Beiträge von Ullie

    Das passt halt in Ullies Handlungsschema: Wer nicht mein Freund ist, ist mein Feind! Neutralität oder Objektivität reichen für Uli aus, um das Werfen mit Dreck zu rechtfertigen.

    Ach so, ich verfolge also ein bestimmtes Handlungsschema?

    Wie kommst du da drauf?

    Fakt ist, dass dieses gegen Klimaaktivisten gerichtete Datensammeln der Berliner Innenverwaltung erhebliche politische Diskussionen ausgelöst hat. Und die Medien, die darüber berichten, greifen zu einer Wortwahl, dagegen wäre das angebliche Handlungsschema, das du mir unterstellst, harmlos:

    "In den vergangenen Wochen brachten Klimaproteste der "Letzten Generation" den Berliner Verkehr immer wieder stellenweise zum Erliegen. Während der Blockaden durch Aktivist:innen ist die Berliner Feuerwehr angewiesen, genau zu dokumentieren, inwiefern die Proteste zu Verzögerungen bei Rettungseinsätzen führen. Das berichtet "Die Zeit".

    Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Rettungskraft, die anonym bleiben möchte. Demnach wird keine andere Verkehrsbehinderung in dieser Art statistisch erhoben. Dadurch werde klar ein "Feindbild Klimaaktivist" aufgebaut, so die Quelle. Diese Stimmung sei an Einsatzorten inzwischen deutlich spürbar."

    Erfassung von Einsatzdaten bei Klimaprotesten löst politische Debatte aus
    Erhebt die Berliner Feuerwehr während Klimaprotesten mehr Daten als bei anderen Einsätzen? Das legt ein Medienbericht nahe und löst eine Debatte aus. Die…
    www.rbb24.de

    rbb ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk Berlin Brandenburg

    Oder lies mal die taz vom 15.11.2022:

    Präventivgewahrsam für Klimaaktivisten: Sprangers Träume

    Berliner Innensenatorin Iris Spranger will längeren Gewahrsam für Klimaaktivist:innen. Die Koalitionspartner lehnen das entschieden ab.

    In dem Artikel heißt es:

    "Die Berliner SPD hat ihren Law-and-Order-Wahlkampf begonnen. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) möchte Kli­ma­de­mons­tran­t:in­nen zur Verhinderung möglicher zukünftiger rechtswidriger Protestaktionen länger als die bislang maximal möglichen 48 Stunden in Gewahrsam nehmen. „Ich hoffe, dass wir mit der Justiz und dem Abgeordnetenhaus darüber reden können, dass wir eventuell den Gewahrsam verlängern“, sagte sie am Dienstag dem Inforadio."

    Präventivgewahrsam für Klimaaktivisten: Sprangers Träume
    Berliner Innensenatorin Iris Spranger will längeren Gewahrsam für Klimaaktivist:innen. Die Koalitionspartnern lehnen das entschieden ab.
    taz.de

    Es sieht ganz so aus, als wolle Spanger einen auf "Söder" machen. Und vertu dich mal nicht, wenn du dir einredest, das sei das "typische Ullie-Handlungsschema" auf solche Vorgänge hinzuweisen.

    Ich befürchte, es steckt mehr dahinter als nur ein bisschen "Datensammeln".

    Und ich sehe die Gefahr, dass Nicht-Autofahrer*innen ganz schnell mal eben zu "Klima-Aktivisten gestempelt" werden und dafür weggesperrt werden. Und das wird Auswirkungen haben. Zum Beispiel in Bezug auf Critical-Mass Veranstaltungen.

    ;) Wird am Ende sogar die Zeit gestoppt, die du brauchst, um an einem Zebrastreifen die Fahrbahn zu überqueren? Wer langsamer geht als 2m/Sek (entspricht ca. 7 km/h), der ist ein Klimaaktivist ... Und was mit denen passiert, das hat Bayern erst gezeigt:

    "Zwölf Klimaaktivisten müssen 30 Tage in Gewahrsam", SZ vom 4.11.22

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenc…-tage-1.5687410 ;)

    Ich hoffe mal sehr, dass zumindest der letzte Absatz eine kleine Polemik bleibt. Im "typischen Ullie-Handlungsschema" :?:  ;)

