eingefahren und hatte so die Radfahrerin an der Weiterfahrt gehindert.

    Ganz so einfach ist das nicht, es gibt ja auch noch die Anwohner. Für die muss irgendwie eine Möglichkeit bestehen nach Hause zu kommen und vor Ort bezahlten Parkraum zu finden. Wer Fläche für Stehzeuge verbraucht muss für den Verbrauch des knappen Raums auch einen Marktpreis zahlen.

    Ein Problem besteht darin, dass vorhandene Stellplätze auf Privatgrundstücken oft einen Bestandsschutz genießen, sodass bei einer Umwidmung einer Straße die Zufahrt zum Grundstück gewährt werden muss. Dafür gibt es dann [Zusatzzeichen 1020-30] oder Einfahrt in die Grundstücke frei.

    Aber es gibt keinen Rechtsanspruch auf öffentliche Stellflächen vor dem Haus. Kommunen können Baugenehmigungen erteilen für Häuser, in denen es keine Parkplätze vor der Haustür oder im Keller gibt. Entweder zählt ein in erreichbarer Nähe gelegenes Parkhaus oder der ÖPNV-Anschluss als Ersatz. Bloß taruen sich viele Kommunen nicht, entsprechende Auflagen zu machen.

    Und alte Häuser zum Beispiel in Gründerzeitvierteln haben ohnehin in der Regel keine Parkplätze. Und der wenige Platz auf den Straßen wird leider oft sinnlos vergeudet für Autostellplätze.

    Hier ein Link zum Göttinger Tageblatt und einen Artikel über einen Neubau ohne Stellplätze für Privat-PKW in Hannover:

    https://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Ha…ng-Parkplaetzen

    Und immer wieder stößt man auf diese Pseudo-Experten-Sendungen, die über den "toten Winkel in einer Art und Weise aufklären, dass man niemals nie wieder es wagt, ein Rad zu besteigen, wenn man damit rechnen muss, dass ein LKW in der Nähe ist.

    Zwar wird in dem Film über den Abbiegeassistenten berichtet, aber es wird nichts dazu gesagt und gezeigt, dass es mit dem Rampenspiegel, dem Weitwinkelspiegel und dem Frontspiegel ja auch heute schon ein ganz passables Abbiegeassistenten-System gibt, dass funktioniert, wenn der Fahrer alle Spiegel sorgfältig beachtet und vor allem laaaangsaaaaam abbiegt.

    Überhaupt ist der ganze Film ziemlich Panne, denn es wird ein Horror-Crash-Szenario an das andere gereiht und stets stehen durch Unfälle zerfetzte Fahrräder im Mittelpunkt.

    Aber die Krönung ist der Abschnitt mit dem toten Winkel gepaart mit der Light-Version der Filmmusik von Hitchcocks Psycho!

    Siehe Minute 1:37 https://youtu.be/s22lNU5jXM4?t=97

    In dem Film, "Steigende Unfallrisiken für Radfahrer - Wie kann Fahrradfahren sicherer werden?" hört sich das dann in Minute 2:25 bis 2:35 so an:

    https://youtu.be/Lbb59lCX5XY?t=147 Im Hintergrund spielt eine Filmmusik mit einem beunruhigenden Tremolo.

    Immerhin wird in dem Film deutliche Kritik an Hochbordradwegen geübt. Siehe Minute 4:05 https://youtu.be/Lbb59lCX5XY?t=248

    Du meinst diesen Streifen rechts von dem weißen Mercedes mit seinen imposanten Auspüffen? https://www.mapillary.com/app/?focus=pho…2998619297&z=17

    Um dahin zu kommen müsstest du allerdings zuerst auf die Rechtsabbiegerspur wechseln. Und dann müsstest du die Rechtabbiegespur gleich wieder links verlassen und dann die breite weiße durchgezogene Linie überfahren.

    Wozu dieser Streifen rechts von dem weißen Mercedes mit seinen imposanten Auspüffen gut sein soll, erschließt sich mir auch nicht. Wenn ich aber auf der Mapillary-Karte weiterklicke, dann sehe ich, dass unter dem weißen Mercerdes mit seinen imposanten Auspüffen sich ein weiteres Fahrradpiktogramm mit Sharrow-Pfeil befunden hat, das erst jetzt, wo der weiße Mercedes mit seinen imposanten Auspüffen weitergefahren ist, sichtbar wird.:rolleyes:

    https://www.mapillary.com/app/?focus=pho…9570117368&z=17

    Könnte es sein, dass es noch weitere Plakate gibt, die du nicht kennst?

