Beiträge von Fahrbahnradler

    Für meine Ohren klingt die feminine Form "die Pedale" im Singular auch richtig. Ist für mich eine gelungene Genderung.
    Die linke/rechte Pedale, die Gas/Brems-Pedale. Ja, warum denn nicht?
    Plural sind es dann "die Pedalen".

    In der Deutschen Sprache gibt es kaum etwas, das so unlogisch ist wie das Genus von Substantiven. Auch hier sollte man es halten wie mit anderen menschlichen Gesetzen und Regeln: Nicht all zu grob gegen sie verstoßen, sie als grobe Richtschnur nutzen. Aber man muss sie auch brechen und weiterentwickeln dürfen.

    Da hat man schon mal ein schönes Neutrum, und dann willst Du es zum Femininum machen? Weil man darauf herumtrampelt? ?(

    Aber ich gebe zu, dass für meine Ohren »die Sprudel«, »das Tunnel« (Betonung auf dem e!), »der Butter« auch richtig klingt, weil das in Baden-Württemberg so üblich ist (le tunnel wird auf dem e betont, und es heißt le beurre), bei uns heißt der Bürgersteig ja auch »das Trottoir«.

    Der aussteigende Mensch auf "Spiegel online" bin ich.

    Von 2000 bis 2008 hätte ich Dich von 22:30 bis 9:10 nach Paris gebracht, von 2010 bis 2014 von 20:30 bis 9:10 Uhr.
    Ich habe Leute erlebt, die abends mit mir wieder zurückgefahren sind:
    »Mit einem Nachtzug nach Paris / nur für einen Tag ...«
    Zum Flohmarkt. 59 Euro pro Person und Strecke, Liegewagen.

    2006, das wird im Artikel erwähnt, war Fußball-WM. 33 Argentinier im Schlafwagen, in den Liege- und Sitzwagen Mexikaner, Brasilianerinnen, Ivorer, Franzosen, Engländer, Trinis - eine Party über 1.200 km.

    2000, als der Pariszug komplett in die Regie der DB überging, war Fußball-EM in NL und B. Mit dabei: N, S, DK. Der Zug war voll mit Interrailern aller Altersklassen. Die sind morgens um 6 in Brüssel raus, ab zum Spiel, und abends um 23:30 standen die wieder am Bahnsteig und sind heimgefahren. Zwei oder drei Tage später dasselbe nochmal ...

    2014 hatten wir den Prototypen eines Bistro-Liegewagens im Pariszug. Tolle Umsätze, schönes Arbeiten, und kurz nachdem sich am Tresen ein Mensch in Holzfällerhemd und Jeans mit mir über die nicht sehr dunkle Farbe des gekauften Rotweins unterhalten hatte, deutete ein anderer Kunde auf diesen Menschen und sagte: »Ich liebe Nachtzüge. Wo sonst sieht man den ehemaligen Regierungschef eines souveränen Landes auf dem Fußboden sitzen und Rotwein trinken?«
    Ich: »Wie bitte?«
    Er: »Das ist der ehemalige Ministerpräsident der Färöer-Inseln!«

    Erwin Pelzig hatten wir zu Gast, Alfons, Fritz Wepper, Barbara Schöneberger, Peter Struck, Bill Ramsey, Heide Simonis, Walter Riester, Sandra Maischberger (die gestern mit uns in Berlin für Nachtzüge demonstriert hat), Piotr Trochowski, Dietrich Kittner, ... und Millionen anderer ...

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    Und am Donnerstag sollte man die »ZEIT« kaufen.

    Ich will mich ja auch nicht streiten, ob alles zur Frage, was man jetzt zusammenschreibt oder auseinander schreibt, so stringent logisch ist, aber hier ging es mir einfach um den sehr häufig anzutreffenden Fehler, dass "die Pedale" als Bezeichnung für das Einzelstück aufgefasst wird.
    Das Gaspedal, das Bremspedal, das linke Pedal, das rechte Pedal.

    Der Staat müsste einfach mal in Vorleistung gehen. Also: ÖPNV-Netzverdichtung, Taktverdichtung, Komforterhöhung. So dass mal auch zwischen Dimpfelhofen und Vordertupfing am Sonntagfrüh mindestens alle Stunde einen Bus hat.

    Das Henne-Ei-Problem (die Leute auf dem Land haben alle Autos, weil kein akzeptabler ÖPNV besteht; es gibt keinen dichteren ÖPNV-Takt, weil alle Autos haben und die benutzen) wird man nur so lösen können.

