Nein, es geht nicht um Training, sondern um systematische Benachteiligung.
Du hast die rechtliche Benachteiligung vergessen. Selbst wenn es dir gelänge, auf dem (allgemein) oder einem bestimmten Wegelchen ebenso schnell wie auf der Fahrbahn zu sein, was ich auf einer hiesigen Hauptstraße versuchte, wird es dir unweigerlich bei jedem denkbaren Unfall zum Nachteil ausgelegt werden mit dem Verlust von Schmerzensgeld und Schadenersatz. Das wird man ebenso als Diskriminierung berücksichtigen müssen und tatsächlich berücksichtigen.
Training fürs Ghetto und Gewöhnung ans Ghetto sind also Kontraproduktiv im Fall des Falles, sie sind ausschließlich zum langsam machen gemacht. Radwege leben davon, das man die juristische Diskrimierung aus dem Blick verliert.