Beiträge von Ullie

    Hier paar Thesen. Hab ich nicht recherchiert, deshalb gerne richtigstellen:

    * Die Akku-Technologie ist erst richtig in Schwung gekommen, seit es SmartPhones gibt. Das ist heutzutage eine hochkomplizierte Technik, damals wurden vermutlich Blei-Akkus verwendet.

    Die Energiedichte von Blei-Säure-Batterien liegt bei 80-100 Wh/Liter, während Li-Ionen-Batterien mehr als 250 Wh/Liter haben. Quelle:

    https://microtexindia.com/de/lithium-ion…2FLiter%20haben.

    Ich denke, dass ist kein so exorbitant riesengroßer Unterschied. Die höhere Energiedichte von Lithium-Ionen-Batterien könnte durchaus wettgemacht werden, wenn es klare Vorgaben bei der Nutzung von Privat-PKW gäbe. Zum Beispiel maximal 2t (besser noch lediglich 1,5 t) zulässiges Gesamtgewicht, maximale Beschleunigungskraft von 2 m pro Sekunde² /besser noch 1,5 m pro Sekunde²) und maximale Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h, die aber ausschließlich auf Autobahnen gefahren werden dürfen. Das würde für einige Autonutzer eine mehr oder weniger geringfügige Verlängerungen der Fahrtzeit bedeuten. Aber es würde auch den ÖPNV mit Bussen und Bahnen wettbewerbsfähig machen, sodass sich langfristig die Fahrtzeiten wieder verkürzen.

    Aktuell wiegen Kompakt bis Mittelklasse-E-Autos leer im Durchschnitt ca. 1600 kg. Sie haben aber in der Regel ein hohes Beschleunigungsvermögen und ermöglichen hohe Höchstgeschwindigkeiten und selbst bei rabiater Fahrweise sind immer noch Distanzen von deutlich über 100 km ohne Aufladen möglich. Es sollte wohl möglich sein, leichtere Fahrzeuge zu bauen, die auch mit einem Blei-Akku betrieben werden können, wenn entsprechende Limitierungen eingebaut sind, die hohe Akkukapazitäten unnötig machen.

    E-Fahrzeuge haben heute ein Beschleunigungsvermögen von deutlich, zum Teil sehr deutlich über 2 m pro Sekunde². Ist das wirklich nötig?
    Die von mir geforderte maximale Leistungsfähigkeit entspricht wohl bei vielen gängigen Elektroautos in den Klassen Kompaktwagen bis Mittelklassewagen, dem, was diese Fahrzeuge im Spar-Fahrmodus an Leistung abgeben. Hohe Geschwindigkeiten und starke Beschleunigungen sind dann ausgeschlossen.

    Na und? Es gibt kein Recht auf Fahrt-Spaß oder darauf beim Beschleunigen in die Rückenlehne gedrückt zu werden, zumindest nicht auf öffentlichen Straßen. Wer so was braucht, der kann das auf einer privat betriebenen, nicht öffentlichen Rennstrecke ausleben.

    * Elektrische Energie zum Laden der Akkus muss vorhanden sein. Viele KFZ = hoher Energiebedarf. Das macht erst wirklich Sinn, seit es die Erneuerbaren gibt. 1918 gab's nicht mal Kernkraftwerke.

    * Dezentrale Lade-Infrastruktur ist nötig. 1918 war das Stromnetz wohl noch viel viel weniger ausgebaut. Z. B. hatten die meisten Haushalte noch kein Stromanschluss.

    "Ein Western-Windrad, Texasrad, auch Western-Windmühle (englisch westernmill), Amerikanische(s) Windrad/-mühle oder kurz Westernrad genannt, ist ein auf einem Gittermast montiertes, vielflügeliges Windrad mit einer Fahne zur Windrichtungsnachführung. Diese in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Nordamerika entwickelte Windradbauart wurde und wird überwiegend als Pumpwerks­antrieb (Windpumpe, englisch windpump) zur Be- und Entwässerung, später auch zur Stromerzeugung verwendet."

    aus: Wikipedia Hervorhebung von mir.

    Diese Western-Windmühlen waren also durchaus geeignet, auch in abgelegenen ländlichen Räumen Strom zu produzieren.

    "So wurden vor Ausbau der flächendeckenden Elektrizitätsversorgung durch die Überlandzentrale in den 1920er Jahren vor allem auf größeren Höfen in den Marschen an der Westküste Schleswig-Holsteins hunderte sogenannte „Texasräder“ aufgestellt, um die Betriebe mit Strom zu versorgen."

    ebenda

    * Fehlendes Bewusstsein und falsche Prioritätensetzung was externe Kosten wie Umwelt, Gesundheit, etc. angeht.

    Viele Menschen meinen, Umwelt- und Naturschutz seien sehr moderne Entwicklungen und seine Entstehung auf den Beginn der 1970er-Jahre.