    Habe dieser Tage zwei neue Schulweghelden-Plakate in Hannover entdeckt. Kinder mit Fahrrädern sind immer noch nicht drauf, aber immerhin ein Tretroller:

    Neu ist auch der Hinweis "OHNE ELTERNTAXIS"

    Hier noch mal die alten von vor zwei Jahren zum Vergleich:

    Gibt es vergleichbare Plakataktionen auch andernorts?

    https://www.youtube.com/watch?v=X3mLG8Idrq0

    Ein Film vom hessischen Rundfunk von 2008, in dem ein twike mit einem smart verglichen wird.

    Neulich hatte mal wer hier in einem anderen Zusammenhang ein twike erwähnt, ein Elektroauto mit der Option mitzupedalieren um Strom zu sparen.


    Heute hatte ich auf dem Hessischen Rundfunk diesen Film über das neue Twike gesehen. Hier der Link:

    https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/…deo-105834.html

    Eine Elektro-Velomobil mit Autobahnzulassung.

    Kostet allerdings auch einen beinahe mittleren fünfstelligen Betrag.

    Es geht doch nicht darum, irgendwen zu behindern. Es geht darum, eine Infrastruktur zu schaffen, in der der Autoverkehr eine untergeordnete Rolle spielt, und nur für wenige Fälle eingeplant wird (Ver- und Entsorgung, Lieferer und Handwerker, Sicherheits- und Hilfskräfte), ganz wichtig: KEINEN privaten PKW-Verkehr!

    Im MIttelpunkt steht der ÖPNV und Fußverkehr und der Radverkehr und für den ist oberirdisch genug Platz, wenn die Verkehrsflächen nicht dem Autoverkehr zum Flächenfraß hingeworfen werden.

    Hauptsache der Verkehr läuft. Gab's da schon Tote? Radfahrer über freien Rechtsabbieger

    So sieht das von der Seite aus: https://www.mapillary.com/map/im/TJ8X5mYfkDNpWSfVXA1uBA

    Radfahrer müssen warten, wenn sie den freien Rechtsabbieger queren wollen, oder? Gilt ja rechts-vor-links bzw. §10.

    EInfach auf der Fahrbahn fahren und solche seltsamen Radverkehrsanlagen nicht nutzen...

    Habe gerade mal deinen Link zur mapillary-Karte verfolgt und bin dort ein bisschen "Straßenschau-mäßig" rumgefahren.

    Dieser Link führt zu der Ansicht, wenn man von der Querstraße aus auf die im ersten Bild gezeigte Bundesstraße zufährt, um die Bundesstraße zu überqueren.

    Da werden diese Radpiktogramme mit Doppelpfeilspitze, "Sharrow", benutzt. Es gibt keine eigene Radspur, Radfahrer stellen sich zwischen den Autos auf.

    https://www.mapillary.com/app/?focus=pho…2998619297&z=17

    Ich finde das sehr unbefriedigend. Vielleicht funktioniert es deshgalb ganz gut, weil es nur relativ wenige Autofahrer gibt, die dort lang fahren. Aber dann bräuchte man auch keine drei Fahrspuren (den freien Rechtsabbieger, Geradeausspur mit Sharrow-Piktogramm und einen Linksabbieger ohne Sharrow-Piktogramm, der aber auch von Radfahrern benutzt werden darf. Wer soo was kapieren???:/

    Am 25.10.19 waren die Schülerinnen und Schüler erneut auf der Straße. Unter anderem ging es darum, zur Wahlbeteiligung bei der Bürgermeisterwahl am 27.10.19 aufzurufen! Hier eine kleine Plakatauswahl:

       

       

    Das vierte Bild zeigt einen Oldtimerbus, der in Hannover häufiger zu sehen ist. Das passte gut als Hintergrund für die Abschlusskundgebung vor dem Neuen Rathaus.

    zusatzzeichen-1000-32.png

    [Zeichen 205]

    vorgesehen. Neben der Straßenbahn als Zz ist es die glaub einzige Kombination, wo Zusatzzeichen in Abweichung von § 39 ÜBER dem Hauptzeichen stehen, genauer gesagt neben dem 205 kann's auch noch beim 206 (Stopp) vorkommen.
    (Denn bei umgekehrter Reihung (Zz unter, Vz) müssten nur kreuzende Radler Vorfahrt gewähren oder so ... *flöt* ;) )

    Entschuldige die anderen Ausführugen habe ich nicht so ganz verstanden, aber dass es diese Kombi gibt,

    [Zusazzeichen 1000-32]

    [Zeichen 205]

    habe ich nicht gewusst. Wäre dann das das richtige Verkehrszeichen, das in Heilbronn noch aufgestellt werden müsste? Oder gar kein zusätzliches?

    Mal abgesehen davon, dass ich diese unheimliche Abbiegefahrspur ohnehin am liebsten ganz begrünen würde.

