Beiträge von Ullie
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In Rogätz an der Elbe (Sachsen-Anhalt) hatte ich in einer Straße diese Verkehrszeichen fotografiert:
Auf strassenschilder.de steht dazu geschrieben:
"Am 1. April 2014 wurden wesentliche Teile der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) geändert und neue Verkehrszeichen benannt und überflüssige Verkehrszeichen entfernt. Das Zeichen „Einbahnstraße (Richtzeichen)“ ist ein solches entfallenes Verkehrszeichen. Es wurde ohne Ersatz gestrichen um nur noch die nötigen Schilder in der StVo aufzuführen. Bestehen bleibt das bekannte Schild Einbahnstraße."
Ist das ein Verkehrszeichen, das besonders in den neuen Bundesländern verbreitet war oder zum Teil auch noch ist? Dort war ich noch nicht so oft unterwegs. Und in den alten Bundesländern ist es mir noch nicht bewusst aufgefallen.
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Das ist allgemein zu beobachten: Sobald der Fahrrad-Anteil steigt, schrumpft der innerstädtische ÖPNV in die Rolle einer Gehhilfe mit Anteilen von oft noch weit unter 10%. Ohnehin werden Busse und Straßenbahnen nur benutzt, weil man kein Auto hat oder es bewusst nicht benutzen will – schneller sind sie nie (und flexibler sowieso nicht). Nur S-Bahnen und ähnliche Systeme können da weiter bestehen, weil diese schnell sind und längere Strecken überbrücken.
Das sind die typischen Vorurteile gegenüber Straßenbahnen (und Bussen), die immer wieder zu hören sind, von Leuten, die meinen, nur eine U-Bahn sei echter ÖPNV.
Was vollkommener Unfug ist!
Straßenbahn- und Linienbusinfrastruktur kann so gebaut werden, dass sie durch Ampelvorrangschaltungen und weiteren Maßnahmen den ÖPNV gegenüber dem Auto auch in puncto Schnelligkeit deutlich überlegen macht. Das geht schon jetzt und es gibt vorzeigbare Beispiele dafür, dass das funktioniert.
Flächendeckend wird es dann funktionieren, wenn der MIV deutlich ausgebremst wird. Insbesondere durch Reduzieren der maximalen Höchstgeschwindigkeit. Gleichzeitig kann auf für andere Verkehre gesperrte Flächen zum Beispiel die Straßenbahn schneller fahren als der MIV. Zum Beispiel Rasengleis-Abschnitte.
Dagegen steht das Mantra der "ÖPNV-Tunnelbauer", die behaupten, nur unterirdischer ÖPNV sei in puncto Schnelligkeit dem MIV überlegen, bzw. nur schienengebundener oberirdischer öffentlicher Nah- und Schnellverkehr könne dem Auto Konkurrenz bieten, wenn es um die Transportgeschwindigkeit geht.
Gerne wird dann der Linienbus im ländlichen Raum als Negativ-Beispiel herangezogen, der angeblich an jeder Milchkanne halte und durch alle Dorfkerne zuckele. Während der "schnelle" MIV die Ortsumfahrungen nutzend in der halben Zeit ans Ziel gelangt. Es war ein Fehler, diese Ortsumfahrungen zu bauen, und es ist ein Fehler, der immer noch wiederholt wird. Es war und ist falsch auf Landstraßen das viel zu hohe Tempo 100 max. anzustreben, das Linienbusse nicht fahren können und laut StVO nicht fahren dürfen, weil dann die Fahrgäste gefährdet sind. Es wurden grundlegende Infrastruktur-Fehler gemacht, die jetzt einen zügigen Umbau zu einer nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur behindern.
Das gilt sowohl für den U-Bahnbau als auch für den Bau schneller Landstraßen.
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Die Sperrung dieses konkreten Waldweges (nahe Hitzacker) bezieht sich nur auf KFZ und Pferdegespanne, also hätte ich da mit dem Fahrrad ruhig weiterfahren können.
Das untere Schild bezieht sich vermutlich auf andere Waldwege und Waldstücke, aber nicht konkret auf diesen Weg, der ja nur für KFZ und Pferdegespanne gesperrt ist.
