Beiträge von DMHH

    ... und letztendlich geht aus der Beschreibung auch der genaue Unfallhergang nicht so wirklich hervor.

    da bleibt vieles offen. Wollten Vater/Kind wirklich die Straße queren oder auf dem Gehweg in die Querstraße rechts abbiegen?

    in Hamburg wurde ein 7-jähriges Kind von einem Müllwagen beim Rechtsabbiegen überfahren.

    Junge (7) bei Unfall in Hamburg getötet: Müllwagen war offenbar zu schnell
    Nach schrecklichem Unfall in Hamburg-Volksdorf: Fahrtenschreiber belastet den Müllwagenfahrer. Demnach fuhr er zu schnell. Lkw dürfen nur mit…
    www.abendblatt.de

    Zu schnell, weil nur mit Schrittgeschwindigkeit abgebogen werden darf. Laut Polizei und Zeitung.

    StVO:

    Zitat

    (6) Wer ein Kraftfahrzeug mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t innerorts führt, muss beim Rechtsabbiegen mit Schrittgeschwindigkeit fahren, wenn auf oder neben der Fahrbahn mit geradeaus fahrendem Radverkehr oder im unmittelbaren Bereich des Einbiegens mit die Fahrbahn überquerendem Fußgängerverkehr zu rechnen ist.

    hier die Kreuzung: StreetView

    hm. da bin ich ja mal gespannt, wie das ausgelegt werden wird. :/

    Zitat

    Das Kind, das seinem mit dem Rad vorausfahrenden Vater hinterhergeradelt war, stürzte und geriet unter die schweren Reifen des abbiegenden Fahrzeugs. Der Junge war sofort tot.

    hm :/

    Ja, :thumbup: eine interessante Vorstellung, die tatsächlich sehr flott zu einer ökologischen Verkehrswende führen würde und sehr positive Effekte für den Gesundheitszustand der Bevölkerung hätte:

    in sicherheitsrelevanten Bereichen (also überall da wo Fußgehende und/oder Radfahrende vorhanden sind) hat das Auto weiterhin Zutritt, muss aber sicherheitshalber geschoben werden. natürlich mit Ausnahmen für Rettungsdienste, Liefer- und Handwerkerverkehr, etc.

    vorsicht. Das ist die eine Möglichkeit. Die andere ist ganz klar das Verbot des Fußverkehrs...

    Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass automobile Freiheit eingeschränkt wird.

    Protected BikeLanes ... halt, Protected-by-Parkblech-Bike-Lanes (PbPBBL) sind super für die Sicherheit. :whistling:

    Also möglicherweise. Aber jedenfalls nicht für einen Teil der Anwohnenden, wenn die oberen Wohneinheiten nicht über einen baulich gesicherten zweiten Rettungsweg verfügen.

    Denn der bisherige zweite Rettungsweg wird durch die Feuerwehr gewährleistet. Durch neue Erkenntnisse in mathematisch-physikalischen Bereichen stellt sich heraus: wenn der Leiterwagen weiter weg von der Fassade steht, reicht die aktuelle Leiterlänge nicht mehr aus. :whistling:

    Im Zuge der aktuellen Mode "Bürokratieabbau" würde ich statt des Damoklesschwertes "Nutzungsuntersagung" halt einfach mal ... Brandschutzverordnungen und Bauordnung entschlacken. So oft brennts schließlich nicht... :whistling:

    Leuchtendes Pulver auf Hamburgs Straßen: So soll Eimsbüttels Verkehr sicherer werden
    Mit einem Pilotprojekt könnte der Hamburger Bezirk Eimsbüttel zum Vorreiter in innovativer Straßenbeleuchtung werden. Wie das funktioniert.
    www.abendblatt.de

    ja genau. Gäbs doch nur eine Pflicht, dass Fahrzeuge im Dunkeln mit Licht fahren müssten, und das auch nur so schnell dürften, dass sie rechtzeitig vor einem Hindernis zum Stehen kämen... :rolleyes:

    lass uns lieber die Arbeitsstellen, deren Absicherung (auf dem Papier) dem Stand der Sicherheitstechnik entspricht, noch aufwändiger gestalten.

    Und ausgerechnet für Baustellen!!! temporär. *stöhn*

    Ärger am Eppendorfer Weg in Hamburg: Autos blockieren Fußgängerüberwege
    Die Mittelinseln in Hamburg-Hoheluft und -Eimsbüttel sollen die Sicherheit für Fußgänger am Eppendorfer Weg erhöhen. Aber manche Autofahrer brechen die Regeln.
    www.abendblatt.de
    Zitat

    Doch das Problem: Autofahrer ignorieren diese sogenannten Querungshilfen

    Nein?! - doch! - Oooooh!

    Zitat

    Es werde geprüft, wie die Situation noch verbessert werden könne.

    Nein?! - doch! - Oooooh!

    man prüft. :rolleyes:

    Meine Kristallkugel sagt: :whistling:

    Zitat von Kristallkugel

    "Einbau von Pollern in RAL 'tarngrau' für 7.000EUR"

    Nein?! - doch! - Oooooh!

    wenns doch nur eine andere Möglichkeit gäbe. :rolleyes:

    War gestern als Wahlhelfer dabei. Bei ca. [n] Wahlberechtigten im Wählerverzeichnis, die keine Briefwahl beantragt hatten, wurden uns 0,79x[n] Stimmzettel zur Verfügung gestellt. Das ist gemessen an den letzten Wahlbeteiligungen ein durchaus solider Wert.

