Da es nur meine Hände sind, finde ich es nicht sooo eklig, Ledergriffe sehen vielleicht besser aus, aber ob sie unekliger sind (Laborprobe)?
Tatsächlich dachte ich immer, du seist Veganer, Malte. Bitte nicht als Kritik verstehen, ich frage aus reinem Interesse. Wie konsequent du es im Übrigen durchziehst (wenig/kein (?) Fleisch, keine* Fliegen, kein privates Auto), nach ökologischen Prinzipien zu leben, finde ich nämlich nachahmenswert. Falls du einmal Vater werden solltest, sehe ich dich freilich auf einem Laastenrad.
*Der Tippfehler ist zu schön, um korrigiert zu werden.
Momentan bin ich noch Vegetarier — das Ziel war mal nur noch einmal Fleisch pro Woche zu essen, mittlerweile sind wir eher bei ein Mal Fleisch pro Quartal angekommen.
Nur: Irgendeinen Griff muss ich nunmal an den Lenker bauen. Und so ekelhaft wie sich dieser Kunststoffgriff in seine Einzelteile zerlegt, will ich das ganze Plastik auch nicht in der Landschaft verteilen. Andererseits reibe ich beim Bremsen immer ein paar Mikrogramm Aluminium ab, habe ein bisschen Reifenabrieb, dazu jetzt auch noch diese Griffe, das ist auch nicht geil.
Aber rein vom Gefühl her, also ohne die ganze Produktionskette jetzt durchgerechnet zu haben, erscheint mir ein ordentlicher Ledergriff als die bessere Wahl.
Ungünstig: In der neuen Version der Forensoftware wurde eine automatische Skalierung der Fotos im Browser aktiviert, so dass seit Dienstagmorgen Dateianhänge automatisch im Browser herunterskaliert wurden. Das ist grundsätzlich eher uncool und ich habe es wieder abgestellt, weil die Qualität des Fotos in solchen Fällen allein von den Malkünsten des Browsers abhängt. Wenn ich das richtig sehe, wird auch noch die Übertragungsgeschwindigkeit der Internetverbindung zugrunde gelegt, so dass unter Umständen ein Foto nur im Briefmarkenformat hochgeladen wird.
Antwort der Bundesregierung: Ist doch alles easy, denn Radfahrstreifen sollen ja mindestens 1,85 Meter breit sein. Aber dafür wäre eh nicht der Bund zuständig, sondern die Länder.
Übrigens: Selbst bei einem regelmaßigen Radfahrstreifen von 1,85 Meter fahre ich mit der linken Seite meines Lenkers schon auf der Fahrbahn, wenn ich nach rechts anderthalb Meter Abstand zu parkenden Kraftfahrzeugen halten muss.
Vermutlich werden die ganzen Probleme hinsichtlich des Angebotes aber unter anderem von der geografischen Lage Schleswig-Holsteins verursacht: Nördlich von Niebüll und Flensburg beginnt Dänemark, lediglich zwischen Hamburg und Lübeck besteht „Landanschluss“ zur restlichen Bundesrepublik. Während Nahverkehrslinien in anderen Bundesländern quasi länderübergreifend verflochten werden und wenigstens bis zur nächsten großen Stadt hinter der Landesgrenze führen, endet in Schleswig-Holstein jeglicher Nahverkehr Richtung Süden in Hamburg. Lediglich der RE 83 von Kiel nach Lübeck fährt teilweise weiter bis Lüneburg, also einen Bahnhof hinter der Landesgrenze, der RE 1 von Hamburg fährt teilweise bis Rostock, und natürlich gibt's auch noch den RE 4, der von Lübeck bis Bad Kleinen, teilweise sogar durch ganz Mecklenburg-Vorpommern bis Stettin fährt — der ist aber eigentlich schon wieder ein Nahverkehrszug aus Mecklenburg-Vorpommern, der mit Lübeck eine Stadt hinter der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein ansteuert.
