Beiträge von Ullie

    Bundestag hat am Freitag, 10.12.2021 eine Personenkreis-bezogene Corona-Impfpflicht beschlossen:

    "Folgende Personen müssen ab dem 15. März 2022 entweder geimpfte oder genesene Personen im

    Sinne des § 2 Nummer 2 oder Nummer 4 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung in der

    jeweils geltenden Fassung sein:

    1. Personen, die in folgenden Einrichtungen oder Unternehmen tätig sind:

    a) Krankenhäuser,

    b) Einrichtungen für ambulantes Operieren,

    c) Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen,

    d) Dialyseeinrichtungen,

    e) Tageskliniken,

    f) Entbindungseinrichtungen einschließlich freiberuflich tätiger Hebammen,

    g) Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Buchstaben a bis f genannten Einrichtungen vergleichbar sind,

    h) Arztpraxen, Zahnarztpraxen,

    i) Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,

    j) Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,

    k) Rettungsdienste,

    l) sozialpädiatrische Zentren nach § 119 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch,

    m) medizinische Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren

    Mehrfachbehinderungen nach § 119c des Fünften Buches Sozialgesetzbuch,

    n) Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation nach § 51 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch und

    Dienste der beruflichen Rehabilitation,

    o) Begutachtungs- und Prüfdienste, die auf Grund der Vorschriften des Fünften Buches Sozialgesetzbuch oder des Elften Buches Sozialgesetzbuch tätig werden,

    2. Personen, die in voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder in vergleichbaren Einrichtungen tätig sind,

    3. Personen, die in ambulanten Pflegediensten und weiteren Unternehmen, die den in Nummer 2 genannten Einrichtungen vergleichbare Dienstleistungen im ambulanten Bereich anbieten, tätig sind; (...)"

    Quelle:

    Drucksache 830/21 vom 10.12.21

    Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages

    Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen COVID-19 und zur

    Änderung weiterer Vorschriften im Zusammenhang mit der

    COVID-19-Pandemie

    https://dserver.bundestag.de/btd/20/001/2000188.pdf

    Wenn ich das richtig lese und verstehe, dann fallen die Beschäftigten in Kindergärten und Schulen nicht unter die vom Bundestag beschlossene Impfpflicht.

    Und wie geht es jetzt weiter?

    Es wurde ja eine Bundestags-Abstimmung über die Impfpflicht angekündigt, bei der sich die Fraktionen darauf verabreden, dass ohne Berücksichtigung der Fraktionsdisziplin abgestimmt werden soll. Kommt da noch was, oder war's das jetzt?

    Ich frage mich vielmehr, wo das Bild aufgenommen wurde und was dort wieder alles vermurkst wurde.

    Ich vermute das Bild wurde in Hamburg aufgenommen. Zumindest bei einigen der anderen Bilder hatte ich den Eindruck, dass könnte in Hamburg sein. So auch bei Bild 7 von 19 mit diesem Text: "Welche Regeln gelten an diesem blauen Schild? Radfahrer dürfen hier nicht auf der Straße fahren. Es handelt sich um einen gemeinsamen Geh- und Radweg. Radfahrer müssen auf Fußgänger Rücksicht nehmen und ihre Geschwindigkeit anpassen." Auf das Bild trifft Ihre Kritik, "was hier alles vermurkst wurde", ebenfalls zu. Der Fußweg dort ist so eng und schlecht einsehbar, besonders an der Ecke, dass dort keinesfalls ein Gemeinsamer Fuß- und Radweg ausgeschildert sein dürfte.

    Hier noch mal der Link zu dem NDR-Beitrag

    Regeln für Radfahrer im Überblick
    Wer hat recht im Straßenverkehr? Die wichtigsten Regeln für Radfahrer, die auch Autofahrer kennen sollten. Ein Überblick.
    www.ndr.de

    Im Titel für die Bilderfolge steht auch ein Hinweis auf Hamburg:

    "Stand: 17.11.2021 | 13:30 Uhr | Hamburg Journal"

    Und Bild 8 von 19 ist aufgenommen worden an der U-Bahn-Station (besser Hochbahnstation) Baumwall.

