Und Fußgänger müssen nicht drücken, um grün zu bekommen?
Beiträge von Fahrbahnradler
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Die aktuelle 27. Auflage meint aber: "[jüngerer] gewalttätiger Mensch".
Das Genus ist freilich maskulin.
Ich wäre ja eher für Campen auf dem Kreisel als erlebnispädagogische Maßnahme für autozentrierte Verkehrsplanerinnen und -planer.
Nebenbei: Jedes Mal, wenn ich mit dem (Lasten-)Rad von der Schleswig-Holstein-Straße kommend geradeaus in die Langenhorner Chausse weiterfahren will und mir entweder ein Fahrstuhl oder ein Umweg mit 3 (!) Ampeln angeboten wird, könnte ich die Planer an den auf der Kreiselinsel platzierten (hässlichen und kitschigen) Ochsen fesseln. Im PKW fährt man zügig in den zweispurigen Kreisverkehr und ist ruckzuck "drüben".
Wobei ich ja auch nicht wegen der tollen Kultur und der tollen Radwege von HH nach Norderstedt umgezogen bin ...
Ich gucke online und habe allmählich den Verdacht, dass die dort bewusst nicht auf dem neuesten Stand sind (weil sonst keiner mehr die gedruckten Bände kauft?)
Klingt für mein Oldschool-Kleinhirn jedenfalls komisch, eine Frau als Rowdy bezeichnen zu können ...
Okay, zurück zum Thema: Ich stelle mich auf den Standpunkt, dass die Ochsen auf der Mittelinsel die Verkehrsplaner und den Bürgermeister darstellen sollen ...
Und wie fährst Du eigentlich von West nach Ost? Theoretisch musst Du absteigen und schieben, denn da ist ja keine Radfurt markiert ...
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Der "Raudi" ist laut aktuellem Duden ein "(jüngerer) gewalttätiger Mensch".
Welchen benutzt Du denn?
(leicht geklaut bei Heinz Erhardt)duden online sagt:
»Leider haben wir zu Ihrer Suche nach 'raudi' keine Treffer gefunden.
Oder meinten Sie: Saudi?«

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Meine Antwort wäre: »Erstens schreibt sich das Wort immer noch Rowdys, zweitens ist es diskriminierend, weil es sich laut Duden nur auf rüpelhafte Männer bezieht, und drittens ... können die in Ochsenzoll nicht mal ein Zimmer für Sie einrichten?«
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Man kann also doch prima radfahren in Stade! Komisch nur die paar Geisterfahrer auf dem roten Trümmerbelag ...

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Die beiden mittleren Dinger haben/bekommen eine Ampel. Auf dem Foto hat der aus Norden von der AB nach links abbiegende Verkehr gerade grün. Der LKW mit »BORK« auf dem Dach steht genau wie der Pkw links von ihm an der Haltelinie der roten Ampel, in der Gegenrichtung stehen ein weißes und ein dunkles Kfz auf der linken Spur (sie wollen vermutlich nicht zu den Köttbullars) an der Haltelinie der roten Ampel. Es bleiben also die beiden freien Rechtsabbieger, bei denen sich aus Radfahrerperspektive die Autos von schräg hinten nähern. »Geisterfahrer«, also die nach Vorschrift links fahrenden Radler haben es einfacher - die haben die Autos »auf 11 Uhr« bzw. »auf 2 Uhr« - allerdings ist fraglich, wer von den Autofahrern dort überhaupt nach links guckt.
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Aua, aua. Dann aber bitte auch Umfragen, ob das Bußgeld fürs Zuparken eines Radweges oder fürs Engüberholen im Vergleich zum »Bußgeld« fürs Nichtlösen eines Busfahrscheins zu niedrig ist.
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Nicht auch für Fußgänger ?
