Beiträge von Malte

    Nachdem ich mir am Dienstag bei einer Grillparty in der Werkstatt eines Kollegen ein Stück Holz zurechtgebohrt hatte (beziehungsweise zurechtbohren lassen), stellte ich anschließend fest: Wenn ich den Monitor im mittleren Loch befestige, wird der Monitor aufgrund der unterschiedlichen Armlängen der Halterung arg nach links gerückt. Das widersprach meinem Wohlbefinden und nun habe ich mich doch für die Klemmhalterung entschieden. So macht der Schreibtisch einen deutlich aufgeräumteren Eindruck.

    Anbei ein Foto, auf dem auch das in den vergangenen Pandemie-Jahren angesammelte Homeoffice-Setup zu sehen ist. Ich könnte auch locker irgendein Digital Creator auf YouTube sein.

    Anna Bauseneick, Ratsfrau, Mitglied des Niedersächsischen Landtages und Parkplatzbeauftragte der CDU, hat im Juli eine Anfrage an die Lüneburger Verwaltung gestellt, welche Ausgleichsflächen für innenstadtnahe Parkplätze geschaffen wurden.

    Die Verwaltung antwortet recht trocken: Es gibt Parkhäuser.

    Vorlage - VO/10777/23 - Anfrage zum Wegfall der innenstadtnahen Parkplätze (Anfrage der CDU-Stadtratsfraktion vom 03.07.2023, eingegangen am 03.07.2023)

    Ich habe heute noch mal bei Trenga vorgesprochen und denke, es wird das Alu-Fahrrad GLR 6.6 Disc. Ich sehe mich nicht in der Leistungsklasse, in der 300 Gramm weniger knappe zweitausend Euro wert sind und außerdem habe ich als Gretanier Bedenken, was die Recyclingfähigkeit von Carbon angeht. Offenbar geht das momentan ja eher als Sondermüll in die Deponie.

    Ja, auch die elektronische Schaltung ist im Zweifelsfall mehr Sondermüll als sinnvoll, aber das kann ich auf einer Skala von 1 bis geil noch einigermaßen mit meinem Gewissen vereinbaren.

    So war es übrigens am Sonnabend bei der Mahnwache:

    Hier ist die Einfahrt, in die der besagte Lkw eigentlich nicht hätte einbiegen dürfen. Die Arbeitsstelle, die er dort angesteuert haben soll, habe ich nicht gefunden, allerdings wird an den Straßen um die Straße herum recht viel gebaut, so dass es mir durchaus plausibel erscheint, dass er irgendwas irgendwo hätte anliefern sollen:

    Naja, und während wir dort standen, wurde neben mir diskutiert, dass der 15-Jährige ja selbst schuld gewesen wäre, denn er hätte ja absteigen und schieben müssen. Da stünde nämlich: „Radfahren verboten!“

    Gemeint war das gelbe Schild, das das Ende einer Umleitung anzeigt. Man kann sich ja wirklich nur noch die Haare raufen, mit welcher Hartnäckigkeit in unserer Gesellschaft versucht wird, in Unkenntnis des eigentlichen Unfallherganges unbedingt und auf jeden Preis selbst bei einer Mahnwache einem 15-Jährigen die Schuld an seinem Tod in die Schuhe zu schieben.

    Konkurrenz aus China: Den deutschen Autoherstellern stehen schwere Zeiten bevor
    Die IAA galt früher als Leistungsschau einer kraftstrotzenden deutschen Automobilindustrie. Diesmal scheint der Glanz nur noch Fassade – die nächsten Jahre…
    www.spiegel.de
    Automobilbranche: VDA-Chefin sieht deutsche Wettbewerbsfähigkeit gefährdet
    Kurz vor Beginn der IAA warnt Hildegard Müller vor einem Ende des Autostandorts Deutschland. Von der Politik verlangt sie massive Reformen – und eine…
    www.zeit.de
    (S+) Bosch-Chef zum E-Auto-Markt: »Das Spiel geht jetzt erst richtig los«
    Bosch-Chef Stefan Hartung hält den Abgesang auf die deutsche Autoindustrie für verfrüht. Im Interview erklärt er, warum er weiter auf China setzt – und weshalb…
    www.spiegel.de
    Jörg Hofmann: "Der Verkehr ist bei uns ein Drama"
    Konzerne und Politik denken bei der Mobilität zu wenig an die Zukunft, kritisiert IG-Metall-Chef und VW-Aufsichtsrat Jörg Hofmann. Neue Wettbewerber gingen…
    www.zeit.de
    Alternative Antriebe: Christian Lindner will E-Fuels stärker fördern
    Die FDP steht dem Elektroauto durchaus skeptisch gegenüber. Nach Informationen der »FAZ« plant Finanzminister Lindner jetzt indirekte Steuervergünstigungen für…
    www.spiegel.de
    Warum wir uns von der autozentrierten Stadt lösen müssen
    Deutsche Städte sind vor allem auf Autos ausgerichtet: Das ist weder klimafreundlich noch gerecht. Wieso wir eine sozial-ökologische Verkehrswende brauchen.
    www.riffreporter.de
    Verkehrswende in Deutschland: Autoindustrie bei Elektromobilität besser aufgestellt als gedacht
    Mehr Facharbeiter, mehr Patentanmeldungen: Laut ifo Institut steht Deutschland bei der Elektromobilität international deutlich besser da als häufig angenommen.
    www.zeit.de
    Mobilitätsbudget: Das kann die Alternative zum Dienstwagen
    Viele Arbeitnehmer wollen keinen Dienstwagen mehr. Ein Mobilitätsbudget erlaubt es, das Verkehrsmittel frei zu wählen.
    www.sueddeutsche.de

    Ah, just in diesem Moment wurde die Webseite aktualisiert und das GLR 6.6 Disc ist jetzt auch neu. Von den Daten her quasi das gleiche Fahrrad, nur in Alu statt Carbon. Wiegt aber auch fünf Tafeln Schokolade mehr.

    Allerdings ist das KSR 9.9 Disc wohl mindestens die nächsten 6 Wochen nicht lieferbar. Das KSR 6.6 Disc schon.

    Bis zum Radrennen in Schwerin ist es ja ohnehin nicht fertig. Und im Winter ist es ja nicht ganz so wichtig, ob es nun in vier oder in acht Wochen ankommt, bis zum Frühjahr wird’s ja wohl klappen.

    Der Aufpreis der Dura-Ace gegenüber der Ultrega wäre mir die unbekannte Wartezeit nicht wert. Auch nicht die paar Gramm Gewichtsersparnis oder die vielleicht messbar (aber auch spürbar?) bessere Schaltperformance.


    Wenn das KSR 6.6 auch noch die Aerofelgen wie auf dem Bild hat, würde ich das dem KSR 9.9 sogar vorziehen und die gesparte Kohle in gute Rennradklamotten investieren.

    Ich denke auch einfach nicht, dass ich die Vorteile dieser deutlich teureren Schaltung überhaupt bemerken würde. Das ist in meinem Fall einfach herausgeworfenes Geld.

    P.S.: In deiner Liste fehlt noch die Mecklenburger Seen Runde. ;)

    Die ist aber einen Tag vor Rund um Köln, das ist mir dann vielleicht doch ein bisschen zu doll.

    Gestern wollten die Hamburger Grünen im Sinne einer gesunden Bürgerbeteiligung eigentlich über das Konzept der 15-Minuten-Stadt diskutieren.

    Wir erinnern uns: Das Konzept einer 15-Minuten-Stadt sieht vor, dass die Bedürfnisse des täglichen Lebens in einem Stadtteil binnen 15 Minuten erreichbar sind, idealerweise fußläufig. Es soll also gar nicht die Notwendigkeit bestehen, zum Einkaufen oder für einen Friseurbesuch erst einmal eine halbe Stunde mit dem Auto durch die Gegend zu kurven.

    Dummerweise haben aber Verschwörungsmythologen das Thema längst gekapert von wegen Klaus Schwab wolle euch alle einsperren, ihr dürfet eueren Stadtteil nicht mehr verlassen und würde mit einem Social-Credit-System bewertet.

    Auf der gestrigen Veranstaltung ging es wohl extrem heiß her — leider kann ich davon nicht berichten, denn ich habe es nicht mal in die Nähe des Saals geschafft:

    Vielleicht gibt es ja noch irgendwo einen Mitschnitt der Veranstaltung.

    Mit knapp 35 Jahren bin ich jetzt endlich im Rennrad-Hype angekommen. Von den Cyclassics im August 2022 mit einem offiziell gemessenen Schnitt von 30,8 km/h habe ich mich über die Velocity in Berlin, die Cyclassics vor drei Wochen und die TK Cycling Tour in Bremen mittlerweile zu einem Schnitt von 35,63 km/h hochgearbeitet.

    In zwei Wochen geht’s nach Schwerin und fürs nächste Jahr stehen schon Eschborn-Frankfurt und Rund um Köln im Kalender. Natürlich habe ich mich dort für die ganz langen Touren angemeldet und erst danach überprüft, was mich da eigentlich an Höhenmetern erwartet.

    Ich fürchte aber, so richtig viel mehr ist mit dem Trenga GLS 7.5 dann auch nicht mehr drin, schließlich schleppe ich gegenüber einem „echten“ Rennrad nicht nur Schutzbleche und breite Reifen, sondern auch den Gepäckträger und eine ganze Lichtanlage mit. Schön, dass ich trotz dieses Nachteils locker eine ganze Weile in einer Gruppe mit Carbonrennern mithalten kann, die ihre 42 km/h abspulen, aber es ist wohl an der Zeit, das Portemonnaie zu öffnen und ein „echtes“ Rennrad anzuschaffen.

    Wie vor sechs Jahren schiele ich noch immer auf Fahrräder von Trenga, weil es bei einigen Rädern echt Liebe auf den ersten Blick ist. Ich kann’s nicht genau begründen, aber mir gefallen die Räder einfach ganz gut. Just in diesen Tagen führt Trenga auch ein paar neue Modelle ein, die sind in der Rennrad-Übersicht an den von der Seite aufgenommenen Fotos zu erkennen, während die älteren Modelle von schräg vorne fotografiert wurden.

    Der wesentliche Unterschied bei den für mich interessanten Modellen ist erst einmal der Umstieg bei den Schaltungen von 2 x 11 auf 2 x 12. Momentan schiele ich ein bisschen auf das GLR 6.6 Disc, das wohl auch bald aktualisiert wird. Dann gibt’s noch das KSR 6.6 Disc aus Carbon und 500 g weniger. Ja, oder halt noch zwei Riesen mehr und das KSR 9.9 Disc mit Shimano Dura-Ace.

    Oder doch was ganz anderes?

    Ich bin mir unschlüssig. Aber mir ist das mit dem Radrennen ernst genug, um eine gewisse Stange Geld zu investieren. Und ich hätte auch gerne eine elektronische Schaltung. Nur sehe ich mich dann doch nicht in der Leistungsklasse, in der es einen wesentlichen Unterschied macht, ob man nun Ultegra oder Dura-Ace fährt, beziehungsweise ob die elektronische Schaltung nun sehr schnell oder superschnell schaltet. Nur kostet bei Dura-Ace die CS-R9200-Kassette schon lockere 269 Euro und das ist mir vielleicht für ein Hobby dann doch minimal zu teuer.

    Und Carbon oder Alu? Ich habe Carbon damals bei der Critical Mass vor allem mit lustigen Witzen kennengelernt von wegen man müsse das regelmäßig zum Röntgen bringen, wenn man’s irgendwo mal versehentlich anlehnt, und das ist eigentlich nicht so ganz mein Humor. Andererseits ist das auch schon zehn Jahre her und es fahren offenbar recht viele Menschen ganz problemlos mit Carbonrahmen durch die Gegend.

    Ob es dem Jungen geholfen hätte, wenn der LKW dort abgebogen wäre?

    Ich halte die Argumentation für schwierig. Es mag sein, dass man an einer Ladezufahrt für Lkw als erfahrene Radfahrer eher mit Lastkraftwagen rechnet als an der regulären Parkplatzzufahrt. Aber in dieser Argumentation schwingt für meine Ohren mit drin, dass der 15-Jährige sich angesichts des Lkws gedacht hätte, naja, der darf da ja nicht abbiegen, dann muss ich nicht bremsen. Und davon gehe ich eher nicht aus.

    Der LKW hatte ja noch einen Hänger hinten dran. IMO fährt man mit so einem Gespann nicht einfach mal so leichtfertig auf den Supermarktparkplatz, bloß um sich ein Brötchen und eine Bockwurst zu holen, denn wie käme man da jemals vom Parkplatz wieder herunter, solange da andere Fahrzeuge herumstehen? Kann es sein, dass der LKW die Eisentreppe auf der Ladefläche anliefern sollte?

    Nach den Informationen, die ich drüben bei Facebook aufgelesen haben, sollte er Container (?) zu einer Baumaßnahme bringen und die Fahrt über diesen Parkplatz war wohl tatsächlich die für die Baumaßnahme angedachte Zufahrt.

    Die Drunterkommentare auf der Facebook-Seite „Ich bin Berufskraftfahrer/in und habe Respekt verdient ? sind ja mal wieder der Knaller. Da kommentieren natürlich primär Menschen, die ein persönliches Interesse daran haben, dass niemand aus den eigenen Berufsstand an dem Unfall schuld sein möge, aber ein Großteil der Menschen ist nicht einmal in der Lage, den Unfallhergang zu erfassen.

    Stattdessen kommen gleich wieder die üblichen Belehrungen von wegen der 15-Jährige sei ja selbst schuld, wenn er sich am abbiegenden Lkw vorbeidrängelt, nachdem er sich an der Ampel neben das Fahrzeug in den toten Winkel gestellt hätte. Dabei hat sich der Unfall nicht einmal in der Nähe einer Kreuzung zugetragen.

    Wie soll man denn mit diesen Menschen, die hier recht deutlich den Tod eines 15-Jährigen mit einem geschulterzuckten „Selbst schuld“ quittieren, über Gefahren im Straßenverkehr sprechen?