    Hier der Link zu google-streetview mit einem Blick von der selben Position aus:

    Google Maps
    Find local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.
    www.google.com

    Naja, vielleicht habe ich mich auch geirrt. Dinge ablehnen, die eigentlich niemand gefordert hat, und schön erstmal Dampf gegenüber dem größeren Koalitionspartner ablassen:

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    Es gibt Cargo-Bikes mit denen man auch wie mit einem "Speed-pedelec" 45 km/h fahren kann. Das Problem ist doch, dass immer mehr kleine Landstraßen geradezu Autobahnmäßig ausgebaut werden, so dass dort mit Tempo 100 gefahren wird. Eine generelles Tempolimit auf max. 60 km/h auf allen Landstraßen macht auch ein schnelles Cargo-Bike im ländlichen Raum zu einer guten Transport-Alternative zum Auto. Muss halt gewollt sein. Leider lehnt die FDP so was ab. Polemisiert dann aber über Lastenfahrräder im ländlichen Raum. X(

    Man könnte das Bild auch so interpretieren, dass der PKW auf dem Bild gerade rechts abbiegt. Dann hätte der Radfahrer Vorrang (egal ob Zebrastreifen vorhanden oder nicht) und beschwert sich zu Recht.

    Das ist tatsächlich nicht so eindeutig erkennbar auf dem Bild, ob es sich hier um einen Zebrastreifen direkt an der Straßeneinmündung handelt, und sich deshalb der Radfahrer zu Recht über den Autofahrer aufregt. Trotzdem finde ich, dass der Radfahrer allzu sehr als "Krawallbruder" dargestellt wird. Auch bleibt unklar, ob der Fahrradfahrer von einem Gehweg der Für den Radverkehr freigegeben ist, auf den Zebrastreifen fährt, oder von einem Geh- und Radweg.

    Auf deinen Hinweis hin habe ich mir das Foto ein weiteres mal angesehen und dabei noch was anderes entdeckt: Die Autofahrerin oder der Autofahrer, von dem selbst durch die blendende Windschutzscheibekaum etwas zu sehen ist, reckt ebenfalls die Faust.

    Insgesamt bewerte ich das Foto aber so, dass das Bild dazu dienen soll, Fahrradfahrer*innen in Misskredit zu bringen. Dazu noch in einer Situation, in der Fahrradfahrer*innen oft unterstellt wird, sie würden sich falsch verhalten.

    Seitdem habe ich zehn Schnelltests hinter mir (die ja bei geimpften Personen offenbar nur so lala funktionieren), ...

    "Es ist nicht davon auszugehen, dass die COVID-19-Impfung positive Antigentests (Schnelltests) hervorruft."*

    Oder meintest du umgekehrt, dass die Schnelltests nach einer Impfung eine Corona-Infektion, die trotz oder kurz vor der Impfung stattgefunden hat, nicht erkennen?

    *Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom 29.9.2021

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    www.infektionsschutz.de

    Nochmal zu dem NDR-Beitrag, der mir immer schlechter gefällt, je öfter ich drauf schaue.

    Das Zebrastreifenbild (2 von 19) mit dem zu Unrecht schimpfenden Radfahrer wird als Bild benutzt, das auftaucht, wenn man den Artikel verlinkt.

    Und zu Bild 1 von 19 heißt es: "Welche Abstände müssen eingehalten werden? Radfahrer sollten mindestens einen Meter Abstand zu parkenden Autos halten, um nicht in Gefahr zu geraten, wenn sich eine Tür öffnet."

    Mir ist ein Meter Abstand zu wenig, schließlich ragen viele Türen ein Meter in den Fahrbahnraum beim Öffnen. Da geht der Autor wohl davon aus, dass die Türen nicht ganz geöffnet werden. Doch genau damit muss ich als Fahrradfahrer*in leider rechnen.

