Und was haben nun die Grünen damit zu tun? Die etabilierten Parteien haben sich doch alle vehement gegen Fahrgebote ausgesprochen. Da hätte die AFD auch nichts anderes tun können.
Ein anderer Artikel zu AFD-Wählern: http://www.zeit.de/gesellschaft/2…l-europa-studie
Interessant ist der Aspekt, dass manche Menschen AFD wählen, weil die lokale Infrastruktur (Briefkästen, Läden, etc.) verschwunden ist.
Diese Entwicklung ist zu einem großen Teil dem Automobil geschuldet.
Das Auto hat aber weder ein Bewusstsein noch Macht. Es sind kapitalistische Strukturen und Interessen, die dahinterstecken. Diese Leute sind Opfer einer Privatisierungsagenda (Post, ÖPNV usw.), einer Schröder-Agenda und des Umstandes, dass seit 1989 nicht mehr die DDR als unsichtbare »dritte Tarifpartei« am Verhandlungstisch sitzt, wenn es um Löhne geht. Die müssten eigentlich ganz andere Parteien wählen als die AfD. Aber da man diese Partei in den Medien ja grandios hochgeschrieben und -gesendet hat ... hat man die AfD zur neuen Protestpartei gemacht. Über fast jedes Stöckchen von rechtsaußen sind doch die etablierten Parteien und Medien drübergesprungen. Tja, und dann denken manche: »Oh, wenn die AfD brüllt, dann kuscht die Regierung. Die bewegen was.«