    Ich fürchte allerdings sehr, dass die gezielte Diskreditierung von Klima-Aktivist*innen voll im Gange ist. Und diese Feststellung entspringt keinem herbeigeredeten Handlungsschema einer Einzelperson mit Namen Ullie. Es gibt handfeste Hinweise dafür, dass Klimaaktivisten kriminalisiert werden. Nicht nur in irgendwelchen "Bananenrepubliken", wo Firmen mitunter einen rücksichtslosen Raubbau an Mensch und Natur ausüben und Umweltschützer mundtot oder ganz tot gemacht werden, sondern auch in Deutschland.

    Bei Unbenutzbarkeit (hängt sicher auch vom Nutzer ab, fitter Jungspund versus Rolli und so) würde ich einen Analogieschluss zu Radwegurteilen machen, ja.

    Das Problem für Fußgänger*innen, deren Trottoir unbegehbar ist, im Vergleich zu Radfahrer*innen:

    Fahrradfahrende können sich darauf berufen, dass sie nicht den Fahrradweg auf der gegenüberliegenden Seite benutzen dürfen, wenn der auf der eigenen Seite nicht befahrbar ist. (Ausnahme es ist ein Zweirichtungsradweg, aber der dürfte dann eigentlich nur auf einer Straßenseite angeordnet sein, müsste also sowieso benutzt werden, wenn mit blauem Fahrradwegschild gekennzeichnet.)

    Fußgänger*innen jedoch dürften vermutlich nicht so ohne weiteres auf die Fahrbahn ausweichen, wenn das Trottoir nicht oder kaum begehbar ist. Fußgänger*innen müssten die Straßenseite wechseln und das Trottoir auf der anderen Seite benutzen. (Wenn dort eines vorhanden ist.)

    Immerhin in der Kasseler Mombachstraße war nur auf der einen Seite das Trottoir mit dem Schild schlechter Gehweg gekennzeichnet.

    Und Fußgänger, die auf der Fahrbahn einschlafen, dürfen auf Hilfe von rücksichtsvollen Autofahrern hoffen:

    "Hilfsbereit zeigte sich in der Nacht zu Donnerstag ein Autofahrer in der Mombachstraße in Kassel, der gegen 23.30 Uhr im Vorbeifahren auf einen auf der Straße liegenden und schlafenden Mann aufmerksam wurde. Da er den kurz vor der Brücke der Wolfhager Straße liegenden Schlafenden nicht wecken konnte, sicherte er die Stelle mit seinem Auto ab und verständigte die Polizei.

    Der gerufenen Streife des Polizeireviers Nord blieb dann auch nichts anderes übrig, als dem Mann eine neue, weniger gefährliche Bleibe zukommen zu lassen."

    112-magazin.de vom 20.9.2019

    Mombachstraße
    112-magazin berichtet über Blaulicht-Nachrichten aus Waldeck-Frankenberg und den Randbereichen der umgebenden Landkreisen.
    112-magazin.de

    Fahrradfahrer*innen müssen Fahrradwege nur dann benutzen, wenn sie als benutzungspflichtig ausgewiesen und in einem ausreichend befahrbaren Zustand sind. Gilt eigentlich für Fußgänger auch dann eine Benutzungspflicht, wenn sich der Gehweg amtlich ausgeschildert in einem schlechten Zustand befindet? (Und außerdem zugeparkt ist?)

    Fotografiert in Kassel, Mombachstraße

    Die Zeit hatte letzte Woche darüber berichtet, dass ihr Hinweise dafür vorliegen, dass die Berliner Stadtverwaltung gezielt Daten darüber sammelt, ob Rettungseinsätze durch Verkehrsblockaden von Klima-Aktivisten verzögert werden.

    Die Stellungnahme der Berliner Innensenatorin bestätigt, dass die Berliner Stadtverwaltung genau das tut. Sie sammelt gezielt Material mit dem die Klima-Bewegung diskreditiert werden soll. Siehe dieses Zitat aus einem Zeit-online-Artikel vom 11.11.2022 (trotz 11.11. leider kein Karnevalswitz!):

    "Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hat den Vorwurf zurückgewiesen, dass von politischer Seite eine Art «Feindbild Klimaaktivist» aufgebaut werde. Die Senatsinnenverwaltung hatte die Feuerwehr im Sommer aufgefordert, Verzögerungen von Rettungseinsätzen durch Straßenblockaden von Klimaschützern statistisch zu erfassen."