    Regeln für Radfahrer im Überblick
    Wer hat recht im Straßenverkehr? Die wichtigsten Regeln für Radfahrer, die auch Autofahrer kennen sollten. Ein Überblick.
    www.ndr.de

    Ein NDR-Beitrag vom 17.11.21: Was dürfen Radfahrer - und was müssen sie?

    Wer hat recht im Straßenverkehr? Die wichtigsten Regeln für Radfahrer, die auch Autofahrer kennen sollten. Ein Überblick.

    So weit ich das sehe wurde in Medienhinweise noch nicht drauf hingewiesen.

    Zum Beispiel das Zebrastreifen-Benutzen wird richtig dargestellt. Kommt auch nicht so oft vor.

    "Wie verhalte ich mich als Radfahrer am Zebrastreifen? Radfahrer sollten am Zebrastreifen absteigen, wenn er zum Überqueren der Straße genutzt wird. Nur dann haben sie den gleichen Vorrang wie Fußgänger. Der Radfahrer auf dem Bild verhält sich also falsch. Sind Radfahrer auf der Fahrbahn unterwegs, müssen sie anhalten, wenn Fußgänger einen Zebrastreifen überqueren möchten."

    Nur das Bild (Bild 2 von 19) dazu ist problematisch. Ein schimpfender Fahrradfahrer, der sich im Recht fühlt. So was kommt bestimmt auch mal vor. Aber eher sehr selten. Weitaus häufiger aber erlebe ich in Gesprächen, dass Autofahrer darüber schimpfen, Radfahrer würden einfach immer über Zebrastreifen radeln, obwohl sie das nicht dürften. Wenn man dann an der Stelle einwendet, dass Radfahrer sehr wohl über Zebrastreifen fahren dürften, allerdings dann ohne Vorrang-Recht wie ein Fußgänger, dann wird das sofort vehement bestritten von Autofahrern. Es stört ja deren Weltbild vom Fahrradfahrer, der angeblich alles darf und dafür angeblich nie belangt wird.

    Auch Bild 13 von 19 ist schlecht gewählt. Es geht darum dass Eltern ihre kleinen Kinder auf dem Gehweg begleiten dürfen. Gezeigt wird aber ein Gehweg mit fahrradfahrenden Kind, das komplett von einer großen Hecke verdeckt wird. Als Elternteil würde ich das Kind dort auf dem Gehweg begleiten und nicht auf der Fahrbahn fahren, wo ich das Kind nicht sehen könnte und das Kind mich nicht sehen kann.

    Seitdem habe ich zehn Schnelltests hinter mir (die ja bei geimpften Personen offenbar nur so lala funktionieren), zehn Mal Fieber gemessen (ob das was bringt?), aber vor allem keine Symptome.

    Was meinst du mit "bei geimpften Personen offenbar nur so lala funktionieren"? Hatten jetzt mehrere Fälle in der Firma bei denen der Selbsttest positiv anzeigte. Betroffene zum Hausarzt, dort gibt's aber nur PCR-Tests mit langer Wartezeit. (24 - 48 h) Schnellere PCR-Tests müssen selbst finanziert werden. (Bis 100 €)

    Ich habe neulich irgendwo gelesen, dass der "Totimpfstoff", der demnächst kommt, gar kein klassischer Totimpfstoff ist. Statt dessen werden wohl im Labor Bestandteile des Virus produziert und dann injiziert.

    Habe ich aber nicht weiter verfolgt, weil es mich ehrlich gesagt nicht wirklich interessiert.