    Wenn ich deine Darstellung richtig verstehe, siehst du den Vorrang des Radverkehrs an der Zebrastreifen-Radfurt-Kombi auch bei der vorhandenen Ausschilderung als ausreichend rechtssicher gegeben an.:/

    In Hamburg gibt es bei den Forderungen nach ÖPNV-Ausbau ein Problem, ähnlich wie in Hannover. Hier allerdings in kleinerem Maßstab.

    Alle beschwören den Ausbau des ÖPNV, wenn es jedoch konkret wird, dann darf kein einziger Autofahrer darunter leiden.

    In Hannover (und erst Recht in Hamburg) sitzen in den Gremien Entscheider, die nur einen autoverträglichen Ausbau des ÖPNV, also U-Bahn-Strecken befürworten. Nur wenige Parteien bekennen sich offen zu einer Verkhrswende weg vom Auto und fordern in diesem Zusammenhang offensiv einen Rückbau der Autoverkehrsinfrastruktur zu Gunsten von mehr ÖPNV und Radverkehr.

    In Hannover wurde jüngst die oberirdisch barrierefrei ausgebaute Linie 10/17-Strecke der Stadtbahn eröffnet. Dem ging allerdings ein rund zwei Jahrzehnte lang geführter heftiger Streit voraus zwischen den Befürwortern des oberiridschen Ausbaus und denjenigen, die diese Strecke unterirdisch als Tunnel unter der City gebaut haben wollten.

    Mit dem barrierefreien oberirdischen Ausbau der Linien 10 und 17 in der Innenstadt wurden in Hannover faktisch endgültig die Pläne aus den 50er und 60er Jahren ad acta gelegt, Hannover zu einer total autogerechten Stadt auszubauen, in der der ÖPNV ausschließlich unterirdisch zu erfolgen hat, damit der Autoverkehr dadurch nicht gestört wird. In Hamburg dauert dieser Autowahn an, so dass Milliardenbeträge für wenige Kilometer U-Bahn-Tunnel verschwendet werden, anstatt mit dem selben Geld zehnmal längere attraktive oberridsche ÖPNV Verbindungen zu schaffen mit autofreien Busspuren und oberirdischen Stadtbahnlinien.

    Wenn also unterschiedliche Parteien in Hamburg einen ÖPNV-Ausbau einfordern, dann muss man sehr genau hinschauen, wer was ganz konkret fordert. Dann versteht man sehr schnell, warum es in Hamburg ein großes Problem ist, mal gemeinschaftlich "ordentlich ranzuklotzen".

    Hier ein Foto vom neuen oberiridischen Hochbahnsteig Steintor in der Innenstadt von Hannover während der Bauphase.

    Du hast Recht ein

    [Zeichen 138-10]

    [Zusatzzeichen 1000-30]

    reicht nicht aus.

    Es müsste noch ein Vorfahrt achten oder Stoppschild dazu kommen:

    [Zeichen 205]

    [Zeichen 138-10]

    [Zusatzzeichen 1000-30]

    Andererseits ist über dem Ampelmast auf der Mittelinsel ein Vorfahrt Achten [Zeichen 205] angebracht. (Siehe jeweils das erste Bild der beiden Start-Beiträge aus Heilbronn) Das [Zeichen 205] gilt möglicherweise nicht nur in dem Fall, dass die Ampel ausfällt, sondern auch für jemand, der auf der Fahrspur fährt, die auf die Radverkehr-Überweg-Zebrastreifen-Kombi zuführt.

    Warum wird denn überhaupt dieses Konstrukt mit der Rechtsabbiegerspur an der Stelle eingerichtet? Es würde doch vollauf genügen, den gesamten Verkehr über die vorhandene Hauptspur zu führen. Und auch die Aufweitung von zwei auf drei Fahrspuren (hinter der Kreuzung, siehe jeweils erstes Bild der Start-Beiträge aus Heilbronnn) ist doch völlig kontraproduktiv im Sinne einer echten Verkehrswende, die ja das Ziel haben muss, den Autoverkehr drastisch zu reduzieren.

    Der Ist-Zustand ist gut beschrieben. Der Verbesserungsansatz muss jedoch lauten: Der Radfahrer- und Fußgängergeradeausverkehr hat weiterhin Vorrang. Der abbiegende Verkehr muss viel konsequenter dies beachten. Tatsächliche Schrittgeschwindigkeit für abbeigende Fahrzeuge auch PKW! So was kann elektronisch erzwungen werden! Eine Verkehrswende findet statt mit dem Ergebnis, dass Autofahren die absoluta Ausnahme von Mobilität darstellt, die privat gar nicht stattfindet!