    Klimaschutz-Demonstranten: Spranger: Objektivität zu Rettungseinsätzen und Blockaden
    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Klimaschutz-Demonstranten“. Lesen Sie jetzt „Spranger: Objektivität zu Rettungseinsätzen und Blockaden“.
    www.zeit.de

    Das erinnert mich daran, dass ich bei der Stadtverwaltung Hannover einmal nachfragte, ob denn Autofahrer*innen, die immer wieder an der selben Stelle ordnungswidrig parken und damit die Verkehrssicherheit insbesondere von Fußgänger*innen, besonders Kinder, Menschen mit Behinderung und Fahrradfahrer*innen beeinträchtigen, sowie die Rettungswege für die Feuerwehr und andere Einsatzfahrzeuge blockieren, registriert werden, so dass man gegebenenfalls sehen kann, wer besonders renitent falsch parkt und damit immer wieder andere Verkehrsteilnehmer*innen gefährdet.

    Die Antwort der Verwaltung war: Da es sich beim Falschparken lediglich um eine Ordnungswidrigkeit handele, dürfe die Stadt entsprechende Daten von den Autofahrer*innen nicht speichern.

    In Kassel habe ich nahe der Uni diese typische "Fußgänger-Verkehrsanlage" der 1970er-Jahre fotografiert, bei der der Fußweg, überwiegend im Tunnel, für den Fahrradverkehr freigegeben ist. Offensichtlich braucht es einen gesonderten Extra-Apell an die Radfahrenden, um auf die Rücksichtnahme hinzuweisen.

    In Anbetracht der Automassen, die die Kreuzung dominieren, halte ich es für richtig, den Fußgängertunnel auch für den Radverkehr freizugeben.

    Noch richtiger wäre es natürlich, den Autoverkehr drastisch zu reduzieren!

    Hier ein Link zu googlemap:

    Das Foto entstand an der Rampe links unten im Satellitenbild. Die Rampe, die von drei Säulen flankiert wird.

    Die Klimaaktivisten legen es aber genau dadrauf an.

    Wie kommst du da drauf, dass die Klimaaktivisten mit ihren Demonstrationen maximal den Verkehr behindern wollen, die Bauern aber mit ihren Demonstrationen es nicht darauf anlegen, den Verkehr zu behindern?

    Zitat aus der Bild-Zeitung vom 22.10.20219"

    2000 Landwirte sind am Dienstag mit ihren Traktoren durch Hannovers Innenstadt gefahren, um gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung zu protestieren. Am Hauptbahnhof und am Maschsee-Nordufer fanden Protest-Veranstaltungen statt.

    Dazu fuhren die Bauern sternförmig auf die Kundgebungs-Standorte zu und sorgten für lange Staus. Autofahrerin Birgit Reichel (52) entnervt: „Ich habe einen Arzttermin verpasst, auf den ich drei Monate gewartet habe.“

    Die Maschinen blockierten Arthur-Menge-, Rudolf-von-Bennigsgen-Ufer, Lavesallee, Friedrichswall, Leibnizufer, Ernst-August-Platz. Was die Bauern wollen? Sie demonstrieren gegen immer mehr Auflagen, wollen in der Agrarpolitik mitreden. Landwirt Ludwig Giesecke (41) aus Leveste: „Ich betreibe meinen Hof in 7. Generation, möchte ihn an meinen 3-jährigen Sohn übergeben können.“

    Protest gegen Agrarpaket: Bauern legen Hannover lahm
    2000 Landwirte sind mit ihren Traktoren durch Hannovers Innenstadt gefahren, um gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung zu protestieren.
    www.bild.de

    Interessant ist die Frage "Was die Bauern wollen" und die Antwort da drauf. Da will also ein Bauer seinen Hof an seine jetzt dreijährigen Sohn weitergeben. Und dafür blockiert er den Verkehr in Hannovers Innenstadt. Aus Sicht der Bild Zeitung scheint diese Antwort eine ausreichende Rechtfertigung für Verkehrsblockaden zu sein.

