Dieser Monolog, den Putin gerade gehalten hat, war ja das mit Abstand verstörendste, was ich an politischen Reden seit längerer Zeit gehört habe. Ich bin mir nur nicht sicher, ob er „nur“ der Ukraine den Krieg erklärt hat oder auch der gesamten NATO.
Beiträge von Malte
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Das war jetzt nicht weiter verwunderlich. Das dürfte eine Katastrophe sondergleichen werden:
Eskalation im Osteuropa-Konflikt: Russland erkennt Unabhängigkeit von Donezk und Luhansk anDas Minsker Friedensabkommen ist gescheitert. Russlands Präsident Wladimir Putin will die abtrünnigen Regionen in der Ostukraine als unabhängig anerkennen. Die…www.spiegel.de -
Was muss der Falschparker denn tun, dass er bis zum Amtsgericht kommt?
Den Bußgeldbescheid nicht akzeptieren. Wenn die Bußgeldstelle das immer noch anders sieht, wird vor dem Amtsgericht verhandelt.
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Es müsste jetzt nur noch Gerichte geben, die urteilen: "Da Sie den Warnblinker eingeschaltet haben, ist erwiesen, dass Sie bei der Ordnungswidrigkeit mit Vorsatz gehandelt haben. Schauen wir doch mal nach, wie es sich auf das Bußgeld auswirkt, wenn keine Fahrlässigkeit vorliegt, sondern ..."
Hmm, nach meiner Kenntnis wird doch schon auf der Bußgeldstelle Vorsatz angenommen, sobald die Warnblinklichtanlage eingeschaltet ist. Das dürfte beim Amtsgericht in der Regel auch so sein.
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Beim MDR gibt’s einen Artikel zu der Situation in Magdeburg:
Magdeburg: Mann zeigt Hunderte Falschparker an | MDR.DEWer falsch parkt, landet auf Twitter.www.mdr.de -
Ich finde es ja sehr irritierend, dass die Stimmung bei dieser Thematik von einem Tag zum anderen ins Negative gekippt ist.
Bislang las ich in den Medien nur davon, dass Holzöfen CO2-neutral wären und eine ganz besondere Wärme ausstrahlten, seitdem das Umweltbundesamt seine Meinung zu dem Thema aktualisiert hat, geht’s in der Presse kaum noch unter „Bundesregierung will Kamine verbieten“, was ja in jeglicher Hinsicht nicht stimmt, denn das Umweltbundesamt ist nicht die Bundesregierung und von einem Verbot kann noch lange nicht die Rede sein.
Man könnte sich dem Thema auch mal auf leisen Sohlen nähern und als Presseerzeugnis mal in Frage stellen, ob das mit den Holzöfen in Wohngebieten denn wirklich so geil ist, wenn’s bei uns heute schon wieder so sehr stinkt, dass wir nicht lüften können, und so mancher Betreiber eines Ofens gar nicht weiß, wie man den ordentlich befeuert.
Aber ich tippe mal: Das gibt nicht so viel Reichweite. Stattdessen ist man jetzt auf den Empörungszug aufgesprungen von wegen „die Grünen wollen euch schon wieder was verbieten“ (was ja interessanterweise nicht ansatzweise stimmt, denn gerade bei den Grünen höre ich mir immer wieder an, wie toll und sauber und umweltfreundlich Holzöfen wären).
Schade, dass in der Öffentlichkeit bei jedem Thema nur noch Extrempositionen vorgetragen werden.
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Der spezielle Signalgeber für Radverkehr regelt aber nur die Fahrbeziehung "geradeaus". Für die Fahrbeziehung "rechts" für Radfahrer auf der Radverkehrsanlage gibt es keine separate Signalisierung, also gilt das Lichtzeichen für den Fahrverkehr. Das ist ja auf den allermeisten Kreuzungen so, weswegen ich beim Rechtsabbiegen auf der Radverkehrsanlage bei Fahrverkehr-rot auch stets anhalte.
Ich lege noch ein weiteres Mal nach. Eine Kreuzung weiter nördlich gibt es in Fahrtrichtung Osten diese Signalisierung:
Hier muss ich ja nun doch davon ausgehen, dass der Signalgeber für Radfahrer den benachbarten Signalgeber mit Pfeiloptik übertrumpft, sonst käme ich ja nie von der Stelle.
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Blöder wird’s heute auch nicht mehr:
Mann überfuhr in Salzburg Künstlerin, weil er sie für Puppe hieltEin 71-Jähriger hat versehentlich eine 41-jährige Performance-Künstlerin überfahren, die er mit einer Schaufensterpuppe verwechselte. Die Frau wurde verletztwww.derstandard.deFrüher hätte ich bei Radverkehrspolitik über so etwas einen ausführlichen Artikel geschrieben. Heute weiß ich, dass hier einfach nur zwei extreme Positionen aufeinandertreffen, die von zwei Protagonisten präsentiert werden, die beide nicht unbedingt beliebt sind. Alles nur für die Reichweite:
Fahrradkurier und Taxifahrer im Streitgespräch: Warum steigt die Aggression im Straßenverkehr?Abbiegen ohne Blinker, Rowdys auf zwei Rädern – und die stetige Gefahr gebrochener Beine: Fahrradkurier Philipp Kapp und Taxiunternehmer Frank Wiencke…www.haz.de -
Das ist hier mal wieder eine dieser Situationen, die mich ratlos zurücklassen.
Fahre ich auf der Altenbrückertorstraße stadteinwärts, komme ich irgendwann zu dieser recht großen Kreuzung. Geradeaus geht’s zum Sande und zum berühmten Karstadt-Parkhaus, nach links auf die Willy-Brandt-Straße, nach rechts auf die Schießgabenstraße. Für Radlinge ist diese Kreuzung sowieso interessant, möchte ich von Süden kommend nach rechts zum Bahnhof abbiegen oder im Zick-Zack geradeausfahren: Lustiges Abbiegen zwischen Willy-Brandt-Straße und Altenbrückentorstraße
Fahre ich vom Bahnhof nach Hause, biege ich an dieser Kreuzung links ab:
Gut, was haben wir da? Drei Vollscheiben für den Fahrbahnverkehr, links und rechts jeweils einen Signalgeber für Fußgänger, rechts noch ein Signalgeber für den Radverkehr, außerdem noch ein zweifeldiger Signalgeber für Rechtsabbieger, der während der eigentlichen Rotphase noch konfliktfreies Rechtsabbiegen signalisiert, wenn der Kraftverkehr aus der von rechts kommenden Schießgabenstraße links abbiegen darf.
Besonders schön ist ja das lustige „Radfahrer Signal beachten“: Sollen Radfahrer das Fahrrad-Signal auf der gegenüberliegenden Straßenseite beachten und nicht die Vollscheibe? Oder sollen abbiegende Kraftfahrer darauf achten, dass hier womöglich noch ein Signalgeber für Radfahrer grün leuchtet und die rote Fußgängerampel nicht gilt? Nichts genaues weiß man nicht.
Aber grundsätzlich ist alles eigentlich ganz übersichtlich. Nachdem ich seit Juni 2021 wieder häufiger ins Bureau nach Hamburg fuhr und mich abends an dieser Stelle „übersehen“ lassen durfte, verpetzte ich diese Stelle beim Mängelmelder der Stadt, ob man hier angesichts der nicht unerheblichen Massen an Radfahrern, die hier insbesondere im Sommer bei gutem Wetter geradeausfahren, nicht die Ampelschaltung ändern könne, so dass man sich nicht ständig noch mit rechtsabbiegenden Kraftfahrern herumärgern müsse.
Versuchen kann man’s ja, auch wenn der Mängelmelder eher für Probleme in der Größe von ordnungswidrigen Müllentsorgungen oder zerbrochenen Gehwegplatten vorgesehen zu sein scheint — eine Antwort bekam ich leider nicht (was allerdings tatsächlich unüblich ist, in der Regel werden die Mängel mit einer ausführlichen Antwort ohne Textbausteine beantwortet).
Als ich heute noch mal meine wöchentliche Ortskontrollfahrt im Regen abspulte, um zu gucken, wie die Autos parken, wurde ich mal wieder beinahe von einem Berufskraftfahrer mit einem Linienbus des heute aufgrund des Sturms verkehrenden Schienenersatzwerkehrs „übersehen“. Während meiner Vollbremsung stellte ich fest: Der Rechtsabbieger fuhr ja über rotes Licht.
Irgendjemand hatte hier einen Signalgeber ausgetauscht und die Ampelschaltung geändert; solange Radfahrer und Fußgänger geradeausfahren und -gehen dürfen, ist auf der Fahrbahn das Rechtsabbiegen untersagt, anschließend folgt eine separate Phase zum konfliktfreien Rechtsabbiegen. Das ist also ungefähr das, was ich vor ein paar Monaten mal bei der Behörde erbeten hatte. Schade, dass es keine Rückmeldung gibt, ob diese Änderung nach meiner Mängelmeldung vorgenommen wurde, ob sich noch mehr Verkehrsteilnehmer beschwert hatten oder ob man einfach von selbst auf diese Idee gekommen ist.
Nun, ich denke, ich werde wohl noch einmal den Mängelmelder bemühen müssen. So richtig herumgesprochen hat sich die veränderte Ampelschaltung leider noch nicht:
Hier noch einmal der Schienenersatzverkehr:
Wenn der erste bei rotem Licht fährt, dann fährt auch der zweite. Und der dritte. Und so weiter.
Lüneburg ist bekanntlich ein Dorf, das hier ist offenbar die junge Fahranfängerin des örtlichen Pizzadienstes, mit der ich schon zwei Mal das Vergnügen hatte.
Er hier hält an. Das ist auch eine gute Idee, denn gegenüber steht die Polizei (ob die wohl die neue Schaltung schon verinnerlicht hat?). Dafür fährt ihm dann gleich beinahe einer hinten rein, der nicht damit gerechnet hat, dass hier noch jemand anhält.
Ich stand dort knappe zwanzig Minuten im Regen und es ist ungelogen bei so gut wie jedem Umlauf ständig jemand bei rotem Licht rechts abgebogen. Ich habe nur nicht so ganz viele Fotos davon, weil der Autofokus durch das feuchte Objektiv nicht so gut funktioniert hat.
Dann schreibe ich wohl noch mal dem Mängelmelder.
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Noch eine Frage zur Ampel: Sehe ich das richtig, dass links ein Lichtsignal ohne Richtungspfeile steht, das für alle Fahrtrichtungen gilt, dass an dem Ausleger des Ampelmastes ein Richtungspfeil nach links ist und rechts daneben ein kombinierter Pfeil nach links und geradeaus und dass rechts wieder ein Signal ohne Richtungspfeil ist? (*edit: der rechte Signalgeber scheint auch einen Pfeil geradeaus und nach links zu zeigen)
Eine getrennte Signalisierung für Linksabbieger und Geradeausverkehr ist also gar nicht möglich? Warum dann überhaupt die Pfeile?Nein, der Signalgeber ganz links hat die gleiche Optik wie der oben links, nämlich nur einen Pfeil nach links. Das ist schwer zu erkennen.
Und die Pfeile dienen hier mutmaßlich nur dazu, das konfliktfreie Abbiegen und Geradeausfahren zu signalisieren.
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Ungefragt?
Nein, alles in Ordnung. Ich kenne den Betreiber drüben vom Verkehrsportal und hatte damals eine ganze Menge Bilder zu ihm geschickt. Ich glaube aber, der hat auch eine ganze Menge zu tun, da bleibt seine Webseite leider häufig auf der Strecke, was sein Zeitmanagement angeht.
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Hier findet man weitere Infos: RSA 21 (rsa-online.com)
Diese Webseite ist ja auch einfach der Knaller. Da sind auch eine Menge Fotos aus meiner Kamera dabei, zum Beispiel eine Menge falsch bepunkteter Zeichen 131.
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Ich bin gerade wieder über diesen Vorfall von vor sechseinhalb Jahren gestolpert:
Ein Kraftfahrer fährt plötzlich im Bereich eines abgesenkten Bordsteins auf den Radweg, trifft mich trotz Vollbremsung am linken Knie, fährt anschließend weiter.
Seitens der Ordnungsmacht wurde der übliche Dreiklang gespielt: Kein Schaden, darum kein Unfall, darum kein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort. Stattdessen interessierte man sich bei der Polizei wieder mal dafür, warum ich denn nicht rechtzeitig abgebremst hätte und mit der Kamera am Lenker nicht ohnehin auf der Suche nach dem ganz besonderen straßenverkehrsrechtlichen Kick wäre und so weiter und so fort.
Nun könnte man ja anfangen zu diskutieren, ob ein dicker blauer Fleck mit Schmerzen noch unter „nichts passiert“ fällt oder ob nicht unter Würdigung des Gesamtkontextes vielleicht doch etwas passiert sein könnte. Und selbst wenn: Das weiß der Unfallverursacher ja nicht.
Ich halte es jedenfalls für recht gewagt nach einem solchen Manöver in den Spiegel zu schauen und festzustellen, dass da ein Radfahrer ganz schön dicht am Heck zum Stehen gekommen ist und daraus zu schließen, solange er noch auf beiden Beinen steht, ist wohl nichts passiert. Da kann man ja mal nachfragen. Hat er aber nicht getan und sich dazu entschieden, nach einer kurzer Überlegung die Fahrt fortzusetzen.
Im Nachhinein hatte er dann Glück, dass auf meiner Seite kein ernsthafter Schaden zu vermelden war und damit kein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort im Sinne der Polizei und Staatsanwaltschaft vorliegt. Zu dem Zeitpunkt, in dem sich der Unfallverursacher (der er ja eigentlich nicht ist, denn es handelte sich ja gar nicht um einen Unfall) zum Weiterfahren entschied, war ihm mein Gesundheitszustand aber nicht bekannt.
Will sagen, beziehungsweise will fragen: Ist das nicht ein bisschen zu kurz gegriffen? Ich wundere mich ja seit längerer Zeit, was denn eigentlich im Straßenverkehr passieren muss, damit endlich mal nicht die übliche „Es ist ja nichts passiert“-Karte gespielt wird.
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Vorsicht, Falle im 2. Bild?
Hätte auch auf die
getippt. -
(S+) Öffentliche Verkehrsmittel: Warum die Avantgarde Bus und Bahn fährtIm ÖPNV sind die Passagiere eher elitär: Zu diesem unerwarteten Ergebnis kommt eine Sozialstudie. Warum ist das so – und wie können Bus und Bahn wieder…www.spiegel.deBerlin: Prozess um tödlichen SUV-Unfall in Berlin – zwei Jahre BewährungDer Unfall hatte weit über Berlin hinaus Debatten ausgelöst: Ein SUV-Fahrer hatte in der Innenstadt vier Menschen getötet, als er die Kontrolle über das…www.spiegel.de
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Kein Radverkehr, aber immerhin öffentlicher Nahverkehr: Ein so genanntes „Bügeleisen“ im Hamburger Hafen trotzt dem Sturm, der sich dann aber durch die Scheiben bricht und einige Fahrgäste durchnässt.
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Hat eigentlich gegen den Mist ("Luftwäscher") auf dem Geh-/Radweg tatsächlich niemand geklagt?
Doch, die Deutsche Umwelthilfe. Aber außer dieser Pressemitteilung habe ich auf die Schnelle nichts gefunden:
Grundsatzurteile für die Saubere Luft: Deutsche Umwelthilfe freut sich über Klarstellungen des Bundesverwaltungsgerichts zu Ludwigsburg und Kiel• Oberverwaltungsgericht Schleswig muss nun Rechtswidrigkeit von Luftfiltern auf dem Radweg in Kiel unter die Lupe nehmen• Revision von Land Baden-Württemberg…www.duh.de -
Gibt es denn das Modell "verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit 20 km/h" häufiger in Hamburg? Hier in Hannover will mir jetzt nicht so ein richtiges Beispiel dafür einfallen.
In Pinneberg gibt es einen solchen Bereich irgendwo beim Drosteiplatz seit mindestens 2011, in Wentorf bei Hamburg wurde kürzlich ein solcher Bereich errichtet: https://www.abendblatt.de/region/kreis-l…po-20-Zone.html
In Wentorf ist übrigens am Sonnabend Critical Mass und damit eine schöne Gelegenheit, sich die Sache mal näher anzusehen.
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Die Stadt Kiel hat jetzt sogar eine Fahrradstaffel bekommen, erst einmal für ein Jahr in Form eines Pilotprojektes. Davon erfährt man momentan offenbar nur in den gesellschaftlichen Netzwerken:
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Zitat"Wir müssen uns bewusst machen, dass ein Fahrrad ein gleichwertiges Verkehrs- und Fortbewegungsmittel zum Kraftfahrzeug ist", so Polizeidirektor Jürgen Hoppe.
Ich bin mir nicht sicher, was ich da zu erwarten habe — das klingt erstmal nach ausgiebigen Rotlichtkontrollen für Radlinge.
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Was heißt hier "reaktiviert". Die Strecke wird doch befahren, zwar nicht täglich aber...
Und für einen Euro extra kann man sogar sein Fahrrad mitnehmen.
Du hast recht — reaktiviert im Sinne eines täglichen Personenverkehrs.