    Das ist falsch. "Der Historiker Joachim Radkau datiert den Beginn der Umweltbewegung im heutigen Sinne auf die Debatte um die Holznot um 1800. Die Ängste vor der Holznot, einer Versorgungskrise beim Rohstoff Holz, kamen parallel zum „Naturkult“ der Wald-Romantik zu Zeiten der Aufklärung auf.

    Radkau selbst unterstellt der Umweltbewegung eine gewisse Geschichtsblindheit und ein ausgeprägtes Desinteresse an den Wurzeln und Vorgängern im eigenen Kulturraum. Für die heutige europäische Umweltszene sei die amerikanische Naturschutzbewegung, die weit bis ins neunzehnte Jahrhundert zurückreicht, die eigentliche Vorläuferin. Die Idee, besondere Naturlandschaften als schützenswert zu betrachten, kam mit William Wordsworth und George Catlin bereits 1810 bzw. 1832 auf. 1864 wurde auf Betreiben John Muirs das erste Schutzgebiet definiert – im heutigen Yosemite-Nationalpark in Kalifornien."

    aus: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Umweltbewegung

    Es ist ja nun keineswegs so, dass diese frühen Naturschutzbewegungen immer erfolgreich waren. Das ist aktuell nicht anders. Viele Menschen haben zwar verstanden, dass sie keinen Raubbau an der Natur betreiben dürfen. So viel Erfolg haben die Naturschutzbewegungen dann schon. Es ist nicht das fehlende Natur und Klimaschutz-Bewusstsein, das dazu beigetragen hat, dass immer mehr Menschen immer größere und schwerere und leistungsstärkere Autos fahren. Vielmehr nehmen viele Menschen die damit einhergehenden Umweltschäden billigend dafür in Kauf, weil ihnen andere Dinge wichtiger sind, also falsche Prioritätensetzung. Die richtige Prioritätensetzung allerdings könnte durchaus dazu beitragen, noch mehr Schäden an Umwelt und Klima zumindest zu verlangsamen.

    Eine entsprechende Prioritätensetzung aber wird von einflussreichen Lobbygruppen hintertrieben. Und viele Menschen lassen sich nur allzu gerne einreden, die Grünen seien eine "Verbotspartei", die niemals nie in Bayern an die Regierung kommen wird. Diese Propaganda-Kampagne wirkt leider auch in anderen Ländern.

    Meine Gegen-Thesen sind immerhin mit einigen Textstellen belegt.

    Ich behaupte mal, dass alle genannten Punkte viel schneller weiterentwickelt worden wären, wenn sich der Elektroantrieb durchgesetzt hätte. Möglicherweise war die damals verfügbare Akkutechnologie der größte Grund, der den Verbrennerantrieb technisch überlegen machte.

    Ansonsten hätte man anstatt einem flächendeckenden Netz von Tankstellen auch eine flächendeckende Ladeinfrastruktur aufbauen können.

    Die damals (1890er Jahre bis 1930er Jahre) verfügbare Akkutechnologie erlaubte freilich nicht die hohen Beschleunigungswerte und Reichweiten über 200 km trotz einer extrem unwirtschaftlichen Autonutzung mit "Spaß am Beschleunigen". ("Ich will Spaß, ich will Spaß, ich geb Gas, ich geb Gas.")

    Die Option, mit einem Auto mit ein bis keinmal Nachtanken von Hamburg nach München zu fahren, ist nicht allein dem Verbrennermotor zu "verdanken". Vielmehr braucht es dafür zuerst eine Autobahn, die eine hohe Fahrgeschwindigkeit ermöglicht.

    Und diese Autobahnen wurden gebaut, während der Ausbau des Eisenbahnnetzes nicht stattfand. Oder sogar Eisenbahnlinien abgebaut wurden. Die Mineralöl-Firmen und Autoproduzenten konnten sich mit ihren Lobbyisten in der Politik durchsetzen.

    Mit der Eisenbahn konnte man schon früh auf elektrifizierten Bahn-Strecken große Entfernungen zurücklegen. Elektrisch angetrieben, ohne Zwischenhalt. Warum also die Möglichkeit schaffen und daran festhalten, mit umweltbelastenden Autos große Entfernungen mit hohen Geschwindigkeiten zurückzulegen?

    Hätten sich die Eisenbahnbauer durchgesetzt, dann hätte auch die damalige Akkutechnologie ausgereicht, weil es dann ja keine Autobahnen gäbe, für die man Verbrenner-Autos gebraucht hätte. Auf den autofreien Nordseeinseln kann man immer wieder Elektro-Fahrzeuge beobachten, die mit Blei-Akkus betrieben werden und große schwere Anhänger vom Hafen zu den Einzelhandels-Läden ziehen.