    Auf br24 vom 5.12.2021 wird berichtet:

    "Am 17. November 2021 hat das US-Unternehmen Novavax bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA den Antrag auf Zulassung seines Impfstoffs Nuvaxovid (NVX-CoV2373) gestellt. Für die Grundimmunisierung sind zwei Dosen notwendig. Nuvaxovid ist ein Impfstoff auf Protein-Basis. Er enthält das Spike-Protein, das mithilfe von manipulierten Viren in Insektenzellen erzeugt und dann in Lipid-Nanopartikeln verpackt wird. Die Bezeichnung "Totimpfstoff" trifft auf Nuvaxovid nur im weitesten Sinne zu. Mit einem Impfstoff, der das komplette abgetötete Virus enthält, wie zum Beispiel das Tollwut-Vakzin, hat der Impfstoff von Novavax wenig gemeinsam."

    Ist dann halt die Frage, ob Novavax in den Kreisen der noch nicht Geimpften, die auf einen Totimpfstoff warten, als Totimpfstoff akzeptiert wird.

    In dem Artikel auf br24 heißt es außerdem: "Die mRNA- und Vektor-Impfstoffe wurden bereits milliardenfach verimpft und haben nur in sehr seltenen Fällen Nebenwirkungen gezeigt. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass konventionelle Totimpfstoffe oder Protein-Impfstoffe sicherer, zuverlässiger oder in anderer Hinsicht besser sein könnten als die Impfstoffe, die schon bisher verwendet werden." (ebenda)

    Allerdings ist der chinesische Impfstoff sozusagen "Weltmeister" betreff der Häufigkeit mit der er bisher verimpft wurde: "CoronaVac, hergestellt von dem in Peking ansässigen Unternehmen Sinovac, ist der weltweit am häufigsten verwendete Covid-19-Impfstoff. Nicht weit dahinter liegt der von der staatlichen Firma Sinopharm in Peking entwickelte Impfstoff." spektrum.de vom 24.10.2021 https://www.spektrum.de/news/wie-lange…nopharm/1937695

    Wenn man den Vergleich von Spahn, Moderna ist der "Rolls Roce" unter den Impfstoffen weiterspinnen wollte, dann könnte man den chinesischen Impfstoff CoronaVac möglicherweise mit einem "Volkswagen" vergleichen?

    Wie viele Menschen, die sich bisher nicht haben impfen lassen gegen Corona würden sich mit einem Totimpfstoff impfen lassen?

    "Etwa die Hälfte der Personen, die nicht gegen COVID-19 geimpft sind, würde sich mit einem Totimpfstoff impfen lassen."

    Hier ist der Link zur Umfrage von Civey im Auftrag von web.de:

    Umfrage: Ungeimpfte haben unter Corona-Impfstoffen klaren Favoriten
    Totimpfstoffe gegen Corona könnten bald zugelassen sein: Wird das die Impfquote steigern? Wir haben in einer Exklusiv-Umfrage unter nicht geimpften Erwachsenen…
    web.de

    Die Umfrage ist Teil dieses Artikels auf web.de vom 3.12.2021:

    "Umfrage: Ungeimpfte haben unter Corona-Impfstoffen klaren Favoriten"

    Umfrage: Ungeimpfte haben unter Corona-Impfstoffen klaren Favoriten
    Totimpfstoffe gegen Corona könnten bald zugelassen sein: Wird das die Impfquote steigern? Wir haben in einer Exklusiv-Umfrage unter nicht geimpften Erwachsenen…
    web.de

    Immer wieder werden Anstrengungen unternommen, die Impfbereitschaft zu erhöhen. Manche der dabei angewandten Methoden haben einen eindeutig repressiven Charakter und tragen möglicherweise nicht dazu bei, die Impfbereitschaft zu erhöhen, sondern verhärten lediglich die Fronten.

    Warum wird in Deutschland nicht schon längst einen Totimpfstoff für die Corona-Schutzimpfung angeboten?

    Natürlich hätten wir hier gerne gesehen, dass sich im Bundesverkehrsministerium mal was tut, aber wahrscheinlich hätte man sich an den in der Invalidenstraße vergrabenen Altlasten ordentlich die Finger verbrannt und dann mit dem Arm in der Binde gar nicht so viel gegenüber dem liberalen Koalitionspartner durchsetzen können.

