Geh davon aus, dass während und nach einem Einsatz so etwas keine Rolle spielt.
Wenn die Pol vor Ort ist (was ja meist der Fall ist), darf die sich gern um sowas kümmern.
Von Seiten der FW laufen Anzeige/Doku bei strafrechtlich relevanten Vorgängen ggü MA. Also tätlicher Angriff. Das wird erfasst. Das geht in die Statistik.
Stau, zugeparkte Kreuzung, Baustelle und tralala: wer soll da was wann dokumentieren wozu?
Baustellen und Staulagen auf BAB hat die Leitstelle aufm Schirm. Ebenso Unfälle mit Sperrungen/Einsatzlagen.
der Rest ist "schau halt, wie ihr durchkommt".
Die Abfrage nach einer TBNR des BKatOwi hat ein Ergebnis: die absolute Anzahl der erfassten und abgeschlossenen OWi-Anzeigen mit diesem Tatvorwurf. Und bestenfalls Datum und Ort.
Daraus geht noch nicht hervor, wer das wie mit welcher Intention/"mir-egal"-Haltung gemacht hat.
Ich möchte mich nicht falsch verstanden wissen:
Es spricht meiner Meinung nach wenig bis nichts gegen eine Auflistung von einsatzbehindernden Szenarien.
1402 Einsätze diesen Monat, davon
30x Hilfsfristziel nicht eingehalten
davon
- 3x wegen Eigenunfall
- 10x wegen Kreuzungsbereich zugeparkt
- 15x wegen trotz SoSi wird Kreuzungsbereich nicht frei gemacht
- 2x wegen Stau sonstiges, möglicherweise Klebeaktion-Auswirkung
ja, das kann man machen.
Und aus der Leitungsebene gibst du deinem Innensenator direkt mit der Beantwortung so einer Frage nach Statistik ordentlich einen mit auf den Weg und lässt alle wissen, dass nicht 10 Klebefuzzis dein Problem sind, sondern die jahrelange Ignoranz von Hilfsfristen (Bau neuer FuRWachen vielleicht mal absegnen?) und Verweigerug von Personalmitteln für bessere Bezahlung/Aufstieg.
Wenn ich innensenator wär, hätt ich eher angst vor dem, was mitbeantwortet wird 