Attraktiv heißt in dem Fall, jeder muss in Fußnähe einen PKW vorfinden, der zu ihm passt.
Man hat nach 60 Jahren der KFZ-Mobilität ein Selbstverständnis erzeugt, wonach "Fußnähe" = "Sichtweite" bedeutet und alles andere eine nicht hinnehmbare Schikane ist.
Mit dem Stationsbasierten Modell hat man in einigen Städten aktuell einen Malus. "bis dahin?!!? Und dann muss ich von da aus wieder nach Hause laufen?!!?"
Der HVV hat als Zielsetzung mal ausgegeben, dass kein Haus weiter als 800m(?) von einem Haltepunkt entfernt liegen soll. Ob das jetzt immer noch 800m sind - keine Ahnung. Aber 800m Wegstrecke sind für viele Autofahrer Weglängen, die nicht akzeptiert werden. Anders ist das "ich fahre abend 45min durch die Straßen, bis ich einen PArkplatz finde"-Geheule nicht zu erklären!
Parkplatz vor Tür! und zur Not stell ich mich auf den Gehweg. Wo denn sonst? Soll ich etwa laufen? Wozu hab ich denn ein Auto? Ist doch nur kurz!
Stationsbasiert funktioniert nur dann, wenn es deutlich günstiger als freefloat ist oder Stellplätze im öffentlichen Raum endlich mal massiv reduziert werden und dafür Ladezonen etc eingerichtet werden.