    Und was ist mit dem Sohn? Hoffentlich wird der wenigstens gefragt, ob er den elterlichen Hof überhaupt übernehmen will, wenn es einmal so weit ist.

    Mich würden die Reaktionen interessieren, falls die Polizei die Aktivisten dort drei Tage lange hätten kleben lassen ....

    Ich laste es den Aktivisten an, weil ich keine Zweifel habe, dass genau das eingeplant war. Auch bezweifle ich, dass das Nichthandeln seitens der Polizei legal wäre.

    Warum wird eigentlich Demonstranten für ein nachhaltiges und damit zukunftssicheres Wirtschaften so etwas angelastet. Andere Demonstranten aber genießen geradezu Narrenfreiheit, wenn sie den Verkehr lahmlegen, obwohl deren Forderungen ganz und gart nichts mit Nachhaltigkeit zu tun haben:

    Guckst Du:

    https://img.zeit.de/arbeit/2021-07/bauern/wide__840x472__desktop__scale_2

    Der Zeit-Artikel beschäftigt sich mit den "Sorgen der Bauern". Und die sorgen sich nicht so sehr um die Umwelt und mehr Nachhaltigkeit, sondern vor allem darum, dass sie weiterhin Schweine- und Rinderfäkalien möglichst ohne Auflagen in möglichst großen Mengen auf die Felder kippen dürfen.

    Besonders kurios ist der Spruch auf dem roten Frontbanner: Butter, Brot und Bier fehlen bald auch DIR!

    Nachweislich sind zu viel Fett und alkoholhaltige Getränke einer der Hauptverursacher für Fettleibigkeit und zahlreiche damit verbundenen bzw. daraus resultierenden Krankheiten.

    Merke: Wer für Butter- und Bierkonsum demonstriert und dafür ganze Innenstädte lahmlegt, der wird beklatscht. Wer aber für ÖPNV, Fahrrad- und Fußverkehr demonstriert, und dabei einzelne Straßen oder Fahrbahnen blockiert, der wird kriminalisiert. X(

    Tapfer gerechnet! :thumbup: Und so weit ich das nachvollziehen kann, sehe ich keine groben Fehler.

    Man könnte ein wenig daran herummäkeln, dass du mit den maximalen Grenzwerten gerechnet hast. Aber wie du schreibst sind das Labor-Grenzwerte.

    Damit dürfte die Realität gut wiedergegeben werden.

    Ich habe zu den Abgasen von Feststoff-Verbrennungsanlagen im Vergleich zu Ölheizungen diese Aussage auf einer österreichischen Internetseite gefunden:

    "Sowohl im stationären Dauerbetrieb wie auch im Betrieb mit Wärmebedarfshilfen lagen die Feinstaubemissionen der getesteten Ölheizungen auf sehr niedrigem Niveau. Feste Brennstoffe weisen teilweise einen bis zu 1.200-mal so hohen Feinstaubausstoß auf."

    "MODERNE ÖLHEIZUNG – STUDIE ÜBERFÜHRT FEINSTAUBSÜNDER: Moderne Ölheizung punktet mit sehr guten Emissionswerten."

    Die Versuchsreihe wurde durchgeführt am Institut für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik der Universität Stuttgart.

    Moderne Ölheizung – Studie überführt Feinstaubsünder

    Jeder, der versucht seinen Kamin oder Kachelofen irgendwie schön zu reden, der ignoriert komplett den aktuellen Stand der Wissenschaft. Weil aber diese "Schönredner" Einfluss haben auf Politik, Verwaltung und Medien traut sich die Politik nicht ran. Und in der jetzigen Situation schon gar nicht. Weil: "Wer Holz aus "teutschen" Wäldern verbrennt, der ist vorbehaltlos in diesem Kampf gegen Putin zu unterstützen. X/ Achtung dieser letzte Satz war Ironie!

