Beiträge von udoline

    Ich halte es für eine Mischung aus Ignoranz, Inkompetenz und vollständiger Beratungsresistenz.

    Klar, das wissen wir alle, Vorsatz. Frage doch einfach mal, warum bei ihnen nie solche Überschriften wie die genannten erscheinen. Paar Sätze Erläuterung dazu, damit sie sich nicht unwissend stellen können… und schon erfährst du, wo die Mischung aus Ignoranz, Inkompetenz und vollständiger Beratungsresistenz angesiedelt ist. Oder du erhälst die Möglichkeit, einen passenden Artikel zu veröffentlichen (der natürlich dennoch recht harmlos sein muß). Aber wahrscheinlich haste das schon paar mal versucht == dort sitzt die Mischung, in der Behörde sitzt der Vorsatz.

    „Durch den Boom der E-Bikes sind heute deutlich mehr Menschen mit dem Fahrrad auf Sylt unterwegs.“

    Durch den Boom der Motorräder sind heute deutlich mehr Menschen mit dem Fahrrad auf Sylt unterwegs.

    Das ist keine Verblödung mehr.

    Und, klar, weil die Dünen so hoch sind, braucht man einen Motor.

    Schutzlose Opfer: Hürther Todesfahrer verurteilt – der Schmerz bleibt
    Ein unachtsamer Augenblick, ein unaufmerksamer Fahrer, ein Auto oder Lkw: Immer wieder werden Fußgänger oder Radfahrer Opfer.
    www.ksta.de

    Ghost

    Wie ergreifend. Obwohl das sowas wie eine Gesamtschau ist, kein Funke, das eventuell etwas anderes als unabänderliche Ereignesse stattfinden, das ein System dahinter stecken könnte. Null Gehirnzellen in Aktion. Bonelli nennt das Entkopplung von der Wirklichkeit, ich nenne das Realitätsverweigerung. So langsam bin ich dafür, diese ins Strafgesetzbuch aufzunehmen.

    Die Trennung Geh-/Radweg ist weiterhin erkennbar ohne Pflichten ...

    Wenn das Gehwegelchen so schmal ist, das er gerade so für einen Fußgänger reicht, kann das daneben kein Radweg sein, denn dann ist auch diese Fläche für Fußgänger gedacht, geplant, denn natürlich erwartet niemand, das der Fußgänger im Konfliktfalle wie vorgeschrieben die Fahrbahn benutzt.

    Haben wir hier auch. Die Hauptstraße, Komplettsaniert, Geschäfte, Radweg in angeblich vorgeschriebener Breite, Parkstreifen, Gehweg unbrauchbar schmal, Aufsteller und Tische werden außerdem noch genehmigt. Es ist geradezu lächerlich, dort noch einen Radweg erkennen zu wollen.

    Schon klar, was in Japan klappen soll, kann hier auf keinen Fall funktionieren.

    Wozu die ganze Überwachung, wenn nicht dafür: Auto hat Positionsmelder, wird per Computer überwacht, Bußgeld ohne Arschanheben.
    KI: „Ein Blog erwähnt, dass manche Leute, besonders bei mehreren Autos, Autos „gestapeln“ oder so eng parken, dass nur noch ein Blatt Papier zwischen die Türen passt.“ — Jou, Parken nur noch für richtige Männer.

    die Daumenschrauben stetig weiter anzuziehen

    Schon deshalb muß Helmpflicht verhindert werden, und zwar unabhängig davon, ob er was nutzt.

    Wer Helm aufsetzt, leistet einem unbehelmten Fahrverbot Vorschub und damit zunehmendem Rechteverlust und Fahrradverzicht. Tragen und „Ich bin gegen Helmpflicht“ vertragen sich nicht.

    dabei muss dieser ja noch geeignet sein und geeignet getragen werden

    Codewörter. Hat er nichts genutzt, oder sogar geschadet, war es eben nicht geeignet. Wie etwa bei den erhängten Kindern an Spielgeräten, wo man sich dann weiß macht, Kinder würden sie wie vorgeschrieben immer wieder auf- und absetzen. Entsprechend werden diese auch nicht gegengerechnet. Oder wenn sich der Gurt bei einem Unfall um den Hals wickelt.

    Wenns Fahrverbot erstmal durch ist, kommen Warnweste und willkürliche Festlegung der Eignung.

    „und dieses Pfeildarstellung überhaupt erlaubt ist“

    Falsche Frage. Richtige Feststellung: Nicht in Fahrtrichtung, daher unbeachtlich. Als Bonus ist es für den Wegelchennutzer nicht wahrnehmbar. Bonus 2: Urteil „km“, Verzierungen machen Schilder ungültig. Vielleicht Bonus 3 Mit der Ungültigkeit des Schildes an sich bin ich nicht sicher, es ist alt, entspricht nicht den zulässigen Schildern.

    „Hat dieses Schild somit überhaupt einen Hauch von Gültigkeit?“

    Kommt drauf an, wen man fragt. Und wer viel fragt, bekommt viele „Aber selbstverständlich!“ Daher frage ich nicht mehr, sondern stelle fest. Hier: Natürlich nicht, wie so viele, wie man mit der richtigen Lupe feststellen kann.

    Hat paar Minuten gedauert, bis ich merkte, das meine Lupe nicht richtig eingestellt war. Da ist gar kein Wegelchen.

    „besonders schutzbedürftig“

    … und … raus.

    Geht mal wieder an der Sache vorbei: Mehrklassenjustiz, wie wir allerorten sehen können.

    Ich starte eine Petition, frei von Sprachverzerstörung, zur Feststellung der Unterzeichner jener Petition, damit wir feststellen können, ob wohl 99% von ihnen Radwege wollen, die Ursache von „Autogewalt“. Gleichzeitig soll passend dazu das Strafgesetzbuch ergänzt werden.

    Die Sache ist, das die Politik hier irgendwie das Auto erheblich ausbremsen will. Auch wenn das damals ein Alleingang war, vielleicht dennoch ein Ausfluß dieser Politik: Ein Vertreter der Behörde hatte, ob eigenmächtig oder nicht, angekündigt, an einigen Hauptstraßen die Beblauung zu entfernen. 1 Jahr öffentliche Diskussion, bla bla. Ist so gekommen, und so geblieben. Eine der dichtesten Hauptstraßen* wurde sogar zum Fahrbahn-Zwang, aber ohne das öffentlich auch nur zu erwähnen. Ich war davon ausgegangen, dort würde bald ein Verbot hängen.

    Vielleicht könnte ein Widerspruch/Klage eine Stütze in diese Richtung sein, ich weiß nicht, ob der Typ da noch sitzt. Vielleicht aber auch das Gegenteil, weil da jetzt womöglich ein Auto-First-Typ sitzt.

    Aber als letzte Mail-Reaktion? Zu hart, zu dummdreist? Oder einfach starker Tobak? Starken Tobak finde ich gut und angemessen.


    *Webseite veraltet, Weg reiner Schrott, mechanisch gesperrt.

    Vielleicht sollte ich doch reagieren.

    Da Sie sich nur wiederholen, vermute ich, das das die vollständige, endgültige und offizielle Begründung der Verkehrsbehörde sein soll.

    Die Belastung durch Verkehr, zu den der Radfahrer Ihrer Meinung nach nicht gehört, ist nicht gleichbedeutend mit Gefahr, schon gar nicht mit dieser gleichzusetzen. Der auch für die Oldenburger Verkehrsbehörde geltende 3-Klang im Sinne des Grundgesetzes ist nicht erfüllt: Erforderlich. Geeignet. Kein milderes Mittel.

    Ironie läßt bekanntlich selten auf sich warten. Vorhin kam ich an 237er + 239er, mit roten Klebestreifen ungültig gemacht, vorbei. Radfahrer dürfen ganz offiziell die Fahrbahn benutzen, die angeblich so gefährlich sein soll.


    Zu hart oder genau richtig? Ob ich dann gleich noch nach Akteneinsicht frage…