»Natürlich gelten die Verkehrsregeln auch für einen BMW M4 CS, aber es fällt schwerer, sie einzuhalten.«
Beiträge von Fahrbahnradler
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Das ist die Ecke am Ochsenzoll / Parallelstraße:
Das ist der jetzt zur Einbahnstraße erklärte Querpfad:
(Da steht inzwischen ein Schild "Privatstraße".)In der Parallelstraße könnten die Anwohner natürlich an die Grenzen des zulässigen Parkens auf der Fahrbahn gehen, dann fährt da keiner mehr 80 ...
Ich kann ja verstehen, dass die Autofahrer keinen Bock auf die Umleitung Tarpen haben; das Problem ist, dass die Ohechaussee und der Kreisel Ochsenzoll überlastet sind (Ampelphasen anpassen für eine dreimonatige Baustelle? Viiiiiiel zu kompliziert!), aber wer in den Osten Norderstedts will, könnte eigentlich die Tangstedter Landstraße nehmen, anstatt kilometerweit durch Tempo-30-Sträßchen zu gurken.
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Einige der Contra-Antworten stammen ja von Radfahrern. Bei denen ist die Verkehrs-Apartheid so verinnerlicht, dass man sich an den Kopf fasst. Frau wird auf Hochbord umgefahren - "Hochbord ist sicherer" ...
Ich würge da höchstens bei dem Gedanken, dass solche Leute aktives Wahlrecht haben.
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Prust!
Gibt's das auch für Autos? »Also beim Kauf eines Autos sollte ich erwarten, dass der Händler mich einweist, damit ich mich mit dem Auto sicher im Straßenverkehr bewegen kann. Außerdem sollte ich darauf achten, dass die Nummernschildbeleuchtung funktioniert. Ich sollte auch wissen, wo ich fahren darf. Und ich sollte immer nur mit angemessener Geschwindigkeit fahren. Und ich sollte es immer abschließen, wenn ich aussteige.« -
Eine 70-Jährige befuhr mit ihrem Fahrrad die Königstraße in Richtung Zehlendorf. Hierbei soll sie gegen 17.40 Uhr bei dem Versuch, einem entgegenkommenden 82-jährigen Radler auszuweichen, mit dem Vorderrad gegen den erhöhten Rand des Radweges gekommen sein. Sie verlor die Kontrolle und stürzte. Ein Rettungswagen brachten die Frau mit Verletzungen an den Beinen in ein Krankenhaus. Diese Kanten wurden früher zur optischen Trennung von Rad- und Gehwegen eingebaut. Mittlerweile dürften hunderte Radler ein Opfer dieser Stolperfallen geworden sein.
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Wie manche wissen - manche aber auch nicht -, ist das Radfahren am Westufer der Außenalster nicht gestattet, weil das im Park ein reiner Fußweg ist.
Und nun berichtet ein gewisser Markus G. aus dem schwäbischen Geislingen an der Steige:
„Als ich mir ein Fahrrad gekauft hatte, bin ich an der Alster entlanggefahren und habe nicht gemerkt, dass man da nicht fahren darf. Ein älterer Herr kam zu mir und sagte: ‚Steigen Sie ab!‘ Da habe ich mich daran erinnert, dass ich eine Woche zuvor eine Karikatur gesehen hatte, auch mit einem Fahrradfahrer, dem gesagt wurde, er solle absteigen und derjenige antwortete dann: ‚Ich kann nicht absteigen, ich bin vom HSV.‘ Und in dem Moment habe ich dann tatsächlich zu dem älteren Herren gesagt: ‚Ich kann nicht absteigen, ich bin der HSV-Trainer. Wir steigen niemals ab.‘ Das war eine lustige Geschichte, weil wir danach beide gelacht haben.“
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So würde ich fahren:
Ich habe EIN MAL die Alsterkrugchaussee südwestlich der Sengelmannstraße benutzt. Das willst Du nicht wieder haben. Über die Bebelallee in die Rathenaustraße ist mein Favorit, und weil in Ohlsdorf blödes Gewusel ist, würde ich auf der Sengelmannstraße die Alster überqueren und dann in den Maienweg einbiegen (oder, noch schöner, nördlich entlang der Alster auf dem gemischten Weg durch die Grünanlage bis Am Hasenberge, aber das ist nicht tempotauglich und nicht wetterfest). Der Maienweg ist allerdings bei starkem Verkehr schlecht zu befahren, weil eng und weil womöglich viel "Raaaadweeeg" getötet wird, aber das ist nur ein kurzes Stück.Ach - und geht es um "mal kennenlernen und flott vorankommen" oder "da langfahren, wo es am schönsten ist"? Im zweiten Fall würde ich nämlich sagen: doppelte Zeit einplanen und im Alstertal fahren. Traumhaft!