Alles andere endet spätestens in Hamburg, man kommt also lediglich mit dem Fernverkehr von Kiel über Hamburg irgendwie ohne Umsteigen raus. Angeblich soll der ja mit Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs in Diebsteich allerdings auch enden, insofern: Ja, Schleswig-Holstein ist eisenbahnmäßig tatsächlich abgehängt.
Von den 30 Prozent elektrifizierten Streckenkilometern, den fehlenden Weichen und Ausweichmöglichkeiten und den vielen stillgelegten Strecken will ich gar nicht erst anfangen. Es ist ja echt ein Desaster, dass eine Störung zwischen Elmshorn und Hamburg dazu führt, dass quasi der halbe Bahnverkehr in Schleswig-Holstein eingestellt wird. Und sobald auf der Marschbahn die dringend notwendigen Baumaßnahmen stattfinden, kommt man nicht mehr ordentlich nach Westerland, weil Umleitungsstrecken entweder auf ein Gleis zurückgebaut (Jübeck–Husum) oder stillgelegt (Flensburg–Niebüll) oder abgebaut (Rendsburg–Husum) wurden. Aber das sind Fehler, die teilweise schon vor Jahrzehnten begangen wurden, weil man lieber mit dem Auto fahren wollte.
Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Bislang haben wir nur herausgefunden, dass Zeichen 250 plus „Radfahrer frei“ auch Pferdefuhrwerke ausschließt, was aber ganz bestimmt nicht der beabsichtigte Regelungsinhalt solcher Unterschiede ist.
Die ganzen schönen Regelungen zum Überholabstand kranken ja stets an einer ganz bestimmten Problematik: Er hilft nicht bei untermaßigen Radfahrstreifen. Ein Radfahrstreifen ist im Gegensatz zu Schutzstreifen kein Teil der Fahrbahn, ein Überholmanöver findet aber per Definition nur auf dem gleichen Straßenteil statt, also wird man auf einem Radfahrstreifen nicht von Fahrzeugen auf der Fahrbahn überholt — es handelt sich nur um ein Vorbeifahren, da gilt praktischerweise der Überholabstand nicht.
Das sieht jetzt auch die Polizei Schwaben Nord auf Twitter so, nachdem sich Staubi78 über zu schmale Radfahrstreifen beschwerte:
Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Nach Überprüfung durch unsere Fachleute können wir Ihnen folgende Antwort geben:
laut VWV der StVO zu §2 Abs. 4 Satz 2 ist ein Radstreifen ein mit Zeichen 237 (Fahrradweg) gekennzeichneter&durch Zeichen 295 (durchgezogene weiße Linie) von der Fahrbahn abgetrennter Sonderweg.
Demnach gehört der Radstreifen nicht zur Fahrbahn.
Unter Überholen i.S. § 5 Abs. 1 StVO wird das Sichvorbeibewegen eines von hinten herankommenden Fahrzeugs an einem anderen, das auf derselben Fahrbahn in der derselben Richtung fährt oder verkehrsbedingt wartet.
Demnach liegt KEIN Überholen vor, wenn ein Fahrzeug an einem Radfahrer, welcher auf dem Radweg unterwegs ist, vorbeifährt.
Der angesprochene Mindestabstand von 1,50 m ist beim Überholen erforderlich.
Bei weiteren Fragen sind wir gerne für Sie da.
Alles anzeigen
Tja. Insofern hilft diese tolle Erweiterung des Überholabstandes aus der so genannten Fahrradnovelle der StVO herzlich wenig. Aber schön, dass die Stadt Augsburg, bei der die zuständige Straßenverkehrsbehörde angesiedelt ist, das ganz schön kompliziert findet:
Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Am Ende kommen wir dann wohl wieder bei § 1 StVO raus, aus dessen zweiten Absatz sich auch noch ein gewisser Überholabstand herleiten lässt:
Zitat
Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.
Andererseits erkennt die Ordnungsmacht bei Überholmanövern im Regelfall nicht einmal eine Gefährdung oder wenigstens eine Behinderung, sofern der Radfahrer denn nach dem Überholmanöver nicht gestürzt ist.
Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
So richtig geil findet es niemand, auch wenn die Interpretationen über das richtige Verhalten natürlich auseinander gehen.
Teilweise liegen noch Schienen, teilweise kann man den Verlauf nur noch auf Luftbildern erkennen, teilweise gibt es noch alte Bahnhöfe und Brückenbauwerke.
Kommt jemand aus der jeweiligen Gegend und könnte sich vorstellen, ein paar der Strecken gemeinsam abzufahren? Gruppen von drei bis fünf Rädern böten sich erfahrungsgemäß an, dann findet man plötzlich auch noch verborgene Kilometersteine oder ähnliche Reliquien. Teilweise lassen sich auch einige Strecken kombinieren, etwa von Niebüll über Flensburg nach Schleswig oder von Friedrichstadt über Schleswig nach Kappeln oder von Lübeck über Bad Segeberg nach Kiel oder von Kirchbarkau über Lütjenburg nach Bad Malente.
Die von mir oben angelegten Routen folgen grundsätzlich der eigentlichen Trasse, sofern sie sich aufgrund von Bahntrassenradwegen oder Überlandstraßen direkt befahren lässt, oder versuchen die Trasse möglichst häufig zu kreuzen und sehenswerte Bereiche zu erfassen.
Job in sicherer Branche, kein Auto, kein Haus abzuzahlen, keine Alimente zu zahlen - welche finanziellen Langfristverpflichtungen bist du denn eingegangen, dass du in deiner Situation keine 26 grünen Scheine auf den Tisch legen kannst für etwas, dass dir auch zusagt?
Naja, ich habe dieses Jahr schon fest eingeplante Ausgaben in Höhe einiger tausend Euro, der Umzug zurück in die Hamburger Gegend rückt so langsam näher, vielleicht will man nach der Hochzeit auch mal eine Weile Urlaub machen. Tatsächlich könnte ich auch ein paar grüne Scheine auf den Tisch blättern und wäre immer noch nicht pleite, aber vielleicht geht noch etwas kaputt und es muss ein neues Notebook her oder eine neue Waschmaschine oder im Zuge der Hochzeit tauchen ungeplante Ausgaben auf, dann investiere ich die Kohle lieber dort.
Ich bin ja echt verwundert: Der Akku hat 500 Milliamperestunden und schaltet damit eine gefühlte Ewigkeit — bei der Kraft, mit der ich sonst an der Schaltung herumreiße, hätte ich ja gedacht, der hält vielleicht ein ordentliches Radrennen lang. Aber erhitze ich mit einen Teil der aufgebrachten Energie aufgrund der Reibung nur den Mantel des Bowdenzuges.
In meinem Arbeitsalltag (~40km am Tag) hält der Akku auch vernünftige zwei Monate. Über Nacht geladen, alles gut.
Interessant, wie sehr man sich verschätzen kann. Der Mitarbeiter bei Trenga erzählte mir, dass der Akku 1.500 Schaltvorgänge halte. Klar hängt das davon ab, wie weit man schaltet und ob immer nur einen Gang hoch und runter oder einmal das komplette Ritzelpaket von links nach rechts, aber ich hatte ganz grob überschlagen, mit dann etwa 300 Kilometer weit zu kommen. Du schaffst da locker das fünffache.
Ich finde es bei der DI2 ja nur schade, dass man dafür einen Akku laden und mit schleppen muss. Schön wäre es, wenn da ein kleiner Dynamo drin wäre und man sich ums aufladen so keine Sorgen machen müsste.
Ich glaube, das wird man an einem Rennrad nicht unterbringen wollen. Und an Rädern, die bereits mit einem Dynamo ausgestattet sind, kannst du ja mit entsprechenden Hilfsmitteln den Dynamo anzapfen und weitere Geräte laden.