Beiträge von DMHH

    der Begriff "fehlerverzeihende Infrastruktur" bezieht sich allerdings auf sämtliche Infrastruktur(-Teile), nicht auf Radwege.

    Zur "fvInf" gehören auch Leitplanken. Im "Ausland" haben Lichtmaste teilweise ingebaute "Knautschzonen". An Autobahnabfahrten stehen am "spitzen Winkel" der abzweigenden Ausfahrt häufig miteinder verbundene Plastikringe, die bei einem Auffahren Energie absorbieren/umwandeln und ein "Abheben" des Autos an den Leitplanken verhindern.

    zur fehlerverzeihende Infrastruktur an Radwegen gehört nach meiner Auffassung z.B. die bauliche Gestaltung von Asphaltkanten im Übergang zu angrenzenden Grünflächen. Im übrigen hier unterschiedslos zur Kante an einer popeligen Kreisstraße. Für beide "Fahrbahnen" gilt das: wo Asphalt aufhört, sollte angrenzend kein weicher, tiefer Oberboden vorhanden sein, sondern eine Oberfläche, die ein Abkommen von der Fahrbahn nicht direkt mit einem Verreißen des Lenkers / Sturz wegen Aufhängens an der Fahrbahnkante quittiert.

    Ich bin daher der Meinung, dass man "fvInf" nicht verteufeln sollte, nur weil auch Radwege davon betroffen sind. Radwege, die z.B. auch Bahntrassenradwege sein können oder "quer-durch-den-Wald"-Radwege, wo weit und breit keine Straßenalternative verläuft, die also sehr wohl guten Gewissens und ohne die üblichen Einmündungs-Gefährdungen auf längeren Strecken genutzt werden können. :/

    das wird eine Smartwatch sein. Die haben neben GNSS auch noch Sensoren für Puls etc. Die Daten werden meist aufgezeichnet, wenn man das möchte (oder vermutlich auch, wenn man das nicht möchte).

    Sind Aufzeichnungen vom Unfallzeitpunkt vorhanden, lässt sich zumindest eine Aussage treffen, wie schnell der Radfahrer unterwegs war. Und technisch sollte es möglich sein, eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzugeben, ob er rechts der Gleise oder zwischen den Schienen fuhr.

    Und im Rahmen der Ermittlungen "sichergestellt" heißt eben eingezogen. Das kann einem Autofahrer grundsätzlich auch passieren. DashCam installiert? wenn bemerkt, wird die auch eingezogen. Zeugen sagen direkt: "hat am Handy gehangen": das kann dann auch eingezogen werden. Kann... :rolleyes:

    Einkaufsstraße, Straßenbahnschienen, Gehwegparken am Fahrbahnrand.

    Tjo... ich würde mal eher nicht annehmen, dass der Rennradler da mit 40 Sachen durchgekachelt ist, sondern im Bereich der angeordneten zHg30 fuhr. Beim Auto hätte der Fahrer "keine Chance" gehabt :whistling:

    Die Wiesenstraße in Jena kommt seit knapp einem Jahr ohne Radwegbenutzungspflicht aus. Das ist für mich natürlich ein Anlass, meine bisherige Wegewahl zu ändern. Ich fahre die Wiesenstraße jetzt häufiger. Sehr viel häufiger.

    Was sich in dem Jahr herauskristallisierte: die Übergriffe nehmen zu. Mir ist nicht erklärlich, wieso - aber es ist so.

    Ich hab mal die Rennleitung zu gefragt:

    Ich habe auch recht zügig eine Antwort erhalten. Die ausfiel wie erwartet:


    sachlich wird die Situation dort richtig eingeordnet: ich darf auf der Fahrbahn fahren.

    Inhaltlich wird mir aber dezent gesagt, dass ich bei Angst vor sexuellen Übergriffen statt des Minirockes doch besser Latzhose anziehen möge. :|

    Puh. Mal gucken, ob in einer späteren Reaktion noch etwas passiert. Bin auch gespannt, ob die Polizei hier - so lese ich das - auf die Wiederanordnung der RWBP drängt. :/

    Aber was gilt, wenn die andere Straße auch ein Feld- oder Waldweg ist? Geht man dann davon aus, dass ein unbefestigter Waldweg waldiger ist als ein asphaltierter Waldweg? :/

    der zweite Satzteil ist wohl wichtig: "...auf eine andere Straße kommen." Waldweg ist keine Straße. Der Absatz 2, Satz 2 mit der Ausnahme Waldweg umfasst nur den Fall Waldweg -> Straße, nicht aber Waldweg -> Waldweg.

    Damit dürfte an Waldweg -> Waldweg wegen nicht vorhandener Sonderregelungen rechts vor links gelten :/

    Und natürlich darf die Forderung nach den "Nummernschildern" nicht fehlen, dieses Mal aus dem Mund einer Amtsperson, aber vielleicht hat er dieses Aussage ja als Privatmann getätigt, das weiß man heutzutage ja nie so genau.

    Hier in Jena stellt sich die Frage der Unterscheidung zwischen Amtsperson und Privatperson bei "Kennzeichen!" nicht.

    https://www.otz.de/lokales/jena/a…-ins-spiel.html (https://archive.ph/rzK4r)

    Zitat

    Als möglichen Ansatz für mehr Sicherheit regt Koppe eine Kennzeichnungspflicht für Fahrräder an. Dadurch könnten Verkehrsverstöße und Unfallfluchten leichter verfolgt werden. Die eindeutige Zuordnung eines Fahrrads könne aus seiner Sicht dazu beitragen, dass sich mehr Menschen an die Verkehrsregeln halten.

    CDU. Wunsch nach einer fahrradfreien Kern-innenstadt (Altstadt) kommt von der FDP.

    ich wär glatt gestolpert und hätte mich am gepäckträger des fatbikes verletzt... :|

    Klettband dabei haben. Vorderrad am unterrohr fixieren. oder einfach mehr auf "jaja" umschwenken?

    ich werf hier im nahverkehr mein rad auch nicht auf den .... sorry... "Misthaufen", bestehend aus 5 ineinandergedrückten freizeiträdern, sondern stell mich lieber in den Türraum. werd auch jedes Mal auf den "Fluchtweg" hingewiesen, der freizuhalten ist. "ja, eine Haltestelle noch" usw half fast immer.

    Alle 18 Minuten verunglückte ein Kind im Straßenverkehr
    Die Zahl der Unfälle mit Kindern auf deutschen Straßen ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Auch die Zahl der Todesfälle hat sich merklich erhöht.…
    www.spiegel.de
    Zitat

    Die meisten Kinder, die 2025 im Straßenverkehr verunglückten, saßen auf einem Fahrrad (34 Prozent). Zum Zeitpunkt des Unfalls waren 31 Prozent mit dem Auto, 20 Prozent zu Fuß und acht Prozent mit einem E-Scooter unterwegs.

    :whistling:

    Zitat

    Blickt man nur auf die Todesopfer, stieg die Zahl der Kinder, die in Pkw mitgefahren waren, 2025 am stärksten an: von 21 auf 31. Einen größeren Anstieg gab es auch bei getöteten Kindern, die mit Fahrrädern unterwegs waren (von 8 auf 13)

    aus der Kategorie "Männer die auf Ziegen starren Dinge zeigen" heute:

    Nach Stadtteildialog: Radwege in Hummelsbüttel sollen sicherer werden
    Nach einer Inspektionsfahrt fordern Hummelsbüttels Bürger und Politik konkrete Verbesserungen für unsichere Radwege auf der Hauptstraße.
    www.abendblatt.de

    :whistling:

    Tja, wer sagt der CDU, dass Radfahrer sicher auf der Fahrbahn fahren? Und die Lösung an der Bushaltestelle dann ja nur ... Buskap sein kann? :evil:

    morgen dann: Trecker- und Mähdrescherwege

    dann Mopedwege

    dann Reitewege

    und wenn wir Radwege haben, dann noch Rennradlerradwege, MTB-Radwege, Hans-guck-in-die-Luft-Radwege...

    Bin gerade in tschechien unterwegs. Radwege gibt's hier quasi nicht, jede Landstraße und Kreissstrasse ist einfach als Radroute 1234 ausgewiesen. und jeder 2. Feldweg auch.

    Sonntags fährt da dann auch die Familie mit 2 Kleinkindern auf der Kreisstrasse.