Ich hab ja nur gesagt von vielen, nicht von allen. ![]()
Beiträge von TheK
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Da hab ich leider den komplett gegenteiligen Eindruck: Die Radfahrer nehmen in überwältigender Mehrheit jede Gelegenheit an, nicht "zwischen den Autos" zu fahren – selbst bei Belastungsniveau 1 und miesem Zustand. Und während der Zustand noch kritisiert wird, ist die Breite im "Straßengespräch" kaum ein Thema. Die Renitenten dagegen fahren auch neben dem 2,5 Meter breiten benutzungspflichtigen Radfahrstreifen.
Andersherum kommen dir die Kommunen mit "hier darf man keinen Radweg bauen", wenn die Straße keinen Grund für eine Benutzungspflicht bietet. Und wie viele Fälle kennst du, wo explizit ein Angebotsradweg gebaut wurde (z.B. weil eine 50er-Straße viel Rad, aber wenig Autoverkehr hat)?
Die formelle Abschaffung der allgemeinen Benutzungspflicht hat uns zwar von vielen abstrusen
befreit, aber den Bau *richtiger* Radwege (
) eher verlangsamt. -
OK, die Stelle auf dem Foto ist… krass. Außerhalb der Rennrad-Fraktion wird aber wohl kaum jemand glauben, dass bei so einer Straße die Aufhebung der Benutzungspflicht alleine irgendein Problem löst.
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Ich finde für allem so traurig, dass völlig unsinnige und schlampig ausgeführte Benutzungspflichten oft Hand in Hand gehen.
Wenn man die Leute schon bei 1000 (!) Kfz/Tag auf den Gehweg zwingt, warum ist dann die Querung der größten Seitenstraße ein solcher Schrott?
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Es gibt dort seit spätestens 2012 KEINE Radwegebenutzungspflicht mehr
…Stimmt, ist eine andere Stelle. Das war wohl bei den schönen Radweg-Malereien quer durch die Fußgängerzone
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Das ist die Strecke mit einem völlig überfüllten
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Im Kern richtig, allerdings hab ich mir dafür vorhin mal Thomas' Tabelle vorgenommen:
Nur zwei der tödlichen Unfälle waren an Stellen, wo man ohne Ampel rechts abbiegen kann – spricht für mich dafür, dass die Unfälle gerade dadurch begünstigt werden, dass beide halten müssen. Kommt der Radfahrer erst später, kann der halt vorher bremsen und den LKW rum lassen.
Das war einmal der in Hamburg (wo der LKW gar nicht rechts rum gedurft hätte) und einer in Bremen:
Google MapsFind local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.www.google.de(man beachte das verdrehte Radweg-Schild).
Und hier haben wir das Meisterwerk an "versetzten" Haltelinien (eine volle Linienbreite…):
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Nur hat die Unfallstelle nichts mit dem Neubau und allgemein wenig mit dem allgemeinen Thema Hochbord zu tun: Hier wird der Hochbord-Radweg nämlich an die Fahrbahn verschwenkt und endet wie ein Radfahrstreifen. Nur ist mal wieder die Haltelinie nur marginal vor der der Autos – wie bei der Hälfte dieser Art Unfälle.
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Komisch, bei den Oldtimer-Events hier funktioniert das… Was aber tatsächlich ein Problem ist: Selbst der E-Type (der ja nun kein Gramm Gewicht an Geräuschdämmung verschwendet) ist dann quasi geräuschlos.
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Ich würde das Schild halt gerne als Einladung da durch zu schieben statt einen großen Umweg zu fahren verwenden.
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IMHO ist genau so eine temporäre Engstelle _ohne_ freie Fahrbahn daneben die sinnvolle Anwendung für
![Zusatzzeichen 1012-32 [Zusatzzeichen 1012-32]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zusatzzeichen-1012-32.png)
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Wobei einem beim Blick in die Straße schon der Eindruck von "offensichtlich unsinnig" oder zumindest "sowas wäre doch vorher durch die Presse gegangen" kommen kann:
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Der letzte ist hinten am Bahnübergang – und selbst den kann man glaubhaft übersehen, wenn man aus Wulfsen kommt.
