Beiträge von Ullie

    Die neue Presse berichtet über die Silvesternacht 2021-2022 in Hannover:

    "Die Polizei zog trotz der Einsätze ein insgesamt positive Bilanz der Silvesternacht. „Aufgrund der weiter anhaltenden Corona-Pandemie und der damit verbundenen Beschränkungen ist die Silvesternacht auch in diesem Jahr deutlich ruhiger verlaufen“, so Polizeirat Maik Zilien, der den Silvestereinsatz leitete. „Es ist sehr erfreulich, dass trotz der nun bereits seit fast zwei Jahren andauernden pandemischen Ausnahmesituation die weitaus überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger auf größere Zusammenkünfte verzichtet und das neue Jahr vergleichsweise leise begrüßt hat“, so Zilien."

    Böller, Schlägereien, Corona-Verstöße: Das ist die Silvester-Bilanz der Polizei Hannover
    Die Polizei Hannover hat mit einem massiven Aufgebot die Einhaltung der Corona-Auflagen und das Böllerverbot zu Silvester kontrolliert. Die Behörde zieht eine…
    www.neuepresse.de

    „Es ist sehr erfreulich, dass in der nun bereits seit fast zwei Jahren andauernden pandemischen Ausnahmesituation die weitaus überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger auf größere Zusammenkünfte weiterhin verzichtet und das neue Jahr vergleichsweise leise begrüßt hat“, so Zilien."

    Alternativ-Formulierung auf Anregung von Pepschmier

    Böllereimäßig deutlich weniger als in den Vor-Coronajahren, als noch die Ausnahme-Genehmigung galt, dass drei Tage vor Silvester Böller und Feuerwerksraketen verkauft werden durften.

    Leider kein komplettes Böllerverbot, da wollte die Verwaltung der Region Hannover, bzw. deren Kommunen nicht ran, weil sie Angst hatten vom Verwaltungsgericht Lüneburg zurückgepfiffen zu werden. Die entscheiden in Sachen Gesundheitsschutz vor Corona-Ansteckung so, dass sich der Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery schon mal zu einer sehr zugespitzten Bemerkung hat hinreißen lassen.

    „Kleine Richterlein“: Niemand steht über dem Gesetz - auch nicht Montgomery in FR vom 31.12.21

    „Kleine Richterlein“: Niemand steht über dem Gesetz - auch nicht Montgomery
    Man muss Urteile nicht mögen, aber Respekt sollte man der Justiz entgegenbringen. Denn niemand steht über dem Gesetz, auch nicht der Weltärztepräsident Frank…
    www.fr.de

    Allerdings sind viele feiernde, vorwiegend junge Leute in kleinen Gruppen unterwegs im Stadtteil. Zum Teil mit Musik aus Ghetto-Blastern. Von dieser Musik hätte man vor zwei oder mehr Jahren wegen der Böllerei nichts gehört. Das Wetter ist etwas milder und trockener als letztes Jahr und es ist dieses Jahr deutlich wärmer. Das ist m. E. jedoch nicht unbedingt der Grund, dass mehr Leute unterwegs sind.

    Mein Eindruck: Es hat sich rumgesprochen, dass im Freien die Ansteckungsgefahr gering ist und genießt es sich im Stadtteil zu bewegen, ohne in dem Maße von Böllern und Raketen traktiert zu werden, wie das vor zwei Jahren noch der Fall war. Ich habe ebenfalls bereits einen Spaziergang unternommen. Nicht nur die Lärmbelastung, sondern auch die Geruchsbelastung ist ganz deutlich geringer! Und wenn man Bekannte trifft, dann kann man sich auf Abstand unterhalten und muss sich nicht gegenseitig ins Ohr brüllen.

    Bitte, Bitte "liebe Politiker" tut uns allen den Gefallen, macht endgültig Schluss mit der Sondererlaubnis, dass Privatpersonen an Silvester Böller und Raketen kaufen und entzünden dürfen, die sonst das ganze Jahr tabu sind für Privatpersonen.

    Die Rücknahme der Sonderverkaufserlaubnis für Feuerwerksartikel der Kategorie F2 an Privatpersonen hat ja schon mal geklappt und trotz Internethandel und Einkaufsfahrten zum Beispiel nach Dänemark zum Böllerkaufen, hält sich die Ballerei in Grenzen. Jetzt muss aber auch die Sondererlaubnis für die Knallerei durch Privatpersonen mit Feuerwerk der Kategorie F2 an Silvester fallen.

    Ich fände auch mehrere zentrale Feuerwerke in den größeren Stadtteilen für die Zeit nach Corona okay. Die sind dann nach einer Viertelstunde oder 20 Minuten beendet. Das ist ganz was anderes als die exzessive Endlosballerei in den früheren Silvesternächten.