    Diese Einschätzung teile ich. Ein Beispiel:

    "Grüne fordern Verbot ab 2030

    Die Mehrheit der Deutschen will Verbrenner behalten

    Die Grünen fordern in ihrem Wahlprogramm, dass ab 2030 keine neuen Verbrenner-Autos verkauft werden. Eine deutliche Mehrheit der Deutschen lehnt dies ab."

    Was sollte denn ein grüner Verkehrsminister bewirken in einer Situation, in der klar ist, dass der massenhafte Autobesitz und die massenhafte Autonutzung auch denn ein Problem sein wird, wenn die Fahrzeuge mit Strom betrieben werden?

    Gleichzeitig lehnen sehr viele Menschen jegliche Änderungen ab, wenn es um ihr Mobilitätsverhalten geht. Es wäre ja schon schlimm genug, wenn die Leute sagten: "Ganz egal ob mit Verbrennungsmotor oder mit Elektromotor, Hauptsache ich kann weiter Auto fahren."

    Dabei ist damit nichts gewonnen, eine Verkehrswende, die sich darauf beschränkt Benzinmotoren gegen Elektromotoren auszutauschen ist keine Verkehrswende.

    Aber selbst dieses Scheinziel ist anscheinend unerreichbar. (Siehe Zitat oben) Viele Autofahrer sagen, ich will meinen Verbrenner nicht eintauschen gegen einen "Stromer", komme was wolle. Vor solchen Blockaden stünde eine grüne Verkehrsministerin oder ein grüner Verkehrsminister, wie der Ochse vor'm Berg.

    Der Verkehrsminister wird zu Abschaffung der Verbrennermotoren Stellung beziehen müssen. Einen Plan ausarbeiten müssen. Kennzahlen nennen und daran gemessen werden. Nur wird es da keine Erfolge zu vermelden geben. Und selbst wenn zaghafte Erfolge in Richtung mehr Elektroautos erzielt würden. Einer Verkehrswende kommen wir dadurch nicht näher, dass Verbrennerautos eingemottet werden und stattdessen "saubere" Elektroautos in den Hauptverkehrszeiten die Straßen verstopfen und in den Nebenverkehrszeiten auf den überbreiten Fahrbahnen sich die Menschen damit tot fahren, weil sie glauben die Breite der Fahrbahn mal voll auskosten zu können.

    Der Kampf um den Ausstieg aus dem Verbrennerantrieb wäre ein Scheingefecht, in dem sich ein grüner Verkehrsminister leicht aufreiben könnte.

    Nein, es ist nur nicht sanktionierbar. Wie wollen Sie denn verhindern, dass der Nachbar 10 Raketen steigen lässt bevor er sich wieder mit der Familie ins Wohnzimmer setzt? Engmaschige Netze über allen Straßenkreuzungen spannen?

    Wie wird es denn an den anderen 364 Tagen im Jahr verhindert, dass Privatleute Feuerwerksraketen und Böller abbrennen?

    Ich könnte kotzen <X. Erst groß die Verkehrswende versprechen und dann Verkehr und Justiz an die FDP geben. Und ich hatte mich schon gefreut, das das Thema Verkehr endlich mal von der CSU weg kommt. Und nun hat es statt dem Teufel halt des Teufels Advokat. ;(

    Was hättest du denn für großartige Erwartungen gehabt an ein von einer oder einem Grünen geführten Bundes-Kraftfahrzeugamt :/ Bundes-Verkehrsamt?

    Schon in im grünen Wahlprogramm war lediglich die Forderung nach einem generellen Tempolimit von 130 auf den Autobahnen die Rede. Nicht einmal ein generelles Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen, wie es in Frankreich eingeführt wurde stand im grünen Wahlprogramm.

    Vielleicht weil man nicht den selben "Gelbwesten-Trottel-Aufstand gegen Geschwindigkeitslimits" wie in Frankreich provozieren wollte?

