Beiträge von Ullie

    In Hannover hat der Plakatwahlkampf begonnen. Weil in Niedersachsen bereits am 12. September Kommunalwahlen sind, hat in der Nacht zu Sonntag der Plakatwahlkampf begonnen. Hier eine unkommentierte Auswahl:

    In Niedersachsen hängen damit schon 14 Tage früher als in anderen Bundesländern auch Bundestagswahlplakate aus, denn da wollte die Verwaltung vernünftigerweise nicht regulierend eingreifen, was denn nun ein BTW-Plakat ist und was ein Kommunalwahlplakat.

    Hinweis: Ich habe eine Auswahl der Plakate von den Parteien getroffen, die in der zurückliegenden Nacht hier im Stadtteil als Erste am Start waren. Von den anderen Parteien waren heute Mittag noch keine Wahlplakate zu sehen.

    Die Dreharbeiten im Lichtenbergkreisel haben bei gutem Wetter am Sonntag anscheinend planmäßig begonnen:

    Normalerweise führt keine Omnibuslinie durch den Lichtenbergkreisel. Heute gibt es dort nicht nur einen Bus, sondern sogar eine kleine "Filmkulissen-Haltestelle":

    Und die neuen "Sprint-Räder" stehen schon seit gestern Abend bereit:

    Ungeimpfte sollen wegen mir auch Urlaub machen dürfen. Wir kriegen Corona nicht mehr weg, also gehört es eh zum allgemeinen Lebensrisiko, sich damit zu infizieren. Urlaubssperre wäre eine rein repressale Maßnahmen ohne direkten Nutzen.

    Kompliziert wird es, wenn man versucht, Maßnahmen gegeneinander aufzurechnen.

    Ich habe zum Beispiel im Bekanntenkreis festgestellt, dass es manchen Leuten total wichtig ist, jedes Jahr mindestens eine richtig weite Urlaubsreise (häufig mit Langstrecken-Flug) zu machen, andere dagegen fahren nur selten weit weg.

    Manche von den "Flug-Muffeln" freuen sich jetzt aber sehr, dass man in Hannover auf dem Wochenmarkt keine Maske mehr tragen muss. Da frag ich mich manchmal bei einem Wochenmarkt-trotzdem-noch-Maskenträger: "Ist das jetzt ein Statement pro Flugreisen, die gerne damit "erkauft" werden, dass auf dem Wochenmarkt die Menschen eine Maske tragen?

    Und wollen die "Masken-Muffel" deutlich machen, auf Flüge kann ich gern weiter verzichten, auf dem Wochenmarkt ohne Masken einkaufen gehen zu können ist mir wichtiger?

    Manchen Ungeimpften dürfte die Idee vom Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung jedenfalls ziemlich egal sein. Wer ohnehin keine oder nur sehr selten weite Reisen macht, für den ist es keine Repressalie, wenn er sie nicht machen darf.

    Und irgendwelche Idioten fordern Fahrradkennzeichen.

    (Zu den Begrifflichkeiten: Das Wort "Radler" für Radfahrer ist in Bayern nicht diffamierend.)

    Wie du die bezeichnest, die das Fahrradkennzeichen fordern, ist eine Sache, eine andere Sache ist, dass im 25-köpfigen Oberhachinger Gemeinderat immerhin 11 dieser von dir als Idioten bezeichneten Leute drin sitzen. Und die CSU als mit Abstand stärkste Fraktion sowohl den ersten als auch den zweiten Bürgermeister stellt.

    Und da stell ich mir schon die Frage: Wollen die mit dem Plakat erreichen, dass keine Radfahrer*innen mehr auf dem Bürgersteig fahren? Oder wollen die erreichen, dass die Radfahrer*innen auf der Fahrbahn fahren.

    Im zweiten Fall wäre es interessant herauszufinden, welche Maßnahmen getroffen werden, um die Fahrbahn zu einer von allen Fahrradfahrer*innen akzeptierenten Fahrstrecke zu machen.

    Jetzt mal außer Tempo 30 Schilder aufzuhängen. Was ja immerhin schon ein guter Anfang ist.

    Ich finde es auch akzeptabel, dass viele Fußwege weiterhin für den Radverkehr freigegeben sind. Wenn die Fahrbahn nicht benutzt wird und stattdessen die für den Radverkehr freigegebenen Fußwege, dann sind nicht unbedingt die "unbelehrbaren" Fahrradfahrer*innen oder die "Auch-Fahrradfahrer*innen" dran Schuld, dass es so ist.