Gerade heute wieder erlebt: Schrebergarten, Frau mit Hund blockiert den über 2 m breiten Weg. Ich klingele. Nix. Dann sehe ich weiße Hörer in den Ohren. Ich klingele wieder. Beim dritten Mal hat's geklappt ...
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Das sehe ich genauso. Das Stop-Schild sieht man doch nur, wenn man danach sucht. Und wer tut das schon? Der optische Eindruck ist: durchgehende Straße. Querung? Welche Querung? Der Verkehrsteilnehmer wird sich auf die dunkle Unterführung konzentrieren und deswegen nicht da hingucken, wo normalerweise irgendwelche Halteverbotsschilder herumstehen.
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»Trotz ihrer neuen Erkenntnisse hält Prof. Merat Interfaces außen an autonomen Fahrzeugen weiterhin für wichtig. Sie sollen menschlichen Verkehrsteilnehmern signalisieren, was das fahrerlose Kfz zu tun gedenkt.«
Ich bin verblüfft: Auch autonome Fahrzeuge sollen Blinker und Bremslichter haben?
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Das rote Pflaster (hier gilt
) ist knapp 1,50m breit und erfüllt vielleicht gerade eben das Mindestmaß. Ein Sicherheitsraum zur Fahrbahn ist nicht vorhanden. Aber das graue Pflaster nebenan für die Fußgänger ist auf der Schleusenbrücke gerade einmal 45cm breit. Das kann gar nicht funktionieren und schon gar nicht mit Radverkehr in beiden Richtungen.Schick die Stader mal nach Meerssen/NL. SO wird eine Verengung gemacht!
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Wie sieht so etwas aus, wenn man nicht auf einer Insel, sondern in, sagen wir, Rotterdam oder Utrecht ist?
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Andere Dienststellen hätten geschrieben »Radfahrerin streifte auf der Fahrbahn abgestellten PKW und verletzte sich schwer«.
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Ich kenne mich da nicht wirklich aus.
Aber sieh's mal so: Zähl mir mal paar andere aktive Vulkane in Deutschland auf. Oder wann gab es den letzten Vulkanausbruch?
Mir fällt da mal genau gar nichts ein. Die nächsten aktiven Vulkane die ich kenne sind auf Island und auf SIzilien.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von…_in_Deutschland weiß es etwas genauer.
Warum soll gerade zu unseren Lebzeiten ein Vulkan in Deutschland ausbrechen? Ich halte es da für viel wahrscheinlicher, dass irgendein Geologe rumspekuliert hat und dann ein Klatschmagazin einen Artikel draus gemacht hat. Und wenn in 30 Jahren nichts passiert, wer erinnert sich dann noch daran, dass vor Jahrzenten im Fokus ein Quatschartikel stand?
Ich sag's mal salopp: bei AKWs wird das Risiko gerne nach dem Prinzip »1 GAU pro 30.000 Betriebsjahre« beziffert. Nach Harrisburg gab es sarkastische Kommentare: »Oh, die 30.000 Jahre sind aber schnell rum.«
Ganz einfach: »einmal innerhalb von 30.000 Jahren« heißt ja nicht »erstmals nach 30.000 Jahren«.
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Die Hamburger Mottenpest macht aus dieser Großkontrolle der Fahrradstaffel im Kampf gegen Radwegparker übrigens Folgendes:
ZitatGroßkontrolle: Polizei stoppt Hunderte Fahrradfahrer
Im Text kommen dann die richtigen Zahlen:
ZitatInsgesamt nahmen die Beamten, die während der Kontrolle selbst auf dem Zweirad unterwegs waren, 336 Falschparker aufs Korn. In 30 Fällen wurde noch an Ort und Stelle ein Abschleppvorgang in die Wege geleitet.
In acht Fällen wurden telefonierende Auto- und in drei Fällen telefonierende Fahrradfahrer aufgehalten. Für die Beteiligten hatte das ein entsprechendes Verfahren zur Folge.