    Ziemlich drastisch bringt dieser Sticker zum Ausdruck, was manche über Elektro-Tretroller denken:

    Bild: Elektro-Tretroller hängt am Galgen

    Ich sehe ein Problem darin, dass nicht von vornherein ganz klar mit der Erlaubnis Tretroller aufzustellen auch gleichzeitig Auflagen verbunden wurden, wie eigene Abstellplätze, am besten in Verbindung mit der Option die Roller aufzuladen. Aber die Kommunen hatten dazu wenig Spielraum und Andi (mit Benzin im Blut) Scheuer hatte stets seine "schützende Hand" über die Interessen der Autofahrer gehalten.

    Ich denke du musst klein schlechtes Gewissen haben, wenn du dich boostern lässt.

    Ich fahre zum Beispiel auch sehr gerne mit dem neuen klimatisierten und außen und innen angenehm leisen Omnibussen mit barrierefreiem Einstieg, Polstersitzen, WLAN und Ladeoption für das Smartphone. Und habe kein schlechtes Gewissen dabei, obwohl in vielen Gegenden der Welt der ÖPNV vergleichsweise weniger komfortabel daherkommt.

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    Aber auch in Deutschland gibt es noch viel zu tun um den ÖPNV zu verbessern, wie zum Beispiel dieser Video, der den Schulbusverkehr zum Ulmer Schulzentrum Kuhberg zeigt:

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    Am Anfang des Artikels steht:

    "Wie bekommt man Pendler dazu, vom Auto aufs Rad umzusteigen? Ein Forschungsprojekt zeigt, dass es dazu nicht viel braucht."

    In dem Artikel selbst wird dann jedoch ausgeführt:

    "Der entscheidende Schritt ist es, die Menschen zu einer Verhaltensänderung zu bewegen. Für die Teilnehmerinnen von PendlerRatD war der Wechsel aufs Rad leicht. Sie bekamen die gesamte Ausrüstung gestellt: die E-Bikes, die Schlösser, die Fahrradtaschen und sogar die Regencapes."

    Ich sage dazu, das ist nicht gerade wenig: "E-Bikes, die Schlösser, die Fahrradtaschen und sogar die Regencapes." Da kommen doch locker um die 3000 Euro zusammen.

    Bummelradler sind für mich Leute zwischen Schrittgeschwindigkeit und deutlich unter 20.

    Wenn ich nach München fahre, ist das eindeutig zu langsam, da kann ich ja gleich reinjoggen. Ziel ist da eher ein 25er Schnitt.

    Aber natürlich nicht auf mehr oder weniger gemeinsamen Verkehrsflächen wie deinem Beispiel oben. Da kann man doch guten Gewissens nicht deutlich über 20km/h fahren, schon gar nicht bei Bushaltestellen.

    Die meisten Vielradler sind hier eher in deinem Bereich E-Bike unterwegs, auch in München. Und im Pulk benehmen sich die Leute wie im Auto, eher schlimmer. Da wird gedrängelt, rechts auf dem Gehweg überholt, Handzeichen sind selten. Ist ja auch kein Wunder, die Radwege sind in der Regel viel zu schmal und eng.
    Zum Überholen fahr ich normalerweise auf die Fahrbahn und meistens bleib ich dann da auch.

    Auf der bereits weiter oben zitierten Internetseite, "Radtourenchecker" , wird eine Grobeinteilung in 3 Tempoklassen vorgenommen:

    Freizeitradler: 15-22 km/h

    Rennradfahrer: 25-40 km/h

    E-Bike-Fahrer: 20-25 km/h

    Für die meines Erachtens zu Unrecht so genannten "Bummelradler" müsste man also noch eine eigene Tempoklasse aufmachen. Ich finde auch die Bezeichnung "Freizeitradler" unglücklich gewählt, weil dadurch der Eindruck erweckt wird, dass Leute, die mit diesem Tempo Fahrrad fahren, das nur zu Erholungszwecken machen, nicht aber, um zum Beispiel mit dem Rad zur Arbeit oder zum Einkaufen zu fahren.

    "Auf Radkolumne.de werden zwölf Radfahrertypen unterschieden:

    1. Der Urban Fighter

    2. Die Defense-Queen

    3. Die Selbstbewusste

    4. Der Hollandradler

    5. Der Umsteiger

    6. Der Fahrrad-Geek

    7. Der Velosoph

    8. Der Tretharley-Rocker

    9. Der Radsportler

    10. Der Discoradler

    11. Die Aktivistin

    12. Der Spezialist & Velonaut"

    Quelle: https://radkolumne.de/radfahrer-typen/

    Das sind viel zu viele Typen für diese Diskussion bei der es ja darum geht, das bisweilen Hochbordradwege an Bushaltestellen unterbrochen werden und letztlich auch darum, ob das wünschenswert ist, weil Hochbordradwege in den Augen mancher Radverkehrs-Aktivisten ohnehin eine völlig unsinnige Einrichtung sind, die man am besten komplett wegpflastert. Oder ob es Möglichkeiten gibt, Hochbordradwege auch im Bereich von Bushaltestellen sinnvoll zu gestalten, so dass Radverkehr und ÖPNV sich nicht gegenseitig behindern oder es zu gefährlichen Begegnungssituationen kommt.

    Ich greife noch mal auf deinen Hinweis zurück:

    Bummelradler sind für mich Leute zwischen Schrittgeschwindigkeit und deutlich unter 20.

    Wenn ich nach München fahre, ist das eindeutig zu langsam, da kann ich ja gleich reinjoggen. Ziel ist da eher ein 25er Schnitt.

    Ich erlebe das anders. Radfahrer*innen die mit Geschwindigkeiten unter 20 unterwegs sind, sind in Hannover sehr häufig. Wenn man die Durchschnittsgeschwindigkeit inklusive Ampelstopps usw. mit berücksichtigt, sind es sehr sehr viele Radfahrerinnen, die mit einem Schnitt unter 20 km/h unterwegs sind.

    Wenn ich mit googlemaps eine Fahrradroute berechnen lasse, die durchs Stadtgebiet führt, dann komme ich auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 17 km/h.

    Tatsächlich schaffe ich es in der Regel nicht, diese Durchschnittsgeschwindigkeit auch zu fahren, denn meistens brauche ich etwas länger als von Google angegeben, trotz Sieben-Gang-Nabenschaltung. Es sei denn Rückenwind erhöht mein Tempo. Jetzt bin ich zwar nicht mehr der Jüngste, aber mein Leben lang bereits auf dem Rad unterwegs, ich habe das allerdings nie ernsthaft als Sportart betrieben.

    Und ich würde für mein Radfahrverhalten keinesfalls den Begriff "Bummelradler" gelten lassen! Außerdem ist nach meinen Erfahrungen das angegebene Radfahrtempo für viele Radfahrende, durchaus auch für jüngere völlig normal. Anscheinend ist es nicht identisch mit der Sorte Radfahrer*innen, die mehrheitlich auf den Einfallstraßen nach München unterwegs sind.

    Und weder für mich noch für sehr viele andere Radfahrende in Hannover gilt, dass sie das Tempo, das sie mit dem Rad fahren, auch joggend erreichen würden.

    Ich muss da jetzt erst mal ein bisschen über diese Radfahrer-Typendifferenzierung nachdenken. Aber "

    "Bummelradler" = alles was deutlich unter 20 fährt geht meines Erachtens gar nicht. Vielmehr gibt es eine große Gruppe von Radfahrenden, die mehr oder weniger deutlich unter 20 fahren, und die ich nicht abwertend als "Bummelradler" bezeichnen möchte.

    Wie meistens mit auf Gehwegen verwirklichten RW ist die Lösung in Hannover für Radfahrer und Fußgänger keine wirklich gute Lösung.

    Außer man ist Bummelradler.

    Zunächst mal: Definiere bitte "Bummelradler"!

    Und dann treffe eine Einschätzung, wie verbreitet welche Radfahrertypen sind, aufgeteilt in "Tempo-Klassen".

    Treffe außerdem eine Einschätzung, wie solidarisch sich Angehörige unterschiedlicher "Tempo-Klassen" untereinander verhalten.

    Und ganz wichtig: Wen willst du auf die Straße bringen?

    Ich stimme dir zu, der im Beispiel gezeigte Fahrradweg ist ein Fahrradweg für "Bummelradler" (Ich definiere jetzt Bummelradler so: Eher unterdurchschnittlich trainiert. Die Fahrt-Geschwindigkeit über längere Strecken ohne Ampelstopps oder andere Anlässe zum Anhalten ist bei einem "Bummelradler" 15-20 km/h (meine Einschätzung).

    Auf der Internetseite Radtourenchecker werden diese Tempoangaben gemacht:

    Freizeitradler: 15-22 km/h

    Rennradfahrer: 25-40 km/h

    E-Bike-Fahrer: 20-25 km/h

    Wie schnell kann man mit dem Rad fahren
    Wie schnell kann man mit einem Fahrrad fahren? Das kommt drauf an. Es gibt langsame Radler & auch absolute Rekordler. Übersichts-Tabelle.
    www.radtouren-checker.de

    Die Durchschnittsgeschwindigkeit inklusive Ampelstopps und anderer Anlässe zum Anhalten liegt etwa bei 12-15 km/h. Hier kommt hinzu, dass viele Fahrradfahrende nach meiner Beobachtung nicht optimal die Möglichkeiten der Gangschaltung nutzen, um nach einem Ampelstopp oder einem anderen Halt wieder auf die 15-20 km/h zu beschleunigen. Es ist halt so und es ist keineswegs trivial, das zu ändern und jemanden dazu zu bringen, rechtzeitig vor der Ampel in einen niedrigen Gang zu schalten. Oder beim Ampelstopp, während des Haltevorgangs, runter zu schalten (bei Nabenschaltungen eigentlich kein Problem).

    Ich schätze die Verteilung der oben angegebenen "Tempoklassen" so ein, dass bei den aktiven Fahrradfahrern, also solche die täglich mit ihrem Rad Entfernungen von ca. 15 bis max. 20 km bewältigen, der deutlich überwiegende Teil in der Tempoklasse 15-20 km/h zu finden sind. (Angaben für Hannover oder andere überwiegend ebene Städte und Kommunen.)