    In einem reinen Wohngebiet mit Tempo 30 max. und einem geringem Autoverkehrsaufkommen macht es keinen Sinn, die Fußwege für den Radverkehr freizugeben. Auf einer stark befahrenen Hauptverkehrsstraße dagegen macht es keinen Sinn, einfach nur den Radverkehr komplett auf die Fahrbahn zu verorten. Manche Radfahrer*innen können da gut mit leben, andere zögern da eher, ein solches Angebot anzunehmen. Deshalb halte ich nichts von pauschalen Aussagen. Und die Situation vor Ort in Oberhachingen kenne ich nicht gut genug aus eigener Anschauung vor Ort, um sagen zu können, hier oder dort macht die Radverkehrfreigabe keinen Sinn, an dieser oder jener Stelle aber schon.

    Ich hatte ja schon einmal an anderer Stelle selbst eine Art "Kennzeichnungspflicht" für Radfahrer gefordert, aber nicht eine für "Sportradler" in Form eines für alle schon von weit lesbarem Kennzeichen, sondern als kleiner Hinweis auf allen Fahrrädern, die bei einer Trittfrequenz von 50 U/min, eine maximale Geschwindigkeit von 15 km/h im höchsten Gang fahren können. Und entsprechend Pedelecs, die bei 15 km/h die Tretkraftunterstützung abschalten. Und für die könnte weiter gelten, dass sie einen für den Radverkehr freigegebenen Gehweg nutzen können, aber schnellere Räder eben nicht. Eigentlich hatte ich die Idee schon fast aufgegeben, aber in dem Zusammenhang Oberhaching kommt sie mir wieder in den Sinn.

    Auf ihrer Internetseite schreibt die Gemeinde Oberhachingen darüber, dass die meisten Straßen in der Gemeinde Tempo 30 Straßen seien und dort auf der Fahrbahn der Radverkehr stattfinden soll. "Seit dem Jahr 2003 gilt in Oberhaching nahezu flächendeckend Tempo 30. Diese Zonen sind ausdrücklich als Mischverkehrsflächen definiert, d.h., Radler und Autofahrer nutzen denselben Verkehrsraum."

    https://www.oberhaching.de/de/Wirtschaft-…-in-Oberhaching

    Ist ja ein guter Ansatz, der allerdings auch konsequent umgesetzt werden muss. Und zwar nicht nur in der Form, dass Fahrradfahrer*innen nicht mehr auf einem gemeinsamen Rad- und Fußweg fahren oder auf einem Fußweg, der für den Radverkehr freigegeben ist, sondern stattdessen auf der Fahrbahn. Mindestens genau so wichtig ist aber auch, dass Autofahrer den Fahrradverkehr auf der Fahrbahn als Bereicherung sehen. Und an dieser Einsicht scheint es in (nicht nur) in Oberhachingen zu mangeln.

    Ich halte es für keine gute Strategie der Kommune, die Radfahrerschaft zu spalten in die "vernünftigen Radfahrer" und die "rücksichtslosen Sportradler": "Mit der Zunahme des Radverkehrs insgesamt nimmt leider auch die Zahl der sehr rücksichtlosen Sportradler zu.", heißt es auf der Internetseite der Gemeinde Oberhachingen. Und diesen "rücksichtslosen Sportradlern" droht man mit einer Kennzeichnungspflicht.

    Ich finde es auch nicht gut, dass die Gemeinde auf ihrer offiziellen Internetseite Radfahrern empfiehlt besonders auf den "Toten Winkel" zu achten und Schutzwesten zu tragen:

    "Worauf Sie besonders achten sollten:

    Ausreichender Sicherheitsabstand beim Vorbeifahren an parkenden Autos

    „Toter Winkel“ bei Lastkraftwagen

    Fahren Sie bei Dunkelheit mit Licht (Rückstrahler, Speichenreflektoren)

    Das Tragen einer Warnweste erhöht die Sicherheit:"

    (ebenda)

    Das kann man schnell auch so lesen: Radfahrer die von einem abbiegenden Fahrzeug umgefahren werden sind selber Schuld, weil sie nicht auf den "Toten Winkel" achten (den es so, wie er oft dargestellt wird, gar nicht wirklich gibt) und wenn sie keine Schutzweste getragen haben. ("Sonst hätte der Autofahrer sie ja gesehen.")

    Der Hinweis, bei Dunkelheit mit Licht zu fahren, ist ebenfalls daneben. Wenn die Gemeinde Oberhachingen es wirklich erreichen will, dass Fahrradfahrer von Autofahrern ernst genommen werden, dann darf sie nicht so tun, als müsse man Radfahrern das erst noch mal erklären, dass sie mit Licht fahren müssen.

    Problematisch bis falsch dargestellt ist auch dieser Hinweis an Fahrradfahrer*innen:

    "Die Gehwege stehen allein den Fußgängern sowie Kindern bis 10 Jahre fürs Radlfahren zur Verfügung! Ein Erwachsener darf das Kind (bis zum 8. Lebensjahr) mit dem Fahrrad auf dem Gehweg begleiten. Aus diesem Grund sind innerhalb der Gemeinde die bisher als „Gemeinsamer Geh- und Radweg“ beschilderten Abschnitte in „Gehweg – Radfahrer frei“ umbeschildert worden."

