Beiträge von Fahrbahnradler

    Na es muss doch was Neues entwickelt werden, der alte Transrapid kommt in China auch langsam in die Jahre, hier der

    Projektverlauf

    Kann es sein, dass irgendwo ein eine Firma in Bayern für viel Geld ein Projekt machen soll, was primär über den Steuerzahler finanziert wird? Es dabei egal ist, was am Ende raus kommt, solange Geld geflossen ist?

    </Verschwörungstheoriemodus>

    Nun, auf SPON wird in der Tat die Herkunft des Baukonzerns genannt: https://www.spiegel.de/auto/transrapi…8e-bccafe4f204d

    Baukonzern Max Bögl im oberpfälzischen Sengenthal

    Und bekanntlich liegt die Oberpfalz im Freistaat Bayern ...

    In diesem Beispiel wäre aber die AFD der eindeutige Gewinner der Wahl. Keine eigene Mehrheit zwar, aber dennoch den höchsten Anteil an Stimmen der Bevölkerung.

    Bitte kurz Prozente umstellen: wäre es 24% SPD, 19% AFD, FPD, CSU, Grün, dann wäre sofort klar, dass die SPD den Regierungsauftrag hat.

    Nein, es geht da nicht primär um Prozente, sondern um politische Ausrichtung. Bei 24 % Faschos und 76 % Links-Mitte haben Faschos keinen Regierungsauftrag.

    Nehmen wir mal einen Vergleich aus einem ganz anderen Milieu: Wenn eine Firma wissen will, wo der Betriebsausflug hingehen soll, und jeweils 19 % nennen "Timmendorf", "Fehmarn", "Sylt" und "Amrum", während 24 % "Berchtesgaden" ankreuzen - fährt man dann in die Berge oder an die See?

    Naja, unsere Hochzeit wird eigentlich schon einigermaßen günstig. Nach dem Standesamt geht’s zum Feiern in eine einigermaßen „alternative Location“, in der wir zwei Räume für einen günstigen Unkostenbeitrag mieten konnten, dort wird dann ein vegetarisches Mittagessen aus möglichst regionalen Produkten serviert, die Gäste mögen bitte ihr eigenes Geschirr und vielleicht noch einen Kuchen mitbringen. Eine Abendveranstaltung gibt es nicht, weil die Trauung bereits morgens um 8 Uhr stattfindet, insofern entfällt auch der DJ (Gott bewahre, wenn man mehr als Top 40 will, ist das auch gleich unbezahlbar).

    Aber Ringe, ein Hochzeitsfotograf und die ganzen Gebühren kommen trotzdem noch oben drauf. Damit liegen wir momentan bei knapp 3.500 Euro und das ist für eine Hochzeit noch ganz vertretbar, finde ich.

    Na, das ist doch mal ne Ansage ... ;)

    Gibt's niemanden hier im Forum, der Platten auflegen ... äh ... eine Playlist vom iPad abspielen kann?

    Überhaupt wie kommt der Herr Sutter dazu, finanzielle Anreize in Frage zu stellen? Als es darum ging den Dieselmotor als Abgas-Problemlöser zu protegieren, wurde der deutlich niedrigere Steuersatz für Diesel propagiert - äußerst erfolgreich. Leider :(

    Und obwohl der Dieselmotor inzwischen als "Problembär" erkannt ist, wird weiter am Diesel-Steuerprivileg festgehalten.

    Und für E-Autos gibt es Prämien bis zu 6000 Euro, finanziert aus Steuermitteln.

    Nach Herrn Sutters Logik machte das ja alles keinen Sinn, denn nicht der finanzielle Anreiz, sondern das Gewissen entscheidet!

    Er redet über etwas, das anders gelagert ist, aber zu Missverständnissen einlädt. Ich kann mich an diese Kindergarten-Geschichte erinnern. Vorher war »Zuspätkommen« irgendwie »igittigitt«. Nachher war »spätes Abholen« eine vom Kindergarten angebotene Sonderleistung, die ein paar Extragroschen kostete - so als ob eine Kommune in einer Straße die Parkverbotsschilder wegnimmt und durch Parkuhren ersetzt.

    Andererseits: kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland ja auch praktisch verboten. Das könnte aber auch an den 22 % Anwälten im Bundestag liegen...

    Es liegt daran, dass sich die Bundesrepublik Deutschland als Rechtsnachfolger des Hitlerregimes versteht:

    Nach der Gewerbeordnung von 1869 galt die Freiheit im gewerblichen Leben auch für das Gebiet der Rechtsberatung. Jeder war grundsätzlich zur gewerblichen Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten befugt.[1] Dies änderte sich im Dezember 1935 mit Einführung des Gesetzes zur Verhütung von Mißbräuchen auf dem Gebiete der Rechtsberatung. Fortan war die Rechtsbesorgung an die Erteilung einer Erlaubnis gebunden. Der Antragsteller wurde auf die erforderliche Zuverlässigkeit und persönliche Eignung sowie auf genügende Sachkunde überprüft. Ziel des Gesetzes war es in erster Linie, die ab 1933 durch das Gesetz über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft ausgeschlossenen jüdischen Rechtsanwälte daran zu hindern, in die nichtanwaltliche Rechtsberatung auszuweichen.