    Aber vielleicht hast du auch eine andere Definition dafür, was ein "Bummelradler" ist?

    Und wie schätzt du das mit der Solidarität ein? Spätestens dann, wenn ein schnell fahrender Fahrradfahrer einen langsam fahrenden Fahrradfahrer mit hohem Tempo auf einem schmalen Radweg überholt, ist es mit der Solidarität nicht mehr weit her und geht selten so weit, dass sich die beiden zusammentun und gemeinsam für eine gute Radverkehrsinfrastruktur kämpfen, die beiden Gruppen von Fahrradfahrenden gerecht wird.

    Mit genügend Platz geht vieles. Ich halte es eigentlich auch nicht für eine schlechte Idee, den Bus auf der eigentlichen Fahrbahn halten zu lassen, aber wenn sich der Fahrbahnverkehr dann schnell bis in den benachbarten Kreisverkehr hineinstaut, ist das wohl doch etwas zu viel des Guten.

    Der Kreisverkehr wird heute noch von vielen Autofahrenden abgefeiert, als sei es die Lösung aller Verkehrsprobleme. Kreisverkehre funktionieren tatsächlich auch bei einem geringen Verkehrsaufkommen einigermaßen leidlich, aber sie sind niemals in der Lage dieselben Verkehrsmengen abzuwickeln wie ampelgesteuerte Kreuzungen. Und Kreisverkehre sind extrem unfallträchtig.

    Während ich das hier schreibe, ahne ich bereits, dass jetzt die ewigen Kreisverkehr-Apologeten mit Schmach und Schimpfe mir zu Leibe rücken. Freunde, das ist mir Wurscht. :*

    Der Kreisverkehr löst keine Verkehrsprobleme, sondern ist genau wie der "fließende Verkehr" eine Schimäre, die immer wieder gerne bemüht wird, um die Autofahrerei schön zu reden.

    Wenn es sich tatsächlich so verhält, wie du es beschreibst, dass der auf der Fahrbahn haltende Omnibus den vor der Haltestelle liegenden Kreisverkehr zum Erliegen bringt, dann bau den Kreisel zu einer Kreuzung um, die mit Ampeln gesteuert wird, die man so schalten kann, dass der ÖPNV optimal beschleunigt wird und der KFZ-Verkehr ganz klar auf die hinteren Plätze verwiesen wird.

    Wenn es hin und wieder vorkommt, dass der Kreisel blockiert wird, weil der Omnibus mal eine halbe Minute länger hält, um zum Beispiel eine Familie mit Kinderwagen den Ein- oder Ausstieg zu gewähren, dann ist das halt so. Entscheidend ist, dass nicht der ÖPNV davon betroffen ist, wenn der Autoverkehr ins Stocken kommt.

    Es kommt nicht darauf an immer und überall den "schnell fließenden Auto-Verkehr" zu organisieren (ist ohnehin eine Schimäre), sondern es kommt darauf an, eine ÖPNV-Infrastruktur (und Radverkehr- und Fußgängerverkehr-Infrastruktur) zu schaffen, die immer dann wenn's eng wird, Vorrang genießt gegenüber dem Autoverkehr.

    Das passt nicht zu den dümmlichen Sprüchen der Politiker, die meinen ihre Aufgabe bestünde darin immer wieder, hier und da dem Autofahrer etwas zuzuschanzen und dafür an anderer Stelle mit ein paar kümmerlichen Pinselstrichen die Radlinge abzufertigen. Diese Politik aber, den Autoverkehr nach Strich und Faden zu pampern, hat sich längst schon als völlig bodenlos erwiesen. Was jedoch von vielen "tapfer" ignoriert wird.

    Warum warst du skeptisch, ob du wirklich eine Boosterimpfung bekommen würdest? "Wer wann eine Booster-Impfung bekommt, entscheiden letztlich die einzelnen Ärztinnen und Ärzte. Diese halten sich in der Regel an die Empfehlungen der Gesundheitsministerkonferenz von Bund und Ländern oder der Stiko. Das Experten-Gremium hat sich am 18. November 2021 für Auffrischungsimpfungen für alle Menschen ab 18 Jahren ausgesprochen, am 21. Dezember 2021 wurde der empfohlene Zeitpunkt von vormals sechs Monate nach der letzten Impfung auf drei Monate verkürzt." NDR vom 21.12.21

    Corona-Impfung und Booster: Für wen, ab wann und wo?
    Alle Menschen ab zwölf Jahren in Deutschland haben einen Anspruch auf eine Corona-Impfung. Für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren mit Vorerkrankungen…
    www.ndr.de

    Gibt es denn aktuell Fälle, wo Impfwillige zurückgewiesen werden, wenn die letzte Impfung 4 oder 5 Monat her ist? Ich habe die Nachricht vom NDR so verstanden, dass 3 Monate nach der letzten Impfung die nächste Impfung sinnvoll ist.