    Schon wieder diese Verniedlichung: Was machen Kinder bis 10 Jahre auf dem Fußweg nach Ansicht der Gemeinde Oberhachingen? "Radlfahren" Und was ist mit den 11-jährigen Kindern? Ist das dann immer noch "Radlfahrn"?
    Die Gemeinde Oberhachingen tut so, als habe sie die Fußwege nur deshalb mit [Zeichen 239] + [Zusatzzeichen 1022-10] ausgeschildert, dass die Eltern mit ihren Kindern bis 10 Jahren auf dem Gehweg fahren dürfen. Tatsächlich ist es aber so, dass Eltern auf allen Gehwegen ihre Kinder begleiten dürfen, auch dann wenn dort kein [Zeichen 239] mit dem Zusatz [Zusatzzeichen 1022-10] aufgestellt ist.

    Was will Oberhachingen? Radverkehr ja - Aber: Kennzeichenpflicht für Radfahrer und Schutzwestenpflicht, da kann man ja noch froh sein, dass wenigstens keine Helmtragepflicht gefordert wird.

    Von einer Fahrradstraße für besonders stark vom Fahrradverkehr benutzte Straßen, will die Gemeinde nichts wissen, zumindest erst mal nicht:

    "Deshalb wird zunächst von einem Fachbüro die Sinnhaftigkeit und Machbarkeit einer Fahrradstraße ergebnisoffen untersucht, sind doch bei der Einrichtung einer Fahrradstraße sehr viele rechtliche, gestalterische und verhaltensbezogene Aspekte zu beachten. Ein Schnellschuss verbietet sich von daher! Umso mehr, als dass es sich um die erste Fahrradstraße in Oberhaching handeln würde, die auch andernorts, wo diese bereits eingerichtet sind, viele Verkehrsteilnehmer eher irritieren und verunsichern, da sie häufig noch nicht wissen, welche Regeln in einer Fahrradstraße gelten." (ebenda)

    Von solchen Plakaten könnte es mehr geben.

    Wie passt eigentlich der Begriff "Radler" auf das Plakat? Ist das nicht eigentlich ein Biermischgetränk mit Zitronen-Limonade?

    Aber vielleicht ist das ja auch in der Gegend von Oberhachingen üblich, die Fahrradfahrer "Radler" und die Autofahrer "Autler" zu nennen?

    Radler ist jedenfalls eher ein abwertender begriff, eine Art Verniedlichungsform von Fahrradfahrer.

    Dieser Begriff widerspricht der Intention des Plakates, das ja die Fahrradfahrer darauf aufmerksam machen soll, dass sie den Autofahrern gleichberechtigte Fahrbahnnutzer*innen sind.

    Und bei mir nährt die Verwendung des Begriffs "Radler" den Verdacht, dass das Plakat eigentlich vor allem ein Ziel hat: Fahrradfahrer zu diffamieren.

    Würden sich Autofahrer stets respektvoll und rücksichtsvoll gegenüber Fahrradfahrern verhalten und vor allem öfter mal ihr Fahrzeug zu Hause in der eigenen Garage stehen lassen, dann würden sehr viel mehr Fahrradfahrer sehr viel öfter ganz selbstverständlich die Fahrbahn nutzen.

    Wie wenig weit es her ist mit dem scheinbar "Großen Herz" für den Radverkehr der Oberhachinger Verkehrsverwaltung zeigt dieser Vorgang:

    "Konkret geht es um den zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen der Einmündung der Römerstraße nach Straßlach und dem Ortseingang Ödenpullach, dort sind seit 18. März dieses Jahres 100 Stundenkilometer zulässig. Diese Erhöhung von zuvor Tempo 70 auf 100 beruht auf einem Beschluss des Umwelt- und Verkehrsausschusses vom 27. November 2018."

    Quelle: Hallo München vom 16.9.2019: "ADFC in Oberhaching fordert Tempo 70"

    https://www.hallo-muenchen.de/muenchen/hachi…o-12996297.html

    Aus dem Artikel geht hervor, dass sogar der ADAC die Forderung des ADFC nach Tempo 70 unterstützt. Sollte das nicht hellhörig machen? Ich sag' es gerne immer wieder: Tempo 60 maximal und generell ist genug Tempo auf unseren Landstraßen.

    Der Gehweg ist kein Radweg. Soso. Wieso werden dann ständig Radweg-Schilder an Gehwege geklebt?

