Beiträge von DMHH

    rückwärts ausparken, Seniorin überfahren mit tödlichen Folgen? Freispruch.

    das ist ... interessant. :cursing:
    Das Gericht befindet, dass die Fahrerin vor dem Rückwärtsfahren nicht auf den Gehweg hätte treten müssen. Es hat eben gereicht, beim Rückwärtsfahren in die Spiegel zu gucken. Innenspiegel nutzlos, weil Karre vollgeladen? Egal. Rentnerin war eben im "Toten Winkel".
    Freispruch.
    Wahnsinn!

    Der Treppenwitz an der Sache ist, dass "die laute Mehrheit" da draußen "harte Urteile!" für Straftaten fordert! Aber so ein Urteil hier als "jaja, das ist richtig so!" goutieren würde...
    bah!


    jaja, nach Kollision tödlich verletzt.
    oder um die Überschrift mal nach dem im Artikel geschilderten Ablauf zu formulieren: "Autofahrer verletzt Radfahrer tödlich"

    Aus dem 47-jährigen der Überschrift wird - weil er keine Papiere bei sich hatte - dann im Artikel selbst ein Radfahrer, der Anfang 30 war.
    Und die Verletzungen, die er sich selbst zuzog, wurden ihm eigentlich zugefügt. Von einem Autofahrer, der, den Schilderungen entsprechend, wohl das Sichtfahrgebot missachtet hat und in einer Rechtskurve den Radfahrer von hinten angefahren hat...

    Am schönsten finde ich ja, dass der Geschäftsführer glaubt, dass man mit einer Ausnahmegenehmigung dort parken dürfe. Dieser Ansicht sind leider sämtliche Handwerker mit einer solchen Genehmigung. Das Beiblatt liest nur leider nie jemand.

    ... wie die falschparkenden Handwerker in jeder beliebigen anderen Stadt dieses Landes
    :cursing:

    bwahaha. Plossi hat seinen Antrag auf Bürgerbeteiligung nicht geändert. :D

    Zitat von CDU

    Der Beteiligungsworkshop soll paritätisch mit 15 stimmberechtigten Mitgliedern der Bezirksversammlung sowie derselben Anzahl von Bürgern besetzt werden. Letztere werden zu gleichen Teilen von den örtlich aktiven Initiativen und Gruppen (Bürgerverein Hohenfelde-Uhlenhorst, Initiative Unsere Uhlenhorst, Runder Tisch Unsere Uhlenhorst, Winterhuder Bürgerverein, Unser Winterhude) benannt.

    Wer parken will, darf bestimmen. Zulassungspapiere des KFZ sind Abstimmungslegitimation. :P

    Da kann man sich das Leben unnötig kompliziert machen, vorsichtig zwischen parkenden Autos durchschieben oder anhalten und 30 Minuten auf polizeiliche Klärung warten, oder ich fahr halt einen völlig unzulässigen Schlenker der keinem weh tut und vergesse das Problem. Diese Verkehrsregeln sind nicht dazu da Verkehrsregeln zu sein, sondern ein eindeutiges und gefahrloses Nebeneinander zu erlauben.

    anders formuliert: der Krug geht so lange zum Munde, bis man bricht!
    Oder so ähnlich. Machs halt. Fahr auf dem Gehweg um Hindernisse herum. Fahr mit dem Auto auf Radfahrstreifen um Hindernisse herum.
    Aber dann auch bitte nicht heulen, wenns mal knallt und die Frage nach der zivilrechtlichen Haftung im Raume steht. :|

    ich zeige parken an, wenn niemand drin sitzt. Wenn jemand drin sitzt, fordere ich auf, den Radfahrstreifen freizugeben. Zur Not auch 2x.
    Wer nicht wegfährt, wird wegen Parkens angezeigt mit dem Passus: trotz mehrfacher Aufforderung ...
    Soll sich die Bußgeldstelle drum kümmern.

    Wenn niemand drin sitzt, zeig ich immer wegen Parkens an. basta.

    Eine ganze Straße zu dokumentieren hat ja automatisch den Vorteil, dass man die Szenerie als Ganzes fotografieren kann (Timestamp 00:00). dann jedes Fahrzeug einzeln. Und wenn man hinten angekommen ist, nochmal Foto von der Szenerie mit Timestamp 03:00 :)

    man "muss" sich dann eben 3min Zeit lassen mit dem entlanggehen. Oder macht gleich 2 Straßenseiten, dann muss man für jede Seite nur 1,5min brauchen ;)

    Hatten die damals so wenige Pkw pro 1000 Einwohner? Worauf willst du damit hinaus? Damals war das Fahrradfahren (im Mischverkehr) in NL so gefährlich, dass aufgrund der vielen Verkehrstoten ein Umdenken stattfand.
    Ja, gerne reden wir darüber. Wobei 3-4 m breite Radwege immer Zweirichtungsradwege sind. In einer Richtung sind sie meist 2-2,5 m breit.