    Nach dem Tod einer Radfahrerin in Berlin hat Bundesklimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) bestimmte Klima-Proteste scharf verurteilt. „Der Tod der Radfahrerin ist erschütternd, die Umstände müssen genau aufgeklärt werden“, sagte Habeck unserer Redaktion. „Unabhängig von der Aufklärung muss gelten: Protestformen, die Menschen gefährden, sind falsch. Proteste einiger Gruppen tun aber inzwischen genau das. Das Leben anderer und ihr eigenes gefährden.“

    aus: Thüringische Landeszeitung vom 4.11.22

    Radfahrerin gestorben: UN-Sprecher mahnt Verantwortung der "Letzten Generation" an
    Robert Habeck verurteilt die Protestformen der "Letzten Generation" – und wirft ihnen vor, auch der Klimabewegung zu schaden.
    www.tlz.de

    Ala Mitglied der Partei "Die Grünen" sollte sich Habeck einmal daran erinnern, dass die Grünen sich einst an Demonstrationen gegen den Bau von Atomkraftwerken oder Startbahnen beteiligt haben, bei denen man leider nicht sicher sein konnte ohne Blessuren davon zu kommen, weil die "Polizeiarbeit" ganz und gar nicht von Deeskalation geprägt war. Im Gegenteil.

    Einer, der bei der Räumung des Hüttendorfes der Startbahn-West-Kritiker 1981 dabei war berichtet:

    "„Das Hüttendorf, das war irgendwo Heimat, und dann haben wir die da drin gesehen, wie die sich in unseren Sachen gelümmelt haben“, erzählt Mark Steinbrück.

    „Die“, das waren die Polizisten, und die taten in den folgenden Wochen noch einiges mehr, das zur Eskalation der Konflikte beitrug. „Bei den Ausfällen war denen wirklich alles egal. Die waren auf Blut aus, die haben auch auf Sanitäter eingeschlagen.“"

    Die Staatsmacht und die reaktionären Medien haben dazu gelernt. Demonstranten werden heutzutage zwar immer noch bei der einen oder anderen Gelegenheit niedergeknüppelt, aber zumindest ist man bemüht, den Eindruck zu erwecken, es würden ganz manierlich die Menschen einer Protestblockade weggetragen. Gleichzeitig lauern die reaktionären Medien auf Gelegenheiten, den Protest zu kriminalisieren, indem ein Unfallopfer, wie die bei einem Verkehrsunfall getötete Radfahrerin, zur Märtyrerin für den angeblich so hervorragend funktionierenden massenhaften motorisierten Individualverkehr erklärt wird. Ein Unfallopfer, so wurde es von manchen Medien dargestellt, dass nur deshalb sterben musste, weil angeblich der Auto-Verkehrsfluss so empfindlich von außen durch die Protestierenden gestört wurde, dass deshalb ein Todesopfer zu beklagen war.

    Und Habeck gibt dazu eine so verklausulierte Stellungnahme ab, dass er dann vom Hamburger Abendblatt mit der Schlagzeile bedacht wird, der Grünen-Politiker habe bestimmte Klima-Proteste scharf verurteilt.

    Ein Bekannter hat mir sein Rad gezeigt, weil er Probleme mit der SRAM 7-Gang Nabenschaltung hat.

    Die schaltet von 1-4 einigermaßen sauber.

    Aber statt 5,6,7 kommt dann nix mehr, bzw. es scheinen sich die kleineren Gänge wieder einzustellen.

    Der Einstellschlitz ist im 4ten Gang an der korrekten Stelle.

    Hat wer eine Idee?

    Sei wenigsten ehrlich und nenne mich einen Nazi!

    Und genau so etwas habe ich bemängelt: Aus der Tatsache, dass ich Deine Theorie für an den Haaren herbeigezogen halte, leitest Du Dir das Recht heraus, mich für einen Feind zu halten, den man dann getrost in die Rechte Ecke stellen darf.

    ... Wie lange hält wohl die Brandmauer gegen Rechts?

    Aus dem was du schreibst käme ich nicht auf die Idee, dich für einen Nazi zu halten und das deute ich auch nicht irgendwo an. Und ich stelle dich auch in keine rechte Ecke.

    Die Brandmauer gegen "Rechts" ist gerade in Schweden und Italien reichlich demoliert worden vom Wähler.