    Mag sein, dass man ein Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen als großartigen Erfolg der Grünen in den

    Koalitionsverhandlungen hätte lobpreisen können. Ein noch niedrigeres Tempolimit auf Autobahnen oder verbindlich maximal Tempo 80 auf Landstraßen, noch besser maximal 60 und verbindlich Tempo 30 max. innerorts, stand doch erst gar nicht zur Verhandlung.

    Und was hätte es auch gebracht? Mit Tempo 130 auf der Autobahn kannst du diese noch voller packen mit Autos, weil der Verkehr bei Tempo 130 besser flutscht als ohne Tempolimit.

    Tempolimits mit Verkehrswende-Potenzial müssen deutlich niedriger sein. Es muss außerdem sichergestellt sein, dass der Omnibus auf den Straßen vorneweg fährt und nicht im Autostau stecken bleibt. S-Bahnen und Regionalbahnen, die ein Durchschnittstempo von 50 bis 100 km/h erreichen können, müssen schneller sein als der Autoverkehr auf der Landstraße! Für den reicht Tempo 60 maximal. So schnell fährt ein Linienbus maximal (wenn Fahrgäste auf Stehplätzen mitfahren).

    "Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, Silvester lieber leiser zu begehen und auf Raketen und Knallfrösche zu verzichten. Dieses Jahr ist der Verkauf von Feuerwerk aufgrund der Corona-Pandemie sogar verboten. Brot statt Böller bleibt erlaubt!"

    Quelle: "Brot statt Böller - An Silvester Freude teilen"

    Brot statt Böller
    Unter dem Motto 'Brot statt Böller' ruft das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt zum Jahreswechsel zu Spenden auf.
    www.brot-fuer-die-welt.de

    Wem das zu "kirchlich" ist, der kann sich auch hier anschließen:

    "Ein Bündnis aus Umweltorganisationen, der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und Ärzten fordert ein Feuerwerksverbot zum Jahreswechsel. Böller und Raketen führten zu hoher Luftbelastung, schädigten Tiere, verschmutzten die Umwelt und sorgten für Überlastung von Einsatzkräften und Krankenhäusern, beklagte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am Dienstag in Berlin."

    Rheinische Post online vom 16.11.2021

    Kein privates Feuerwerk?: Breites Bündnis fordert Böllerverbot zu Silvester
    Nur durch ein Verbot könne angesichts der anhaltenden Covid-19-Pandemie verhindert werden, dass Ärzte, Pflegekräfte und Krankenhäuser überlastet werden,…
    rp-online.de

    "Auch in Franken forderte zuletzt der Nürnberger Oberbürgermeister ein Böllerverbot an Silvester und zusätzlich eine verlässliche Rechtsgrundlage für die Kommunen.

    Bereits im vergangenen Jahr wurde ein Verkaufsverbot für bestimmte Feuerwerkskörper wie Silvesterknaller und Raketen ausgesprochen. Wer noch Böller und ähnliches aus vorigen Jahren zu Hause hatte, durfte diese aber zum Jahreswechsel zünden. In vielen Innenstädten gab es daher zusätzlich Verbotszonen."

    in franken.de vom https://www.infranken.de/ueberregional/…ten-art-5335847

    Dieser Hinweis aus infranken.de vom 25.11.2021 zeigt, dass es anscheinend nicht nur in Niedersachsen ein Problem damit gibt, die Böllerei wirklich wirkungsvoll zu unterbinden. Es verhält sich anscheinend tatsächlich so, dass es zwar möglich ist, die Sondererlaubnis für den Verkauf von Silvester-Raketen und Böller an den drei Tagen vor Silvester außer Kraft zu setzen, aber trotzdem darf weiter an Silvester geballert werden.