Trotzdem bin ich da lieber nicht weitergefahren.
Hier ein googlestreetview-Bild mit den Schildern:
Google MapsFind local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.www.google.com -
Ich habe mir dieses Bild auf google-street-view von der Kahlaischen Straße in Jena angeschaut und überlegt, wo ich da mit dem Fahrrad fahren würde.
Mir erscheint, der mittlere Fahrbahnraum zwischen den Gleisspuren am besten geeignet. Die Gleise sehen sehr nach meterspurig aus und der Raum zwischen Gleis und Bürgersteigkante scheint ebenfalls nicht breiter zu sein als 1 Meter.
Käme mir allerdings ein breites Fahrzeug entgegen, dann kann es passieren, dass ich mich auf den Bürgersteig wünschen würde. Ausweichmannöver über Rillenschienen hinweg, sind mitunter heikel.
Google MapsFind local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.www.google.de -
Dann grüßt aber beim Fahrrad zwar nicht der Stoßdämpfer, aber mit ein bisschen Pech grüßt es von hinten mit "plink" und eine Speiche verabschiedet sich aus dem mit Packtaschen voll belasteten Hinterrad, und zwar nicht erst bei 30, sondern schon bei Schrittgeschwindigkeit.

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Das mit den Mittellinien hatte ich deshalb erwähnt, weil bei Fahrbahnen, die vom Autoverkehr benutzt werden, die fehlende Mittel-Strichlinie dazu beiträgt, dass langsamer gefahren wird. Soll im Umkehrschluss die Mittellinie dazu beitragen, dass schneller gefahren wird? Meines Erachtens ist das nicht nötig.
Vermutlich dürfen bis Anlieger mitm Auto fahren. Die Linie ist Richtungsfahrbahnen – hätte ich hier auf einigen auch gerne, manche Radler verstehen das mit rechts und links ja sonst nicht…
Dass manche Fahrradfahrer, das mit Rechts und Links nicht richtig verstehen, halte ich für ein böses Vorurteil. Fahrradfahrer, die Rechts und Links verwechseln, gibt es nicht mehr und nicht weniger als Autofahrer, Fußgänger oder andere Verkehrsteilnehmer*innen.
Oder wie heißt es so schön:
„lichtung
manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht velwechsern
werch ein illtum“
Gedicht von Ernst Jandl, DLF vom 2.10.2016
Lechts und Rinks ... - Zum Velwechsern!"Rechts ist da, wo der Daumen links ist". Für Menschen mit einer Rechts-Links-Orientierung ist dieser Satz keine Hilfe. Unser räumliches Vorstellungsvermögen…www.deutschlandfunkkultur.de -
Warum endet an dieser Stelle, die Fahrradstraße und wird stattdessen als Fahrradweg fortgesetzt?
Und wozu dient die Strichlinie in der Mitte des Fahrradweges?
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Eine meiner Lieblings-Jugendherbergen ist die im Wiesbadener Westend:
"Lasst uns mit einer Sprache sprechen!
Die Ansprache ist ein essentieller Teil unserer Markenidentität …
… doch bisher nicht unserer „Marken-Realität“: Seit vielen Jahren duzen und siezen wir unsere Gäste, je nach Standort, je nach Gewohnheit oder Philosophie. „Jugend“ steckt in unserer DNA, „Gemeinschaft erleben“ ist unser Herz, Ungezwungenheit, aber auch Professionalität sind unser Programm. Siezen „können wir“, haben wir lange praktiziert, Siezen ist Teil unserer Erziehung. Daher braucht es an der einen oder anderen Stelle Überwindung und auch Mut, Menschen mit „du“ anzusprechen, die vormals gesiezt wurden.
Veränderung passiert nicht an einem Tag, doch wir sind mutig und gehen den ersten Schritt.
Auf geht‘s!"
So steht es auf der DJH-Internetseite.
Dort nachgeschaut hatte ich deshalb, weil bei meinem letzten Besuch in einer Jugendherberge die Herbergsleiterin mich darauf angesprochen hatte.
