Bei der Präsentation der Pläne für ein Autozug-Terminal in Hamburg-Eidelstedt am 28.11. haben sich unter anderem folgende Erkenntnisse ergeben:
- Die DB plant ein vollständiges Planfeststellungsverfahren mit öffentlicher Auslegung der Planfeststellungsunterlangen, Frist für Einsprüche, Anhörungsverfahren. Ein Planfeststellungsbeschluss wird »frühestens« für Ende 2021 erwartet.
- Voraussichtlich werden die Unterlagen im Frühjahr 2020 öffentlich ausgelegt. Es ist unklar, ob dies nur im Bezirksamt Eimsbüttel geschieht oder in Eidelstedt oder auch in Altona.
- Die DB behauptet, dass durch die Autozuganlage keine oder nur sehr geringfügige Verschlechterungen für den Verkehrsfluss in der Elbgaustraße auftreten werden: man geht von maximal 94 statt bisher 6 Kfz aus, die zwischen 18 und 19 Uhr von der Elbgaustraße zum Terminal wollen. Daher plant man keine Ampeln und keine separaten Abbiegespuren. Man geht - warum auch immer - davon aus, dass jeweils genau die Hälfte dieser Reisenden aus Richtung Norden (AS Stellungen oder Eidelstedt) und aus Richtung Süden (AS Volkspark) kommt. Den abfließenden Verkehr von zwei ankommenden Autozügen im morgendlichen Berufsverkehr hat man offenbar nicht untersucht.
- Man rechnet mit Baubeginn 2023 und Fertigstellung 2025.