    In Oberhaching gibts doch vermutlich auch genügend Exemplare, wo jeder Holländer sagen würde: Äh, wo ist denn eigentlich der Radweg zu dem Schild?

    Wenn die Typen von der STVB wenigstens konsequent wären...

    Ja was hast du geglaubt, dass jetzt ausgerechnet in Bayern die Verkehrswende Pro Radverkehr anbricht?

    "Die langsamen Radler sollen gerne weiter auf dem Gehweg fahren, denn da stören sie nicht den Autoverkehr, der mit Tempo 30 immer noch deutlich schneller ist, als viele Fahrradfahrer." ;)

    Von solchen Plakaten könnte es mehr geben.

    Bevor ich ob eines solchen Plakates in Lobeshymnen ausbreche, schaue ich mir lieber erst mal den Kontext an:

    Und der sieht so aus, dass über eine Kennzeichnungspflicht für Radfahrer debattiert wird. <X Quasi Nummernschilder für den Radverkehr:

    ""Gescheit" wäre so eine Kennzeichnungspflicht schon, findet der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Unterhaching, Detlef Hüttner. Er weiß, wie schwierig es ist, Verkehrssünder auf dem Fahrrad anzuhalten. So etwas sei andernorts schon mal in eine Schlägerei ausgeartet, weil die Beamten den Radler am Gepäckträger festhalten wollten. "Aber hierzu wären schon einige Hürden zu durchlaufen", sagte Hüttner am Dienstagabend im Oberhachinger Umwelt- und Verkehrsausschuss.

    Das Gremium war sich daher auch nicht ganz einig in der Frage, ob eine solche Forderung überhaupt etwas bringt. "Das ist ein Schuh, der uns nicht passt", findet Johannes Ertl von den Freien Wählern, der sich lieber mal um die Schüler kümmern würde, die ohne Licht herumfahren. Auch Valentina Eckel von den Grünen ist der Ansicht, das sei ein "langer Weg und kostet sehr viel Geld". Es gebe immer einen Prozentsatz von Leuten, "die sich bescheuert benehmen", sagte sie. "Ja, es gehe nur um die Spitze des Eisberges", entgegnete Karin Göbel von der CSU, die darauf hinwies, dass jedes Pferd eine Kennzeichnungspflicht habe, Radfahrer aber nicht."

    SZ vom 25. März 2021, Plaketten für rasende Biker

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landk…raser-1.5246945

    Wer den Artikel liest durchschaut schnell, dass es dabei nicht darum geht, die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern, sondern dass die CSU sich hier an eine sehr Ernst zu nehmende und zukunftsweisende Art der Radverkehrsführung "heranwanzt" und versucht für eigene parteipolitische Zwecke zu missbrauchen, indem Radfahrerdashing nach dem Motto betrieben wird, dass das Fehlverhalten einzelner Radfahrer zu Unrecht generalisiert wird und quasi eine Art Sippenhaft, bzw. Kennzeichnungsverpflichtung eingefordert wird. <X

    Diese Kennzeichnungspflicht-Idee hätte ja vielleicht noch einen klitzekleinen Rest an Glaubwürdigkeit, wenn es nicht gerade die CSU wäre, die so was einfordert. Deren CSU-Verkehrsminister spielt sich jedoch bei Verschärfungen von Maßnahmen gegenüber Autofahrern, die zum Beispiel zu schnell fahren oder verkehrsbehindernd in zweiter Reihe parken, zum Schutzherren für Verkehrs-Rabauken auf, die mit vielen hundert PS und vielen Tonnen Blech die Straßen unsicher machen.

    Und was los ist in Oberhachings Straßen, wenn es gerade mal etwas weniger entspannt zugeht und der Autoverkehr die Straßen verstopft, kann ich mir gut vorstellen. Dann werden Radfahrer angepflaumt, die sich auf engen Zwischenräumen an Autoschlangen vorbeischlängeln. Machen dann die Autolenker Platz? Manche (vielleicht) ja, andere sagen sich: Geschieht den Radfahrern recht, dass die jetzt auch im Autostau feststecken.

    Ich würde sagen, das ist ein freilaufender Rechtsabbieger nur für den Radverkehr. Interessant ist allerdings, dass Radfahrer, welche den freilaufenden Rechtsabbieger passiert haben, wegen Rechts vor Links nun sogar Vorrang gegenüber den Radfahrern haben, die bei Grün aus der Langen Laube kommen. Da hätte es dann noch nicht einmal die Beschleunigungsspur gebraucht. Ich frage mich, ob der Entwurf für dieses Bauwerk von jemanden stammt, der vorher Autobahnen gebaut hat...

    Ich vermute allerdings eher, dass mal wieder keiner so genau weiß, was denn nun eigentlich für eine Verkehrsregel hier gilt. Und trotzdem alle "nur" gefühlt richtig fahren, klappt es gut.