    Warum haben Politik und Verwaltung es ein ganzes Jahr versäumt, hier nachzubessern? Warum wurden die Widersprüchlichkeiten nicht aus dem Weg geräumt? Der Verkauf von gefährlichen Silvesterraketen und Böllern an Privatpersonen ist fast das ganze Jahr verboten und nur durch eine Sondererlaubnis an drei Tagen vor Silvester erlaubt. Dieser Sonderverkauf kann vom Gesetzgeber außer Kraft gesetzt werden. Aber die Sondererlaubnis an wenigen Stunden im Jahr in der Silvesternacht Silvesterraketen abzubrennen und es knallen zu lassen, ist unantastbar? :/

    Könnte eine Esche sein, genagt vom Bieber, und an einem Fluß, kaum zu glauben. Radweg muss ich passen.

    Super erkannt! Danke für's Rätseln. Und wirklich kaum zu glauben, dass mitten in einer Großstadt am Flussufer Biber Bäume fällen. Ist aber so.

    Den angenagten Baum sieht man rechts im Bild.

    Der angenagte Baum ist eine Weide. Die mögen Biber wohl besonders gerne.

    Hier die Stelle auf dem Radweg wo das Foto entstand auf mapillary.

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    Wer in diesen Corona-Tagen mal so "richtig auftrumpfen" 8) will mit seinen Urlaubsfotos und den Eindruck erwecken will, er habe in einem nordamerikanischen Nationalpark Urlaub gemacht, der muss dafür nicht weit fahren.

    Und ich sehe gerade: Vor dem Fotografieren sollte man besser den Müll aus dem Bild-Motiv räumen, wenn die Nationalpark-Story passen soll. Da muss ich wohl noch mal ran. :whistling:

    Heute, Montag, 6. Dezember 2021, kommt um 14:30 der Nikolausi und kippt den großen virtuellen Sack mit den Ergebnissen der Urabstimmung bei den Grünen aus und präsentiert um 14:30 Uhr das Ergebnis!

    Ich tippe auf Pro Koalitionsvertrag aber bei zahlreichen Gegenstimmen. (20-30%)

    Wer gibt noch einen Tipp ab?

    Die Zeit läuft! (Noch sind es rund 40 Minuten)

    Hier der Link zu: "Urabstimmung der Grünen: Bekanntgabe der Ergebnisse"

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    Die Bild-Zeitung ist heftig bemüht, die Knallerei an Silvester schön zu reden:

    "Aerosol-Experte: „Wissenschaftlich keinen Sinn“

    Auch aus wissenschaftlicher Sicht ergibt ein Versammlungsverbot am Silvesterabend keinen Sinn, sagt der Aerosol-Experte Gerhard Scheuch (66) zu BILD:

    „Das ist Alarmismus. Und es ist gefährlich: Dann verstecken sich die Leute drinnen, machen das Fenster zu, damit keiner mitkriegt, dass sie feiern. Aber genau dort finden die Ansteckungen statt!“

    In Innenräumen sei die Ansteckungsgefahr bis zu 20 Mal höher. Selbst Umarmungen unter freiem Himmel seien kaum gefährlich. Scheuch vermutet: „Das Problem der Politik: Draußen kann man besser kontrollieren.“

    Der Virologe Hendrik Streeck (44) sieht ebenfalls einen „Vorteil“ im Böllern zu Silvester, sagte er bei BILD Live. Nämlich, „dass man – meistens zumindest – draußen böllert und nicht in den Innenräumen“.

    Bild-Zeitung vom 2.12.2021

    Nach Corona-Gipfel: Aufstand gegen Böller- und Feuerwerk-Verbot an Silvester
    Silvester wird dieses Jahr böllerfrei! Das sorgt für Zündstoff.
    www.bild.de

    Es gibt in der Silvesternacht ein Ansammlungsverbot, aber es gibt kein Ausgehverbot. Und ich kenne viele Menschen, die gerne einen Silvester-Mitternachtsspaziergang machen ohne dass ihnen dabei die Knaller und Raketen um die Ohren fliegen. Deshalb ist es Unfug anzunehmen, das Feuerwerksverbot würde dazu führen, dass sich die Menschen in ihre Wohnungen verkriechen, wie es der "Bild-Zeitung-Aerosol-Experte" vermutet.

