Beharrlichkeit zahlt sich aus.
Leider wird man vermutlich viele Wege weiterhin zum Radfahren freigeben, anstatt es komplett zu verbieten. Aber immerhin besser als vorher.
Diese Gefahr sehe ich auch. Und in dem Wochenblatt-Artikel vom 2.6.23 wird geschrieben, dass geplant sei, ehemalige durch Ausschilderung für verbindliche erklärte "Radwege" zukünftig durch eine Bodenmarkierung als Fuß- und Radweg auszuweisen:
"Eine gute Option könnten die sogenannten Angebotsradwege darstellen. Dabei wird ein Fahrradpiktogramm auf den angrenzenden Rad- (und Fuß-)weg aufgetragen. Dann hätten Radfahrer die Wahl: Entweder sie teilen sich die Fahrbahn mit den Autos oder weichen - wenn sie sich vielleicht etwas unsicherer fühlen - auf den Angebotsradweg neben der Fahrbahn aus. Solche Radwege würden auf jeden Fall weniger Einschränkungen bedeuten als die Hinweistafel "Radfahrer frei" unter dem blauen Fußweg-Schild, so Kramer: "Wer dort mit dem Fahrrad unterwegs ist, darf strenggenommen nur Schritttempo fahren." Das passe aber nicht zu dem Ziel, den Radverkehr zu fördern."
Das bedeutet eine Fußweg-Benutzung ohne die selbe strenge Einschränkung wie bei einer Ausschilderung mit
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Während jedoch in dem Artikel ausdrücklich auf die Voraussetzung hingewiesen wird, dass verbindliche Fahrradwege nur angeordnet werden dürfen, wenn mehr als 1200 Autos pro Stunde unterwegs sind, werden an dieser Stelle keine Zahlen genannt. Dabei ist es offensichgtlich, dass ein stark frequentierter Fußweg nicht als gemeinsamer Fußweg und Radweg ausgewiesen werden kann, weil sonst der Fußgängerschutz zu kurz kommt.
Einmal mehr bedauerlich ist die reißerische Überschrift, "Das Verschwinden der Radwege im Landkreis Stade". Eine zum Inhalt passende Überschrift müsste m. E. lauten: "Mehr Platz für Fußgänger durch Verlagerung von Fahrradverkehr auf die Fahrbahn"