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Die sind schizophren. Laut deren Website sind das die Dinge, die gestoppt werden sollen:
CO2
Feinstaub
Ruß und Dreck
Lärm
Umweltverschmutzung
Nichts einfacher als das. Weg mit den 154 Touristenbussen aus den engen Gassen, weg mit den Autos und dem Parksuchverkehr, ... und her mit der Fahrradstraße. -
Ich habe etwa sechs Jahre lang nebenan gewohnt - mit Blick auf Alster und Freibad und auf ...
Oder Mutti aus dem Knast abholen
Für Nicht-Hamburger müssen wir das jetzt erklären: Die Strafanstalt Fuhlsbüttel (»Santa Fu«) liegt genau gegenüber auf der anderen Alsterseite, etwa 400 Meter Luftlinie.
Das Abholen lief meistens andersrum, ich kann mich an Gassigänge entlang des Maienwegs erinnern, bei denen tiefergelegte 3er BMWs anhielten und eine blondierte aufgepimpte »Manta-Manta«-Gedächtnisbraut fragte, wo denn die »Justizvollzugsanstalt« (sic!) sei. Ich musste mich immer beherrschen, nicht einfach zu sagen: »Ihr Zuhälter wohnt gleich links um die Ecke«.
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Da soll in Hamburg eine Wohnanlage mit 115 Wohnungen errichtet werden; nach Streit um das »Ob« (ein Freibad musste weichen, ein Bürgerbegehren wurde beiseitegewischt) gab es jetzt eine Präsentation des Bebauungsplanentwurfs.
Der Bürger hat das Wort:»Ebenfalls bemängelt wurde, dass bei 115 Wohnungen lediglich 98 Garagen-Parkplätze vorgesehen sind.«
Die Stadt erklärt, das seien 98 mehr als vorgeschrieben:
»Das, so Vertreter des Bauausschusses, ist für Hamburger Verhältnisse geradezu üppig, da es in der Stadt keine Vorgaben gibt, bei Wohnungsbau überhaupt Parkraum zu schaffen.«
Die Anzahl der Fahrradstellplätze ist in der Quelle
nicht überliefert.So, und jetzt schaue man sich mal an, wo sich diese Anlage befindet:
Sage und schreibe fünfzig Meter entfernt von der U- und S-Bahnstation Ohlsdorf (eine Station = vier Minuten zum Flughafen, alle zehn Minuten eine Bahn; neun Minuten zu einem riesigen Einkaufszentrum, alle 5 bis 10 Minuten; 18 Minuten zum Hauptbahnhof, alle 5 bis 10 Minuten; 17 Minuten zum Rathaus/Jungfernstieg, alle 5 bis 10 Minuten). -
Sieht extrem einladend aus.
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Probehalber könnte man sagen: Kfz rechts vorbei, und links von der Trennwand gilt das Blauschild.

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Wenn ich da mich als Vergleich nehme - ich wollte nie den Lappen machen, und als Jugendlicher sagte ich zu meinen Eltern, als sie vom Opel Rekord B mit 75 PS auf einen gebrauchten Rekord C mit 90 PS aufrüsten wollten (wir hatten einen Wohnanhänger mit 5 m Aufbaulänge): »Wozu brauchen wir 90 PS«?
Und als ich volljährig wurde, habe ich mir Tramper-Monats-Tickets zugelegt und bin pro Jahr zwischen 40.000 und 70.000 km Bahn gefahren.