    Ich finde das allerdings auch ein bisschen traurig, wenn zu den Abständen zwischen den Impfungen mal so, mal so Aussagen gemacht werden. Nicht zuletzt deshalb, weil viele Menschen so immer wieder verunsichert werden. Das macht es Leuten wie Kubicki leicht, gegen die Impfpflicht zu polemisieren.

    Dass Trump als Betrüger bezeichnet wird, ist ja nichts Neues und sehr oft trifft es zu. Jetzt wird er von seinen eigenen Anhängern als Betrüger bezeichnet: Der Grund ist, dass Trump dazu aufruft sich gegen Corona impfen zu lassen und angibt, dass er selbst geimpft und geboostert sei.

    FR vom 25.12.2021

    Donald Trump enttäuscht Corona-Impfgegner im Trump Tower: „Er ist ein Betrüger!“
    Weil sie ungeimpft gegen Corona keinen Zutritt zum Trump Tower bekamen, laufen einige Anhänger von Donald Trump Sturm.
    www.fr.de

    In dem Artikel wird nichts darüber berichtet, wie sich das Verkehrsgeschehen darstellt, wenn das Tempolimit innerorts 30 statt 50 km/h beträgt.

    Vermutlich würde sich das deutlich positiv auswirken, nicht nur dann wenn ein Teil oder fast alle Autos autonom unterwegs sind.

    Ebenfalls fehlt der Hinweis, dass Maßnahmen wie ein intelligenter

    Geschwindigkeitsassistent (ISA), bei allen Autos eingebaut, vermutlich ebenfalls sich positiv auswirken würde. Das wären dann zwar keine selbstfahrenden Fahrzeuge, die mit den tatsächlich selbstfahrenden Fahrzeugen gemeinsam unterwegswären. Aber ein entsprechend konfigurierter ISA-Assistent könnte zuverlässig ein zu schnelles Fahren verhindern. Mit ISA wären alle Autos, auch die mit Fahrer, ein bisschen mehr so unterwegs wie ein autonom fahrendes Auto.

    Die Bushaltestelle Angerstraße in der Brabeckstraße in Hannover zeigt wie es auch gehen kann.

    Der Omnibus hält auf der Fahrbahn. Es gibt keine Haltestellenbucht. Die angeblichen Störungen für den angeblichen "Verkehrsfluss" führen nicht zu absurden Haltebucht-Lösungen. Der Omnibus hält hier im 10 Minuten-Takt!

    Der benutzungspflichtige Hochbordradweg wird nicht direkt am Bushaltestellenrand entlang geführt, vielmehr gibt es einen ca. 2m breiten Haltestellenstreifen auf dem aussteigende Fahrgäste stehenbleiben und ggf. Radverkehr vorbeifahren lassen können.

    Nachteil: Es ist nicht so ganz klar, ob der Radverkehr nicht vielleicht doch wartepflichtig ist, wenn ein Bus hält.

    Das war früher klar geregelt, da führte der Radweg direkt an der Haltestellenkante entlang, so dass Fahrradfahrer eindeutig verpflichtet waren anzuhalten, wenn ein Bus hielt. Allerdings ging von vorbeifahrenden Radlern, die nicht angehalten haben, eine deutlich höhere Gefahr aus.

    Hier der Link zu googlestreetview von 2008:

    Google Maps
    Find local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.
    www.google.com

    Der heute bestehende zusätzlich Schutzraum resultiert aus einer Fahrbahnverengung!

    Leider ist der Fahrradweg benutzungspflichtig. Das könnte man auch anders regeln, indem ein Angebotsradweg ausgeschildert wird:

    Bild mit hineinmontiertem Angebotsradweg-Zeichen.

    Ich bin selbst schon mehrfach mit einem "Long John" gefahren.

    https://cargobikefestival.com/wp-content/uploads/2019/03/85e24da9f11a0de1d487e4553b32f5e0.jpg

    Es ist nicht alleine die lichte Breite, die manche Fußgänger aufschrecken lässt, wenn ihnen ein Long John entgegenkommt oder von hinten sich eines nähert. Es ist tatsächlich auch so, dass das Rad weiter ausschwenkt beim Geradeausfahren, besonders beim Langsamfahren.

    Im Grunde genommen schwenkt ja jedes Fahrzeug beim Geradeausfahren etwas aus. Das sieht man, wenn man mit einem Rad durch eine Pfütze gefahren ist und anschließend über eine trockenen Fläche auf der die Reifenspuren der nassen Reifen zu sehen sind. Ich vermute bei einem Fahrrad mit einem sehr langen Achsstand sind die Ausschwenkbewegungen etwas stärker.

    Kürzlich beklagte sich eine Bekannte bei mir heftig über die breiten Lastenräder, die über die blaue Brücke fahren, so dass Fußgängerinnen und Fußgänger dort kaum noch lang gehen mögen und angesichts der großen Räder stets in der Angst lebten gerammt zu werden. Nach ihrer Beobachtung seien es vor allem die langen zweirädrigen Lastenräder, die Fußgänger noch mehr in Bedrängnis brächten als die üblichen Fahrräder. Die "blaue Brücke" ist ein Fußgängerbrücke im Zuge einer sehr beliebten Radwegeverbindung durch die Leinemasch. Die brücke wird aber auch von vielen Fußgängerinnen und Fußgängern benutzt.