    Übrigens hat sich auch der klassische Blei-Akku hinsichtlich seiner Energiedichte deutlich verbessert. Ich wage hier mal die These, dass moderne Blei-Akkus für moderne PKW ausreichend sind, wenn dem unaufhörlichen Wettbewerb um noch bessere Beschleunigungswerte, Höchstgeschwindigkeiten und immer mehr Zusatzausstattungen klare Grenzen gesetzt würden. Zum Beispiel so:

    Ein PKW für Privatnutzung darf nur noch maximal 2 t* wiegen und maximal 80 km schnell fahren. Die maximale Beschleunigungsleistung darf 2 m Sekunde²* nicht überschreiten. (Das bedeutet von 0 auf 50 in ca. 7 Sek.)

    "Bleiakkumulatoren zeichnen sich durch ihren hohen Grad an Wiederverwertbarkeit aus. Mithilfe des 2009 eingeführten Pfandsystems für Starterbatterien werden in Deutschland beinahe 100 Prozent der Bleiakkumulatoren gesammelt und wiederverwertet.[22] Recycling-Blei kann nahezu ohne Qualitätsverlust beliebig oft zurückgewonnen werden."

    Diese Gewichtsgrenze von 2 t sollte gelten für Fahrzeuge mit Bleiakkus. Fahrzeuge mit nicht recyclebaren Batterien, die eine höhere Energiedichte aufweisen, dürfen ein entsprechend niedrigeres Gesamtgewicht nicht überschreiten. (Mindestens so lange, wie die Recyclebarkeit nicht gewährleistet ist.)

    Wenn die FDP glaubt, mit ihrem Hinweis auf "Technologieoffenheit" E-Fuels für PKW's und Heizungen propagieren zu müssen, dann muss dem mal was seriös Erreichbares entgegengesetzt werden. Auch wenn der eine oder andere "Freie-Markt-Anhänger" glauben könnte, der "Freie Markt" würde durch die von mir vorgeschlagenen Vorgaben beschnitten. Es gibt auch jetzt schon zahlreiche Höchstgrenzen. Das Schlimme: Die meisten sind nicht ausreichend streng, sodass Verkehrssicherheit, Umwelt und Klima leiden. Und der Freie Markt wird nicht wirklich aufgehoben, vielmehr ist es Zeit für eine neue Grenzziehung im Interesse von Gesundheit und Klima.

    * eventuell auch 1,5 t Höchstgewicht und 1,5 m pro Sekunde² maximale Beschleunigungsleistung.

    Nicht aus dem Autobereich, sondern aus dem Trambereich die dazu passende Story:

    In Karlsruhe hat es nach der Pferdebahnzeit anfangs 1900-03 kurze Zeit Akkutrams gegeben, weil die TH, an deren Laboren mit Messgeräten vorbeigefahren werden sollte, keine Oberleitung vor der Tür haben wollte.

    Die Akkutrams haben sich aber nicht bewährt, weil die Akkus unter den Sitzen mit ihrer Säure die langen Röcke der Damen beschädigten ...

    Auch in Hannover gab es in den Anfangsjahren der "Elektrischen" Akku-Triebwagen. Zum Teil wurden die Batterien unter den Sitzbänken drapiert, mit den von dir benannten Nachteilen für die damals übliche Damenbekleidung. Zum Teil wurden aber auch Anhänger-Akkuwagen benutzt.

    Grund: Die Bürger in der Innenstadt von Hannover wollten keine Fahrdrähte in ihren Straßen, weil sie die als störend empfanden.

    "Vom Königsworther Platz nach Herrenhausen führte die erste Strecke, auf der seit 1893 die Straßenbahn elektrisch fuhr. Viele Hannoveraner und vor allem die Politiker standen den Oberleitungen skeptisch gegenüber. Der damalige Direktor der Aktien-Gesellschaft Straßenbahn Hannover konnte aber den Oberleitungsbetrieb durchsetzen – zumindest außerhalb der Innenstadt. In der Stadt fuhren bis 1903 nur Straßenbahnen im Akkubetrieb."

    https://www.uestra.de/fileadmin/Material/Unternehmen/Publikationen/Historie_Broschuere_2013_web.pdf

    Auf Wikipedia gibt es weitere Beispiele für Akku-Triebwagen, auch für Straßenbahnen:

    Ullie Könnte es nicht auch sein, dass die damals zur Verfügung stehende Technologie und Infrastruktur nicht geeignet war für eine große Anzahl an Elektro-KFZ, und der Verbrenner auf den Gebieten enorme Vorteile hatte?

    (...)

    Ich vertraue hier auf den Markt, dass der den Verbrenner verdrängt. Auch wenn Leute wie Lindner aus welchen Gründen auch immer versuchen sich dagegen zu stemmen.

    Ich will gerne noch zu einem späteren Zeitpunkt auf die von dir genannten einzelnen Punkte eingehen.

