Verstehe ich nicht so recht. Die Thematik "Überholabstand" ist in der Fahrradbubble doch durchaus präsent, inklusive Beschwerden, die sich auf mangelnde Kontrollen und Ahndungen von Verstößen bezieht.
aber gemessen an der Anzahl der täglichen Überholvorgänge ist offensichtlich keine relevante Unfalllage vorhanden.
Ich stelle damit überhaupt nicht in Abrede, dass "eng überholt werden" ein beschissenes Gefühl ist und bei bestimmten Konstellationen auch prinzipiell ein Gefährdungspotenzial aufweist.
Und es kommt vielfach auch noch die wahrgenommene "Maßregelung" dazu: ganze Fahrbahn ist frei, weit und breit kein Gegenverkehr und *zack* trotzdem wirste mit 40cm Abstand überholt. Und gleichzeitig setz ich noch meine gelebte Fahrweise im Auto als Maßstab an, nämlich das maximal-weit-links-fahren-beim-Überholen.
Die Thematik des Überholabstandes ist auch in aller Munde, weil die nunmehr festgelegten Werte sich ja auch überprüfen lassen. Wie wolltest du das vorher machen? Jeden Radfahrer anhalten und fragen: "fanden Sie den eingehaltenen Abstand ausreichend?" und damit Verwarngeldangebote an den Autofahrer begründen?