Trotz fortgeschrittenen Alters übernachte ich gerne in Jugendherbergen. Nicht unbedingt deshalb, weil es dort so preiswert ist zu übernachten. Tatsächlich kostet eine Doppelzimmerübernachtung mit Frühstück in der Regel um die 100 Euro für Erwachsene. Ich übernachte dort deshalb gerne, weil ich dort auf Menschen jeglichen Alters mit ähnlichen Interessen stoße, zum Beispiel solche, die ebenfalls als Fahrradtouristen unterwegs sind, oder mit Bus und Bahn reisen. Die Jugendherbergsleiterin fühlte sich ein bisschen unwohl dabei, das "Du" als Regel-Ansprache zu benutzen.
Mir fiel dazu sofort IKEA ein. Dort, also in ein Möbelhaus, passt das "Du" als Regelansprache meines Erachtens weniger gut hin, als in die Jugendherberge. Außerdem eint die Jugendherbergsmitglieder, dass sie alle im selben Verein Mitglied sind.
Das "Du" als übliche Anredeform, zum Beispiel beim Begrüßen von Übernachtungsgästen oder auch innerhalb der Belegschaft finde ich okay.
Wie geht es anderen Forumsmitgliedern damit? Habt Ihr schon entsprechende Erfahrungen in Jugendherbergen gemacht? Ist das "Du" okay als Anrede, oder sollte der DJH da gar keine Vorgaben machen, oder das "Sie" als Regelansprache bestimmen?
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Die Schwarz-gelben Dinger sind sicher wirksam, aber auch hässlich. In Dannenberg sieht das so aus, als hätte man dazu noch einen recht massiven Kantstraße, den man erstmal hoch muss.
Hier die Einfahrtsituation in die Verkehrsberuhigte Zone in Dannenberg:
Ein rot gepflasterter Bürgersteigstreifen grenzt die Verkehrsberuhigte Zone von der Fahrbahn ab. Der Kantstein ist jedoch abgesenkt, was ja auch im Sinne von Fahrradfahrern, Rolli-Benutzern usw. ist.
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Aber die Einfallstraßen waren proppevoll mit KFZ morgens und abends.
"Gerade in Fahrradstädten wie Münster oder Bremen wird auch noch sehr viel das Auto genutzt. Das zeigt: Für eine echte Verkehrswende braucht es mehr als Radwege.", heißt es in dem Artikel.
Bezeichnend ist, was nicht gesagt wird:
Für eine "echte Verkehrswende" braucht es gar keine Radwege.
Organisationen wie der VCD oder des ADFC aber fordern Radwege und werden deshalb von vielen Befürwortern einer echten Verkehrswende nicht mehr ernst genommen. Das ist bedauerlich. Anstatt diejenigen Menschen, die gerne das Fahrrad benutzen, zu bündeln und das Potenzial der Befürworter einer echten Verkehrswende zu vergrößern, droht eine Aufspaltung zwischen denjenigen, denen der Radwegebau suspekt ist, weil es für sie die Domestizierung des Fahrradverkehrs bedeutet, auf der einen Seite.
Und auf der anderen Seite stehen diejenigen, die den Radwegebau einfordern, weil sie mit Autos verstopfte Straßen erleben oder, wenn diese mal nicht verstopft sind, erleben sie, dass dort ungehemmt gerast wird, trotz Tempokontrollen, vor denen dann auch noch in den Radiosendungen mit Verkehrsmeldungen gewarnt wird "(ffn Verkehr vom Harz bis ans Meer: Ihr seht einen Flitzer Blitzer oder einen Stau? Dann ruft kostenlos unsere Hotline 0800 / 5295555 an!)
Im Wesentlichen hat sich daran in den letzten drei bis vier Jahrzehnten nichts geändert, dass der Autoverkehr weitgehend ungebremst zunimmt. Und zudem die Zunahme des Autoverkehrs immer wieder und immer noch nicht nur bei den meisten politischen Parteien, sondern auch bei vielen Bürgern als sehr wünschenswert geschätzt wird. Unschöne Begleiterscheinungen werden mit viel Tamtam entweder tatsächlich reduziert oder zumindest so getan, als sei eine Verbesserung absehbar. (Stichworte: Bleifreies Benzin, Katalysator, sparsamere Motoren, Abgasreinigung, elektrischer Antrieb)
Umso bedauerlicher sind solche fruchtlosen Artikel, wie der zitierte auf t-online.de
Immerhin: Dem ADFC und vermutlich auch anderen Umweltverbänden ist die Problemlage bewusst: "Der Fahrradverband ADFC ist sich der Grenzen des Radverkehrs bewusst. "Der öffentliche Personennahverkehr mit Bus und Bahn muss genauso ausgebaut werden wie Geh- und Radwege", forderte die ADFC-Bundesvorsitzende Rebecca Peters vor Kurzem im Wirtschaftspodcast von ZEIT und ZEIT ONLINE. "Dieser Dreiklang hat ein unglaublich großes Potenzial, die Mobilitätswende zu schaffen.""
Aber die Hindernisse sind eben auch präsent:
"Für ein weitergehendes Szenario nahmen die Verkehrswissenschaftler Veränderungen an, die weit über den Radverkehr hinaus gehen: unter anderem eine Maut für den Straßenverkehr, preiswerterer Nahverkehrs, Tempolimits sowie Anreize für die Nutzung von Carsharing.", heißt es in dem Artikel und auch die fehlentwickelte Infrastruktur wird angesprochen: "Denn der weitverbreitete Autobesitz hat auch dazu geführt, dass Menschen über weite Flächen verteilt wohnen. In der Folge haben sie oft keinen Supermarkt, Kindergarten oder Arbeitsplatz in der Nähe und müssen längere Strecken zurücklegen. Gleichzeitig macht es diese Zersiedlung schwieriger, regelmäßigen Busverkehr für alle anzubieten."
Wer daran jedoch politisch etwas ändern möchte, der läuft gegen eine Betonwand aus Autobefürwortern. Und Parteien wie die AfD, aber auch die FDP und die CDU ziehen alle Register populistischer Agitation gegen selbst sanfteste Maßnahmen, die zu einer Verkehrswende beitragen könnten.
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Keine street-view Fotos mehr in Hannover.
Gestern berichtete die HAZ darüber, dass die street-view-Fotos auf googlemaps nicht mehr zu sehen sind:
"Google hat alle alten Street-View-Aufnahmen aus Hannover gelöscht. Ab sofort sind nur noch Bilder abrufbar, die Nutzerinnen und Nutzer privat hochgeladen haben – darunter beispielsweise die Hildesheimer Straße von 2018. Auch in anderen deutschen Großstädten wie Berlin oder Hamburg ist Street View verschwunden."
Leider ist der ganze Artikel im Netz nicht kostenfrei zugänglich, trotzdem hier der Link:
Steht Update bevor? Google Street View hat alte Aufnahmen aus Hannover gelöschtIn Hannover gibt es kein Google Street View mehr. Der US-Konzern hat die völlig veralteten Aufnahmen still und heimlich gelöscht. Das Prozedere könnte ein…www.haz.deDem Artikel zufolge sind auch andere Orte betroffen. Und die HAZ vermutet, dass bald neuere street-view-Fotos zu sehen sind.
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Ein You-tube-highlight im negativen Sinne:
Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Gezeigt werden Bilder von der Street-mag-Show Hannover bei der in diesem Jahr 5 Zuschauer verletzt wurden. Wenn man sich die Film-Sequenz anschaut, zu der der Link führt, dann fragt man sich schon, warum so was erlaubt wird.
Bei einem solchen "Burnout", wie er in dem Video gezeigt wird, besteht nicht nur eine hohe Verletzungsgefahr. Es wird außerdem in wenigen Minuten das gesamte Profil eines Reifens heruntergebrannt, der eigentlich bei vernünftiger Fahrweise mehrere Jahre halten könnte.
Fünf Menschen wurden dieses Jahr bei der Street-mag-Show in Hannover verletzt, als ein Ford Mustang, Baujahr 1967 in die Zuschauer fuhr. Ein solches Fahrzeug, dessen Fahrer heute als Besitzer eines Historischen Fahrzeuges Steuervorteile genießt, hat deutlich mehr als 200 PS, was selbst für heutige Verhältnisse weit über dem Durchschnitt liegt.
Siehe auch:
Drama auf dem Schützenplatz: Showcar rast ins PublikumSchwerer Unfall bei der „Street Mag Show“: Am Samstag ist auf dem Schützenplatz ein Ford Mustang in eine Menschenmenge gefahren. Fünf Menschen wurden teils…www.neuepresse.deIn dem weiter oben verlinkten Video wird der Unfall nicht erwähnt.
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Ist das hier legal, illegal oder scheißegal? https://www.mapillary.com/app/?focus=pho…7003213152&z=17
(vier Bilder weiter und staunen!)
Bereits das erste Bild ist in mehrfacher Hinsicht verwirrend:
Handelt es sich bei der mit Verbundsteinen gepflasterten Fläche um eine reguläre Fahrbahn, die auf die Hauptfahrbahn mündet?
Dann ist der Fußgängerverkehr auf dem Bürgersteig wartepflichtig gegenüber Fahrzeugen, die von rechts kommen.
Ist es jedoch eine untergeordnete Straße und das Verbundsteinpflaster soll das deutlich machen und einen durchgehenden Fußweg andeuten, dann ist der Fußverkehr vorrangberechtigt gegenüber Fahrzeugen, die von rechts kommen.
Vier Bilder weiter beginnt deutlich als solcher erkennbar ein Angebotsradweg, der endet dann weitere sechs Bilder später, in Höhe der Mittelinsel, die wohl unter anderem dazu dienen soll, dass Fahrradfahrer auf die gegenüberliegende Bürgersteigseite geführt werden, wo ein Zweirichtungsradweg durch Ausschilderung benutzungspflichtig gemacht wurde.
Es ist aber auch spannend, ca. 10 Bilder zurückzublättern, dort ist die Ausfahrt aus dem Kreisverkehr und der ganze Bürgersteig ist rot gepflastert. Da könnte man schon auf die Idee kommen, dort ist deshalb rotes Pflaster, weil dort der gemeinsame Fuß- und Fahrradverkehr drauf stattfinden soll.
Zumindest gibt es viele Kommunen, die Radwege rot pflastern oder mit roten Pflasterstreifen abgrenzen vom Fußweg.
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Ein Fahrrad ist ein Fahrzeug, das bestimmte Mindestvoraussetzung erfüllen sollte, wenn Fahrradfahrende am Straßenverkehr teilnehmen. Mein Verdacht: Die Vorschriften für die Fahrradbeleuchtung sind deshalb so ungenau und ungefähr formuliert, damit die Hersteller sich keine Mühe geben müssen, eine solide, wartungsarme und zuverlässige Beleuchtung einzubauen. Trotzdem ist nach meiner Erfahrung die Fahrradbeleuchtung zuverlässiger geworden. Früher gingen oft die Glühlämpchen kaputt und der Seitenläuferdynamo verlor schnell an Haftung am Antriebsrädchen. Das ist durch Leuchtdioden und Nabendynamo heute besser. Nach wie vor problematisch: Die Leitungen und Anschlussstellen.
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Dazu kommt das Autofahrer gerade das Gefühl haben, ihnen wird was weggenommen. Was ja auch nicht ganz unrichtig ist.
Autofahrer*innen wird nichts weggenommen, sondern sie werden (ein ganz klein bisschen, an ganz wenigen Stellen) dazu gebracht, dass sie ein ganz klein wenig von dem zurückgeben, dass sie und ihre Helfershelfer sich widerrechtlich angeeignet haben. Das Wutgeheul, das deshalb manche Autofahrer*innen anstimmen, ist dermaßen absurd. Kürzlich sprach ich mit einer Autofahrerin, die sich bitterlich darüber beklagte, dass sie enteignet worden sei, weil vor dem Haus, in dem sie wohnt, ein eingeschränktes Halteverbot eingerichtet wurde. Geht's noch?
Tatsächlich geschädigt werden die vielen Menschen, die an den Auspuffabgasen erkranken und die bei Unfällen verletzt und getötet werden, weil Politik und Verwaltung dem teilweise auch im engeren Sinne kriminellen Treiben der Autokonzerne viel zu lange schon tatenlos zugeschaut haben.