    Aber zunächst will ich versuchen, dein "Vertrauen in den Markt" mit dem Hinweis auf diesen ZDF-Beitrag zu erschüttern:

    Handelskriege im Spiegel der Geschichte
    Seit Donald Trump im Januar 2017 zum Präsidenten vereidigt wurde, geistert der fast vergessene Begriff vom "Handelskrieg" wieder durch die Medien.
    www.zdf.de

    Der Titel "Wirtschaftskriege" erweckt den Eindruck, es ginge hier um etwas anderes als Lobbyismus. Aber das ist nicht so. Der ZDF-Filmbeitrag zeigt auf, dass Lobbyismus Handel und Produktion in einem hohen Maß prägen und dass es dabei Gewinner und Verlierer gibt, während gleichzeitig so getan wird, als gäbe es einen "Freien Markt", der mit scheinbar unbegrenzten "Selbstheilungskräften" ausgestattet sei. Lobbyismus ist eine Form von Handelskrieg.

    Verbrennermotoren haben eine Riesenlobby.

    Nur so war es möglich, den Verbrennermotor als Antrieb für Fahrzeuge durchzusetzen:

    Das folgende Zitat ist aus einem Bericht über eine Ausstellung von Elektro-Auto-Oldtimern, die zurzeit im aufhof in Hannover stattfindet. Der aufhof ist das für Kulturangebote zwischengenutzte ehemalige Kaufhofgebäude gegenüber der Marktkirche in der Altstadt von Hannover.

    E-Paper

    "Solche Elektroautos waren bis etwa 1918 beliebter als Verbrenner. Sie galten als vergleichsweise einfach in der Handhabung. Mit Reichweiten von bis zu 100 Kilometern waren sie vor allem als Stadtwagen en vogue. Siemens baute um 1898 sogar Elektrobusse. „Und in London fuhren vor dem Ersten Weltkrieg massenhaft Taxis mit elektrischem Antrieb“, sagt Prof. Uwe Groth, Landesvorsitzender vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI), der die Ausstellung mit organisiert hat. „Erst die Lobbyarbeit der amerikanischen Mineralölkonzerne sorgte dafür, dass der Verbrennungsmotor sich durchsetzte.“

    Die Technikgeschichte erscheint retrospektiv oft wie eine lange Gerade, die stracks auf den gegenwärtigen Stand der Dinge zuläuft. Dabei ist ihr Weg reich an Verzweigungen, Sackgassen – und gesäumt von menschengemachten Leitplanken. Mit einem Dutzend Autos und Zweirädern erinnert die Ausstellung im aufhof daran, dass Elektromobilität eine längere Tradition hat als oft vermutet – und dass Hannover dabei eine besondere Rolle spielte."

    Niemand darf sich darüber wundern, dass mit Macht versucht wird, am Verbrennermotor festzuhalten, indem sogenannte E-Fuels als "Überlebenstechnologie" angepriesen werden.

    https://www.ndr.de/nachrichten/ha…hparker146.html

    Da müsste man jetzt auch einfach mal technologieoffen rangehen :/

    Das erinnert mich an den Hürdenlauf in Niedersachsen, als es darum ging die sogenannte "Stereckenkontrolle" durchzusetzen, mit der Geschwindigkeitsübertretungen nicht punktuell gemessen werden, sondern innerhalb einer Strecke von rund 2 km.

    Das Symposium Section Control – Hat die Abschnittskontrolle in Deutschland eine Zukunft?
    Welche Gründe es dafür gibt und wie mögliche Lösungsansätze aussehen können, war Anfang Juli Thema beim Symposium „Section Control“ an der Deutschen Hochschule…
    www.dhpol.de

    Dieser Artikel vom Polizeitechnischen Institut Münster sieht das System in Deutschland noch immer nicht etabliert:

    "Bislang gibt es die Abschnittskontrolle in Deutschland aber noch nicht flächendeckend. Welche Gründe es dafür gibt und wie mögliche Lösungsansätze aussehen können, wurde Anfang Juli beim Symposium „Section Control“ an der Deutschen Hochschule der Polizei erörtert."

    In der Region Hannover hatte die FDP 2019 massiv Wahlpropaganda gegen diese Form der Geschwindigkeitsmessung betrieben. Siehe NP vom 8.3.19:

    Protest gegen „Section Control“: FDP macht Druck auf Innenminister
    Die FDP macht wegen der Vorgänge um ihre Protestaktion gegen das Streckenradar „Section Control“ Druck auf Innenminister Boris Pistorius. Er bekam am Freitag…
    www.neuepresse.de

    Angeblich verstoße die Anlage gegen den Datenschutz. Denn für einen kurzen Zeitraum speichert die Anlage die Nummernschilder. Das dürfte bei den "Scan-Cars-gegen-Falschparker" nicht anders sein.

    Auf selbstgerechten Autofahrer-Populismus im Stile der AfD und der FDP darf man sich also gefasst machen. Spannend wird eher sein, ob die CDU sich rhetorisch anschließt, wenn es darum geht, einmal mehr die "Autofahrer-Karte" zu zücken, um beim Wähler zu punkten. Unwahrscheinlich, dass sich der CDU-Populismus-Experte Merz sich diese Chance entgehen lässt.

    Nein, das ist der FDP nur Recht, weil es die Nachfrage ankurbelt.