    Die Brücke ist als Fußweg ausgewiesen:

    Sonntagsspaziergang am 26.12.21 am Südschnellweg in der Leinemasch: So viel breiter würde der Südschnellweg werden, wenn er wie zur Zeit noch geplant, autobahnmäßig ausgebaut würde:

    Infos zum drohenden Kahlschlag:

    Das Projekt "Engagement und Klage gegen den Ausbau des Südschnellwegs in Hannover"

    Engagement und Klage gegen den Ausbau des Südschnellwegs in Hannover
    Mit deiner Unterstützung klagen wir gegen den Ausbau des Südschnellwegs in Hannover. Wir sind für Klima- und Naturschutz, Verkehrswende und das…
    www.betterplace.org

    kämpft für den Erhalt der Leinemasch, die durch den geplanten Autobahnmäßigen Ausbau des Südschnellwegs geschädigt würde. Nicht nur hunderte Bäume würden gefällt werden. Es droht laut zu werden, denn auf der neuen, autobahnmäßigen ausgebauten Strecke sollen die Autos mit 120 km/h durch das Naherholungsgebiet jagen statt der bisher erlaubten 70 km/h.

    Anlass für die Ausbaupläne ist die marode Brückenstruktur, die viel zu schnell gealtert ist, weil beim Bau der Brücke vor rund 70 Jahren mit sehr viel weniger Autoverkehr und sehr viel leichteren Fahrzeugen gerechnet wurde. Das hätte auch klappen können und die Brücke hätte noch mal gut 70 Jahre halten können, wenn man anstatt die Straßen auszubauen das Schienennetz ausgebaut hätte. Dabei ist der Schienennetzausbau mit deutlich weniger Flächenversiegelung verbunden trotz höherer Transportkapazität von Menschen und Gütern.

    Mit diesen gewaltigen Verstärkerklötzen und Verspannungen versucht man derzeit die Haltbarkeitsgrenze der Brücke noch um einige hundert Millionen zusätzliche Fahrzeuge hinaus zu schinden.

    Aber es ist noch nicht zu spät, eine Verkehrswende einzuleiten. Der jetzt geplante Ausbau des Südschnellweges jedoch führt weiter in die falsche Richtung, nämlich in Richtung Klimakatastrophe und Vernichtung von wichtigen Naherholungsflächen.

    Auch die Liegewiese am FKK-Teich würde ein Opfer des Südschnellwegausbaus. Der ausgebaute Südschnellweg würde bis auf wenige Meter an das Ufer des FKK-Teiches heranreichen. Der Verkehrslärm würde durch die hohen Geschwindigkeiten exorbitant zunehmen.

    Zur Zeit finden Sonntagsspaziergänge statt, um die geplante Baustelle noch besser kennen zu lernen.

    Topaktuell ist die Gefahr, dass über Nacht mit Rodungsarbeiten begonnen wird. Deshalb ist es klug, jetzt die Aufmerksamkeit zu erhöhen, öfter als sonst mal in der Leinemasch vorbei zu schauen und sich Bereit zu halten für die Beteiligung an Protestaktionen.

    Der nächste Sonntagsspaziergang zur Rettung der Leinemasch ist am 8. Januar 2022 geplant. Treffpunkt ist der DLRG-Container am Dreiecksteich.

    Link zu einem Youtube-Film zum Thema:

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    *) Natürlich nur, wenn ich Auto fahre, mit dem Rad ist das irgendwie immer lösbar.

    Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, dann ist es oft so, dass Fußgänger selbst am Zebrastreifen mich durchwinken. Ich halte in der Regel trotzdem an, und sage den Fußgängern: Wenn ich jetzt durchfahren würde, dann wäre das ein völlig falsches Signal an den Autoverkehr. Der fühlt sich dann nämlich auch ermuntert durchzufahren. Und das kann zu noch gefährlicheren Unfällen führen, als wenn jemand auf dem Fahrrad den Fußgängern den Vorrang nicht gewährt.

    Dort fährt laut efa (Elektronische Fahrplanauskunft) etwa alle halbe Stunde ein Bus ab.

    Es ist doch die Haltestelle Hollern, Hollernstraße 132 ?

    Haltestellen-Info

    Was soll der Mist, eine solche Bushaltestelle in Form einer Haltebucht zu bauen? Ist damit allen Ernstes beabsichtigt, den Autoverkehr zu beschleunigen, der alle halbe Stunde mal an dieser Stelle aufgehalten wird?

    Für eine Verkehrswende in Stadt und Land muss der ÖPNV das Tempo vorgeben!

    Das bedeutet maximal Tempo 60 auf Landstraßen, denn der Omnibus darf nicht schneller fahren als 60 km/h wenn sich darin Passagiere aufhalten, die einen Stehplatz einnehmen. Und nur ein ÖPNV, bei dem in den Verkehrsspitzen auch die Stehplätze in Anspruch genommen werden, rechnet sich auf Dauer.