    Hier ist der Link zur Satellitenaufnahme von dem "freien Rechtsabbieger" und da sieht man, dass die Abbiegespur zunächst seitlich an den Hauptradweg mit Ausrichtung Lange Laube herangeführt wird:

    https://www.google.com/maps/@52.37734…m/data=!3m1!1e3

    Und es ist ein rotgepflasterter Trennstreifen zwischen Hauptradweg und seitlich herangeführter "Beschleunigungsspur", der vermutlich dazu beiträgt, dass hier keiner an Rechts vor Links denkt, der aus der Otto-Brenner-Straße kommt und Richtung Königswörther Platz weiter fahren will. (Gelber Pfeil)

    Bei einer Autobahnauffahrt wäre an der Stelle des roten Pflasterstreifens (der eigentlich gar nichts rechtlich Relevantes aussagt), eine weiße Strichlinie .

    "Um ganz ehrlich zu sein, ich würde gar keinen finanziellen Anreiz setzen. Viel besser ist im Fall der Impfverweigerung eine Steuerung über das Risiko: Wer sich nicht gegen Corona impfen lassen möchte, muss auch die Corona-Behandlung selbst bezahlen, sollte er oder sie erkranken. Das halte ich für das beste Mittel, um auch Impfgegnern einen Anreiz zu setzen, sich impfen zu lassen. Außerdem ist das auch im Sinne des Krankenkassensystems: Mit der Impfverweigerung verletzen Personen das Solidarprinzip der Krankenversicherung, und deshalb sollten sie auch nicht auf die Solidarleistung zurück­greifen dürfen, sollten sie selbst verschuldet später an Covid-19 erkranken."

    rnd vom 9.7.21: "Psychologe fordert ungewöhnliche Strafe für Impfverweigerer"

    https://www.rnd.de/gesundheit/cor…HNMDWWY2EY.html

    Und wer als Autofahrer oder Beifahrer Opfer eines Verkehrsunfalles wird, der muss ebenfalls seine Behandlungskosten selbst berappen? Er hätte ja nicht mit dem Auto fahren müssen, weiß doch jeder, wie unfallträchtig die Autofahrerei ist.

    Zusatzbemerkung nach Gerharts Traurig-Emoji:

    Gerharts Traurig-Emoji gibt mir zu denken. Und deshalb für alle Fälle, um nicht missverstanden zu werden: Weder den Vorschlag des Psychologen, das ist der Text in Anführungszeichen, halte ich für richtig, noch den Vorschlag, dass Autofahrer im Falle eines Unfalles ihre Behandlungskosten selbst bezahlen müssen. Deshalb auch das Fragezeichen dahinter.

    Ich denke es sollte keine Hürden geben, einen Hausarzt zu konsultieren (alle gesellschaftliche Schichten, Versorgung in der Fläche). Und die sollten bezahlte Zeit haben, um mit ihren Patienten sprechen zu können. Dass es nicht so ist, ist allerdings wirklich traurig.

    Wie stark auch immer moralischer Druck Menschen dazu bewegen mag, sich impfen zu lassen, oder wieviel institutioneller Druck auch immer aufgebaut werden kann, in Amerika setzt man verstärkt auf Anreize:

    "Gewinne! Gewinne! Gewinne! Erst gegen Corona geimpft werden, dann losfliegen. So versucht man in einigen amerikanischen Bundesstaaten die Menschen zu motivieren, sich piksen zu lassen. Unternehmen verlosen Flüge oder Tickets für den nächsten Super Bowl. Es gibt Gutscheine, etwa für Restaurants oder Museen. Die Erfolge dieser Strategie sind indes: durchwachsen."

    t-online vom 8.7.2021: "Debatte über neue Anreize - Geld für Impfung? "Ein dreistelliger Betrag sollte es sein""

    https://www.t-online.de/nachrichten/pa…e-es-sein-.html

    Die Expertin für Gesundheitskommunikation Katharina Schmid-Küpke empfiehlt dagegen: "Wichtig ist, den Menschen zu verdeutlichen, wie wichtig die eigene Impfung für die Gemeinschaft ist." Nach dem Motto: Wenn du dich impfen lässt, sinkt das Risiko für alle. Am besten funktioniere die Kommunikation über Multiplikatoren, die einen direkten Draht zu bestimmten Gruppen haben. "Da besteht ein ganz anderes Vertrauen, als wenn sich dort eine fremde Fachperson hinsetzt und Fragen beantwortet", so Schmid-Küpke.

