Auszug aus obigem Streitgespräch:
X: Dass die Radfahrer gut erkennbar sind, ist tatsächlich elementar. Deswegen unterstützen wir auch die Radfahrstreifen auf den Straßen. Viele fühlen sich auf den Hochbordwegen sicherer, das ist aber objektiv nicht der Fall. Sie werden schlechter an Kreuzungen gesehen, und es gibt dazu noch Konflikte mit Fußgängern.
Lau: Wir fordern eine normale Fahrspur für Radfahrer auf den Straßen, wie es sie auch für Autos gibt. Es sind ja immer mehr Radfahrer unterwegs und immer mehr mit Lastenrädern, und Radfahrer müssen sich zudem gegenseitig gefahrlos überholen können. Heute ist es so, dass mit 50 Zentimetern Abstand Lkw mit Tempo 60 an Ihnen vorbeibrettern. Das ist hochgefährlich. Wenn mit Tempo 30 und 1,50 Metern Abstand überholt würde, wäre das ein großer Sicherheitsgewinn.
Y: Stets eine Autospur für Radfahrer – das ist mitten in einer bebauten Stadt nicht machbar. Wir müssen die Belange aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigen. Ich halte von so überzogenen Forderungen gar nichts.
Frage an die Gemeinde:
Wer von X und Y ist
- Radverkehrskoordinatorin der Stadt Hamburg und ehemalige ADFC-Landesvorsitzende
- ADAC-Vertreter
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