In mehreren Fällen ignorierten Fahrradfahrer die rote Ampel. Zudem missachteten zwei Autofahrer die Anschnallpflicht. Auch das Benutzen der falschen Radwegseite wurde von der Polizei geahndet.
92 weitere Verkehrsteilnehmer wurden aufgrund verschiedener Ordnungswidrigkeiten mündlich verwarnt. Die Betroffenen zeigten sich überwiegend einsichtig.
Drei Telefonierende und - wie man der Polizeimeldung entnehmen kann - zwölf Radfahrer, die dachten, auch an dieser Stelle sei ein Zweirichtungsradweg ausgeschildert.
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Wenn ich das richtig sehe, werden diese Autozüge ja an den Endbahnhöfen „auseinandergenommen“, also auch in Altona halten die Personenwagen an einem anderen Bahnsteig als die Autotransportwagen. Da man dann ja nicht darauf angewiesen ist, dass der Zug als ganzes an den Bahnsteig passt, könnte man doch in der Theorie auch noch sowas wie Bpmmdz285 anhängen?

Im Normalfall hängen die Fahrzeugtransportwagen hinter den Schlaf- und Liegewagen. Das ermöglicht, wie in Altona zu sehen, am Abgangsbahnhof das bequeme Rauffahren auf die Fahrzeugtransportwagen, während weiter vorne die Mitreisenden es sich schon im Bett oder dem Restaurant gemütlich machen können. Wenn man dann aber am Endbahnhof vorwärts wieder herunterfahren will, muss man den Zug teilen und die Fahrzeugtransportwagen ans Nebengleis rangieren. Dann können die Gäste im Idealfall einmal quer über den Bahnsteig die sechs Meter zum Auto laufen.
Die Züge haben aber eine Maximallänge auch für unterwegs, denn wenn sie mal an einem Bahnhof zum Halten kommen, dann soll der letzte Wagen nicht auf einer Weiche stehen und den Rest des Bahnhofs blockieren. Züge mit Überlänge sind immer eine Herausforderung.
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Bei der CityNightLine gab’s das aber, oder? Hattest du nicht mal ein Foto aus dem Fahrradwagen gezeigt?
Ja, das waren »Halbgepäckliegewagen« in normalen Nachtzügen.
Zu unterscheiden sind:
a) Autoreisezüge, die ausschließlich Leute mit Auto oder Motorrad mitnehmen
b) Autoreisezüge, bei denen ein paar Abteile auch für »Fußgänger« freigegeben sind (jetzt: BTE, früher: einzelne Verbindungen bei DB-Autozügen, z. B. Altona - Avignon - Narbonne)
c) Nachtzüge mit Autobeförderung (bei den ÖBB recht häufig, z. B. Wien-Vorarlberg, aber auch Wien-Hamburg)
d) Nachtzüge ohne Autobeförderung (der Normalfall und derzeit z. B. Hamburg-Zürich)
e) ICEs und ICs, die nachts fahren und von der DB in einem Anfall von ... [sag' ich lieber nicht] als »Nachtzüge« bezeichnet werden
Fahrradmitnahme für »Fußgänger« möglich?
a) und b) definitiv nein
c), d) und e) je nach Verfügbarkeit - z. B. hat der Zug Hamburg/Berlin-Zürich, der ab Hildesheim gemeinsam nach Süden fährt, im Hamburger Teil ein paar Fahrradstellplätze, nicht jedoch im Berliner Teil. Berliner Radler fahren daher mit dem IRE nach Hamburg oder mit einem IC nach Hannover und steigen dort um.
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Wenn Du so verhältnismäßig agieren dürftest wie der Staat beim Verdacht einer Weiterleitung illegaler Inhalte seitens eines Nachrichtenportals (in Freiburg, also linksunten in Deutschland ansässig), dann dürftest Du eine Razzia beim Supermarkt durchziehen und deren Warenvorräte beschlagnahmen und die anwesenden Kunden gleich mit erfassen.