    Bereits am Mittag hat sich jedoch abgezeichnet, dass die Wahlbeteiligung höher als erwartet ausfallen dürfte. Anruf in der Zentrale, man möge doch bitte für uns und die anderen beiden im Gebäude untergebrachten Wahlräume noch Stimmzettel nachliefern.

    Antwort: "nein. Rufen Sie an, wenn sie noch 30 Stimmzettel haben."

    Ok. es wird Nachmittag. Bei 30 verbleibenden Stimmzetteln erneuter Anruf. nach 45min(!) kamen dann weitere 30 Stimmzettel.

    Tja. und in den 45min waren dann aber die letzten 30 Stimmzettel bei uns aus... :|

    Zum Glück hatten wir wie gesagt insges. 3 Wahlräume / Stimmbezirke im Gebäude und konnten uns noch bis zur Nachlieferung durch Stimmzettelaustausch retten (selber Bezirk, kein Problem), mussten niemanden abweisen / in die Warteschlange bitten.

    Aber ich finde es in Anbetracht der unsäglichen Berlin-Wahl-Ereignisse bei der letzten BT-Wahl schon erstaunlich, wie unnötig die Leitung in Probleme reinrennt. Wir waren unter Garantie nicht der einzige Wahlraum, der zur "Halbzeit" höhere Wahlbeteiligung verzeichnet hat...

    Und die vielen "ich habe Briefwahl beantragt, Unterlagen kamen so kurz vorher, hab mich nicht mehr getraut, das in die Post zu werfen"-Fälle kamen eben auch noch obendrauf...

    weiß gar nicht mehr, wo ich das letztes sah... war das beim Ingo Zamperoni? Der eine "Friedensaktivistin" aus der Ukraine interviewte. Die auch sagte, dass sie sich jahrelang für Frieden und gegen Waffen eingesetzt hat. Aber sie diese Haltung/Einstellung ("keine Waffen") in den letzten Jahren ablegt hat / ins Gegenteil verkehrt hatten.

    Tja. :|

    Straßenverkehr: Zu Fuß gehen? Kann tödlich enden
    Mehr als 400 Fußgänger sterben jährlich im deutschen Verkehr. Städte in anderen Ländern machen vor: Es könnten auch Null sein. Man muss Autofahrer nur härter…
    www.zeit.de

    :whistling:


    und hinter paywall

    Zählungen online veröffentlicht: Auch auf Berlins Hauptstraßen ohne Radweg wird viel geradelt - Tagesspiegel Checkpoint
    Neues aus der Rubrik „Verkehrssenatorin versus wahres Leben“ (siehe auch: „Welche Krise?“, CP von Freitag): In einer Mitteilung aus dem Hause Bonde anlässlich…
    checkpoint.tagesspiegel.de
    Zitat

    Zählungen online veröffentlicht: Auch auf Berlins Hauptstraßen ohne Radweg wird viel geradelt

    boah, kotzten mich die Empörungs-Klick-Medienhäuser wie Funke an, das glaubt man gar nicht.

    Und Bürger machen fleißig mit.

    Zitat

    Neue Fahrradbügel in Hoheluft am Eppendorfer Weg müssen wieder weg – „völlig absurd“

    absurd! fehlen noch 3 Ausrufezeichen. Ach, und na klar muss im Beitrag aus dem Leserbrief der "Schildbürgerstreich" zitiert werden. Ohne das, ist es kein richter Aufreger!

    Und all die gespielte Aufregung nur, weil bei Planung und Installation von 6 (!) Bügeln übersehen wurde, dass die Fläche schon an ein REstaurant mit Außengastronomie "vermietet" wurde.

    Amt A stellt Sondergenehmigung aus, Amt B will Bügel installieren und fragt alle Beteiligten (darunter auch Amt A) an, ob die Einwände gegen die geplanten Standorte haben. Und an irgendeiner Stelle hakt es in der Kommunikation. Shits happens. Soll nicht, passiert aber.

    Währenddessen fallen bei Boeing die Flugzeugnasen ab oder die Straßenbaufirma kappt ein Erdkabel, obwohl Leitungspläne vorliegen, oder der Gartenbaubetrieb fällt im Schlosspark von Ludwigslust eine uralte Eiche, weil der Fällplan auf Papier gezeichnet ist und der Mitarbeiter des Teil nicht lesen kann. ja blöd. In jedem Falle.

    Hat Bild die Situation auch schon verwurstet? Ach, ich wills gar nicht wissen. Vermutlich waren bei Bild direkt alle Grünenpolitiker in Hamburg persönlich für den Fehler verantwortlich

    Soll Lidl jetzt dazu gezwungen werden alle 1,5 km eine Filiale zu bauen? Ähnlich dem Netzausbau der Telekom?

    Das ist krass. Und die hab ich mal gewählt...

    Nein, das ist ein Planungsziel. Gleichzeitig stehen unterschiedliche Hilfsmittel zur Verfügung, diese Planungsziele zu erreichen. Zwang wird in Deutschland nicht dazu gehören.

    Die Kommune wird im Idealfall rechtliche Möglichkeiten haben, die Ansiedlung an dieser Stelle für einen Versorger interessant / lohnenswert machen. Aktuell hat die Kommune im Prinzip keine Möglichkeiten, Anreize zu setzen.

    Und Einrichtungen für die alltägliche Versorgung muss kein klassischer Supermarkt/Discounter sein. Es dürfte darauf hinauslaufen, dass insbes. im ländlichen Bereich diese "Selbst-einkauf-Mini-Stores", die ohne Kassenpersonal auskommen, Verbreitung finden. Vielleicht werden auch die aktuell aufpoppenden "Automatenläden" noch so viel besser oder oder oder.

    :)