Da stimme ich Malte zu. Ich hatte nicht den Eindruck, dass der Lkw anhalten wollte. Und diese Sch***-roten Fußgängerampeln sorgen für den Rest.
Beiträge von Fahrbahnradler
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Ebenfalls in Berlin, so lese ich, hat jemand 60 Tagessätze bekommen, weil er dreimal kein Zusatzticket für sein Fahrrad in der U-Bahn gelöst hatte und jeweils die 60 Euro nicht berappt hatte.
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Ich stell' mir gerade einen Fahrbahnradler vor, der sich gegen den Bußgeldbescheid wegen beidseitiger Missachtung der Blauschilder zur Wehr setzt:
a) »Ich konnte mich nicht zwischen den beiden Extremen entscheiden und habe den Mittelweg gewählt. Das predigt die Politik doch immer!«
b) »Das Bußgeld soll ich bezahlen, weil ich gegen die beiden Blauschilder verstoßen habe? Das heißt, wenn ich auf dem rechten Radweg gefahren wäre, hätte ich das halbe Bußgeld zahlen müssen, weil ich gegen das linke Blauschild verstoßen habe? Und links umgekehrt?«
c) »Wie soll ich denn durch die Straße kommen, ohne mindestens ein Blauschild zu missachten?«
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Wie sind denn im Verhältnis dazu die Handlungen 30- bis 65-jähriger Behördenmitarbeiter zu bewerten, die das Aufstellen von dunklen Pollern mitten auf dem unbeleuchteten Radweg zu verantworten haben oder die das Überfahren von Bordsteinkanten in sehr spitzem Winkel verlangen? Auf jugendlichen Übermut können die sich nicht mehr rausreden.
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Die Autofahrer bekommen evtl. Ihre Türen nicht mehr auf aber das macht nichts. Da ist nämlich Parkverbot.



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Spätkapitalistische Dekadenz, würde ich da mal sagen. Einen Wäscheständer gucke ich an, bevor ich ihn kaufe - Qualitätsprüfung. Handtuchhalter genauso - ich will wissen, wo die Bohrlöcher sitzen, damit ich erkennen kann, welche Hebelkräfte auf die Dübel wirken. Handtücher fasse ich auch an, um die Qualität zu beurteilen. Und wenn ich in einer Großstadt wie B, HH, K, F, M wohne, dann habe ich da auch gut sortierte Spirituosenläden und muss nicht hoffen, dass im Paket wirklich der bestellte Trunk liegt und nicht irgendeine Billigplörre.
Generell: Was ich tragen kann, das hole ich selber. Ansonsten: Sammeltransport (in die Buchhandlung oder zum Händler oder in die Packstation, wenn's um den Wein aus der Heimat geht).
Man schaue mal hier:
(Bitte nicht vom »mit dem Edding signiert« abschrecken lassen, das war kein 3000er, sondern wahrscheinlich ein 404er. Das Buch lohnt sich wirklich!) -
Solche wissenschaftlichen Materialien sollten aber Dinge richtig benennen, damit die unwissenschaftlichen Leser/Hörer/Gäste nix Falsches lernen. So wie ein Zoodirektor oder ein Tagesschau-Redakteur nicht von einem »Walfisch« sprechen sollten, erwarte ich, dass offizielle Stellen die Fahrbahn als Fahrbahn bezeichnen und nicht als Straße. Damit bauen Sie keine Probleme für das Publikum auf, denn kein des Deutschen mächtiger Mensch wird auf einem Bild, das einen kompletten Straßenquerschnitt zeigt, beim Stichwort »Fahrbahn« auf den Gehweg, den Hochbordradweg oder die Parkbuchten zeigen.
Abe man stelle sich umgekehrt mal vor, in einem Unfallprotokoll würde »Straße« stehen, wo »Fahrbahn« gemeint ist - und davon hinge die Schuldfrage ab. -
Also ich erwarte prinzipiell, dass
a) eine Behörde
b) ein Polizist
c) ein Verkehrswissenschaftler
d) ein Journalist aus dem Verkehrs- oder Polizeiressort
die richtigen Begriffe verwendet. Das schließt Informationsbroschüren, Pressemitteilungen und ähnliche Äußerungen ein. Genau wie »Fahrzeug«, »Kraftfahrzeug« und »Pkw« auseinanderzuhalten sind, sind »Straße« und »Fahrbahn« auseinanderzuhalten. -
Spontane Antwort:
- finde ich sinnvoll;
- wäre das nicht was für, von und mit RA Kettler?
- gibt's da was von Clubs mit A und F im Namen?(Und jetzt gehe ich eine Runde mit dem Hund spazieren und grüble, wie ich es schaffen könnte, das allgemeine Tempo 100 auf dem Fahrrad zu überschreiten. Auf der Südrampe des Bernina habe ich trotz Übergewicht nur knapp 80 km/h geschafft.)
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Apropos »weniger als 5m von der Kreisfahrbahn abgesetzt«: wie erkenne ich das als Radfahrer bzw. als Autofahrer? Ich sehe mich nicht in der Lage, bei der Annäherung an den Kreisverkehr zwischen 4,97 Metern und 5,03 Metern Abstand zu unterscheiden. (Und wo und wie wird der gemessen?)
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1.
Mit so einer baulichen Anlage zwingt man Radfahrer praktisch dazu, Handzeichen für eine Fahrtrichtung zu geben, für die Autofahrer keinen Blinker setzen müssen, nämlich: dem Verlauf des Kreisverkehrs folgen.2.
Der Fahrweg des Radfahrers wird für den Autofahrer schlechter erkennbar.3.