Den Lappen gab's erst, als in der Firma mein Studentenjob wegfiel und ich vor die Alternative »Kündigung oder mit dem Lada durch den Freihafen fahren« gestellt wurde ... -
Lügenpresse wäre unangemessen. "Lückenpresse" würde hingegen zutreffen. Vieles, was die Leserschaft unbedingt wissen müsste, um ein politisches Geschehen beurteilen zu können, wird ihr vorenthalten (z.B. wie die USA den Regime-Change in der Ukraine vorbereitet und durchgeführt haben oder dass es keinerlei Beweise für die vermeintliche Manipulation der US-Wahl durch "die Russen" gibt und folglich auch keine Basis für die beschlossenen Sanktionen). Lügen wäre zu plump und leicht angreifbar, weglassen ist weitaus schlauer und wird ständig praktiziert. Allerdings werden Lügen zuweilen auch ohne Prüfung an die Leser weitergereicht, z.B. die Lüge von den angeblichen Massenvernichtungsmittel des Irak, die es niemals gegeben hat, wie inzwischen allgemein bekannt ist. Wozu diese Lüge gedient hat, ist ja ebenfalls bekannt...
Konnte man in den Leitmedien irgendwo lesen, dass - welch Zufall - die BMW-Großaktionärsfamilie Quandt in 2017 100.000,- Euro zu gleichen Teilen an die CDU und die FDP "gespendet" hat, Daimler 200.000,- Euro an die SPD und die CDU. Das gehört für mich zum Gesamtbilddes Abgas-Verbrechensder "Diesel-Affäre" einfach dazu.Off Topic gibt es immer mal wieder. Warum auch nicht, so lange es nicht zum Hauptthema wird...
Das Buch zum Stichwort:
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Segnungen des Nahverkehrs in Wuppertal
Philipp trägt ein schief aufgesetztes Baseballcap und einen Zehntagebart. Manchmal, wenn ihn die Stadt zu sehr nervt, träumt der 32-Jährige von einem Haus auf dem Land. Und die Stadt nervt vor allem morgens, wenn er einmal quer durch sie hindurchmuss. Ohne Auto, sagt er, sei das schwierig. Radwege gebe es auf der Strecke kaum, "und wenn, dann enden sie oft im Nichts". Die Busse seien oft stark verspätet. "Manchmal kommt eine halbe Stunde lang gar keiner, und dann kommen gleich drei." Und ein Monatsticket würde ihn mehr als sein Auto kosten. Dann lieber Stau am Morgen und bis zu 45 Minuten Parkplatzsuche am Abend.
Von der Regierung wünscht sich Philipp, dass sie den öffentlichen Nahverkehr reformiert. Man sollte das Ganze per Steuer finanzieren, sagt er, und dann die Preise deutlich senken, am besten auf null. Gleichzeitig sollten endlich sinnvolle Radwege gebaut werden. "Aber das ist in einem Autoland wie unserem, dazu noch mit einer CDU-Regierung, wohl utopisch."
Das letzte Mal, als er regelmäßig Bus fuhr, versuchte sich Philipp gerade erfolglos als Student. Zumindest damals hatte die Warterei etwas Gutes: An seiner Haltestelle stand fast jeden Morgen dieselbe Frau. Eines Tages fragte sie ihn nach Feuer. Später fragte sie ihn, ob sie mal zusammen was trinken wollen. Heute ist Philipp mit dieser Frau verheiratet. -
Kleine Anmerkung zur »Omma auf dem Lande«: Haben die alle genug Geld, um sich ein Auto leisten zu können? Haben die alle einen Führerschein? Dürfen die alle nach einem Arztbesuch mit Spritze und so (und bei einem möglicherweise dauerhaften Medikamentenkonsum) hinters Steuer?
Wir sind uns wahrscheinlich einig, dass die gegenwärtigen Zustände mit ein Bus morgens, ein Bus abends und am Wochenende Null nicht dem Stand der Zivilisation und den Ansprüchen des Grundgesetzes genügen.