    Und Bushaltestelle müssen grundsätzlich so gebaut werden, dass an Omnibussen, die an Bushaltestellen halten, der Autoverkehr nicht vorbeifahren kann.

    Ja es ist richtig, wenn alle den ÖPNV benutzen, dann müssten dort deutlich mehr Busse pro Stunde halten. Aber dann wären auch deutlich weniger Autos unterwegs!

    Für den Fahrradverkehr ist das alles sowieso kein Problem. Das Halten hinter dem Bus, egal ob auf einem Hochbordradweg oder auf der Fahrbahn ist etwas, dass durch vorausschauendes Fahren vermieten werden kann. Und wenn es doch mal dazu kommt, dass man halten muss, dann ist der Bus sehr bald mit so viel Vorsprung unterwegs, dass der Busverkehr nicht stört.

    Es hat natürlich keinen Sinn, jetzt jede einzelne der abertausenden Bushaltestellen im Radwegbereich zu fotografieren und hier hochzuladen, aber diese Bushaltestelle in Uelzen ist ja wirklich Next Level Shit. Hier hielt der Bus offenbar früher auf der Fahrbahn, was dann aber den Kraftverkehr so sehr gestört hat, dass er sich bis in den benachbarten Kreisverkehr gestaut hat. Also wurde die Bushaltestelle in eine Bucht verlegt, dafür der Radweg kurzerhand entfernt.

    Ich habe mal auf efa (=Elektronische Fahrplanauskunft mir die Abfahrtstafel anzeigen lassen. Demnach fahren dort werktags ca. 4-5 Busse pro Stunde die Haltestelle an, je Richtung also ca. 2-3 Busse. (zwischen 8:00 Uhr und 12:00 Uhr sind es insgesamt 15 Busse in beide Richtungen, siehe unten)

    Haltestellen-Info

    Aber selbst wenn es 10 pro Stunde wären, dann wären die Staus, die dadurch ggf. aufträten, wenn die Busse auf der Fahrbahn hielten, verkraftbar. Und wenn es noch mehr Busse wären erst recht, denn dann könnten da die Menschen viel besser drin fahren als mit dem Auto. Und viele würden es auch tun, weil der Takt dann sehr viel dichter wäre.

    Mir ist bei der Suche nach der Bushaltestelle aufgefallen, dass auf deinem Foto als Haltestellennamen "Stadtbad" auf dem Bushaltestellenschild steht.

    Im Fahrplan heißt diese Haltestelle: "Uelzen Badeland BADUE"

    Uelzen, Uelzen Badeland BADUE

    Datum: 27.12.2021


    08:05

    Regionalbus 7041Uelzen ZOB


    08:09

    Regionalbus 5Veerßen - Holdenstedt Hammerstein Rathaus


    08:36

    Regionalbus 7040Uelzen ZOB


    08:39

    Regionalbus 5Veerßen - Holdenstedt Hammerstein Rathaus


    09:09

    Regionalbus 5Veerßen - Holdenstedt Hammerstein Rathaus


    09:39

    Regionalbus 5Veerßen - Holdenstedt Hammerstein Rathaus


    09:47

    Regionalbus 7045Uelzen ZOB


    09:47

    Regionalbus 7041Uelzen ZOB


    10:09

    Regionalbus 5Veerßen - Holdenstedt Hammerstein Rathaus


    10:16

    Regionalbus 7040Hösseringen Museumsdorf


    10:29

    Regionalbus 7045Suderburg


    10:39

    Regionalbus 5Veerßen - Holdenstedt Hammerstein Rathaus


    11:09

    Regionalbus 5Veerßen - Holdenstedt Hammerstein Rathaus


    11:39

    Regionalbus 5Veerßen - Holdenstedt Hammerstein Rathaus


    11:47

    Regionalbus 7041Uelzen ZOB

    Die HAZ vom

    10. Gehwegparken – Zulassung

    Für die ganz blöden Verkehrsteilnehmer wird noch mal darauf hingewiesen, dass das Parken auf Gehwegen grundsätzlich nicht erlaubt ist.

    Die Frage des "Gehwegparkens" hat ein erhebliches politisches Potenzial. wie dieser Vorgang beweist:

    Die Grünen im Stadtbezirk Nord hatten 2019 im Stadtbezirksrat eine Anfrage an die Verwaltung gestellt:

    "In der Straße Schneiderberg zwischen Cailinstraße und Appelstraße wird auf der westlichen

    Seite der Gehweg zum halbseitigen Parken durch PKW's genutzt. Der Querschnitt des Gehweges wird hierdurch sehr eingeengt. Ein halbhohes Gehwegparken ist hier nicht angeordnet.

    Hierzu fragen wir die Verwaltung:

    1. Ist das halbhohe Gehwegparken in diesem Abschnitt der Straße erlaubt?

    2. Ist der Querschnitt der Straße für ein Parken auf der Fahrbahn ausreichend?

    3. Falls der Querschnitt der Straße ausreichend ist, wie soll in Zukunft verhindert, dass ein halbhohes Gehwegparken durch PKW's erfolgt?"