    Vor allem nach solchen Fahrzeugen, erfunden im "Autoland" Deutschland:

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    "Weil: Großes Interesse an Forschung im Autoland Niedersachsen"

    Quelle: NDR-Bericht vom 13.6.22 über den Besuch Weils bei einem Testfeld für autonomes Fahren an der Autobahn 39.

    "Kampf ums E-Auto: Stephan Weil sicher – „Niedersachsen bleibt Autoland“"

    In dem Artikel wird Weil so zitiert:

    "„Ich gehe davon aus, dass Niedersachsen in zwanzig Jahren immer noch Autoland ist, ..."

    Quelle:

    kreiszeitung. de vom 28.01.2022

    "„Niedersachsen soll auch in Zukunft ein Autoland sein. ..."

    Quelle:

    Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung vom 24.11.2021

    Das sind drei Beispiele von vielen, in denen Ministerpräsident Weil betont, dass es sich bei Niedersachsen um ein "Autoland" handelt. Noch sehr viel zahlreicher sind die Zuschreibungen der Medien, in denen immer wieder Niedersachsen als "Autoland" bezeichnet wird, wie zum Beispiel hier:

    "SPD-Ministerpräsident Stephan Weil aus dem Autoland Niedersachsen, das Großaktionär bei Volkswagen ist, möchte nicht nur Elektrowagen, sondern auch abgasarme Benziner und Diesel fördern."

    Quelle:

    Kurier vom 27.5.2020

    Da ist es ja geradezu erfreulich, in dem von littlet verlinkten Artikel zur PKW-Dichte zu lesen, dass Niedersachsen sich zumindest nicht auf den Plätzen 1-3 bewegt:

    "Am höchsten war die Dichte im vergangenen Jahr in den westlichen Flächenländern Saarland (660 Pkw pro 1000 Einwohner), Rheinland-Pfalz (634) und Bayern (625)." Niedersachsen ist erst auf Platz 5, noch hinter Baden-Württemberg

    Und das trotz der vielen Aussagen zum angeblichen "Autoland Niedersachsen".

    Traurige Tatsache ist allerdings auch: In Berlin, wo laut Artikel die Autodichte am niedrigsten ist, wird mit typischer Autofahrer-Polemik erfolgreich Wahlkampf betrieben.

    https://lokalo.de/artikel/304990…km-iBY_nRGQNLZ0

    Die Umwandlung in einen Fußgängerbereich würde mMn kaum was ändern, da die Stadt hier ähnlich tolerant ist, was die Kontrolle angeht.

    https://www.google.de/maps/@49.75116…i8192?entry=ttu

    Die Umwandlung in eine Fußgängerzone würde es möglicherweise Geschäftsinhabern erleichtern, Fahrradständer auf die Straße zu stellen, sodass es Autofahrern auffällt, dass hier eine Fußgängerzone mit Fahrradverkehrsfreigabe ist und keine Fahrbahn für Autos!

    Das deckt sich mit meinen Erfahrungen in der Praxis. Das, was mich am Fahrradfahren am meisten nervt, sind andere Radfahrer, die sich oftmals wie die Axt im Walde verhalten.

    Kann ich so nicht bestätigen, im Gegenteil!

    Schau dir mal diese Radweg- und Fußwegverbindung durchs Ihme-Zentrum in Hannover an. Wenn es wirklich so viele Fahrradfahrer*innen gäbe, die sich angeblich wie die Axt im Walde benehmen, dann käme es in diesem stark frequentierten engen Radweg im "Gruseltunnel" ständig zu Unfällen. Das ist aber nicht so!

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    Ich fahre da fast täglich ein bis zweimal durch! Und begegne dabei fast immer mehreren andere Fahrradfahrer*innen und oft auch Fußgänger*innen.

    Erst einmal alles in den echten Stadtgrenzen München.

    Ist aber alles dabei: Allach, Menzing, Pasing bis in 2km Luftlinie um den Marienplatz. Macht keinen Unterschied, ist bei allen das gleiche.

    Das mit den Stadtgrenzen schrieb ich unter anderem deshalb, weil ich an diese Stelle in Hannovers echten Stadtgrenzen dachte, wo vor ein paar Tagen ein fürchterlicher Unfall passierte, bei dem fünf Menschen starben.

    Google Maps
    Find local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.
    www.google.com

    Auf der gezeigten Fahrbahn gilt Tempo 70 max. (innerhalb der echten Stadtgrenzen!). Hier geht es zum Unfallbericht der Polizei:

    POL-H: Hannover-Marienwerder: Schwerer Verkehrsunfall mit drei tödlich, zwei lebensgefährlich und einer schwerverletzten Person
    Hannover (ots) - Am Montagabend, 21.08.2023, sind bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw auf der Straße "Auf der Horst" in Hannover-Marienwerder…
    www.presseportal.de

    Was für eine verengte Sichtweise.

    Fast alle meine Freunde/Bekannten in der Stadt München besitzen mindestens ein Auto, die meisten fahren wenig bis mittel viel mit dem Rad und nutzen ÖPNV praktisch nur, wenns ein Ziel in der Altstadt ist.

