Hier bahnt sich die nächste Regierungskrise an: Ministerium will Umwelthilfe weiter fördern
Beiträge von Malte
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Ich komme da auf mindestens vier seit 2012

Moment, ich habe noch zwei Vorfälle aus der Schanzenstraße vergessen:
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Beim ersten Foto fuhr ich zuvor auf der Fahrbahn und wollte auch nach der Kreuzung auf der Fahrbahn weiterradeln, zumal rechts neben mir gerade ein anderer Radfahrer fährt, das Ausweichen auf den Streifen für 50 Meter sich also allein deshalb verbot, beim zweiten Foto verengte sich die Fahrbahn und die Kraftfahrerhin zog mit ihrem SUV halt einfach nach rechts rüber.
Bei beiden Berührungen stellte sich heraus, dass die Kraftfahrer vorsätzlich gehandelt hatten, um das Radfahren „trotz Radweg mitten auf der Straße“ zu maßregeln. Die beiden machten gegenüber der Polizei keinen Hehl aus ihrer Unkenntnis gegenüber den Verkehrsregeln und so lief das dann auf eine Art Putativnotwehr heraus: Die beiden gingen davon aus, dass ich auf dem Radweg hätte fahren müssen, so dass Vergeltungsmaßnahmen gerechtfertigt wären — denn: Wenn der Radfahrer sich nicht an die Regeln hält, dann darf er auch nicht erwarten, dass Kraftfahrer sich an die Regeln halten. Die Staatsanwaltschaft stellte beide Verfahren leider sehr schnell in Ermangelung öffentlichen Interesses ein, immerhin wurden auch die jeweiligen Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und Beleidigung eingestellt — schließlich habe ich ja das gegnerische Auto berührt und Beleidigung ist halt immer plausibel bei solchen Vorfällen.
Aber angesichts solcher Vorfälle wundere ich mich dann auch nicht, warum die meisten Radfahrer dort auf den untermaßigen Gehwegen herumkurbeln und lieber Fußgänger anklingeln, als sich mit womöglich renitenten Kraftfahrern herumzuärgern.
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Das war wohl an dieser Stelle. Zu diesem Kreuzungsdesign kann man die Verantwortlichen auch nur beglückwünschen. Eine Kreuzung mit benutzungspflichtigen Radwegen und zwei Fußgängerüberwegen, an denen parallel dazu Radfahrer an dem einen Überweg Vorfahrt haben, am anderen nicht. Und das soll man dann mit zwölf Jahren kapieren?
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Oh, schon Montag soll’s mit Warnstreiks losgehen: Warnstreiks bei der Bahn
Da bin ich ja mal gespannt, ob und wie ich nächste Woche zur Arbeit komme.
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Wir könnten ja mal zählen, wie viele Berührungen beim Überholen es bei uns schon gab.
Ich komme da auf mindestens vier seit 2012

Ein Fachanwalt für Verkehrsrecht, der mich angesichts des Radweges und meines provokanten Fahrstils „mitten auf der Straße“ am Hamburger Jungfernstieg abgedrängt und anschließend ein bisschen vertrimmt hat (und auf meine Anzeige mit einer so genannten Gegenanzeige mit dem vollen Programm bis hin zur Vortäuschung einer Straftat antwortete):
Dann der Handwerker, der mich frontal abdrängen wollte, weil er den Gehweg mit einem Radweg verwechselt und den morgendlichen Konsum von Kampfradlern-Artikeln in Abendblatt und Morgenpost nicht so ganz vertragen hat (und auf meine Anzeige mit einer so genannten Gegenanzeige wegen Sachbeschädigung und Beleidigung geantwortet hat):
Dann der Busfahrer an der Kieler Straße, der mich anhupen und abdrängen wollte, weil ich nicht auf dem gesperrten Radweg durch die Baugrube gefahren bin — ganz in der Ferne kann man das Ende der Absperrung erkennen (sein Arbeitgeber hat ihn nach meiner Beschwerde zu einer kleinen Runde mit Kaffee und Keksen eingeladen, um noch mal über die Verkehrsregeln zu sprechen):
Und dann vor ein paar Wochen ein „Auch-Radfahrer“, der mich innerhalb einer Kieler Fahrradstraße auf den „RAAAAAADWEEEEEEG“ verweisen wollte. Braucht man auch gar nicht erst zur Polizei tragen, wird eh eingestellt:
Darf ich noch mal die Frage stellen, warum ich immer an die Falschen gerate?