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das ist doch mit den geschilderten Vorfällen, bei denen mit Fz Gewalt gegen Menschen ausgeübt oder angedroht wird, überhaupt nicht vergleichbar.
Das sind zum einen OWis (Falsches Parken), zum anderen stumpfe Sachbeschädigungen, wie sie auch tagtäglich anderenorts vorkommen. Hier legt man eben VZ um, die "nur" den ruhenden Verkehr betreffen. Woanders besprüht man Wände oder wirft Farbbeutel gegen Fassaden.
Was oben beschrieben wurde ist aber nunmal direkte Gewalteinwirkung gegen Menschen...
Es ist auch nicht vergleichbar, ob jemand androht, mit seinem Fahrzeug Gewalt gegen Personen auszuüben oder ob er das tatsächlich tut. Trotzdem ist beides schlimm. Auch wenn manche glauben, es sei vom Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt, wenn jemand sagt: "Dich sollte mal wer mit der Stoßstange küssen."
Wenn jemand Halteverbotsschilder abbaut, weil er gerne weiter den Fußweg zuparken will, dann zwingt derjenige Fußgänger*innen dazu, sich unnötig in Gefahr zu begeben. Das ist auch eine Form von Gewalt.
Und noch übler sind diejenigen, die Geschwindigkeits-Kontrollgeräte zerstören. Denn die tun es ja deshalb, weil sie die Lust aufs Rasen für höherwertig halten als die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer.
Vordergründig ist das eine Gewalt gegen eine Sache. Tatsächlich ist es eine erhebliche Gefährdung anderer Menschen.
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wie war das mit überflüssigen Verkehrszeichen und deren Zulässigkeit?

Sag das den Mitarbeitern des Abfallentsorgungsbetriebes!
Aber was solls, wenn die neue Regelung greift, dann ist auch dieses Schild Geschichte, denn dann wird nur noch auf einer Seite geparkt werden können. Die Verwaltung ist gerade dabei im Zooviertel, wo ich das Schild fotografiert habe, einseitiges Parken durchzusetzen.
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Wenn ein Schutzstreifen aber nur 80 cm breit ist, fahren erfahrene Radfahrer links davon, was einige Kfz-Führer über Gebühr provoziert und die unsichereren fahren garantiert im Dooring- Bereich.
Vielleicht hilft ein solches Plakat oder Hinweisschild (zum Beispiel zum Befestigen am Fahrradkorb)?
angeregt von der Internetseite des ADFC Griesheim (s.u.)
Es ist schwer, die Empfehlungen der Polizei auszuhebeln, die in dieser Frage nach meiner Erfahrung eher dazu neigt, die Autofahrer-Perspektive einzunehmen, nach der Radverkehr auf der Fahrbahn nichts zu suchen hat, bzw. die Radfahrer*innen empfehlen, bis auf 70 cm an die parkenden Autos heranzufahren. Und die Autofahrer*innen für hinreichend zuverlässig halten, dass sie die Tür nicht öffnen, wenn sich Fahrradfahrer*innen von hinten nähern. Das ist der Grund, warum ich diesen Thread gestartet habe.
Besonders hilfreich fand ich den Link zur Internetseite der Initiative fahrradfreundliches Griesheim mit dieser Faustformel zur Türöffnungsbreite: "Die tatsächliche volle Türöffnungsbreite ist meist ca. 10-15% geringer als die Türbreite." https://fahrradfreundliches-griesheim.de/dooring-unfall…notwendig-sind/
Silence hatte das verlinkt.
Seit ein paar Wochen habe ich ein Maßband dabei, um Türbreiten zu messen. Die Faustformel entspricht etwa, meinem Versuch, mit den trigonometrischen Formeln zu rechnen plus den Abzug, der sich daraus ergibt, dass ein kleiner Teil der Tür ins Karosserieinnere verschwindet. Autogenix hatte darauf hingewiesen.
Es ist gut, im Gespräch mit anderen (auch oder gerade Polizei) genaue Zahlen nennen zu können und auf eigene Untersuchungen hinweisen zu können!