    Was bedeutet in der Stadt?

    Ich hatte weiter oben schon geschrieben, dass es viel zu kurz gegriffen ist, wenn man Park und Ride Parkplätze vor den Toren der Stadt als "Verkehrswende" bezeichnet. Ebenso ist es viel zu kurz gegriffen, wenn man große Parkhäuser am Rand der Innenstadt als "Verkehrsende" bezeichnet. Verkehrswende im Sinne von autofrei kann nicht von innen nach außen funktionieren, sondern muss von außen nach innen stattfinden. ÖPNV-Ausbau muss mit Autoabbau Hand in Hand gehen.

    Stattdessen lehnen sich all diejenigen zurück, die meinen, ohne Auto ginge es nicht und reden sich damit raus, dass sie sagen: "Es müsse ja wohl erst mal eine annehmbare ÖPNV-Alternative geschaffen werden, bevor man von den Menschen verlangen könne, dass sie auf das Auto verzichten."

    Oh, wie ich diese dummen Sprüche satthabe.

    Vor allem, diesen Spruch sagen sie alle, die ein Auto fahren, egal wie dicht sie an der Innenstadt dran wohnen. Bloß, dass diejenigen, die von weiter außen kommen, gerne noch dranhängen, dass ja sowieso keine Busse fahren und dass es am Rand der City zu wenig Park und Ride Plätze gäbe.

    Und frage nicht, was passiert, wenn du in solchen Gesprächen darauf hinweist, dass du als ÖPNV-Kunde ohne Auto nicht bereit bist, den Autofahrern, den Park und Ride Parkplatz zu finanzieren. Denn das wird gerne gleich hinterhergeschoben, dass der Park und Ride Parkplatz für die autofahrenden ÖPNV-Kunden natürlich kostenlos sein müsse.

    Einen Dreck kriegt ihr! Ihr, die ihr glaubt, mit eurer Autofahrerei die Welt zu retten und meint einen Anspruch darauf zu haben, dass man euch bei jeder Gelegenheit Zucker in den A**** bläst.

    Und was das Fahrrad angeht: Da sind sich die allermeisten Autofahrer ohnehin einig: Das ist für die ein reines "Schönwetter-Fahrzeug".

    Hab letztens im Kaffee gehockt und da war eine Touristin aus London scheinbar. Sie hat ihrer Freundin erzählt, dass sie seit der Ausweitung der City Maut jetzt immer an Bahnhöfen im Umland Londons halten würde und mit der Bahn in die Stadt fährt. Klar Einzelfall, klar monetäres System, klar Großstadt, aber Vlt doch symbolisch 🤷🏻‍♂️

    Vielleicht symbolisch. Und viele Menschen halten es für eine tolle Lösung, wenn Park und Ride Parkplätze vor den Toren der Städte angeboten werden. Aber es ist wiederum nur eine Scheinlösung, mit denen den Menschen Sand in die Augen gestreut wird.

    "Die Verkehrswende beginnt in den Städten!" Zumindest der eine oder andere Politiker wagt es, diese Forderung auszusprechen. Aber die Wahrheit ist:

    Die Verkehrswende beginnt auf dem Land. Sie muss auf dem Land beginnen oder wir können sie uns gleich ganz abschminken! Denn es würde das Gegenteil von Verkehrswende bewirkt werden, wenn wir im großen Stil anfangen würden vor den Toren der Städte Park und Ride Parkplätze zu bauen.

    Das wäre das genaue Gegenteil von Verkehrswende!

    Dadurch würde die Zersiedelung der Landschaft noch weiter zunehmen. Die Speckgürtel um die Städte mit Einfamilienhaussiedlungen würden sich noch einmal deutlich weiter ausbauen, denn es entfällt ja dann das Problem, dass ich auf die letzten Kilometer in die Stadt im Autostau stecken bleibe. Ich kann ja umsteigen und blitzschnell mit dem gut ausgebauten ÖPNV direkt ins Zentrum fahren.

    Die Verkehrswende im Sinne von Ausbau des ÖPNV und Abkehr vom Auto muss auf dem Land beginnen. In der Stadt sind doch ohnehin schon viele hinreichend vom Autoverkehr genervt und müssen nicht groß überzeugt werden.

    Das Geschwätz von Park und Ride Parkplätzen vor den Toren der Stadt ist genau so ein grober Unfug wie das Geschwätz davon, dass Elektroautos der Verkehrswende dienen.

    Das ist Hinhalte- und Verschleierungstaktik, ein Freifahrtschein zum Nichtstun und Probleme aussitzen.

    Wenn Elektroautos tatsächlich irgendwie zur Verkehrswende beitragen würden, dann hätten wir sie schon längst, genau wie es vor über hundert Jahren schon ganz viele Elektroautos gab.

    01.10.23 • 13 Uhr • Leinemasch-Bündnisdemo

    Das hübsche Biber-Plakat gab es wie das Textplakat am 31.10.23 vor dem Niedersächsischen Landtag zu sehen, wo eine kleine Abordnung an die laufende Petition gegen den Südschnellweg-Ausbau erinnerte.