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Ich habe die Beiträge zum Überholabstand hierhin verschoben: „Radmesser“ des Tagesspiegels, Umfälle im Längsverkehr
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Die Stuttgarter Polizei hat Fahrradpendler kontrolliert: Fahrradpendler gehen auf Nummer sicher
Da ist man bei diesen Temperaturen ganz sicher an die richtige Zielgruppe geraten — viel zu beanstanden gab es nicht, dafür aber eine ganze Menge Sorgen über Infrastruktur und motorisierte Vieltelefonierer.
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Billige Taktik: irgendein Parameter unter Vielen wird selbst bei einem insgesamt abnehmenden Trend immer einen Ausreißer nach oben zeigen. Das eine Jahr sind es die Kinder, das andere die Senioren, im dritten Jahr die Pedelecfahrer, dann wieder die Getöteten, danach die Schwerverletzten oder die Frauen, und wenn alles nichts hilft, dann liefert halt zur Not auch die Sub-sub-sub-sub-Gruppe der leichtverletzten pedelecfahrenden Frauen über 70 den notwendigen Ausreißer. Thering ist jedenfalls zuverlässig zur Stelle und fordert das Ende von „gefährlichen“ Radstreifen auf der Fahrbahn (die mangels Unfällen mit egal welchem der genannten Parameter schonmal rein garnichts zu tun haben...)
Ich finde es ja echt interessant, dass man im heutigen Journalismus offenbar überhaupt gar nicht mehr in der Lage ist, diese Zahlen vernünftig einzuordnen. Beim Abendblatt versteckt sich der Hinweis auf den gestiegenen Radverkehrsanteil bei beiden Artikeln im jeweils letzten Absatz, die Morgenpost verzichtet komplett darauf. Zufall? Handwerk nicht gelernt? Einfach nur die CDU-Pressemitteilung abgeschrieben? Oder doch nur die übliche Art und Weise, irgendwie für Klicks zu sorgen?
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Ich hab hingegen von den ausdrücklichen Gegnern des Kfz-Verkehrs noch nie eine Forderung gelesen, dass man diesen gesetzlichen Zwang zum Fernpendeln mal abschaffen sollte! Ist ja Sozialpolitik - und für die interessiert man sich ja eher wenig...
Ich habe diese Forderung in diesem Forum, in vielen gesellschaftlichen Netzwerken, bei SPIEGEL, ZEIT und sogar WELT ONLINE schon häufiger gelesen.
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Aufgrund von defekten Fahrzeugen läuft der Betrieb auf den Linien RE 7 und RE 70 seit Wochen nicht rund, nun berichtet auch der NDR: Umsteigen bitte: Bahn-Ärger auf der Strecke RE7
Die grünen Triebwagen wollen sich teilweise nicht kuppeln lassen, kommen in Kiel und Hamburg plötzlich nicht mehr in Fahrt und bleiben stehen, manchmal sind auch randalierende Fahrgäste oder Steine schmeißende Jugendliche an den Ausfällen schuld. Es läuft einfach nicht gut.
Die Fahrten des RE 70 werden momentan größtenteils mit lokbespannten roten Doppelstockwagen geleistet, der RE 7 fährt so gut er kann — oder eben nicht.
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Ich habe mir vorhin mal in Hamburg-Altona den ICE 1719 nach Leipzig angesehen:
Der Einstieg scheint mir einfacher als beim ICE 4 zu sein, man muss danach wenigstens nicht so komisch um zwei Ecken manövrieren, sondern gelangt direkt von der Stufe zum Fahrradständer:
Außerdem ist da auch genügend Platz zum Manövrieren und Dumm-im-Weg-herumstehen, was bei maximal drei Fahrrädern allerdings ohnehin eher seltener vorkommen wird. Das Jonglieren im ICE 4 mit acht Rädern auf deutlich engerem Raum war jedenfalls nicht immer so geil. Und: Es gibt auf der gegenüberliegenden Seite keine Klappsitze, auf der renitente Fahrgäste sitzen können:
Das hier sind dann besagte drei Stellplätze:
Mich wundert ja, ob es da nicht Probleme mit der Höhe gibt, ich kann mir jedenfalls vorstellen, dass so manches Bike mit etwas längerem und breitem Lenker da oben an die Gepäckablage anstoßen wird. Und überhaupt wird das mit dem Gepäck bestimmt die reine Geilheit, wenn die Leute ihre Koffer über die geparkten Räder hieven müssen. Da würde ich mir ja glatt wieder in die Hose machen aus Angst vor Lackschäden.
Brompti for scale:
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Bei der Süddeutschen Zeitung sind momentan offenbar autokritische Tage:
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Volkswagen kündigt das Ende des Verbrennungsmotors an
Naja: 2026 will man an der letzten Plattform für Verbrennungsmaschinen arbeiten, die dann bis 2040 verkauft werden und spätstens bis 2050 aus dem Verkehr gezogen werden.
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Diskussion zu deiner Sichtung im Forum von Drehscheibe online
Danke — da muss ich mich wohl mal heimlich in den Zug mogeln und ein paar hundert Meter vom Hauptbahnhof bis Dammtor mitfahren

Hier gibt’s noch eine Liste der zur Zeit umgebauten ICE T: http://www.ice-treff.de/index.php?id=544568
Das Thema scheint allerdings recht aktuell zu sein, kein Wunder, dass ich vor zwei Wochen dazu noch nichts gefunden habe.
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In Lüneburg hielt gerade ein gewisser ICE 2370 (???) auf der Fahrt nach Hamburg, der nicht im Fahrplan steht, aber eventuell für die ausfallende Fahrt des IC 2370 unterwegs war. Am Bahnsteig ist noch immer der IC 2370 angeschlagen, der aber ausfallen soll, von einem wie auch immer gearteten Ersatzzug steht dort nichts.
Allerdings kann dieser ICE 3 (?) auch Fahrräder transportieren, wenigstens wurde das Symbol offenbar erst vor kurzem aufgetragen:
Der Zug fiel mir auch schon vor ein paar Tagen im Bahnhof Dammtor auf, da war ich mir aber noch relativ sicher, mich einfach verguckt zu haben, weil ich im Netz dazu nichts gefunden habe. Weiß jemand was darüber? Die Online-Buchung gibt keine Informationen über diese Verbindung her, die kennt ja noch nicht einmal den ICE 2370.
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Huch? Neue Studie macht Hoffnung: Kippt die EU die Diesel-Verbote?
Die „Hoffnung“ besteht darin, die Grenzwerte für Stickstoffdioxide auf mindestens 50 Mikrogramm pro Kubikmeter anzuheben, um Fahrverbote zu vermeiden. Die Morgenpost nimmt dabei allerdings wieder die Windschutzscheibenperspektive ein, denn andersherum gibt es auch genügend Anhaltspunkte, dass eher ein Grenzwert von 20 Mikrogramm pro Kubikmeter sinnvoll wäre. Mal sehen, was dabei herumkommt.
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Nun gibt es wohl doch noch Tempo 30 in der Harkortstraße, wenigstens auf einem kurzen Abschnitt:
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- Folgekosten des Autos: Autofahren ist viel zu billig
- Mehr Platz für Menschen: Smog-Stadt Madrid macht ernst
- Radmesser: So gefährlich werden Radfahrer in Berlin überholt
- Fast die Hälfte der Hamburger Haushalte braucht kein Auto (die andere Hälfte weiß es nur noch nicht)
- Immer mehr Hamburger lassen das Auto stehen
- Abbiegeassistent Thema im Verkehrsausschuss
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MOPO-Reporterin fordert Nummernschilder für alle Fahrräder.
Die Morgenpost ist sich über ihre momentane Ausrichtung nicht ganz sicher, gleichzeitig fordert man nämlich auch Kontrollen vor Kitas und Schulen für die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung.
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Ich erinnere mich noch daran, dass man sich bezüglich des Insektensterbens bei einigen politischen Akteuren darauf zurückzog, dass da lediglich eine Gruppe Hobbybiologen ihre Fliegenfallen ausgewertet hätte. Es stellt sich wie so oft heraus: Die lieben Politiker lagen etwas weit daneben: The Insect Apocalypse Is Here: What does it mean for the rest of life on Earth?