Beiträge von arvoituksellinen
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Sprachkritik: Warum kriegen Journalisten keine angemessenen Formulierungen hin?
"Stattdessen kollidierte der Mann [der Radfahrer] mit einem Auto, stürzte und verletzte sich." (2. Absatz)
Gut, im Verlauf des Artikels wird klar, wer da mit wem kollidiert ist, aber solche gedankenlosen Formulierungen regen mich auf. -
Endlich ist das Geheimnis der langen Rotphasen geklärt!
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Was Autofahrer schon lange kennen, wird auch bei Radlern populär: die Inspektion im Frühjahr. Die Süddeutsche schreibt, was es "bringt", und bietet als Service noch einen Link zum Bundesinnungsverband für das Deutsche Zweiradmechaniker-Handwerk mit einer Checkliste, was solche eine Inspektion enthalten sollte.
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90/100 -- die blöde Fahrradstraße hat mir die 100 vermasselt, sowas gibt es bei uns nicht.
Übrigens liegt der Schnitt über alle Teilnehmer bei 56/100. Muss man sich da wundern über das, was auf den Straßen abgeht? -
Die Süddeutsche hat eine Klickstrecke mit einem "Ratgeber" zum Fahrradkauf. Sie macht das alles aber nur am Budget fest, der wichtigste Hinweis fehlt: dass ein Rad "passen" muss. Dafür habe selbst ich was Neues gelernt: elektrische Schaltungen (mit Stellmotor), die per Funk gesteuert werden. Mannmannmann, was es nicht alles gibt!
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"Wo Tore mehr zählen als Räder": Die Zeit berichtet, dass die Stadt Essen ihren Radverkehrsetat gestrichen hat. Die dafür eingeplanten 500.000 Euro fließen in das defizitäre Fußballstadion.
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Wenn DIE immer auf der Strasse fahren, dann fahre ich...
Man achte auch auf die Wortwahl in dem Artikel (die Überschrift ist da weniger reißerisch): "Ein 36 Jahre alter Radfahrer ist auf einem Fuß- und Fahrradweg in Bad Homburg mit einem entgegenkommenden Auto zusammengeprallt." Der Radfahrer mit dem Auto, nicht umgekehrt...
1 Jahr bzw. 1 Jahr und 4 Monate auf Bewährung, sowie 1 Jahr Führerscheinsperre für 1 Todesopfer.
Das Strafmaß ist in der Tat enorm! Und dann noch auf Bewährung...
Ob eine zufällige Tötung beispielsweise mit einem Messer oder einem Baseballschläger ein ähnliches Strafmaß, nach Jugendstrafrecht, brächte? -
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Zeit Online zum Klostersternumbau: Kampf der Großspurigkeit.
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Unter der Überschrift "Kampf der Großspurigkeit" berichtet jetzt auch Zeit Online über den Klosterstern und seine Neugestaltung (in der Printausgabe stand der Artikel schon vor zwei Wochen). Geschrieben hat's derselbe Frank Drieschner, der im Sommer schon über die Bürgerversammlung berichtete. Ob es was nützt, das Thema unaufgeregt und überregional zu behandeln?
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Weinen vor Glück... Migrantinnen lernen Fahrradfahren (Artikel in der Süddeutschen).
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Vorletztes Wochenende (2. Advent) in Porto (Nordportugal), strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, 18 °C...
An der Strandpromenade am Atlantik sah ich diesen Fahrradladen, dessen Werbeschrift auf der Markise wahrscheinlich auch verständlich ist, wenn man kein Portugiesisch gelernt hat:A ultima loca de bicicletas antes de Nova Iorque
Der letzte Fahrradladen vor New York -
@timovic
Völlig d'accord, was Tempo 30 angeht. Allerdings steht in dem Artikel, der BMW sei "langsam" gefahren (was immer das heißen mag). -
Cascadia: Jaja, ich weiß, das ist nicht real, aber da wird mir ja schon beim Hinkucken schlecht! Ich kann ja noch nicht mal Trackstand...
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Ja, über dieses tolle Verhältnis von Wohneinheiten zu Fahrradstellplätzen war ich auch gestolpert (wahrscheinlich hätte ich noch viel mehr i in das "viiiiiiel zu gering" schreiben sollen). Aber meiner Meinung nach macht es das Leben entschieden leichter, wenn man sich auf das Positive konzentriert und die gute Absicht/den tollen Plan/das magere Ergebnis anerkennt (was nicht ausschließt, dass man gegen das Negative angeht).
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Heute mittag, gerade laufen die Nachrichten im Radio, denk' ich, ich höre nicht recht, als eine Meldung aus meiner pfälzischen Heimat kommt:
"Die Stadt Kaiserslautern will die Zahl der Fahrradstellplätze im Stadtgebieterhöhen. Die Verwaltung hat angekündigt, bei Baugenehmigungen künftigzu prüfen, ob ausreichend Fahrradstellplätze berücksichtigt sind. EinSprecher sagte, Anlass dafür sei der zunehmende Radverkehr. BeiMehrfamilienhäusern ab drei Wohnungen müsse zum Beispiel ein Stellplatzpro Einheit eingerichtet werden, bei Hotels und Pensionen sei ein Stellplatzje 30 Betten vorgesehen und bei Studentenwohnheimen ein Stellplatz prozwei Betten. Ausgenommen von der Regelung sind den Angaben zufolgeunter anderem Einfamilienhäuser und bereits bestehende Gebäude."
Gut, jetzt kann man natürlich maulen, dass die Anzahl der Fahrradplätze viiiel zu gering ist; dass nur von Plätzen, aber nicht von Fahrradständern die Rede ist (Felgenkiller?); dass der Altbestand ausgenommen ist, usw. usf. Aber es stimmt mich doch hoffnungsfroh, dass auch aus der Provinz vernünftige Anstöße kommen können.
Wo gibt es ähnliche Auflagen?
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@Kampfradler
Der Link funktioniert nicht (ich jedenfalls lande bei der Telekom-Navigationshilfe). Gemeint war wohl das hier (Zwischenüberschrift "irreführende Verkehrszeichen"). -
Zitat von Verkehr(t)
eine "Tröte" ist doch keine hellklingende Glocke!
Das ist ja wie bei der Bildbetrachtung in manchen Zeitschriften (Wer findet alle Fehler):
Wenn man genau hinkuckt, sieht man, dass am Vorderrad keine Speichenreflektoren sind... tststs
Und im Hintergrund leuchtet ein linksseitiges VZ 237. Und Herr Schmid trägt KEINEN HELM! Ich bin schockiert.