    Die große Bündnisdemo gegen den Südschnellwegausbau findet am 1.10.23 statt und FFF ist mit dabei im Bündnis. Hier der Text von der FFF-Internetseite:

    "Mitten in Hannover soll der Südschnellweg nach veralteten Plänen und Prognosen massiv ausgebaut werden. Das hat lokal Rodungen im Landschaftsschutz- und Naherholungsgebiet Leinemasch zu Folge, eine jahrelange Baustelle und Kosten in Millionenhöhe. Vor allem widerspricht es aber auch der Notwendigkeit einer bundesweiten sozialen und ökologischen Verkehrswende, die es für das Erreichen der Klimaziele braucht.

    Und jetzt wird es ernst. Pünktlich zum Start der Rodungssaison rufen wir als breites Bündnis aus Klimagerechtigkeitsgruppen zur Großdemo am 01.10. um 13 Uhr in der Leinemasch auf! Denn klar ist: Politische Gespräche zum Ausbau des Südschnellwegs sind gescheitert und Rodungen werden starten. Damit zeigt sich in dem Projekt mal wieder beispielhaft das Scheitern einer klimagerechten Verkehrspolitik. Und es verdeutlicht einmal mehr, dass Verantwortungsträger*innen vollkommen unangemessen auf die Klimakrise reagieren, die schon heute Menschen bedroht. Deshalb zeigen wir im Oktober erst recht: Wir nehmen unsolidarische Politik und unangemessene Entscheidungen nicht ohne Protest hin. Wir sind Viele und wir sind da und wir setzen unser Veto. Weitere Infos zu Demoroute, Programm und Anfahrt gibt’s in den nächsten Wochen, also bleibt informiert!

    Bist Du dabei? Wir sehen uns in der Leinemasch. ✊🏼"

    Quelle: https://fridaysforfuture-hannover.de/2023/08/10/lei…h-buendnisdemo/

    https://www.ksta.de/koeln/rodenkir…erbannen-635470

    Hefte raus und alle Bezirksratsmitglieder schreiben 100x "Es fallen keine Parkplätze weg"... denn die gab es wieder mal nicht.

    "Durch die bis zur Hälfte auf dem Gehweg parkenden Fahrzeuge würden die Fußgänger unnötig eingeschränkt, meint seine Fraktion, es komme sogar zu gefährlichen Situationen, da im Kreuzungsbereich parkende Fahrzeuge die Sicht behinderten. „Wenn die Autos hier auf der Straße parken, wird ein neues Problem geschaffen. Dann bleibt wenig Restbreite auf der Fahrbahn und für den Begegnungsverkehr wird es schwierig“, hielt Christoph Schykowski, CDU, dagegen.", heißt es in dem Text.

    Wenn es so ist, dass es auf der Straße eng wird, wenn dort Autos parken, dann sollte die CDU gefälligst dafür plädieren, dass dort gar keine Autos parken dürfen.

    Aber es ist leider, leider ein übles Schwarze Peter Spiel und ich befürchte, mit einem unguten Ausgang. Dieses unerlaubte, teilerlaubte, geduldete oder auch einfach nur unverschämte Gehwegparken findet an vielen Stellen statt. Der Versuch auf die gültige Rechtslage hinzuwirken, führt nach und nach dazu, dass Straßenbreiten vermessen werden und exakt nach Mindestvorgaben die Räume vergeben werden, die parkende Autos einnehmen dürfen.

    Das führt in einigen Straßen dazu, dass das Parken vom Gehweg auf die Straße verlagert wird.

    In anderen Straßen verbleibt lediglich die Gehweg-Mindestbreite 1,50 m.

    Und in wieder andere Straßen entfällt das Parken komplett, oder zumindest komplett auf einer Seite.

    Je nachdem, welche politische Mehrheiten organisiert werden können und wie durchsetzungsstark die sind, läuft es entweder darauf hinaus, dass Bürgersteigbreiten reduziert werden oder Parkplätze entfallen.

    Interessant auch die einseitige Vorbeifahrt für Radfahrer auf der Seite der Schule. Vom Sicherheits-Aspekt her würde ich eher zum Gegenteil tendieren, nur: Das ist der Weg zum Bahnhof und da hat man Zeitdruck (zumal, wenn der nächste Zug erst in 4 Stunden fährt). Zudem könnte man das Gehwegradeln dort nicht unterbinden, weil man ja die Absenkungen an der Einfahrt braucht.

    Dass man das in Hamburg nur in einer Richtung gemacht hat, wird dagegen wohl auch am Kreisel liegen: Sonst würden sich die Autos in der Richtung hinter dem Bus stauen. Ich hab nur meine Zweifel, dass sich Hamburger Autofahrer von einem durchgezogenen Strich sonderlich beeindrucken lassen.

    Die Erich-Kästner-Schule in Dannenberg ist eine sehr kleine Schule mit deutlich unter 100 Schülern.