    "Die von CDU und CSU regierten Bundesländer und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) waren mit ihrem Vorstoß erfolgreich: Böllern wird zu Silvester und Neujahr verboten."

    Spiegel vom 2.12.2012

    Coronavirus: Bund und Länder einig über Böllerverbot an Silvester
    Die Ministerpräsidenten und Vertreter vom Bund haben sich bei den Coronaberatungen darauf verständigt: Auch in diesem Jahr ist der Verkauf von Böllern und…
    www.spiegel.de

    Das ich mal was gut finde, was von Unionspolitikern gefordert wird, kommt auch nicht so oft vor.

    Willkommen in Absurdistan?

    "Das Feuerwerksverbot, das beim gestrigen Corona-Gipfel beschlossen wurde, gilt in Niedersachsen möglicherweise nicht überall. Wie Ministerpräsident Weil am Abend erklärte, hatte dieses Verbot nämlich schon im letzten Jahr keinen Bestand vor Gericht. In Wolfsburg und Braunschweig gab es Feuerwerksverbote an großen öffentlichen Plätzen. So könnte es auch in diesem Jahr kommen. Das Böllern im kleinen Rahmen vor der Haustür wäre erlaubt. Beim Verkaufsverbot solle es aber bleiben."

    Radio 38 vom 3.12.21

    Böllerverbot könnte in Niedersachsen nur teilweise gelten - Radio38
    Das Feuerwerksverbot, das beim gestrigen Corona-Gipfel beschlossen wurde, gilt in Niedersachsen möglicherweise nicht überall.
    www.radio38.de

    Der Verkauf von Feuerwerk ist also verboten, das Abbrennen jedoch erlaubt, wenn es nicht an großen öffentlichen Plätzen abgebrannt wird.

    Bleibt zu hoffen, dass die Vorräte an Silvesterfeuerwerk aus den zurückliegenden Jahren restlos aufgebraucht sind. (Immerhin gab es ja auch letztes Jahr ein Silvesterfeuerwerk-Verkaufsverbot). Bleibt ferner zu hoffen, dass keine Böller illegal hergestellt und angezündet werden oder Importware zum Einsatz kommt.

    Und es bleibt zu hoffen, dass sich die Menschen vernünftiger verhalten, als es die Untiefen und Fallstricke der Rechtsprechung befürchten lassen.

    Ein Feuerwerks-Verkaufsverbot legt es jedenfalls sehr nahe, so vernünftig zu sein, auch keine Feuerwerke abzubrennen. Hochgradig unvernünftig wäre es trotzdem zu ballern, nur weil es juristisch anscheinend nicht so ohne weiteres möglich ist, die Knallerei selbst zu unterbinden.

    Ich persönlich hab meine "politische Heimat" schon im Frühjahr dieses Jahres verloren, als die Grünen sich entgültig von ihrer jahrzehntealten (ursprünglichen) Forderung nach Basisdemokratie verabschiedet haben und jetzt da sind, wo sie nie sein wollten: Im Muff unter den Talaren aus den letzten 1000 Jahren.

    Oh, wie bedauerlich. Aber für solche Fälle (bei den Grünen politisch heimatlos geworden) gibt es doch die Klimaliste: "Ein Wandel hin zu einer klimagerechten Gesellschaft braucht jede Hand. Bringe dich hier bei der einzigen politischen Kraft ein, die Klimaschutz wirklich ernst nimmt!"

    VOR ORT | Klimaliste
    Überall in Deutschland gründen sich neue Klimalisten. Hier gibt es eine Übersicht.
    www.klimaliste.de

    Ich bin tatsächlich neugierig, ob die Klimaliste in vier Jahren bei der nächsten Bundestagswahl die Chance haben wird, ins Parlament gewählt zu werden. Nicht an Stelle der Grünen, sondern zusätzlich zu den Grünen, ohne dass die dafür Stimmen an die neu Klimaliste abgeben müssten.