Das heißt, die Fahrzeuge stehen da unbeleuchtet die ganze Nacht mitten auf Geh- und Radweg herum?
Wow!
Die ganze Nacht nicht, gestern um kurz vor Mitternacht stand dort niemand. Ich nehme an, dass es sich hier um die Nachtschicht handelt.
Das heißt, die Fahrzeuge stehen da unbeleuchtet die ganze Nacht mitten auf Geh- und Radweg herum?
Wow!
Die ganze Nacht nicht, gestern um kurz vor Mitternacht stand dort niemand. Ich nehme an, dass es sich hier um die Nachtschicht handelt.
Nun weiß ich nicht, ob mir die PolizeiHamburg auf twitter folgt und das irgendwie lustig findet, aber man hat dann noch mal einen draufgesetzt:
Gar keine Chance, da irgendwie noch vernünftig durchzukommen. Die Polizei hat offenkundig nach ihrer Schicht andere Sorgen, als vernünftig einzuparken.
By the way: Die Fläche zwischen Fahrbahn und dem ehemaligen Hochbordradweg ist übrigens ein Seitenstreifen, auf dem man parken darf. Vielleicht hat sich die Polizei aber auch in Bürgernähe versucht und aus Rücksicht auf Hotelgäste, die wirklich auf diesen Parkplatz angewiesen sind, nebenan geparkt.
Mit der Bürgernähe gegenüber Radfahrern klappt es leider nicht ganz so doll, während ich dort fotografierte, forderte mich ein Hotelgast auf, mich endlich zu verpissen, sonst könne ich was erleben. Keine Ahnung, ob das ein Beamter war, aber der Typ war echt gestresst.
Edit: Fast vergessen — während ich dort fotografierte, wurde außerdem noch ein Radling von einem Kraftfahrer „übersehen“, der auf die Hoteleinfahrt einbiegen wollte und natürlich gar keine Möglichkeit hatte, den Radfahrer zu sehen.
Was soll das hier eigentlich bedeuten? Ein Fahrverbot mit
, das offenbar nur für die Fahrbahn gelten soll, denn für den Hochbordradweg nebenan, der normalerweise nicht benutzungspflichtig ist, hat man sich… ![]()
überlegt? Was soll das heißen? Radweg-Ende? Hier nicht mehr langfahren?
Und das?
Okay, hier geht’s dann wohl wirklich nicht mehr weiter.
Übrigens: Dort rumfahren und fotografieren ist kein Problem, aber wenn man dabei stehenbleibt, verursacht das bei den Beamten direkt Neugierde.
Und diese Maßnahme war so unvorhersehbar und dringend, dass da nur noch eine provisorische Sperrung mit querstehenden Polizeibussen in Frage kam, keine ordentliche Absicherung einer "Baustelle"? Ist denn der Fußgängerverkehr dort auch verboten? Und der Fahrradlängsverkehr vorbei an dieser Abzweigung fährt dank völlig unnötig blockierter Furt wo?
Ob das mit den Polizeibussen sein muss kann ich nicht beurteilen, aber an dieser Straße wird auch der Fußgänger- und Radverkehr auf der südlichen Seite gesperrt werden. Morgen kommt man da nicht mehr lang:
Und dann haben wir in Hamburg eine Protected Bike Lane bekommen — die Initiatoren des Berliner Radentscheides laufen bestimmt grün an vor Neid.
Der Witz ist ja: Damit so eine Bike Lane tatsächlich protected ist, muss man ja wirklich so einen Legostein vor die Einfahrt legen, sonst parken gleich wieder Kraftfahrzeuge drauf. Sieht man ja an den Hamburger Radwegen, die von vorne bis hinten komplett zugepollert werden müssen.
Na gut: Die OSZE trifft sich also gerade in Hamburg. Das ganze Chaos mit Sperrbezirken und Straßensperrungen wurde ja in den einschlägigen Medien schon rauf und runter diskutiert. Man kann nun als radfahrender Verkehrsteilnehmer natürlich wieder mit dem Maulen anfangen, aber irgendwie sind in dieser Festung momentan alle Verkehrsteilnehmer erheblichen Nachteilen ausgesetzt.
Nur: Warum muss dann sowas wieder sein?
Klar: Man kommt noch irgendwie durch. Und irgendwo müssen die Beamten ja auch parken und so weiter und so fort. Natürlich habe ich da ein gewisses Unverständnis, warum man bei einer breiten Straße mit drei Richtungsfahrstreifen nicht einfach auf dem rechten Fahrstreifen parken könnte, aber okay, dann hätte man auch so eine Mauer gebaut und die Kraftfahrer führen dann ohne weitere Rücksicht vom mittleren Fahrstreifen aus in ihre Grundstücke. So strauchelt man dann mit mäßiger Geschwindigkeit an den Fahrzeugen vorbei, könnte ja sein, dass da schon jemand drin sitzt und von einem Polizeifahrzeug „gedoort“ werden ist echt das letzte, worauf ich hier in Hamburg gerade Lust habe.
Alles nur Jammern auf hohem Niveau? Nö, man wird auch direkt übersehen:
Na gut, das war nun alles andere als in irgendeiner Form knapp, aber… keine Ahnung. Einfach unnötig. Jemand, der nicht wie ich da in Schrittgeschwindigkeit entlanggeschlichen wäre, hätte sich mit dem Taxi direkt angelegt.
Ich habe ja so langsam meine Probleme mit der Hamburger Polizei, aber wie will man eigentlich irgendwelchen Leuten was von den Verkehrsregeln vermitteln, wenn man sich selbst erstmal aufgrund von „irgendwo müssen sie ja parken“ so eine Gefahrenstelle schafft? Oder soll ich jetzt für jedes einzelne Fahrzeug eine Ordnungswidrigkeitenanzeige tippen? Ich kann die Denkweise einiger Kraftfahrer schon langsam nachvollziehen: Wenn die Polizei so parkt, dann kann es ja nicht verkehrt sein.
Schüler sollen uneinsichtige Kraftfahrer belehren:
Witzig. Die Polizei sieht sich also nicht in der Lage, die Regeln alleine durchzusetzen?
Von da her halte ich diesen Fall wirklich nicht für einen Anlass für Lästereien.
Wobei es ja eine ganz charmante Art ist, einerseits mit dreistündigem kostenlosen Parken zu werben, andererseits gleich darunter die „Strafgebühren“ anzudrohen. Da muss der Betreiber wohl wirklich ganz schlechte Erfahrungen mit Dauerparkern gemacht haben.
Ich weiß nicht, ob ich das richtig zusammenbekomme. Da gibt’s also in Potsdam in einer Straße einen tollen mit Bäumen gesäumten Mittelstreifen, der sogar farblich gegenüber querenden Fahrbahnen hervorgehoben wird:
Mit Fahrradpiktogrammen wird suggeriert, dass Radfahrer hier fahren sollen — so wie Fahrradpiktogramme eben überall in Potsdam irgendwas für Radfahrer suggerieren; darüber hatte ich mich ja auch schon mal gewundert.
Dann wird ein Radfahrer angefahren und das Gericht sagt, nee, da gibt’s zwar Fahrradpiktogramme, aber da darf man trotzdem nicht fahren, außerdem gilt dort § 10 StVO?
Unfallgefahr durch Ablenkung: "Wer das Navi bedienen will, muss anhalten"
Autofahrer werden in Herbst mit ganz besonderen Herausforderungen konfrontiert: Fußgänger und Radfahrer, die ohne Warnwesten unterwegs sind.
Jemand hat per Mail nachgefragt, wie lange im Voraus man die Fähre buchen müsse.
Öhm — weiß ich nicht so genau. Das Online-Portal von Finnlines bietet mir für heute Abend noch Tickets für die Fähre an, die in sechs Minuten ablegt und ich hatte den Eindruck, dass man auch am Autoschalter noch eine Fahrt buchen könnte. Auf der Fähre war zwischen den ganzen Lastkraftwagen noch Platz für einige kleinere Fahrzeuge, ein Fahrrad bekommt man ja ohnehin an jede Stelle dazwischengeklemmt.
Im Endeffekt ist wohl die Frage, welche Kabinen noch frei sind. Bei den Außenkabinen für vier Personen war auf jeden Fall noch eine Menge Platz, in den kleineren Kabinen ein Deck weiter unten war die Sache aber schon enger.
Gewollt?
Äh, ne — klappt es jetzt?
Ich hielte es schon für einen Fortschritt, wenn man erst einmal das Fahrrad in gesellschaftlicher Sicht aus dieser Verbrecher-Ecke herausholen könnte. Wenn in den Medien vom Fahrrad die Rede ist, dann nur in negativer Konnotation: Parkplätze fallen weg, mehr Stau, noch immer keine Fahrradsteuern. Verunfallt irgendwo ein Radfahrer, dann heißt es sofort: Der war aber ganz schön schnell und außerdem halten sich Radfahrer eh nie an die Regeln.
Man könnte Radfahren ja auch mal als was positives, ja, als etwas normales darstellen. Was zur Hölle ist im Jahr 2016 denn so vollkommen abwegig daran, dass ich auch im November mit dem Rad zur Arbeit fahre? Die Leute schauen mich an, als wäre ich ein Außerirdischer.
Ich habe den Eindruck, die Leute fahren in Hamburg oder in Deutschland nur mit dem Rad, weil es ihnen als besonders gesund empfohlen wird. Niemand steigt hier aufs Rad, weil es praktisch ist, weil man damit am schnellsten am Ziel ist oder weil man Spaß daran hat.
Was ich ja besonders krass fand, waren die teilweise superengen Radwege innerhalb von Baustellen. Da war auf den ersten Blick gar kein Kopenhagen-übliches Flair von wegen drei Meter breiter Prachtboulevard und sowas:
Oder hier, direkt auf einer der Hauptverkehrsstrecken am Bahnhof:
Oder hier:
Ich finde aber, gerade das letzte Beispiel zeigt prima auf, warum man das macht: Alle drei Verkehrsarten haben ihre Ruhe. Fußgänger werden nicht beiseite geklingelt (okay, von dem Irrläufer in der zweiten Bildserie mal abgesehen), Radfahrer nicht angehupt.
Ich stelle mir die deutsche Lösung so vor, dass der Radweg endet und sich alle Fahrzeuge einen Fahrstreifen teilen müssen. Radfahrer werden bedrängelt, angehupt und dicht überholt, also fährt ein Großteil der Radfahrer ordnungswidrig auf dem Gehweg herum und geht dort den Fußgängern auf die Nerven.
Natürlich wäre ein schönerer Lösungsansatz, die Drängeleien von Seiten der Kraftfahrer abzustellen, aber offenbar tut man sich damit auch in Kopenhagen immer noch ziemlich schwer.
Ist schon mal jemand mit diesen lustigen weißen Leihrädern in Kopenhagen gefahren?
Das Ding ist ja quasi auch schon ein Computer auf Rädern, aber wir haben leider versäumt, es mal zu fahren, obwohl sie an jeder Ecke stehen.
Die Dinger werden elektrisch unterstützt und offenbar in den Radstationen aufgeladen. Die Bedienung erfolgt über das iPad-mäßige Display und funktioniert mit normalen Handschuhen erwartungsgemäß nicht. Es gibt auch einen eingebauten Routenplaner, offenbar auf OpenStreetMap-Basis.
Allerdings… naja, an der Optik kann man sicherlich noch was machen. Gerade das starre Vorderlicht, das nicht mitschwenkt, fand ich sowohl optisch als auch praktisch sehr gewöhnungsbedürftig:
Öhm, joa, Fazit?
Keine Ahnung. Ich bin mir unschlüssig, wie ich das bewerten soll. Vom Gefühl her ist die östliche Hälfte einfach nur eine Route, die man durch die vorhandene Infrastruktur gelegt hat, mit ein paar Halterungen an den Ampeln und zwei Anzeigen, wann es wieder grün wird. Das ist weder super noch schnell, das ist hanseatisches Velorouten-Niveau.
Der westliche Teil beeindruckt mich sehr viel mehr, dort wird man die Route zwar auch an der vorhandenen Infrastruktur orientiert haben, aber dort verläuft der Weg weitestgehend kreuzungsfrei — das hat mir tatsächlich ganz gut gefallen.
Auf jeden Fall ist der Weg deutlich angenehmer zu befahren als parallel verlaufende Strecken entlang der Hauptverkehrsstraße — auch wenn man wohl noch nicht ganz fertig ist und in einigen Abschnitten noch an der Infrastruktur arbeitet.
Nun sind wir wieder hinten jenseits des Halbring-Radweges, mit dem dieser Thread begann, und fahren nach Westen Richtung Albertslund. Dieser Halbring-Radweg markiert geradezu eine Zäsur im C99: Östlich davon wurde der Radschnellweg offenbar mehr oder weniger ambitioniert in die vorhandenen Straßen gezwängt, etwa so, wie man es in Hamburg mit den Velorouten versucht hat, während im Westen genügend Platz für eine eigene Trassierung oder großzügige Wege war.
Die eine Kreuzung aus dem Eröffnungsbeitrag ist da schon beinahe eine Ausnahme — eine bummelige Straße, an der man trotzdem mit dem Rad keine Vorfahrt hat:
Ich mein, im Ernst, das hier ist doch ein Traum:
Lustiges Spielchen: Ich hatte irgendwie Sorge, es könnte einen Zaun über den Weg geben. Gibt es aber nicht, sondern nur noch die Pfosten davon:
Hier geht man einen anderen Weg: Anstatt die Vorfahrtsverhältnisse zwischen Fahrbahnverkehr und querenden Radfahrern auszukaspern, baut man einfach eine Unterführung:
Dann geht es eine ganze, ganze Weile durch ruhige Siedlungen. Kein Auto weit und breit, nur Fahrräder. Google Maps offenbart: In dieser Siedlung gibt es tatsächlich nur hier und da einen Parkplatz.
Dann geht es, für mich unverständlich, aber plötzlich durch ein Industriegebiet. Dort gibt’s viele Einfahrten mit vermutlich viel Schwerlastverkehr, einige Kreuzungen und Radwege, die mal wieder ziemlich schmal sind. Fangen wir mal hinten an: Um Radfahrern die Querung dieser Straße zu ersparen führt man die Route durch eine Unterführung unter der Straße hindurch, um wieder nach Süden abzubiegen. Die Unterführung ist ganz lustig mit Bewegungsmeldern zum Energiesparen und sowas:
Da gibt’s auch wieder eine Luftpumpe:
Und ab dort verläuft die Route quasi kreuzungsfrei durch Unterführungen und entlang von Siedlungen:
Die Sache mit der Kreuzungsfreiheit wird hier so ernst genommen, dass der komplette Radweg in diesem Trog verläuft. Einfache Rechnung: Keine Kreuzungen mit dem motorisierten Verkehr = keine Unfälle mit dem motorisierten Verkehr. Natürlich kann man auch hier noch verunfallen, beispielsweise mit kreuzenden Radfahrern, und natürlich bleibt die Frage, warum der Radverkehr aus dem Stadtbild herabgesenkt wurde und nicht einfach der Fahrbahnverkehr in einem Tunnel verläuft, aber okay, das ist hier wohl nunmal so. Dem Komfort tut das nunmal keinen Abbruch. Ich sähe das sehr viel kritischer, wäre das hier kein reines Wohngebiet, sondern beispielsweise eine Einkaufsmeile, an der man quasi den Radverkehr auf diese Weise von der Öffentlichkeit ausschließt.
Gut, zurück in das Industriegebiet. Ich finde es total seltsam, dass man sich einerseits die Mühe macht, die Route über lange Strecken komplett kreuzungsfrei zu verlegen, dann aber den Abstecher durch das Industriegebiet mit der mangelhaften Infrastruktur wählt.
Und warum man dann ausgerechnet dort sich auf dieses Experiment einlässt:
Das Ding zeigt an, mit welchem Tempo ich fahren muss, um die nächste Kreuzung noch bei grünem Licht zu erreichen. So, und dann stelle ich mir vor, das Ding animiert mich hier jetzt mit 26 Sachen, die uns auf dem Rückweg auf der anderen Seite angezeigt wurden, bis zur nächsten Kreuzung zu donnern, vorbei an den ganzen schlecht gestalteten Zufahrten zu den Gewerbegrundstücken, und direkt in einen rechts abbiegenden Lastkraftwagen hinein. Ich weiß nicht — ich hätte diese Dinger nicht aufgestellt. Ich hatte schon mehrmals kundgetan, dass ich es für sinnvoller halte, eine grüne Welle zu kommunizieren oder wie oben die Zeit anzuzeigen, wann die Ampel wieder auf grünes Licht schaltet, aber hier die Radfahrer zum Rasen zu animieren, das ausgerechnet auch noch auf einer stark frequentierten Gewerbestrecke, das halte ich ja für total verwegen.
Na gut.
Der Weg führt dann noch durch ein paar Siedlungen, in denen es auch spielende Kinder gibt…
… und endet dann inmitten eines Golfplatzes:
Abends auf dem Rückweg ging’s dann noch mal den kompletten Radschnellweg entlang bis raus nach Albertslund. Weil es dunkel und regnerisch war, habe ich mir die vielen Fotos mal gespart, denn im Prinzip ist das der selbe Kram, nur eben spiegelverkehrt.
An dieser Stelle, die ich oben ausgespart hatte, habe ich mich allerdings tatsächlich mal ein bisschen verletzt:
Die Kurve hatte ich ein bisschen zu sportlich genommen und mir die Kante von dem Geländer in die Brust gerammt. Ich bin zwar nicht gestürzt, aber immerhin fast noch mit dem Geländer auf der anderen Seite kollidiert. Was passiert wäre, wenn mir noch jemand entgegen gekommen wäre… naja. Auch in Kopenhagen gilt eben: Vorsichtig fahren.
Nun wird hier offenbar wegen der U-Bahn gebaut und man hat sich die Mühe gemacht, mehr aus der Sache rauszuholen als „Radfahrer absteigen“, aber so richtig toll ist das alles noch nicht:
Ich weiß nicht. Wenn das eine längere Einrichtung bleiben soll, hätte ich da von Kopenhagen mehr Fantasie erwartet.
Dafür habe ich dann noch eine Luftpumpe gefunden:
Kieler-Straße-Güterumgehungsbahn-Gedächtnis-Stelle:
Hier geht’s ganz hart nach rechts. Hmm. Da hätte ich mir einen großzügigeren Kurvendurchmesser gewünscht:
Dieses Mal ein Radfahrstreifen mit parkenden Autos direkt daneben:
Die lustigen Mülleimer dürfen natürlich nirgendwo fehlen:
Ich glaube, das hier trifft die Begriffe „Verkehrsmittelapartheid“ und „Separationsfetischismus“ ganz gut: Auf der Fahrbahn ist kaum etwas los, die ganze Straße ist eigentlich ein langer Parkplatz. Für Radlinge gibt es einen zwei Meter breiten Radweg, der abzüglich der Breite einer Autotür nur einspurig befahrbar ist, Fußgänger können aber noch nicht einmal vernünftig nebeneinander laufen. Auch in Kopenhagen regiert in vielen Straßen eben nicht der Mensch, sondern das Automobil:
Dann kommen wieder diese lustigen Stellen, an denen man mit dem Rad plötzlich hinter parkenden Autos auftaucht und sich mit Rechtsabbiegern auf einem Fahrstreifen arrangieren muss. In Hamburg wären diese Stellen die reinsten Todesfallen, in Kopenhagen funktioniert es irgendwie:
Und dann geht’s halt noch über verschiedene Formen der Radverkehrsführung bis zum Vesterport: