geht doch
Aber selbst wenn die Technik mitspielt, möchte die Natur auch noch mitmischen: Regionalzug kracht in umgestürzten Baum
geht doch
Aber selbst wenn die Technik mitspielt, möchte die Natur auch noch mitmischen: Regionalzug kracht in umgestürzten Baum
Mittlerweile habe ich vor lauter Kopfschütteln massiven Drehschwindel bekommen.
Hast du die Einleitung von meinem Radverkehrspolitik-Artikel damals gelesen?![]()
Noch mehr lustige und stimmungsvolle Fotos: https://www.flickr.com/photos/1558512…th/41065540330/
Vor der Spielstraße die Absperrung mit Anlieger frei. AmEnde dann Durchfahrt verboten (VZ 250), rote Blinklichter und Absperrbaken.Dahinter Kantstein und Poller, die schon immer die Durchfahrt für Fahrzeugeverhindern und ein Grünstreifen.
… was übrigens auch nicht der Anordnung entsprechen kann, siehe rsa-95.de.
Wenn noch jemand durchfahren darf, also „Anlieger frei“ oder „Fahrradfahrer frei“ gekennzeichnet wird, ist gelbes Licht einzusetzen. Bei Sperrungen, durch die keiner Durchfahren darf, oder der Rückseite einer Einbahnstraße, kommt rotes Licht zum Einsatz, gegebenenfalls über die komplette Breite des gesperrten Querschnittes.
Rotes oder gelbes Blinklicht im Zusammenhang mit Absperrmaßnahmen sieht die RSA nicht vor. Das wird aber dennoch gerne eingesetzt, weil man dann den Akku nicht mehr so oft wechseln muss. Wer aber schon mal mit dem Rad oder mit dem Auto nachts eine solche blinkende Piste entlanggefahren ist, weiß sicherlich noch, wie sehr das nerven kann.
Da nun die Polizei Auftraggeber dieser Beschilderung ist,ich aus eigener Erfahrung von Kosten im Bereich von 300 € für ähnlicheBeschilderung und tageweiser Berechnung berichten kann, interessiert mich schonwas die Sache denn nun nach fast vier Wochen überflüssigem Herumstehen undVerhinderung des Radverkehrs kostet.
Ich fürchte, angesichts dessen, was ansonsten an Absperrmaterial im Wirkungsgebiet des PK 23 herumsteht, fallen die beiden Schilder samt Absperrung und Lämpchen nicht ins Gewicht.
DIE ZEIT besinnt sich mal wieder ihrer bürgerlich-konservativen Wurzeln und schreibt im täglichen Newsletter Elbvertiefung vom 18. Juni:
ZitatRäume besetzen, das war auch das Stichwort bei der traditionellen Fahrradsternfahrt in Hamburg. Tausende Fahrradfahrer strampelten gestern durch das Stadtgebiet, über die Straßen und Autobahnen. Hintergrund der Aktion sei es auch diesmal gewesen, die Stadt symbolisch zu erobern, erklärten die Veranstalter. Ein Ansatz, der 1995, als die erste Fahrradsternfahrt stattfand, sicher Sinn machte. Allmählich aber sollte man angesichts der egozentrischen Fahrweise etlicher Radfahrer (vgl. unten: "kriminelles Radeln") vielleicht doch lieber damit anfangen, das Miteinander zu betonen.
Die Phrase „kriminelles Radeln“ bezieht sich übrigens mitnichten auf Kampfradelei, sondern kalauert sich nur zu einem Veranstaltungstipp zurecht:
ZitatKriminelles Radeln: Wie gefährlich ist Hamburg wirklich? Wo verstecken sich die Gauner des Nachts, welche Leichen modern in ihren Kellern? Die Reihe "Hamburg Spotlight" ist dem Verbrechen auf der Spur: Bei der Tour "Hamburgs große Kriminalfälle" begeben sich Fahrradfahrer "hinab in die Unterwelt" – wie das praktisch funktioniert, bleibt abzuwarten.
Hamburg City Cycles, Bernhard-Nocht-Straße 89–91, Sa, 23. Juni, 14–18 Uhr, 28 Euro.
So langsam frage ich mich allerdings tatsächlich, was man von Mark Spörrles Morgengrüßen halten soll, wenn schon in der Anleitung die Leistung der Deutschen Fußballnationalmannschaft der Herren als „wie eine in einer anderen Zeitdimension gefangene Autistentruppe“ bezeichnet wird.
Insgesamt passt das aber ganz gut zur generellen Abneigung der ZEIT gegenüber Radfahrern und deren Demonstrationen. Schon im letzten Jahr riet Frank Driescher von einer Teilnahme an der Fahrradsternfahrt ab, weil man damit nur den Kraftfahrern auf dem Weg an den Strand auf die Nerven ginge. So werde das nichts mit dem Miteinander im Straßenverkehr.
Man konnte aber an den großen Treffpunkten vorher oder auch an den Zufahrtsstraßen wunderbar zählen. Wenn man wollte.
Hat der Veranstalter ja auch von mehren Freiwilligen tun lassen.
Die Polizei schätzt hingegen aufgrund der Länge des Teilnehmerfeldes, meinte einer der Beamten zu mir und Flowmaster.
Mittlerweile wird bei den Kommentaren unter dem NDR-Beitrag die obligatorische Problematik diskutiert, ob die Fahrräder der Teilnehmer wohl verkehrssicher waren.