    Wo im Verkehrsraum einer heutigen Stadt möchtest du 2,5m breite Radwege anlegen? Die Fläche, die du dafür benötigst, muss du heute zwingend einer anderen Verkehrsart entziehen.
    entweder dem Fußgängerverkehr oder dem (ruhenden/nicht-ruhenden) Autoverkehr.

    Hast du in einer deutschen (Groß-)stadt einen Fahrzeugbestand wie in den NL1970, wirst du deutlich(!) weniger Probleme haben, eine Fahrspur oder die Parkplätze dem Radverkehr zuzuschlagen.
    Du hattest 1970 einfach weniger "Raumkonflikte" und an Knotenpunkten weniger "Richtungskonflikte".


    Z. B. NL: Der Ausbau separater Radinfra begann in den 70er Jahren. Gleichzeitig stieg der Radverkehrsanteil massiv.

    Lass uns aus dem heutigen Verkehrsraum Deutschlands so viele PKW entfernen, bis wir die gleiche Zahl der PKW pro 1.000Ew für Niederlande1970 haben.
    Dann reden wir nochmal über das ach so gefährliche Fahrbahnradeln. Oder wir reden eben darüber, 3m breite Fahrspuren für Fahrräder anzulegen. Oder über Parkplätze.

    Die Bußgeldstelle ist "klammheimlich" umgezogen und residiert jetzt im ehemaligen Imtech-Gebäude in Marienthal.

    Die Adresse lautet jetzt:
    Behörde für Inneres und Sport
    Einwohner-Zentralamt
    Bußgeldstelle
    Hammer Straße 30-34
    22041 Hamburg

    ist bei OWi-Anzeigen per E-Mail zwar egal, aber der Form halber werd ich das mal fix in meinen persönlichen Vorlagen ändern. :)

    Offiziell sollte schon seit Januar 2017 umgezogen werden, das Gebäude ist aber erst seit wenigen Tagen mit den rot-blauen-MarkeHamburg-Schriftzügen an den Türen versehen und an der Fassade hängt noch immer der imtech-Schriftzug :rolleyes:
    für 35Mio Miete auf 20 Jahre hätte man da mehr erwarten dürfen ;)

    Wir haben das in Deutschland nur mit völlig ungenügenden Radwegen ausprobiert. Nie mit breiten, asphaltierten, klar erkennbaren geradlinig geführten Radwegen. Es ist also unfair zu argumentieren, mit den Fake-Radwegen hat es nicht funkioniert, deswegen müssen wir jetzt alle zwischen fahrenden und parkenden Autos fahren.

    wir haben das mit dem Fahren zwischen parkenden und fahrenden Autos ins Deutschland nur mit völlig ungenügenden Radfahrstreifen probiert. Nie mit breiten Radfahrstreifen.
    Es ist also unfair zu argumentieren, mit Radfahrstreifen der 1. und 2. Generation funktioniert das Radfahren nicht, deswegen müssen wir jetzt wieder Hochbordradwege bauen.

    Kann ich auch. Und nu?

    öhm - Abstand zu Fußgängern von 30cm?! 8|
    echt jetzt? ;(


    Das trau ich mich nicht. Also wenn, dann nur mit Schrittgeschwindigkeit oder knapp drüber. Der 1m sollte es mindestens sein, und selbst dann würd ich nicht schneller als 15km/h fahren wollen.

    Das mit den Radfahrstreifen/Radwegen rechts von parkenden Autos hatten wir in Deutschland 60 Jahre lang ausprobiert. Funktioniert dort, wo 1 Fußgänger pro Tag rumrennt. Sonst nicht.