    Aber so was verhindert man auch nicht damit, dass die anderen Parteien so eine Art "Burgfrieden" ausrufen und auf gegensätzliche Positionen verzichten. Im Gegenteil, wenn beim Wähler der Eindruck entsteht, da arbeiten die "Altparteien" zusammen um die "Alternative für Deutschland" zu verhindern, dann stärkt das erst recht die Rechtspopulisten, denn es ist ja Teil ihrer Propaganda, sich als die einzige wirkliche Alternative darzustellen.

    Mir ist es lieber, Deutschland hat Kernkraftwerke (ja sogar Kernwaffen) als eine Regierung unter AfD-Beteiligung.

    Deutschland hat keine eigenen Atomwaffen, aber im Rahmen der Nato-Bündnisvereinbarungen lagern amerikanische Atomwaffen in Deutschland, die gegebenenfalls von deutschem Militär eingesetzt werden. Deutschland hat hoffentlich bald keine Atomkraftwerke mehr am Netz, aber in Lingen arbeitet auf Jahre hinaus weiter eine Brennelementefabrik, in der aktuell immer noch auch Uran aus Russland verarbeitet wird.

    Dein Wunsch nach deutschen Atomwaffen ist also gar nicht so weit weg von der Erfüllung, auch dann, wenn in Deutschland das letzte Atomkraftwerk endgültig abgeschaltet wird. Denn die für die Atomwaffenproduktion wichtige Uran-Anreicherung steht leider weiter zur Verfügung.

    Wie jedoch deutsche "Kernkraftwerke" und "Kernwaffen" eine Regierung mit AfD-Beteiligung verhindern sollen, bleibt völlig unklar in deinem Beitrag.

    Wenn ein Fahrradweg nicht mit [Zeichen 237] oder [Zeichen 241-30] ausgeschildert ist, sondern stattdessen wie auf den Fotos vor der Baustelle im Kreisel ein solches Schild aufgestellt wurde [Zusazzeichen 1000-32] , dann ist das ein Angebots-Fahrradweg. Und alles ist gut. Als Fahrradfahrer darf ich die Fahrbahn benutzen. Fahrradfahrer, die nicht die Fahrbahn benutzen möchten, dürfen den markierten Streifen neben dem Gehweg in beide Richtungen benutzen.

    Immerhin eine erste Rückmeldung von der Stadtverwaltung:

    Die "Untere Immissionsschutzbehörde bei der Region Hannover" ist zuständig für die Fragen rund um Abgase aus Kaminen und Holz-Öfen. Meine Anfrage wurde entsprechend weitergeleitet.

    In Niedersachsen ist die FDP gerade krachend gescheitert am Einzug in den Landtag.

    Trotzdem (oder obwohl?) sie im Wahlkampf-Endspurt ganz massiv auf die Weiternutzung der Atomkraft setzte.

    Vielleicht spielte es eine Rolle, dass die Niedersachsen froh sind, nicht der "Atomklo" Deutschlands geworden zu sein. Da mögen sich viele nicht anfreunden mit dem von der FDP angekündigten Revival der "friedlichen Kernkraftnutzung".

    Warum aber setzt die liberale Partei beim Wahlkampf in Niedersachsen so besessen auf das Thema Weiterbetrieb der Atomkraftwerke in Deutschland bis zum Sankt Nimmerleinstag? Denn genau darum geht es den Liberalen. Mit einem sogenannten Streckbetrieb will sich die FDP nicht abfinden, stattdessen sollen neue Brennstäbe beschafft werden. So will die FDP einen Weiterbetrieb der Atomkraftwerke auf viele Jahre hinaus zu erzwingen.

    Eine Vermutung drängt sich auf: "Was haben Atomwaffen mit der zivilen Nutzung der Atomkraft zu tun? Sehr viel. Denn Atomkraftwerke, Forschungsreaktoren, Anreicherungs und Wiederaufarbeitungsanlagen haben entscheidend dazu beigetragen, dass heute sehr viele Staaten technisch in der Lage sind, binnen kurzer Zeit Atomwaffen zu entwickeln ...!"