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Das ist ja genau diese Stelle:
Zitat von http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/3699779Heute Mittag ist in der Ulzburger Straße in Norderstedt eine Fahrradfahrerin von einem Lkw angefahren worden, infolgedessen die Fahrradfahrerin an den schweren Verletzungen verstorben ist. Gegen 12.40 Uhr befuhr ein Fahrer eines Baustellenfahrzeugs die Ulzburger Straße aus Henstedt-Ulzburg kommend in Richtung Norderstedt Mitte. In Höhe der Einmündung Steindamm beabsichtigte der Lkw-Fahrer nach rechts auf ein Baustellengelände abzubiegen. Beim Abbiegevorgang erfasste der Lkw, eine in gleiche Richtung auf dem kombinierten Fuß- und Radweg fahrende Fahrradfahrerin. Die Frau verstarb noch an der Unfallstelle an ihren schweren Verletzungen. Zur Klärung des Unfallhergangs zogen die eingesetzten Beamten einen Gutachter hinzu. Rettungskräfte kümmerten sich um drei schockverletzte Zeugen. Es können noch keine näheren Angaben zum Unfallfahrer und zur Radfahrerin gemacht werden. Die Ulzburger Straße ist noch in beide Richtungen in Höhe Steindamm gesperrt.
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Die Verlegung ins Innenministerium zeigt, dass der Schadstoffausstoß offenbar eine Frage der inneren Sicherheit ist. Dann kann Herr de Maizière ja mal kommentieren, ob ein Teil der Antworten die Bevölkerung verunsichern würde und wie viel zusätzliche Polizei er braucht, um das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit nicht nur gegen den schwarzen Block oder die grüne Fahne des Propheten, sondern auch gegen den »Schwarzen Motor-Block«* durchzusetzen.
* siehe:
Der schwarze Motor-Block
Zitat von Dietrich KraußAlles anzeigenVon Gastautor Dietrich Krauß
Datum: 26.07.2017
Wenn die TV-Satire im Sommer Sendepause hat, gilt das noch lange nicht für die Realität. Die produziert derzeit mit Kartellabsprachen und Abgasskandal die schönsten Anlässe. Damit sich die politischen Verhältnisse nicht so alleingelassen fühlen, hat der Autor der Satiresendung "Die Anstalt" ein Realkabarett für die 378. Montagsdemo verfasst.
Nach den Ausschreitungen von Hamburg waren sich Politiker aller Parteien Grün bis Christlich einig: Die Straße ist kein rechtsfreier Raum. Gegen Autonome muss mit aller Härte vorgegangen werden. Ihre Straftaten dürfen nicht verharmlost werden, sonst messen wir mit zweierlei Ma(as)ß – Heiko und alle anderen: Das sind sehr gute Stichworte, die wir gern aufnehmen.
Wir hätten da lediglich ein paar Fragen: Wenn wir gegen straffällige Autonome konsequent vorgehen können, warum lassen wir dann all die straffälligen Autonamen gewähren?
Wenn wir mit aller Härte einschreiten gegen gewalttätige Ausschreitungen auf der Straße, warum sehen wir dann illegalen Ausscheidungen auf unseren Straßen tatenlos zu?
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Sie erlassen Demonstrationsverbote für ganze Innenstädte, wenn die Sicherheit von Politikern gefährdet ist. Aber obwohl die Gesundheit der Bürger nachweislich gefährdet ist, gibt es bis heute kein Fahrverbot für Diesel. Die Straße darf kein rechtsfreier Raum sein? Tatsächlich ist sie das in Deutschland jeden Tag, denn hier darf jeder nach Belieben gegen Umweltrecht verstoßen.
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Genauso schlimm wie die Chaoten, so haben wir gelernt, sind die, die ihr Tun verharmlosen und sich nicht klar von ihnen distanzieren.
Gut, reden wir von der politischen Sympathisantenszene, die die Auto-Betrügereien stillschweigend akzeptiert: Warum sollte man die Villa Reitzenstein und das Kanzleramt anders behandeln als die Rote Flora? Hier werden die Rechtsverstöße geplant, behauptet die Polizei. Und was macht man im Verkehrsministerium?
Nicht nur sauber sondern rein mit einem Softwareupdate
So sieht die ganze Härte des Gesetzes aus, wenn es um Autos geht: Wer doppelt soviel Stickoxid ausstößt wie erlaubt, ist unauffällig, wer mehr als 300 Prozent darüber liegt – mit dem suchen wir das Gespräch, und die ganz schlimmen Stinker? Die kriegen ein Software-Update, dann sind sie sauber – also juristisch. -
Wie nennt sich das? Instant Karma?