    Bedenklich finde ich den nächsten Satz: "Die Wissenschaftlerin betont, wie wichtig Gespräche mit vertrauenswürdigen Personen generell für die Impfbereitschaft seien. Die Hausärztinnen und -ärzte und deren Rat hätten einen besonderen Stellenwert. "Trotzdem darf man die nicht vergessen, die keinen Zugang zu einem Hausarzt haben", sagt Schmid-Küpke." (ebenda)

    Im Klartext: Weil man in den vergangenen Jahren das Gesundheitssystem kaputt gespart hat, bzw. es versäumt hat, eine medizinische Versorgung in der Fläche und in allen gesellschaftlichen Schichten sicher zu stellen, und weil man das auch nicht so schnell leisten kann in kurzer Zeit, sollen Impfprämien es richten. :(

    Wer sich für Dreharbeiten zu einem Image-Film für den ÖPNV interessiert, der kann am Sonntag 11.7.2021 zum Lichtenbergplatz nach Linden kommen.

    Dort wurden heute Halteverbotsschilder aufgestellt und diese Info an die Haustüren geklebt.

    Der Kreisel war schon einmal Drehort, allerdings für einen (ziemlich verlogenen) VW-Image-Film:

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    Ich weiß nicht, wie du jetzt immer auf den Punkt "keine medizinische Hilfe zu erwarten" kommst. Das haben weder Gerhart , noch ich so geschrieben. Was ich mit "selbst Schuld" meinte, war lediglich, dass sie nicht erwarten dürfen, dass sich alle anderen Menschen weiterhin an Hygieneauflagen halten, um die Ungeimpften zu schützen.

    Was den Punkt "keine medizinische Hilfe" in der Sache angeht: Es ist unzweifelhaft so, dass sich Menschen die sich nicht Impfen lassen selbst gefährdet haben. Allerdings ist es bisher in unserem solidarischen Gesundheitssystem so, dass auch Menschen die sich selbst gefährdet haben (sei es durchs Fettfressen, Rauchen oder irrsinnige Extremsportstunts, oder eben nicht impfen lassen), medizinische Hilfe erhalten. Ich sehe nicht, warum ausgerechnet dieser Punkt hier eine Ausnahme sein sollte. Ob das so gut und richtig ist (das auch Selbstgefährder Hilfe erhalten), kann man sicherlich diskutieren. Das wäre aber eher eine Grundsatzdiskussion über das Gesundheitswesen, die nichts mit diesem Thema zu tun hat.

    Die von dir genannten Punkte wurden alle schon angezweifelt und sind in der einen oder anderen Form zum Diskussionsgegenstand gemacht worden. Siehe zum Beispiel hier:

    "Leonhard Kuckart, Stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU-angegliederten Senioren-Union, regte an, Personen mit Übergewicht und Raucher in der Krankenversicherung und der Pflegeversicherung stärker zur Kasse zu bitten."

    https://www.krankenkassenzentrale.de/magazin/kranke…hr-zahlen-43416

    Im Falle von Zahnersatz wurden sogar sehr restriktive Maßnahmen ergriffen, die dazu führen können, dass Zahnersatz-Krankenkassenleistungen nicht mehr erbracht werden.

    Deshalb hatte ich durchaus die Befürchtung, dass Gerhart mit der Bemerkung, die Nicht-Geimpften seien selber Schuld, wenn sie an Corona erkranken, weit über das Ziel hinausschießt. Aber Gerhart hatte ja im vorigen Beitrag klar gestellt, dass es ihm nicht um spezifische Konsequenzen geht.

    Trotzdem bleiben eine Reihe von Problemen, so dass man keineswegs davon sprechen kann, bald sind alle geimpft und das Thema Corona ist gegessen. Und wer sich nicht impfen lässt, ist selber Schuld:

    "Impfpflicht-Diskussion

    -Können Arbeitgeber die Impfung verlangen?" ZDF vom18.1.21

    https://www.zdf.de/nachrichten/wi…tgeber-100.html

    Das Thema ist übrigens nicht so neu:

    "Kann der Chef die Grippeimpfung anordnen?

    Die Grippewelle naht. Der Arbeitgeber will seinen Mitarbeitern eine Impfung anbieten. Darf er das auch anordnen? Ulf Weigelt antwortet in der Arbeitsrechtskolumne."

    Die Zeit vom 31.10.2012 (also lange vor Corona)

    https://www.zeit.de/karriere/beruf…ww.google.de%2F

    Immerhin gab es in Hannover diese Berichtserstattung über den Chef einer Bäckerei-Kette:

    "Gerhard Bosselmann aus Hannover hat sich am Freitag im Internet weit verbreitet und für Rührung gesorgt. Der 63-jährige bangt wegen der Coronavirus-Krise um seine Existenz und die Jobs seiner Mitarbeiter.

    Unter Tränen richtete er deshalb einen Appell an seine Kunden, weiterhin zum Bäcker zu gehen. Doch am Samstag wurde bekannt, dass Bosselmann intern Mitarbeiten mit fristloser Kündigung droht, sollten sie „leichtsinnig“ krank werden.