    Atomenergie | Atomwaffen A-Z

    Die FDP hat in der Frage ob und welche und wie viele und wie schwere Waffen an die Ukraine geliefert werden sollen immer versucht noch einen oben drauf gepackt, um damit den grünen Koalitionspartner in dieser Frage noch einmal deutlich zu übertrumpfen. Ohne dass der FDP das bislang so recht gelungen wäre. Schließlich reiben gerade auch innerhalb der grünen Partei sich viele verwundert die Augen über den unerwarteten Gesinnungswandel eines Anton Hofreiters zum euphorischen Panzer-Spezialisten. Und der von der grünen Bundesaußenministerin verfolgte Kurs, keine Gelegenheit auszulassen, um zu Waffenlieferungen für die Ukraine aufzurufen, geht so weit, dass der Beifall dafür, der von außen kommt, noch lauter ist als der aus ihrer eigenen Partei.

    Der Gesinnungswandel bei den Grünen, bei der Frage von Waffenlieferungen drängt die Liberalen dazu, in dieser Frage die Deutungshoheit zurückzugewinnen. Noch ist es freilich nicht so weit, dass sich die FDP offen für eine atomare Bewaffnung der Bundesrepublik Deutschland ausspricht. Ein solches Bekenntnis ist von den Liberalen bislang nicht zu vernehmen. Und es wäre wohl auch nicht mehrheitsfähig in Deutschland. (Noch nicht? Bis zur nächsten Zeitenwende?)

    Für diesen Fall will die FDP vorbereitet sein. Bis auf Weiteres freilich argumentiert die FDP nach außen, die angeblich drohenden Black-Outs müssten verhindert werden. Die Strompreise müssten stabil bleiben und Energiesicherheit hergestellt werden, wie es angeblich nur mit laufenden Atomkraftwerken möglich sei.

    Vielleicht ist meine These zu schwarzmalerisch? Und hoffentlich wird der Tag nicht kommen, an dem die atomare Bewaffnung der Bundesrepublik aus eigenen Mitteln auf der Tagesordnung steht. Trotzdem befürchte ich, dass genau das die FDP derzeit dazu treibt, so verbissen die "friedliche Nutzung der Atomkraft" zu propagieren. Denn da ist die FDP sich sicher: Der grüne Koalitionspartner wird nicht versuchen auch noch mit dem Thema atomare Aufrüstung die FDP zu übertrumpfen.

    Weil es in vergangenen Zeiten hin und wieder mal lokale Presseberichte gab, die eine Art "Auswertung" präsentierten (Durchschnitt usw.) Und wäre der reine "Anzeige-Zweck" ohne Speicherung der Daten nicht eine gigantische Geldverschwendung und schon deshalb unseriös?

    Ich hatte vor mehreren Jahren mal in einer Verkehrs-AG der Schule meiner Tochter mitgearbeitet. Einmal hatten wir den Arbeitskreis Verkehrssicherheit mit Vertretern aus Stadtverwaltung, Polizei und ADAC zu Gast. Dabei ging es auch um Smilie-Tafeln in Schulnähe.

    Nach meiner Erinnerung wurden bei dem Treffen auch die Ergebnisse der Smilie-Tafeln ausgewertet.

    Aber das sahen die meisten in dem Kreis sehr locker.

    Und ich fürchte, das ist heute immer noch so.

    Meinem Vorschlag den ADAC aus dem Gremium komplett auszuschließen, weil das ja der Verband der Täter ist, wurde ebenso wenig gefolgt, wie an Stelle der Smilie-Tafeln richtig "scharfe Starenkästen" zu installieren.

    Was soll diese "Smilie-Tafel-Verharmlosungsmasche"? Ein Teil der Autofahrer fühlt sich zu vorbildhaftem Langsamfahren überredet und hält sich dann punktuell an Geschwindigkeitsbegrenzungen. Viele kriegen's gar nicht mit, dass da was hängt. Und andere "pellen sich ein Ei drauf".

    Diese Erfahrung, wie Verkehrsverwaltung im Sinne der "Totfahrer" solche "Smilie"-Tafeln benutzt, hat für mich eines gezeigt: Wer wirklich ernsthaft an der Temposchraube drehen will, der muss knallhart niedrige Tempolimits anordnen und die Fahrzeuge müssen mit einem Intelligenten Geschwindigkeitsassistenten (ISA) ausgestattet sein, der kein höheres Tempo als das angeordnete zulässt. Und der nicht abgeschaltet werden kann. Diese Technik gibt es, und dass die Verabschiedung der entsprechenden Gesetze von den einschlägigen Interessensgruppen blockiert wird, ist Beihilfe zu Mord und Totschlag.