    »"Wir sind aus Nordrhein-Westphalen und Baden-Württemberg. Dort ist die Resonanz vom Bürger direkter. Wenn wir dem sagen, er möge aus einem bestimmten Grund stehen bleiben, bleibt der stehen. Der Hamburger an sich ist da eher resistent gegen die Meinung der Polizei. Das ist uns schon gestern Mittag aufgefallen,"«

    Ich übersetze mal:

    »Wir sind aus den Bistümern Köln und Paderborn und aus den ehemaligen Königreichen Württemberg und Baden, wo bis Ende der 70er Jahre der Marinestabsrichter Filbinger das Sagen hatte. Da kuschte der Pöbel vor der Obrigkeit. Aber hier in Hamburg lassen die sich nicht alles gefallen und glauben, sie hätten Bürgerrechte!«

    Als das Parkhaus des Krohnstieg-Centers gebaut wurde, wurden Schranken und ein paar Automaten eingebaut. Die gingen meines Wissens aber nie in Betrieb, das Parken war immer gratis. Im Krohnstieg-Center befinden sich: Marktkauf (ein Super-Mega-Edeka), Fitnesscenter, Arztpraxen, Schuh- und Klamottenläden, ...

    Ein paar Dutzend Meter weiter befindet sich das P+R-Parkhaus direkt über der U-Bahn-Station. Das war jahrelang gratis.

    Alles easy.

    Dann führte P+R die Gebührenpflicht ein. Was machten die lieben Autofahrer? Sie fuhren 100 Meter weiter ins Gratis-Parkhaus des Krohnstieg-Centers. Also volle Hütte von morgens bis abends.

    Als Reaktion darauf führte das Krohnstieg-Center die Parkscheibenpflicht und die Begrenzung auf 3 Stunden ein. Die Plakate hängen innen (im Parkhaus und an jedem Ladeneingang) in derart großer Anzahl in knallbunt herum (»An die Parkscheibe gedacht?«), dass jeder, der angibt, das nicht gesehen zu haben, seinen Lappen wegen Blindheit abgeben sollte.

    Und wer das Banner übersieht, kann gerne innen nach Lektüre von ein bis fünfzehn Hinweisplakaten umdrehen und wieder rausfahren. Es kostet nix.

    "Ein junger Mann in der Simeonstraße steht mit einem Fuß auf dem Pedal und benutzt das Rad wie einen Roller. Das gelte auch als Fahrradfahren, muss er sich von den Beamten sagen lassen – und ist 15 Euro los."

    Und auch gelesen:
    »Wer mehrfach erwischt wird, bei dem erhöht sich die Strafe übrigens schon beim zweiten Mal. Die Bußgeldstelle wird über jede Verwarnung informiert.«

    Oh - gilt das auch für Falschparker, Rotlichtfahrer und Laser?

    Soweit man erkennen kann, ist die Hegelallee eine Vorfahrtstraße. Die Vorfahrt erstreckt sich über die gesamte Straßenbreite, also auch den Mittelstreifen. Egal ob jemand aus der Dortusstraße in die Hegelstraße einbiegt oder auf ihr wenden will - der Geradeausverkehr auf der Hegelallee hat Vorrang/Vorfahrt. Wieso will das Gericht sich auf diesen Gedankengang nicht einlassen und sagen: volle Schuld bei der Stadt wegen "feindlichen Grüns"?

    Apropos Selbsthilfewerkstatt: eine schöne befindet sich auf dem Campus der Uni an der Schlüterstraße.

    Apropos 'rocket science': man sagte dazu im Deutschen auch mal "Das ist doch kein Hexenwerk" oder "Das ist doch nicht so kompliziert" ...
    Das muss so die Zeit gewesen sein, als man "Büro" statt "Office" und "Mannequin" statt "Model" sagte. ;)

    Autofahrer werden in Herbst mit ganz besonderen Herausforderungen konfrontiert: Fußgänger und Radfahrer, die ohne Warnwesten unterwegs sind.

    Meine Anfrage an das Portal: [edit: an die im Portal genannte Adresse von dieser kosmischen Versicherung]

    Guten Tag,


    haben Sie bei Ihrer Umfrage vielleicht auch gefragt, mit welcher Geschwindigkeit die Autofahrer bei Dunkelheit und Nässe unterwegs waren? Und danach, ob die Autofahrer das Konzept der »angepassten Geschwindigkeit« kennen und anwenden oder aber es ignorieren, sprich: mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sind?


    Müsste Ihr Ratschlag nicht vielmehr lauten: Bei Dunkelheit und Nässe runter vom Gas?


    Und gibt es bei Ihnen auch eine Umfrage unter Fußgängern und Radfahrern, wie viele sich durch rücksichtslose Autofahrer verunsichert fühlen?

    Ich stelle mir gerade vor, wie es aussähe, wenn die für Sicherheit und Ordnung zuständigen Behörden mit so einer betriebswirtschaftlichen Rechnung darüber entscheiden würden, ob:
    1. man Streife geht;
    2. man eine Fahrradstaffel zwecks Kontrolle der helltönenden Glocke und der Beleuchtung losschickt;
    3. man bei Ladendieben die Personalien aufnimmt;
    4. man den Bürgermeister eskortiert;
    5. man Castor-Transporte »bewacht«.