    „Krankmeldungen wegen Erkältung ohne Fieber werden nur mit vorgelegter Corona-Testierung akzeptiert. Andernfalls werden wir keine Lohnfortzahlung zahlen“, heißt es in einem Schreiben an die Belegschaft, ..."

    Welt vom 21.3.20

    https://www.welt.de/vermischtes/ar…Entlassung.html

    Außerdem kündigte Boßelmann an:

    "Wer in seiner Freizeit nicht ernsthaft und strikt zu Hause bleibt, sich auf Party, Kindergeburtstagen usw. oder Treffen mit Freunden leichtsinnig infiziert, gefährdet die Firma und die Kollegen. Diese Mitarbeiter werden sofort (!) fristlos entlassen wegen schwerer Unternehmensschädigung."

    ntv vom 22.3.2020

    https://www.n-tv.de/panorama/Emoti…le21660289.html

    Aber solche "spezifischen Konsequenzen" hatte Gerhart ja nicht gemeint. Der Chef der genannten Bäckereikette war da schon sehr früh sehr viel weiter. Und was plant der Backereiketten-Chef jetzt? Wer keine Corona-Schutzimpfung nachweisen kann, der erhält keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall?

    Mir fällt da grad noch ein ganz praktisches Problem ein zu dem Thema, wer sich nicht impfen lässt, ist selber Schuld und muss mit den Konsequenzen leben.

    Wollte man dieses Prinzip konsequent durchziehen, dann kommt es vermutlich ziemlich schnell zu Datenschutzverletzungen.

    Es gibt keinen Zwang, sich in irgendwelchen Apps registrieren zu lassen, lediglich im Impfausweis dokumentiert ein Eintrag eine Corona-Schutzimpfung, darüber hinaus gibt es keine Verpflichtungen.

    Und wie schnell geht ein Impfausweis verloren:

    https://pbs.twimg.com/media/EPSIzBOWkAI8ga4.jpg

    Bei der Corona-Schutzimpfung z. B. werden die Menschen befragt, ob sie kürzlich (die letzten 14 Tage) eine andere Impfung erhalten haben. Dazu reicht eine mündliche Auskunft. Das muss man nicht irgendwie "beweisen", das man keine andere Impfung hatte. Ich bin mir nicht sicher, wie wahrheitsgemäß hier Angaben gemacht werden, aber es ist ja auch nicht so dramatisch, wenn die Impfung ein, zwei Wochen später stattfindet.

    Wenn man das Prinzip überträgt auf eine Corona-Heilbehandlung, die allerdings deutlich bedeutsamer sein kann, dann bedeutet das:

    Wenn also wer an Corona erkrankt und man wollte mit ihm nach dem Motto verfahren, wer sich nicht impfen lässt, der ist selber Schuld und hat keine medizinische Hilfe zu erwarten, den würde man ja zum Lügen zwingen, damit er medizinische Hilfe erhält.

    Die haben dann halt eine "Erkältung". Vor schweren Verläufen scheinen die Impfungen ja relativ zuverlässig zu schützen.

    Warum? Mir ist nicht klar, wie das zu einem volkswirtschaftlichen Schaden führen soll.

    Auch Geimpfte kann ein schwerer Verlauf treffen, und die Infektionsgefahr ist höher, wenn die Inzidenzzahlen steigen. Und diese Gefahr ist bei einer niedrigen Impfquote größer. Vor allem aber: Auch die ungeimpften Menschenleben stellen einen sehr hohen Wert da: "Eine deutsche Studie errechnete 1,72 Millionen Euro für einen beschäftigten Mann, 1,43 Millionen Euro für eine beschäftigte Frau und 1,22 Millionen Euro für einen männlichen Arbeiter." aus: Wikipedia, Wert eines Menschenlebens

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wert_eine…n%20Deutschland.

    Das sind zum Beispiel die Kosten für die Ausbildung, die volkswirtschaftlich investiert wurden. Die Leistungen, die diese Menschen erbringen. Selbst Rentnerinnen und Rentner, von denen viele ehrenamtlich aktiv sind.

    Und dann gibt es da diese Aussage von Palmer, mit der er sich unbeliebt gemacht hat:

    „Wir retten möglicherweise Menschen, die sowieso bald sterben“

    https://uni-tuebingen.de/de/177051

    Denn klar ist auch: Wer sich in seinem Leben engagiert, Verantwortung übernimmt und für Andere da ist, der akzeptiert es nicht, mit der Perspektive zu leben, dass er zum "Alteisen" geworfen wird, wenn er nicht mehr im Zenit seiner Schaffenskraft steht. Das hemmt gesellschaftliches Engagement.