    Eine Aktion der Verkehrswacht soll in Hannover den Fahrradverkehr in den Mittelpunkt rücken.

    An vielen Stellen im Stadtgebiet wurden in den letzten Wochen leuchtend grün angestrichene Fahrräder aufgestellt.

    Von der Idee her ähnlich gestaltet, wie die weiß angestrichenen Ghost-Bikes, die an getötete Fahrradfahrer*innen erinnern.

    Einige der Fahrräder stehen einfach so da, andere haben eine Texttafel. Hier noch zwei weitere Beispiele:

    PS:

    Mitten auf der Kreuzung parken? Will ich sehen ... ;) Wie es weiter geht, sieht man ja auf dem Bild nicht ...

    Das kann ich nachliefern:

    Nach der Kreuzung gibt es als "Radweg" nur den Angebots-Hochbordradweg. Wer sich an der Weiche für die Fahrbahn entscheidet, der fährt dann sinnvollerweise zwischen den Schienen des rechten Gleises. Viele fahren aber auch zwischen Gleis und parkenden Autos, obwohl dort Dooring-Gefahr besteht.

    Immerhin ist die Straßenbahnspurweite in Hannover Normalspur, also ca. 1,40 Meter.

    Bitte auch beachten: Oben rechts auf dem Foto ist ein Grüner Rechtsabbiegepfeil nur für den Radverkehr! Der ist auch neu! Einer der ersten in Hannover.

    In der Berichterstattung über den Ukraine-Krieg hört man wenig von Menschen aus der Ukraine, die nicht bereit sind, sich an diesem Krieg als Soldaten zu beteiligen. Gestern wurde im Rahmen einer Berichterstattung über die Unterbringung von Geflüchteten in Niedersachsens Kommunen an einer Stelle darauf hingewiesen, dass es auch junge Männer gibt, die aus der Ukraine geflohen sind, weil sie keinen Sinn darin sehen, sich an den Kämpfen zu beteiligen.

    Siehe ab Minute 2:40 in NDR Hallo Niedersachsen vom 11.10.2022

    Hallo Niedersachsen | 11.10.2022 | ARD Mediathek
    Hallo Niedersachsen | 11.10.2022 | Video | Bei Hallo Niedersachsen um 19:30 Uhr erfahren Sie alles, was am Tag in Niedersachsen los war.
    www.ardmediathek.de

    Um sie zu schützen, werden die Gesichter der jungen Männer nicht gezeigt.

    Ich will keine deutsche Atombombe, aber Russland würde uns wohl nur ernst nehmen, wenn wir eine hätten.

    Du willst keine deutsche Atombombe? Ich auch nicht. Fakt ist aber auch, dass wir bereits "quasi" welche haben.

    "Für den Einsatz im Ernstfall lagern die USA Atombomben auf deutschem Boden. Auf dem Atomwaffenstützpunkt „Fliegerhorst Büchel“ in der Eifel sind bis zu 20 B61-Bomben für die Verwendung durch Bundeswehr-Soldat*innen stationiert. Jede dieser Bomben hat eine maximale Sprengkraft, die mit der von 13 Hiroshima-Bomben vergleichbar ist."

    Atomwaffen in Deutschland | ICAN Deutschland

    (ICAN Deutschland ist Teil der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen.)

    Im Bündnisfall ist damit zu rechnen, dass diese eingesetzt werden. Auch dann, wenn andere Bündnisstaaten angegriffen werden. Auch solche, von denen du meinst, dass sie nicht in der EU sein sollten. (Oder in der Nato)

    Lustig, aber genau Orbans Ungarn ist zwar in der EU, sollte es aber nicht sein bzw. wäre es schön wenn die EU sich gegen solche Auswüchse etwas Abhärten würde. Ist ja nicht so, das andere Länder nicht auch Autokratisch werden könnten. Ungarn vertritt eben in diesen Punkten gerade nicht unsere Werte und ist Freund Russlands. Lesen Sie Nachrichten?