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Gestern wurde die Kreuzung nun also rot, was übrigens von den üblichen Verdächtigen den 287sten Aufguss der "wie kann man es nur wagen, etwas für den Radverkehr zu tun"-Diskussion gab.
Logisch, denn hier ist der Radverkehr auch total selten, nur 434 Radfahrer zwischen 7 und 8 Uhr. Da sind die 180 Autos doch viel wichtiger, schließlich zählen die doppelt.. ach ne, reicht nicht. Also dreifach.. ne, immer noch zu wenig.
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Heute mal im Norden der Samtgemeinde unterwegs – da wurden fleißig Blauschilder eingesammelt, nur leider ohne Sinn und Verstand.
https://www.google.de/maps/@53.34713…i8192?entry=ttu
Das Schild in Barum ist jetzt weg. Statt so alle Gehwegradler los zu werden, setzt sich also die irgendwo in Brietlingen angeordnete Benutzungspflicht bis in die Unendlichkeit (bis zur Kreuzung nach St. Dionys war kein anderes Schild) fort… Jau, fein gemacht.In St. Dionys steht dann das hier – in Gegenrichtung kurz vor dem Ortsausgang. Das
daneben hat man eingesammelt – und auch nicht an den Ortsausgang versetzt. Dort hingegen fehlt der Warnhinweis jetzt – und nein, der meint nicht die üblichen Querrillen, sondern um teils 5 cm abgesackte Pflastersteine (konnte man natürlich auch beheben… aber ein Schild war halt billiger).Google MapsFind local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.www.google.deIn Wittorf an der Brücke das gleiche Elend: Bisher galt die Benutzungspflicht nur für die Brücke selbst (bzw. kam von außerhalb eh), um gleich danach wieder aufgehoben zu werden. Auch hier ist das zweite Schild nun weg.
Google MapsFind local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.www.google.deIn Hohensand steht nun auch ein
. Die Querungsfurt dafür ist ja gut zu erkennen, nicht? Man muss (nicht darf!) hier also auf die Fahrbahn bei genau einem Konfliktpunkt, auf dessen Einsehbarkeit manche Bundesstraße neidisch wäre.Übrigens, wenn kurz hinter dem Ortsschild nochmal ein "50" steht, erhöht das mein Vertrauen in den Autoverkehr nur begrenzt…
Und in Handorf hab ich neulich
in einer 30-Zone bewundern können… Ich wette, DIE haben sie nicht eingesammelt. -
Das Problem ist ja auch, dass es von den Städten als "Anti-Auto" verkauft wird – auch weil es genau das ist, dass viele der unmittelbar Betroffenen fordern: Die Leute, die direkt in der Innenstadt leben, besitzen (!) zu teilweise 90% gar kein Auto und zwar unabhängig davon, wie gut sie noch zu Fuß sind. Entsprechend wird selbst "Anliegern die Zufahrt erlauben" als Minderheiten-Interesse empfunden. Und die Auswärtigen? Die können auch einfach zu Hause bleiben – zumindest aber deren Autos. Wenn deswegen ein Laden Pleite geht, kann man ja Wohnraum draus machen; davon brauchen die Städter nämlich mehr und nicht Parkplätze (und irgendwann auch nicht mehr das 276ste Café…).
Und am anderen Ende hast du die Leute vom Lande, die gewohnt sind, dass man immer überall direkt vor der Tür parken kann. Begriffe wie "Stau" oder "Parkplatzmangel" kennt man aus dem eigenen Leben überhaupt nicht – man ist schließlich extra auf's Land gezogen, um keinen Verkehr zu haben. Und wenn man dann in die Stadt fährt, erwartet man, dass sich dort alles dem eigenen Lebensstil unterordnet – und zwar bitte mindestens kostenlos.
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Jup, de iure muss man das Stück nicht benutzen. Sinnvoll, wenn man aus Richtung Norden kommt und so direkt abbiegen kann.
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Die machen da gerne mal den Sicherheitstrennstreifen rot.
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Muss man nicht, das ist ein
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Oder hier, aber da war eben keine Kommune von Autohändlern am Bauen…