Man erzieht die Radfahrer dazu, Zebrastreifen als für Radfahrer gedachte Fahrbahnquerungen anzusehen. Da steht für den Autofahrer das Schild
. Direkt dahinter ist aber die Radfahrfurt, die nicht ausgeschildert ist - da steht kein
. Also sieht es so aus, als signalisiere
auch dem Radfahrer Vorrang ... -
Diese Verfolgungsjagd ereignete sich zu großen Teilen auf meinem täglichen Weg zur Arbeit. Gut, dass ich keine Nachtschicht habe.
Jetzt verstehe ich, warum die örtliche Polizei diese »Tipps« herausgibt!
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Soll man eigentlich direkt an dem gelben Schild links abbiegen, in die winzige Straße hinein? Oder soll man bis zum Ende der Straße und dann links?
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Je länger ich auf Berlins Straßen Fahrrad fahre, desto häufiger frage ich mich: Was lernt man hier eigentlich in der Fahrschule?
...
Weitere Sonderstunden scheint es dafür zu geben, wie man bei überhöhter Geschwindigkeit mit nur zehn Zentimetern Abstand einen Radfahrer überholt.
Solange Fahrlehrer ihren Schülern nicht beibringen, dass Autos Mordmaschinen sind, wird sich auf den Straßen wenig ändern. -
Die Frage ist halt, ob der Radweg durch den geschützten Bereich führt, wenn dort bei Fahrbahn-Grün regelmäßig Fußgänger stehen, dann ist der Bereich nicht geschützt!
Zum Thema geschützter Bereich dieses hier:
Wenn der Radfahrer aus der Heidlohstraße kommt und auf der schnuckeligen Rotpflasteranlage nach rechts in die Holsteiner Chaussee abbiegen möchte: ist er dann im geschützten Kreuzungsbereich?
Ich tendiere zu einem Ja - nicht wegen der Fußgänger, die haben Stauraum, sondern wegen der von links kommenden Radfahrer, die bei ihrem Grün darauf vertrauen können müssen, dass ihnen von rechts keiner reinfallt, sprich: dass auch für den Radweg die Ampel und nicht »rechts vor links« gilt.
So, und jetzt kommt die spannende Frage: Hat ein Fußgänger bei Fahrbahngrün das Recht, die Fahrbahn an der Ampel zu betreten? Nein, denn seine Ampel zeigt rot.
Hat der Fußgänger das Recht, bei Fußgängerampelrot und Fahrzeuggrün den Radweg der Holsteiner Chaussee zu überqueren?
Eigentlich auch nein, denn sonst wäre es für den Radfahrer keine geschützte Kreuzung.Prima. Und wie kommt der Fußgänger an den Druckknopf der Bettelampel? Muss er warten, bis die Heidlohstraße grün bekommt, dann drücken, dann wieder rückwärts über den Radweg auf das Trottoir und dort warten, bis er Signal bekommt?
Alles ziemlich verkorkst, aber da sich Fußgänger eh niemals an Regeln halten ...
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Und man könnte diese Antwort wohl so ziemlich jeder Polizei in jeder deutschen Stadt um die Ohren hauen ...
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Wieder ein Rechtsabbieger ...
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Die Autos hinter mir hupen. Sie fahren dicht auf. Blickt man zurück, was man bei 45 km/h ungern tut, sieht man, dass sie mit einer Hand herumfuchteln und auf den Radweg zeigen. Ist klar: Sie ärgern sich, dass ich mit einem Fahrrad am rechten Rand der mehrspurigen Autostraße fahre und nicht auf dem Radweg daneben.
Aber sie haben unrecht. Denn das Rad, mit dem ich unterwegs bin, ist ein ST1X vom Schweizer Hersteller MyStromer, ein S-Pedelec, ein E-Bike also, aber eines, dessen Motor nicht bei 25 Stundenkilometern, sondern erst bei 45 abgeregelt wird. Und damit ist es laut Gesetz, zumindest in Deutschland und in Österreich, wo ich es teste, kein Fahrrad, sondern ein Kleinkraftrad. Ich darf damit also gar nicht auf dem Radweg fahren.
Man benötigt einen Rückspiegel, ein Nummernschild und einen Helm, und zwar keinen Fahrradhelm, sondern einen, der den ganzen Kopf umschließt. Das ist bei der Geschwindigkeit sinnvoll, dennoch: Ich sitze auf einem Ding, das aussieht wie ein Fahrrad (und eigentlich auch eins ist, nur nicht dem Gesetz nach), trage aber einen - geliehenen - Motorradhelm. Mit anderen Worten: Ich sehe aus wie ein Idiot. -
Danke für den immer wieder erfrischenden Hermann Knoflacher.
Wenn ich korrigieren darf:»Deutschlandfunk Kultur: Felix Austria hat keine eigene Autoindustrie.«
Doch. Steyr, Magna, ...»Deutschlandfunk Kultur: … Insgesamt hat nirgendwo, in keinem anderen Land der Welt die Autoindustrie einen so großen Anteil an der Wertschöpfung des Landes.«
Gemeint ist Deutschland.
Relativ ist aber die Slowakei vorne. -
Heiner Monheim wurde gelegentlich schon mal erwähnt. Er schreibt:
»Liebe ... Freunde,
gestern ist im VAS-Verlag mein neues Buch "Wege zur Fahrradstadt" erschienen, das Teil einer Serie von 4 Bänden zur Verkehrswende ist. In dem Fahrradbuch werden auch Fragen der intermodalen Kombination von Fahrrad und ÖPNV und speziell auch der Radstationen an Bahnhöfen angesprochen, ansonsten geht es intensiv auf die Geschichte des Radverkehrs und der deutschen Fahrradpolitik und-Planung ein.«