    Möglicherweise hat diese Schule bei der Planung gar keine Rolle gespielt.

    Dass in Hamburg in Gegenrichtung, also vom Kreisel weg, an dem Bus vorbeigefahren werden kann, hat vermutlich genau den von dir benannten Grund.

    Was die durchgezogene Linie angeht: Ich befürchte ebenfalls, dass die von Autofahrern ignoriert wird. Die Frage ist halt, wie die Verkehrsverwaltung darauf reagiert.

    Leider ist zu befürchten, dass irgendwann einfach gesagt wird: "Wir machen die durchgezogene Linie weg, hält sich ohnehin keiner dran und für Verkehrskontrollen haben wir keine Zeit und kein Personal." ;(

    Drei Minuten? Fünf Minuten?

    Es kommt nach meiner Beobachtung selten genug vor, dass der Bus zu früh an der Haltestelle ist und deshalb wartet und dabei den Verkehr blockiert. Vielmehr gibt es immer wieder im Linienverlauf Haltestellen, die so konzipiert sind, dass der Fahrer dort den Bus länger stehen lassen kann, ohne jemanden zu behindern. Das sollte aber die absolute Ausnahme sein, zum Beispiel um Haltestellen zu haben, wo die Fahrer*innen Pause machen können.

    Wenn der Bus dann von einer solchen "Wartehaltestelle" abfährt, dann kommt es nur selten dazu, dass der Bus Vorsprung hat vor den vorgegebenen Abfahrtszeiten. Und selbst wenn es mal vorkommt, dass der Bus eine oder zwei Minuten bis zur Abfahrt warten muss, dann wartet der Autoverkehr dahinter eben mit. Hast du da ein Problem damit?

    Wahrscheinlich haben einige Autofahrer da ein Problem mit, aber deren Luxuswünsche können nicht das Maß der Dinge sein, wenn eine Verkehrswende gelingen soll.

    Es gibt übrigens noch drei weitere Faktoren, die den Omnibusverkehr unsinniger Weise verlangsamen, und die sofort oder fast sofort abgestellt werden könnten. (Ohne die völlig überzogenen Luxusprivilegien für den Autoverkehr abzutasten.)

    1. Fahrkartenverkauf durch den Busfahrer. Das ist ein übler Zeitfresser, der dann wegfällt, wenn in den Bussen an einem Automaten Fahrkarten gekauft werden können, zum Beispiel wie in Oldenburg.

    2. Fahrkartenkontrolle durch den Busfahrer beim Einstieg. Ich habe inzwischen ein dickes Fell und steige ohne Vorzeigen einer Fahrkarte ein. In Hannover ist das normal (auf jeden Fall bis 20:00 Uhr).

    Ich habe es schon erlebt, dass eine Fahrerin mich angeblafft hat, ich solle gefälligst die Fahrkarte vorzuzeigen. Ich mache das dann betont freundlich und weise darauf hin, dass es in Hannover eben anders geregelt sei, und ob das nicht auch gut für den örtlichen ÖPNV sei.

    Je nach Laune bietet es sich auch an, mal ein bisschen zu sticheln und nachzufragen, ob die Busfahrer*innen denn nun Busfahrer*innen seien oder Fahrkartenkontrolleur*innen.

    3. Und Einsteigen durch alle Türen. Ist in Hannover ebenfalls normal (leider ebenfalls nur bis 20:00 Uhr).

    Diese Haltestellengestaltung, die Schlau Meier verlinkt hat ( Link von Schlau Meier ) erinnert mich an die Haltestelle Erich-Kästner-Schule in der Bahnhofstraße in Dannenberg:

    Das mit dem P-Schild und dem Zusatzschild "mit Parkschein" ist mir auch aufgefallen.

    Aber auch noch etwas anderes:

    Auf der Fahrbahn in dem Hamburger Haltestellen-Beispiel von Schlau Meier ist eine durchgezogene Mittel-Linie. Hält ein Bus an der gezeigten Bushaltestelle, dann gibt es für den nachfolgenden Verkehr keine Chance, den Bus zu überholen, denn die durchgezogene Linie darf nicht überfahren werden. Vermutlich soll so gewährleistet werden, dass der Bus freie Fahrt hat bis zum kurz darauf folgenden Kreisel. Die durchgezogene Linie beginnt schon rund 50 m Meter vor der Haltestelle und geht bis zum Kreisel. So kann sich vor dem Bus keine Autoschlange bilden in den Fällen, in denen der Kreisverkehr so stark belastet ist, dass sich Autos auf der Einfahrtspur in den Kreisel stauen.

    Für die Gegenrichtung sieht das in Hamburg dagegen so aus, dass an dem Bus vorbeigefahren werden darf.

    In dem Beispiel aus Dannenberg ist weder in die eine noch in die andere Richtung eine Vorbeifahrt möglich. Die Fahrbahn ist im Bereich der Halteborde so stark verengt, dass nur ein Fahrzeug passieren kann.