    Das ist erst neulich ein klein wenig gelockert worden, nachdem einem pensionierten Finanzgerichts-Präsident (wenn ich mich richtig erinnere) vorgeworfen worden war, er verstoße gegen das Gesetz, weil er Bekannten bei der Steuererklärung geholfen hatte. Der konnte natürlich fragen: "Ich soll nicht die notwendige Zuverlässigkeit besitzen???"

    Spannend. Ich bin wirklich an den Ergebnissen der zweiten Umfrage interessiert. Wie viele Menschen unterscheiden zwischen "das finde ich als Autofahrer i.O." und "hier würde ich fahren". Ich fand ja in allen Fällen die Antwort identisch.

    Die Frage bei 80% mit dem "Radweg" war komisch. Dort wäre ein 237 m.A. nach im Bild wichtig gewesen für meine Antwort.

    Ich habe beide Umfragen abgebrochen. Mir war die erste prinzipiell zu blöd, und die zweite mit den so gut wie identischen Bildern irgendwann auch. Unter anderem wegen dieses Fotos, auf dem es einen Riesen-Unterschied machen würde, ob der Radweg ausgeschildert ist.

    Wähler der AfD haben nichts gemeinsam mit Wählern der Partei "Die Linke".

    Verwechsle bitte nicht Stammwähler mit Protestwählern. Für die Stammwähler hast Du Recht. Aber die PDS hatte in den 1990ern und 2000ern auch viele Stimmen von Protestwählern bekommen. Da aber die Leitmedien der BRD und die herrschende Politik alles daransetzten, die PDS nicht zu »pushen«, gab es keine wöchentlich drei Talkshows, auf denen die Kernthemen der PDS präsentiert worden wären, und es wurden auch keine Gesetze geändert, weil die PDS und ihre Wähler sich zuvor in dieser Richtung geäußert hätten (etwa: raus aus der NATO, mehr Geld für Soziales, Hartz IV ist verfassungswidrig, Anerkennung der Zusatzrentenbeiträge diverser Berufsgruppen). Als aber Pegida und AfD mit rassistischen Parolen auftauchten, hofierte man diese Vereine und verstümmelte das Asylgesetz noch weiter, nachdem man es Anfang der 1990er schon als Reaktion auf Attentate von Faschisten auf Migranten weitgehend abgeschafft hatte.

    Lektion für den Protestwähler? »Meine Stimme für die PDS hat nix gebracht, aber jetzt, wo ich »Ausländer raus«, »Merkel muss weg« brülle und AfD wähle, da zittern die in Berlin plötzlich und spuren!«

    Die Doku hat wirklich ein paar Highlights. Schon am Anfang die erstaunte Nachfrage, dass man in NL mit dem Fahrrad nicht in der Fußgängerzone fahren darf. In Deutschland übrigens auch nicht.

    Und bei 15:54 kommt dann der Leiter der Verkehrsdirektion Essen mit dem Fahrrad auf dem linken Gehweg aus einer 30er Zone. Aber wenigstens mit Polizei-Warnweste.

    Für mich sind es diese kleinen Details, die den Unterschied so deutlich machen :)

    Najaaa, man ist halt an [Zeichen 242][Zusatzzeichen 1022-10]gewöhnt. ;)

    Und Essen: ich wundere mich, dass Rechtsabbieger nicht unter dem Top 5 auftauchen. Die Ursache »linksseitig den Radweg benutzt« führt hoffentlich dazu, dass [Zeichen 237][Zusatzzeichen 1000-31] und [Zeichen 240][Zusatzzeichen 1000-31]und [Zeichen 241-30][Zusazzeichen 1000-32] abgeschafft werden, oder?

    Das Ganze kann man ja noch weitertreiben: eine 26-%-Partei A und eine 25-%-Partei B bilden die Regierung, eine 49-%-Partei C ist in der Opposition. Zu einem bestimmten Thema hat Partei A die Position 1 und B und C haben die Position 2. Eigentlich wäre damit die Position 2 reif für eine (verfassungsändernde) Zweidrittelmehrheit. Aber nein, es gilt die Geschäftsordnung mit Fraktionszwang. A zwingt B, aus Fraktionsdisziplin für Position 1 zu stimmen, und so wird aus 26:74 ein 51:49.

    Es gibt eben kein imperatives Mandat und kein Verfahren, jemanden abzusetzen, der das Gegenteil von dem macht, was vereinbart war.

    Die Prozentzahlen oben sind ja rein modellhaft. In der Realität reichen ja 7,4 Prozent, um eine Mehrheit zu generieren, weil man nämlich dieser Partei aus Quotengründen zugesichert hat, dass eine ihrer Forderungen von den anderen Koalitionspartnern mitgetragen wird. Leider hat sich dabei die uns allen wohlbekannte Partei nicht die Eintragung des Wolpertingers oder der Weißwurst als Kulturgut vorgenommen, sondern die Ausländermaut ...