    Dass die Radfahrstreifen gerne breiter sein dürften, dagegen rede ich nicht an.
    Ich gebe nur zu bedenken, dass der Raum zwischen Hauswand und Hauswand eben endlich ist und da ganz oft noch Bäume stehen.
    Meinetwegen können die Bäume weg und neu gepflanzt werden. Das verträgt ein Quartier mal.
    (Mein Lieblingsspruch bei der Betreuung von Ausflügen mit Kindern/Jugendlichen ist ja: "20% Schwund einer gesunden Population sind verkraftbar" ;) )

    Traut sich jemand zu, das für Hamburg zu übersetzen?

    ich spiele schon seit ein paar Tagen mit dem Gedanken, das in der Hammer Straße durchzuziehen. Dort hat die Polizei sich ja gegen Abpollern des B-Pflichtigen Radweges ausgesprochen und meint, dass das Falschparken nur sporadisch vorkäme, ganz selten quasi.
    Also.. selten mal ein Auto und das auch nur kurz.

    Blöd ist nur, dass ich da in der Rushhour langkomme. Die Rushhour ist aber auch bei der Polizei Rushhour.
    Ich würde das am liebsten mal so gegen 20:00 durchziehen. Aber da ist auf der Straße dann auch wieder so wenig los...
    hmpf...

    Im wesentlichen gibts da auch nichts zu übersetzen. Das Ordnungsamt als solches haben wir nicht.
    Wir haben LBV, die im bewirtschafteten Parkraum tätig sind.
    Wir haben Angestellte im Polizeidienst, die in den normalen Arbeitszeiten tätig sind, aber auch nicht auf Abruf irgendwo rumsitzen
    Wir haben hier nur die Polizei, die in Hamburg nicht aufs Ordnungsamt verweisen wird, sondern sich mit "keine Zeit" herausreden wird.

    hmmmm

    wobei man sich streng genommen nicht verrechnet hat.
    Man hat die Zahlen genommen, die zum Zeitpunkt offiziell zur Verfügung standen. Hat für eine Schadstoffgruppe Euro6 für Diesel sogar einen unsicherheitsfaktor von 1,9 eingerechnet.
    Stellt sich später heraus: 92% mehr Schadstoffe als auf dem Papier = Faktor 1,9 recht gut getroffen.

    Lediglich für Euro4 + Euro5 passts halt "theoretisch" nicht. Aber auch da sind in der REchnung allgemeine und nichtspezifische Aufschläge von 30% drin, die eben eine gewisse Unsicherheit abbilden.

    So gesehen sollte man froh sein, dass Hamburg sich so lange zeit gelassen hat mit dem Reinhalteplan :D
    man stelle sich mal vor, die hätten schon vor Dieselgate Zahlen errechnet und Maßnahmen geplant. Die könnten sie heute tatsächlich in die Tonne treten. ;)

    Diejenigen, die Radfahrstreifen verteufeln, tun das, weil sie befürchten, dass sie von Autofahrern auf dem Radfahrstreifen einfach umgefahren werden.
    Wie wird das Umfahren durch 4cm hohe Kantsteine verhindert?


    Der Artikel der taz bleibt Unfung³, weil er Zusammenhänge postuliert und einfach Sachverhalte falsch darstellt.


    Es geht primär darum, dass Radfahrer nicht zwischen parkenden und fahrenden Autos geführt werden sollten (wenn es eine Radverkehrsanlage gibt), sondern rechts davon. Der Hintergrund ist, dass dann keine Ein- und Ausparkvorgänge über den Radfahrstreifen erfolgen können, außerdem öffnen Autotüren sich immer auf der Fahrerseite, seltener auf der Beifahrerseite.

    Dafür sitzt auf der Fahrerseite die Person, die mit Prüfung nachgewiesen hat, sicher am Straßenverkehr teilnehmen zu können. Auf dieser Seite wird auch beim "regelparken" am rechten Fahrbahnrand die Tür seltener "einfach so" aufgerissen.
    Wir können gerne alle Parkplätze aus dem öffentlichen Raum verbannen. Wäre ich uneingeschränkt dafür. Und das lieber heute als morgen.



    Radwege mit baulicher Trennung zum Gehweg und baulicher Trennung zur Fahrbahn bzw. parkenden Autos. Das ist das dänische Erfolgsrezept. Ich verstehe gerade nicht, was daran so schlecht ist?

    es wäre - wenn überhaupt - nur das Kopenhagener Erfolgsrezept. In anderen dänischen Städten sieht's so lumpig aus wie in Teilen Deutschlands. Sowohl was die Qualität und Quantität der Radverkehrsanlagen, als auch die Anzahl der Radfahrer anbelangt.
    Ich z.b. empfinde die Beschneidung der Fußgängerflächen in CPN als schrecklich. Auf einigen der PBL in CPN ist Aus- und Einsteigebereich der Busse. Das ist absurd, dass in Deutschland Radfahrer befürchten, vom Bus überrollt zu werden - aber gleichzeitig die Alternative des Wartebereiches/Einsteigebereiches auf dem Radweg akzeptiert und teilweise verlangt wird...