    Netter Versuch, das offizielle Ende der Pandemie mit der BT-Wahl zu verknüpfen. Verkünde das bitte VOR der BT-Wahl und die Wiederwahl ist gewiss, Herr CDU-Generalsekretär :)

    Derzeit sind die Inzidenzzahlen anscheinend bereits wieder im Anstieg. Bei ihrer Rückkehr befinden sich die

    jetzt abgeflogenen Touristen, zwar im Sinkflug, die Corona-Inzidenzwerte aber drohen weiter anzusteigen. Und von Ferienende bis Bundestagswahl sind es je nach Bundesland 10 Wochen (NRW) bis 3 Wochen (Bayern und BaWü).

    Ob die Zahlen entsprechend schneller ansteigen, je früher die Ferien liegen? (Stichwort: Infektionsgefahr beim Reisen.)
    Oder ob die Zahlen um so schneller ansteigen, je früher die Schule wieder anfängt, wo ja viele Hygienemaßnahmen im neuen Schuljahr nicht mehr gelten sollen. (Stichwort: Unterricht in vollen Klassen, die schon vor Corona viel zu eng waren.)

    Oder ob es so ist, dass an dem angeblich sorgenfreien Reisen möglichst lange festgehalten wird, damit die Menschen in den Bundesländern mit spätem Ferientermin, sich nicht um die Urlaubsreise "betrogen" fühlen?

    Ganz egal was davon zutrifft, die Inzidenz-Zahlen wird es nach oben treiben.

    Welcher Wahlkampf-Manager auch immer auf sinkende Inzidenzwerte spekuliert, er könnte sich dabei ordentlich verrechnen.

    Andererseits: Das, von dem ich da gerade geschrieben habe, will zur Zeit keiner gerne hören oder lesen. Da empfinde ich durchaus ein klitzekleines bisschen Mitleid mit den Wahlkampfmanager*innen.

    Ich hoffe, dass dieses Vorgehen noch viel drastischer kommuniziert werden wird. Es muss im Herbst bei der nächsten großen Welle allen klar sein, dass die Schuld bei den Ungeimpften selbst liegt, sollten sie schwer erkranken bzw. höhere Gewalt, wenn sie sich warum auch immer nicht impfen lassen *können*.

    Solche Überlegungen machen aus mehreren Gründen keinen Sinn:

    1. Die Schuld an was genau soll bei den Ungeimpften selbst liegen? Das kann allenfalls für die jeweils eigene Corona-Erkrankung so behauptet werden nach dem Schema: "Hättest du dich impfen lassen, dann hättest du dir das nicht weggeholt."

    Aber was ist mit den Leuten, die sich trotz Impfung infizieren? Gibt es auch, es wird bereits über den mangelnden Impfschutz durch Biontech ggü. der Delta-Variante berichtet. Und Astrazeneca steht nicht nur wegen der Nebenwirkungen sondern auch wegen mangelnder Wirksamkeit in der Kritik. Deshalb wird derzeit eine Kreuzimpfung bei der Zweitimpfung empfohlen.

    2. Vor allem aber trägt eine niedrige Impfquote dazu bei, dass die nächste Welle um so höher ausfällt. Dabei wird es dann auch zu Kollateralschäden bei den Geimpften kommen. Vor allem aber stellt sich die Frage: Willst du dann nur noch den Infizierten eine Heil-Behandlung zukommen lassen, die sich zuvor haben impfen lassen? Kann's ja wohl ganz eindeutig nicht sein!

    3. Solche Überlegungen wie wer sich nicht impfen lässt und dann infiziert wird ist selber Schuld, nutzen nichts, wenn tatsächlich in einem größeren Umfang Nicht-Geimpfte sich mit dem Corona-Virus infizieren würden, weil der volkswirtschaftliche Schaden enorm wäre, wenn man einfach mal so eben im Falle einer erneuten größeren Pandemiewelle herginge und diese Menschen einfach "abschreibt".

    4. Zuguterletzt aber, oder besser als Allererstes droht die Impfkampagne dann so richtig im Schlamm stecken zu bleiben, wenn diese noch zusätzlich belastet würde durch restriktive Maßnahmen, wie sie dir anscheinend vorschwärmen.

    Radweg rechts der Ampel: Freie fahrt auch bei Roter Fahrradampel.

    Radweg links der Ampel: Halt bei Roter Fahrradampel.

    Im vorliegenden Beispiel zusätzlich verdeutlicht durch eine weiße Haltelinie auf dem Fahrradweg links der Ampel.

    Die querende Radwegeverbindung ist sehr stark frequentiert und führt vom Königsworther Platz (im Foto rechts) über die Fahrradstraße Lange Laube zum Steintor (im Foto links).

    Hier ein Bild mit Blickrichtung Lange Laube, Steintor: