Beiträge von Malte

    Ja, gar nicht mal so witzig, so ohne Finger tippt’s sich als Informatiker ganz schlecht. Da kann ich dann nicht mal mehr mit dem Hut durch die Fußgängerzone laufen, so ganz ohne Finger, da fällt der Hut ja runter.

    Der Weber-Kundendienst hat übrigens gleich am nächsten Tag auf meine Mail geantwortet. Diese Ersatzteile sind offenbar grundsätzlich die richtigen und man solle bitte nicht diese Stange der Schwinge fetten, das zöge lediglich Schmutz an und dann verschlissen die Lager noch schneller.

    Ich muss mir mal ein paar ruhige Minuten suchen, um die Lager auszutauschen. Hoffentlich verliere ich dabei nicht irgendeinen Finger.

    Die Bereiche „Artikel“ und „Lexikon“ scheinen das Problem zu verursachen.

    Ganz genau. Mir ist noch nicht so ganz klar, wie und warum es passiert, aber bei den beiden Datentypen kann das Forum keinen Index erstellen, wundert sich anschließend bei der Suche, dass es keinen Index gibt und weint. Bei den Artikeln lag es lange Zeit daran, dass es in diesem Forum nunmal keine Einträge vom Typ „Artikel“ gab, beim Lexikon war mir das eigentlich neu, aber ich muss mal gucken, wie ich das in den Griff bekomme.

    Nebenbei: Ist ES hier schon länger aktiv? Zufrieden?

    Ja, das hatte ich mit großzügiger Unterstützung von Christian F irgendwann im letzten Jahr installiert und aktiviert. Rein vom Gefühl her haben sich die Suchergebnisse deutlich verbessert — Elasticsearch ist halt schon ziemlich geil, das setze ich auch in anderen Projekten abseits dieses Forums gerne ein. Von der Woltlab-Implementierung bin ich aber aufgrund der obigen Fehler nicht so richtig angetan.

    Oh, wenn’s mit dem Sturm so weitergeht, dann gesellt sich die Arbeitsstelle am Eidelstedt-Center zu dem Zweirichtungsradweg an der Kieler Straße.

    Aber ich mach erstmal Musik an:

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    Heute geht’s unter anderem um die so genannte Parkplatzvernichtung in der Martinistraße: https://www.facebook.com/CDUFraktionHam…?type=3&theater

    Die einschlägigen Bürgerinitiativen sind bereits am wutbürgern, es ist also allerbeste Unterhaltung zu erwarten. Gehörschutz wird dringend empfohlen.

    Bei Tichys Einblick werden momentan Leserfotos von Messstationen gesammelt: Wie manipulieren Messstationen die Feinstaubmessung in Ihrer Stadt?

    Die Stoßrichtung dieser Aktion ist anhand der Überschrift schon zu erkennen, allerdings fehlt bei den eingesendeten Leserfotos auch ganz wesentliches: Nämlich alle Messstationen, die nicht mit „Verkehr“ klassifiziert werden. Die stehen nämlich abseits der Straße und die messen abseits der Straße, beispielsweise auf der grünen Wiese, am Ufer, irgendwo an oder in Industriegebieten. Diese Messstationen werden als Hintergrundstationen klassifiziert und tauchen natürlich im allgemeinen Straßenbild nicht auf.

    Das passt aber nicht zu der These, Tichys Einblick bezeichnet es als „Fakten“, dass die deutschen Messwerte allesamt zu hoch wären, weil nur direkt am Auspuff gemessen würde. Tatsächlich wird, das wird ausführlich auf jeder Veranstaltung zu dieser Thematik erläutert, mit verschiedenen Verfahren an verschiedenen Stellen gemessen, ein Abgleich mit der Verkehrsbelastung, den aktuell auf der Straße zugelassenen Motoren und so weiter und so fort vorgenommen, um daraus ein Modell mit der Schadstoffbelastung zu erstellen, anhand derer wiederum bestimmte Maßnahmen bis hin zum Fahrverbot vorgenommen werden können.

    Das ist eigentlich nicht besonders schwer zu verstehen.

    Wenn man sich ein bisschen bei Tichys Einblick umschaut, fällt auf, dass bei den dokumentierten Stationen nicht nur alle nicht als „Verkehr“ klassifizierten Stationen fehlen, sondern überhaupt nur ein Bruchteil der Stationen dokumentiert wird. In Hamburg nur die Station DEHH026 in der Stresemannstraße besprochen — aber nicht die übrigen 17 Stationen, die vom Elbhochufer bis zum Flughafen oder Parkanlagen alle möglichen Messszenarien abdecken.

    Und das ergibt eben ein unvollständiges Bild dieser ganzen Thematik mit dieser ganzen Debatte. So wird suggeriert, die komplette Schadstoffthematik basiere darauf, dass eine Handvoll Messstationen an den möglichst verkehrsreichsten Straßen direkt am Auspuff schnorchle.

    Warum fährst Du dort überhaupt noch?

    Es ist für mich die mit Abstand kürzeste Strecke. Bei Regen fallen die ganzen alternativen Routen erst einmal weg, weil’s dort über wassergebundene Oberflächen geht, die bei dieser Witterung und dem Wetter der letzten Wochen ungenießbar sind. Einzig am Wördemannsweg könnte ich noch in Richtung des Tierparks raus, aber ansonsten ist da nicht viel. Mein Wohnung ist einfach ungünstig gelegen.

    Eigentlich war ja mal Ansage, dass diese Umleitungsmaßnahme „ca. 6 Monate“ dauern sollte:

    Diese sechs Monate waren eigentlich am 18. März vorbei, aber sieht mir momentan nicht so aus, als ob hier in absehbarer Zeit der Tunnel für den Radverkehr wieder freigegeben würde. Mittlerweile wurde zwar der Radweg an der südlichen Seite des Tunnels neu gepflastert, ansonsten ist alles wie es ist:

    Naja. Und die tägliche Fahrt inklusive diverser Sichthindernisse, rutschiger Holzbohlen und nervigen Ampelschaltungen sieht momentan so aus:

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    Ich habe da mittlerweile auch an solchen Stellen wie beim Aldi, wo auch in exakt einer solchen Situation jemand mein Bike kaputtfahren wollte, wirklich keine Ambitionen mehr, meine Vorfahrt durchzusetzen. Die Leute stehen da täglich im Stau, packen dann vor Langeweile ihr Handy aus und legen es dann bis zum Ziel nicht mehr aus der Hand. Dann werden alle nervös und wollen abkürzen oder wenden, so wie der Typ ganz am Anfang am Stellinger Hof, der mich wahrscheinlich überhaupt nicht wahrgenommen hat, andere fahren dann über den Radweg nach vorne, hier kann man wirklich alles erleben.

    Sinnvollerweise kann man mit dem Rad nur einen anderen Weg wählen, diese Strecke ist für den Radverkehr einfach nicht mehr geeignet.

    18.02 Uhr: Los geht’s mit der Fragestunde

    Georg-Wilhelm-Straße: Wann wird der geplante Umbau in Angriff genommen?

    Stellungnahmen wurden letzten Sommer abgegeben, seitdem ist noch nichts passiert.


    18.06 Uhr: TOP 3.1: Radfahren an der Esplanade

    FDP: Inwiefern wurde der Radfahrstreifen Richtung Stephansplatz nicht regelgerecht ausgebaut? Inwiefern wurden dort die Regelwerke nicht eingehalten? Bezüglich der Gegenrichtung: Dort befindet sich momentan noch eine große Baustelle, wie soll der Straßenquerschnitt inklusive der Gestaltung nach Abschluss der Bauarbeiten aussehen?

    Antwort der Grünen: Der Radfahrstreifen wird auf den Gehweg verschwenkt und ist mit 1,50 Metern schon für den Fußverkehr viel zu eng, das ist nicht mit den Vorschriften in Einklang zu bringen. Nach Abschluss der Bauarbeiten soll der rechte der vier Fahrstreifen für den Radverkehr vorgesehen werden.

    Der Antrag wird leicht abgeändert, das Provisorium soll in der Neuplanung berücksichtigt werden.

    Einstimmig angenommen.


    18.15 Uhr: TOP 3.2: Bettelampeln

    FDP hält Bettelampeln an Kreuzungen mit geringem Fußgängeraufkommen, aber hohem Kraftfahrzeugaufkommen für sinnvoll.

    Mehrheitlich beschlossen mit SPD und Grünen.


    18.17 Uhr: TOP 3.3: Caspar-Voght-Straße

    Tempo 30 ist nicht möglich. Naja.

    Weiter geht’s. Heute habe ich gleich zwei Bienen gesehen, was mich wiederum an diese ganze Thematik erinnert hat. Und bei mir zu Hause blüht eine seltsame Pflanze im Balkontrog:

    Nathanael, was treiben eigentlich meine Pflänzchen so und was pflanzen wir bald wieder ein?

    Dazu mein Senf aus dem ICE 577 (ICE 4), der am Samstag durch einen ICE 1 ersetzt wurde. Ich fragte die Zugbegleiterin, was denn die Leute machen, die ein Fahrrad dabei haben.

    »Die müssen mit dem nächsten Zug fahren.«

    Ist ja auch nicht so, dass im nächsten Zug mutmaßlich schon Leute mit Fahrrädern mitreisen. Gerade beim ICE 4, der zwar immerhin acht Fahrradabstellplätze bietet, aber gegenüber den 18 Halterungen des InterCitys von heute Abend einfach mal eine sehr viel geringere Wahrscheinlichkeit bietet, dass da auf gut Glück etwas frei sein könnte.

    Im Endeffekt steht man dann dumm am Bahnsteig herum und darf sich wie DMHH damals durchs Reisezentrum kämpfen.

    Übrigens: Fahrräder dürfen natürlich nicht mit ins Reisezentrum. Und in Hamburg hat’s die DB Sicherheit auch gar nicht gerne, wenn drinnen Fahrräder im Bahnhof parken. Also muss das womöglich teure Reiserad draußen bei den zwielichten Personen stehen, während man mit dem Gepäck an der Hand ins Reisezentrum stiefelt. Total super.

    Der Kreis Segeberg beschäftigt sich mit Problemen die eigentlich keine sind, aber lest selbst:

    https://www.abendblatt.de/region/norders…ell-loesen.html

    Über das Sing hatte ich mich allerdings auch schon mal amüsiert. Entlang der Brücken über die Autobahn 7 gibt es allerdings häufiger Radwege, die einfach so im Nichts beginnen und im Nirgendwo enden. Offenbar wurde häufiger der Radweg als Bauvorleistung mitgebaut.

    In Hamburg geht momentan offenbar gar nichts mehr:

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    Beim Verkehrsausschuss Anfang Februar ging es ja leider nur um die unglücklich aufgestellte Werbetafel zu Beginn der Strecke, nun gibt es einen neuen, umfangreicheren Antrag der Grünen: Drucksache 21-4067

    Am Ende dieses Weges sieht es übrigens seit einiger Zeit so aus, man darf also wenigstens mit Schrittgeschwindigkeit auf dem Gehweg pedalieren:

    Vorausgesetzt man schafft es bis dorthin: