Trotz mehreren Hinweisen sieht sich niemand so richtig für diese Absicherung zuständig. Nun ja, es ist ja ohnehin nur eine Fußgängerzone, da wird schon nichts passieren.
Diese Arbeitsstelle präsentierte sich in den letzten Wochen noch in unterschiedlichen Variationen:







Aber am Wochenende konnten wir alle erleichtert aufatmen: Die Stadt Kiel hat den Sachverhalt tapfer ausgesessen, die Baumaßnahmen wurden offenbar beendet.

Und auch wenn ich nachvollziehen kann, dass sich weder die Straßenverkehrsbehörde noch die Polizei für diese ungesicherte Arbeitsstelle besonders interessiert, weil es sich lediglich um eine in den Tagesrandlagen für den Radverkehr freigegebene Fußgängerzone handelt, ist das ganz schön ärgerlich. Erstmal herrscht dort rund um die Uhr ein ganz erhebliches Kraftverkehrsaufkommen, weil dort Menschen wohnen, Menschen einkaufen wollen oder Menschen zu Veranstaltungen im benachbarten Kieler Schloss fahren, aber die Parkgebühren für die umliegenden vier Parkhäuser oder -plätze sparen wollen.
Und dann passiert eben regelmäßig so etwas:



Der Kraftfahrer fährt natürlich standesgemäß viel zu schnell mit dem Auto durch die für ihn nicht freigegebene Fußgängerzone, hatte zuvor ein Zeichen 267 ignoriert und telefoniert dabei mit dem Handy am Ohr. Und dann muss ich in dieser Engstelle mit dem Rad auf den „Gehweg“ ausweichen.
Das passt doch alles vorne und hinten nicht.