Nun kann man wohl feststellen: Bei den Teilnehmern, die es über die Köhlbrandbrücke geschafft haben, werden die Bremsen wohl funktioniert haben. Ansonsten wäre man direkt nach der Abfahrt mit 120 Sachen bis nach Bergedorf geflogen.
Und Licht? Immer dieses Gelaber, Radfahrer hielten sich nie an die Regeln, aber selbst davon keine Ahnung haben: Bei Tag gilt keine Lichtpflicht und ansteckbare Beleuchtung muss mittlerweile nicht einmal mehr mitgeführt werden, sondern nur noch bei Bedarf in Betrieb sein.
Netzpolitik ruft noch einmal dazu auf, die Parlamentarier anzurufen oder wenigstens eine Mail zu schicken: Jetzt Uploadfilter in der EU-Urheberrechtsreform verhindern: Sag dem EU-Parlament Deine Meinung!
Es wäre wirklich cool, wenn ihr auch noch eine Mail hinterherschicken könnten.
Der nächste Fall drunten in Harburg: Wieder Radfahrer beim Abbiegen angefahren: Lebensgefahr
Es handelt sich wohl um diese Stelle. Grundsätzlich herrschen dort aber auch ganz gute Sichtverhältnisse. Tragischerweise muss das unmittelbar nach der Fahrradsternfahrt passiert sein, so ziemlich genau gegen 12 Uhr bin ich dort an der Kreuzung im Teilnehmerfeld vorbeigefahren.
Eine kurze Bestandsaufnahme: Julia Reda discusses the current Proposal for a Directive on copyright in the Digital Single Market
Es gibt momentan eine knappe Mehrheit für den Herrn Voss von der CDU und es ist unwahrscheinlich, dass sich daran noch etwas ändert.
Ich muss ja immer ein bisschen lachen, wenn ich irgendwo Einlassungen von Springer-Generallobbyist Mathias Döpfner zu diesem Thema finde und er immer über diese so genannte Kostenloskultur im Internet beklagt — gleichzeitig aber seine WELT und ähnliche Publikationen gerne hin und wieder ein Fahrradfoto drucken möchten. Aber natürlich kostenlos, denn dafür habe man kein Budget und es wäre ja „Internet“.
Die CDU argumentiert mal wieder herum, warum man Verkehrspolitik nicht nur für das Fahrrad machen dürfe und warum wir mehr Parkplätze und breitere Straßen brauchen oder irgendwie so: "Hamburg ist zu groß, um Fahrradstadt zu werden"
In der Amsinckstraße gibt’s momentan noch eine weitere Protected Bike Lane:
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Wenn man will, scheinen solche Lösungen ja möglich zu sein.
Ich habe hier ein paar Fotos von der Fahrradsternfahrt von Wedel über die Köhlbrandbrücke bis zum Rathausmarkt hochgeladen:
[album='8'][/album]
Das Medienfeedback ist bislang… naja, die so genannten Drunterkommentare sind mal wieder abgrundtief böse. Ich frage mich ja, welche Sternfahrt die Leute wohl vor ihren Windschutzscheiben haben vorbeiziehen sehen, wenn da von einer Schneise der Verwüstung und heruntergerissenen Deutschland-Fahnen die Rede ist.
Die Kieler Nachrichten schreiben: Darum zerstören wir mit der Natur auch uns selbst
Noch mal zur Ritterstraße: Der Fahrer: „Ich wache jeden Tag damit auf“
Bei der Critical Mass Ottensen hat jemand noch mal erklärt, wie das abgelaufen ist.
Der Lastkraftwagen-Fahrer wollte nach rechts in die Ritterstraße abbiegen und hat auf der Fahrradfurt angehalten, um bevorrechtigte Fußgänger queren zu lassen. Die im weiteren Verlauf getötete Radfahrerin wollte offenbar ebenfalls queren und wollte vorne um das Führerhaus des stehenden LKWs herumfahren (umgangssprachlich laut einem Zeugen: „Vor einem abbiegenden LKW vorbeidrängeln“). Der Lastkraftwagen-Fahrer habe offenbar seine Spiegel kontrolliert, die Radfahrerin dort aber nicht sehen können und schließlich überrollt.
Ein Abbiegeassistent hätte nach Meinung des Gerichtes in diesem Falle nicht geholfen. Ich bin da tatsächlich etwas unschlüssig: Mit diesen Sensoren, mit denen momentan jeder bessere PKW ausgestattet ist, hätte man ja messen können, ob sich jemand direkt vor dem Fahrzeug befindet.
Einer der Radfahrer und der Lastkraftwagen-Fahrer wurden offenbar bereits identifiziert: Radler (49) meldet sich, Drängel-Laster-Fahrer (65) identifiziert!
Ich gehe davon aus, dass bei der Umgestaltung der Kreuzung aufgefallen ist, der Fussweg in der Unterführung ist ja viel zu schmal für was auch immer.
Nach meiner Kenntnis ist die Situation viel banaler: Die Straßenlaterne wurde irgendwann im Sommer letzten Jahres ausgetauscht und mit der Laterne wanderte auch das Zeichen 240 auf den Müll. Leider äußert sich PK 21 ja nicht zu solchen Vorgängen…
irgendwie fehlt der Ordner "Berlin", deshalb mache ich mal das Thema hier auf...(in der Hoffnung, nicht zu weit vorzupreschen).
Ist gefixt ![]()