Hm...sie verlangen das Benutzen von Schallzeichen innerorts, auch wenn es nicht der Warnung vor akuter Gefahr dient.
Du meinst die Aufforderung zum »Wegklingeln« der Fußgänger auf dem gemeinsamen Fuß- und Radweg?
Hm...sie verlangen das Benutzen von Schallzeichen innerorts, auch wenn es nicht der Warnung vor akuter Gefahr dient.
Du meinst die Aufforderung zum »Wegklingeln« der Fußgänger auf dem gemeinsamen Fuß- und Radweg?
Btw, ein Unterstützer Peter "Nazikarussell" Gutzeit ist eurer Sache sicher nicht dienlich.
Wie zu lesen ist, hat Peter Gutzeit nach einem Gespräch mit dem Karussellbetreiber eingesehen, dass der Betreiber mit dem fraglichen Kennzeichen keinen Nazicode morsen wollte. Irrtümer zuzugeben finde ich löblich.
(Ohne jetzt einen Riesenthread aufmachen zu wollen: eine der ersten politischen Kampagnen, in die ich in Hamburg kennengelernt habe, war die Kampagne gegen die Kennzeichen auf den Bussen der Hochbahn. Die HHA hatte sich Ende der Siebziger einige Buchstabenkombinationen rausgesucht, bei denen viele aufeinanderfolgende Nummern frei waren. Und so fuhren jede Menge Busse mit Kennzeichen HH - KZ 100 bis 9999 durch die Gegend.)
Die rote Fläche auf der ADCF-Grafik bezieht sich aber auf die Straßenebene. Wenn der Radfahrer einen Meter rechts neben dem Beifahrerfenster steht, kann der LKW-Fahrer zumindest den Kopf sehen. Und wozu sind Spiegel da, wenn nicht - wie bei timovic erläutert - diese Flächen bzw. Bereiche auch abzudecken.
Wie wäre es mal mit der Illustration des »toten Winkels« bei einem modischen PKW/SUV, der nur über einen einzigen rechten Außenspiegel verfügt?
Erstaunlich, dass er die Karre nicht auf der Ladefläche festschnallen muss. Gibts EU-weit unterschiedliche Vorschriften zur Ladungssicherung?
Seit wann gehört Istanbul zur EU? ![]()
Dagegen helfen wohl nur noch größere und schwere Fahrzeuge!
Und dagegen wiederum hilft dieser hier:
Unglaublicher Artikel. Leser Benno Kirsch hat dazu das Passende geschrieben.
Schönes Foto. Mindestens 3 Autos parken den Radstreifen zu.
Könnte Hamburg hundert davon kaufen? Für rechtsseitiges Aufladen der zweiten Reihe oder auf Radspuren? ![]()
Ein Autofahrer (58) übersah beim Abbiegen ein Kind (11) auf seinem Fahrrad.
Wie die Polizei mitteilte, war der 58-Jährige gegen 7.45 Uhr mit seinem Ford Focus auf der Fuhlsbütteler Straße stadtauswärts unterwegs. Als er in die Alsterdorfer Straße abbiegen wollte, geschah das Unglück: Der Autofahrer übersah den Elfjährigen auf seinem Rad – es kam zum Zusammenstoß.
Einen Fußgänger- oder Fahrradüberweg gibt es im Unfallbereich nicht. Während der Räumungs- und Bergungsarbeiten wurden die beiden mittleren Fahrspuren der Fuhlsbütteler Straße gesperrt.
Da ich die Ecke kenne und weiß, dass dort sehr wohl eine Ampel ist
habe ich mal die Quelle und die Qualitätspresse aufgerufen. Da steht nix von Abbiegen.
Offenbar ist das am Nordende der Kreuzung passiert. Wie man auf die Idee kommen kann, dort die vierspurige Fuhle zu überqueren, ist mir schleierhaft. 50 Meter weiter ist die nächste Ampel.
Nun ist nur noch die Frage, was das gemeine Streifenhörnchen in, sagen wir, Köln oder Berlin aus der Formulierung »sollen in der Regel dann, wenn die Benutzung des Radweges nach den Umständen des Einzelfalles unzumutbar ist, nicht beanstandet werden« macht.
Das Foto im Tagesspiegel zeigt zwei grüne Ampeln ...
In Paris hat man vor einigen Jahren die Verbesserung der Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer als »Zivilisierung der Straßen« bezeichnet. Das passt auch im ehemaligen Département 128 »Bouches-de-l'Elbe« ![]()
Als ich den Spruch "Euch haben Sie vergessen zu vergasen" zum ersten Mal live auf mich - und andere - bezogen gehört habe, standen der spätere Bundeslandwirtschaftsminister Ignaz Kiechle und die Polizei in Hörweite daneben. (Kiechle und seine Parteifreunde blockierten eine angemeldete Demonstration, und die Polizei unterstützte die Blockade.) In Sichtweite: die ehemalige Ordensburg Sonthofen (Napola). Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Die Polizei kontrolliert endlich mal Rechtsabbieger. Strafen werden leider keine verhängt.
Dabei wäre es wirklich angebracht gewesen, den cholerischen Busfahrer zur MPU zu schicken. Der ist eine rollende Zeitbombe. Am Ende des Artikels steht, dass er die Polizei angelogen hat: die Radfahrampel war grün.
Ich komme nach Lektüre von Maltes Notizen nochmal auf meinen Einwurf von vorhin zurück. Mich wundert daran nichts - alles schon mal dagewesen, so in den Jahren 1928 bis 1933. Nur dass die vorherrschende Farbe damals nicht blau mit rotem Pfeil, sondern braun war. Und weggeguckt hat die Staatsgewalt damals schon.
Und das bringt was genau, außer Bestätigung, dass "die da Oben" doch sowieso alles Hrnshn sind?
Wichtiger wäre, wenn sich eine stattliche Anzahl "normaler Bürger" organisiert um den Schreihälsen zu zeigen, dass sie eine Minderheit sind.
Das brächte denen Ermittlungen wegen Volksverhetzung, Beleidigung, Verherrlichung des Faschismus und so weiter. Alles Straftatbestände. Aber da hören unsere Oberen ja gerne weg. Erst wenn der Mob am 3. Oktober einen halben Meter vor Merkel oder Gauck steht oder ein "Reichsbürger" Polizisten umlegt, wacht man da ein wenig auf.
Diskutieren kannst Du mit solchen Leuten nicht. Wie soll das denn gehen, wenn einer brüllt, er würde Dich ins Gas schicken? Etwa "Ich Dich auch?" Nee. "Sie Nazi!" Hmm.
Träumen tu ich natürlich auch davon, dass die 200 organisierten Wutwürger, die sich über Monate hinweg am Stammtisch aufputschen und von der CDU und der BLÖD-Zeitung in ihrer Sicht bestärkt werden, gar nicht mehr in den Saal kommen, weil da schon 300 grüne oder rote Radler* drinsitzen.
* Es gab tatsächlich mal Vereine mit diesen Namen. Das war lange vor Gründung des ADFC ;-))
So ist es. Und die Bevollmächtigten der Autoindustrie in der Regierung und den Parlamenten haben sehr lange nach dem Prinzip "Legal - illegal - scheißegal" gehandelt (bzw. eben nicht gehandelt).
Das wäre eine hervorragende Gelegenheit für die Vertreter des Staates gewesen, ein paar Personalien aufzunehmen und Anzeigen zu schreiben.