    SIM - DS 15-0855/2019
    Gehwegparken Schneiderberg
    e-government.hannover-stadt.de

    Die Antwort der Verwaltung war erfreulich deutlich den Belangen des Fußverkehrs entsprechend ausgefallen:

    "In der Straße Schneiderberg ist das halbhohe Gehwegparken im Bereich zwischen der Callinstraße und der Appelstraße weder durch Beschilderung, noch baulich oder durch entsprechende Markierungen angeordnet. Folglich darf in diesem Bereich nicht auf dem Gehweg geparkt werden.

    Antwort zu Frage 2:

    Die Gesamtfahrbahnbreite beträgt in diesem Abschnitt der Tempo 30-Zone etwa 8,50 m. Nach Abzug eines erforderlichen Maßes von 4 m für beidseitiges Fahrbahnrandparken, verbleibt eine Restfahrbahnbreite von etwa 4,50 m.

    Diese ist ausreichend, um eine Durchfahrt von Einsatzfahrzeugen zu gewährleisten.

    Bei auftretendem Begegnungsverkehr müssten dann ggf. die Ausweichmöglichkeiten im Bereich des absoluten Haltverbotes (Feuerwehrzufahrt) vor dem Grundstück Schneiderberg 39, in Parklücken sowie an der Einmündung Glünderstraße genutzt werden. Die vorgenannte Situation dient der Verkehrsberuhigung und ist in Tempo 30-Zonen durchaus üblich.

    Antwort zu Frage 3:

    Die Überwachung des ruhenden Verkehrs obliegt dem städtischen Verkehrsaußendienst. Um in Zukunft das ordnungswidrige halbhohe Gehwegparken in der Straße Schneiderberg zu verhindern, wird der Verkehrsaußendienst um entsprechende Überwachung der Einhaltung der Parkordnung gebeten."

    SIM - DS 15-0855/2019 F1
    Antwort der Verwaltung auf die Anfrage Gehwegparken Schneiderberg Sitzung des Stadtbezirksrates Nord am 01.04.2019 TOP 8.1.1.
    e-government.hannover-stadt.de

    In einem HAZ-Artikel kommt die SPD zu Wort: "SPD-Fraktionschef Robert Nicholls wusste zu berichten, dass der Verkehrsaußendienst der Stadt bereits Tickets verteilt. „Dabei ist der Fußweg nahezu drei Meter breit, es bleibt also genügend Platz. Das Parken teils auf dem Gehsteig hilft, Unfälle auf der Fahrbahn zu vermeiden“, argumentiert Nicholls. In den vergangenen Jahren sei es von der Stadt toleriert worden. Der SPD-Fraktionschef plädierte dafür, eher mit Geschwindigkeitskontrollen zu reagieren, falls tatsächlich zu schnell gefahren wird."

    Diese Aussage des SPD-Politikers wird als Zitat wiedergegeben: „Ich sehe es auch kritisch, wenn Radfahrer als bremsendes Element dienen sollen.“

    Quelle: https://www.haz.de/Hannover/Aus-d…erberg-verboten

    Es gibt in der SPD leider ein sehr weit verbreitetes Denken in den Kategorien des "Autowahns". Und auch wenn es hin und wieder gelingt in Zusammenarbeit mit den Sozialdemokraten erfreuliche Verbesserungen für den nicht-motorisierten Verkehr und den ÖPNV durchzusetzen, die von der SPD werden immer wieder rückfällig in ihrer Autosucht. Da müssen wir noch hart dran arbeiten.

    googlemaps-Link: https://www.google.com/maps/@52.38765…m/data=!3m1!1e3

    "VwV I. 2. zu den §§ 39 bis 43 StVO wird wie folgt geändert:

    Die Leichtigkeit aller Verkehrsarten ist mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zu

    erhalten. Die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmenden geht der Flüssigkeit des

    Fahrverkehrs vor. Dabei ist die besondere Schutzbedürftigkeit der nichtmotorisierten

    Verkehrsteilnehmenden und der Menschen mit Behinderung besonders zu

    berücksichtigen. Der Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel sowie des

    nichtmotorisierten Verkehrs ist besondere Aufmerksamkeit zu widmen."

    Wie aus dem Zitat aus dem von Malte verlinkten Papier hervorgeht, ist die vorgestellte Verkehrssituation nicht mehr länger tragbar, wenn die Vorschriften entsprechend den Vorschlägen der Verkehrsminister geändert werden.

    https://www.verkehrsministerkonferenz.de/VMK/DE/termine…icationFile&v=2 Seite 5

    Zumal die Tunnelrampen eine Steigung aufweisen, die viel zu steil ist, als dass sie den Anforderungen der Barrierefreiheit genügten. Vor allem aber: Es kann nicht sein, dass weiterhin an einer Fußgängerinfrastruktur festgehalten wird, die dazu geschaffen wurde, den Autoverkehr immer stärker zu beschleunigen, und gleichzeitig den Fußverkehr immer umwegiger machte.