Du setzt hier scheinbar "besser" mit "regelkonformer" gleich.
Der ADAC ist ein Verein, der gerne die Legende aufrecht erhält, dass es beim Autofahren nicht so sehr darauf ankomme, ein regelkonformer Autofahrer zu sein, sondern andere Qualitäten wie Entschlossenheit oder Erfahrung viel entscheidender seien.
Das ist einer der Gründe, warum, sich der ADAC so schwer damit tut, ein möglichst verbindliches Geschwindigkeits-Assistenzsystem (ISA = Intelligent Speed Adapter) für PKW zu empfehlen. "Der ADAC sieht das Sicherheitspotenzial von ISA, hält die Systeme zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch noch nicht für ausreichend erprobt und ausgereift. Er hatte sich deshalb gegen die Ausrüstungsvorschrift ausgesprochen."
https://www.adac.de/rund-ums-fahrz…sassistent-isa/
ISA ist in der Lage, die vom Fahrzeug fahrbare Geschwindigkeit durch Drosselung der Antriebskraft so zu begrenzen, dass die auf dem jeweils befahrenen Streckenabschnitt geltenden Tempolimits nicht überschritten werden können.
Und wer sitzt in den führenden ADAC-Gremien?
"Zwar sind bundesweit fast 40 Prozent der ADAC-Mitglieder Frauen – in den ADAC-Gremien allerdings sind sie eine Seltenheit. Der Vorstand des ADAC Südbayern mit seinen sechs Mitgliedern beispielsweise ist ein reiner Männerclub." Und für einen Männerclub ist Regelkonformität im Straßenverkehr offensichtlich nicht so wichtig.
https://www.welt.de/wirtschaft/art…um-Chancen.html
Du willst also möglichst regelkonforme Wissenschaftlys haben, denn gerade die wären "besser"?
Was sind Wissenschaftlys? Vermutlich meinst du Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Dass Frauen im Autoverkehr sich stärker regelkonform verhalten als Männer, muss nicht bedeuten, dass sie als Frauen im Wissenschaftsbetrieb sich ebenfalls regelkonformer verhalten. Ich halte das allerdings durchaus für möglich, nämlich dann, wenn die vorgegebenen Regeln so beschaffen sind, dass sie dem Wohl der Menschen dienen.
Tempolimits und deren Einhaltung sehe ich übrigens als eine Möglichkeit, den Verkehr sicherer zu gestalten. Du nicht?
Ich erwarte, dass ein höherer Frauenanteil in der Wissenschaft dazu führt, dass eine bessere Wissenschaftsarbeit stattfindet.
Fakt ist: "Nach einer Statistik der UNESCO – der Organisation der Vereinten Nationen (UN) für Bildung, Wissenschaft und Kultur – belegte Deutschland im Jahr 2019 mit einem Frauenteil unter Wissenschaftlern von 28 Prozent europaweit den 38. Rang."
https://www.studis-online.de/Studieren/art-…issenschaft.php laut Deutschlandfunk ist die die Webseite „eines der informativsten Internetangebote rund ums Studium“.
Gezielte Frauenförderung im Wissenschaftsbetrieb kann dazu beitragen, dass dieses nachteilige Verhältnis stärker ausgeglichen wird. Gezielte Frauenförderung im Wirtschafts- und Wissenschaftsbetrieb, aber auch in der Politik wird jedoch zum Beispiel von der FDP explizit abgelehnt. Einer der Gründe, warum ich diese Partei für keine gute Wahlentscheidung halte.
Wenn also irgendwann das Hitly 2.0 an die Macht kommt und unmoralische Regeln aufstellt, sind die "besseren" Wissenschaftlys jene, die sich an diese Regeln halten.
Hitler selbst hatte längst alle Regeln der Zivilisation und der Menschlichkeit gebrochen. Wer bei Hitler mitmischte, der befolgte schon deshalb keine Regeln, weil Hitlers nationalsozialistische Ideologie darauf aufbaute, die demokratischen Spielregeln und Regeln der Humanität zu brechen. Frauen sind nicht per se die besseren Menschen. Und auch in Hitlers Machtapparat hatten Frauen ihren festen Platz. Eine der sehr diabolischen weiblichen Figuren in Hitlers Umkreis ist Leni Riefenstahl.
Wer blind darauf vertrauen wollte, dass eine Frau in einer Führungsposition die bessere Besetzung sei, der ist nicht gut beraten. Für die bevorstehende Bundestagswahl vertraue ich jedoch darauf, dass die Kanzlerkandidatin der Grünen eine gute Wahl ist, besser als die Herren von CDU/CSU und SPD.