    aha. Radwege gehören auf den Bürgersteig. Soso. Erstaunlicherweise trifft genau das auf CPN aber weitestgehend nicht zu.
    Da haben wir zwar Hochbordradwege, daneben aber Bürgersteige, die schlappe 1,8m schmal sind. Kann man geil finden. Muss man aber nicht.
    Oh, und Radfahrstreifen hats in CPN auch. Guck an. Bestimmt nur für die testosterongesteuerten Radfahrer, die auch unser Vorstadt-Strizzi-Experte so geil findet.
    Huch, in weiten Teilen CPN gibts gar-keine Radwege! hilfe, was ist denn da los? Radwege gehören auf die Bürgersteige, haben wir doch hier gelernt. und nu?

    Ob der da falsch übersetzt wurde? Ob das aus dem Zusammenhang gerissen wurde?
    Ja, dämmt das Parken ein! hört auf mit Parken neben Radfahrstreifen, Radwegen, Gehwegen - aber was zur Hölle sagt das gegen Radfahrstreifen aus? nichts!


    hier nur mal Beispielhaft: Streetview
    einmal 360-Schwenk bitte.
    Radfahrstreifen, Mischverkehr mit später Radfahrstreifen, Radfahrstreifen, Mischverkehr mit später Radfahrstreifen und auf der Brücke über die Gleise gibts einen "Hochbordradweg", bei dem das Hochbord aus 4cm hohen Kantsteinen besteht.
    Lustigerweise sind solche "Hochbordradwege" eine Separation, die hier in D von einigen bejubelt wird, weil sie "Schutz" verspricht... :rolleyes:
    Also mehr schutz als 20cm breite Linie. Klar.

    und da könnt ich kotzen, wenn die Schlussfolgerung lese:

    Zitat

    "Eine schwache 4,7 haben die Sicherheit sowie das Fahren auf Radwegen und -schutzstreifen bekommen. Und das, obwohl diese neuen, auf den Fahrbahnen verlaufenden Velorouten Kernstück des Senats-Bündnisses für den Radverkehr von 2016 sind."

    Da ging doch aus der Frage überhaupt nicht hervor, die Umfrage unterschied doch überhaupt nicht zwischen Radwegen, Schutzstreifen, und Radfahrstreifen!
    Das ist derart dämliche Vorstadt-Strizzi-Lesart, da rollen sich mir die Fußnägel hoch!


    Zitat

    Hinzu kommt, dass die 2.244 Hamburger befragten Radler ihre Akzeptanz im Verkehr mit 4,4 bewerteten, Konflikte mit Kfz gar mit 4,9. Dazu zählen auch Busfahrer, die Radler oft abdrängen, wenn sich Rad- und Busspur überschneiden.

    Noch so eine Bullshit-lesart. Was haben Radfahrstreifen mit Akzeptanz zu tun? Die Akzeptanz war schon immer beschissen in Hamburg. Ganz gleich, ob ich in einer T30-Zone "mitten auf der Straße" fahre oder trotz "bestens ausgebautem Radweg" ohne B-Pflicht auf der Fahrbahn unterwegs bin. Oder ob ich auf einem b-pflichtigem Radweg von einem Rechtsabbieger umgenietet werde.
    Das sind doch völlig unzulässige Schlussfolgerungen des Fahrradklimatests.

    Ja, die Radfahrstreifen dürften gerne breiter sein, Schutzstreifen können wir bitte ganz abschaffen - aber das gibt das Fragemuster des Klimatests ü-ber-haupt nicht her! ich spring hier gerade im Dreieck über so viel unverfrorenheit der taz und irgendwelcher ominösen Verbände...

    ohje, was für suggestive Fragestellungen, die am Ende keine saubere Auswertung ermöglichen dürften.

    "Ich selbst hatte bereits (Beinahe-) Unfälle aufgrund dieser Situation."
    nie - selten - gelegentlich - oft - fast immer

    äh, bitte?

    Fahre die AZ1 auch im Regen. Die "Klappen" zu USB-Anschluss und KArtenslot sind mit Gummidichtungen versehen. Auch nach mehrmaligen intensiven Regenfahrten ist mir die Cam noch nicht abgesoffen.

    die 170,- sind tatsächlich "gebraucht" - aber im marketplace sind das in der Regel Rückläufer, die nicht wirklich in Gebrauch waren beim Kunden.
    Einfach bestellen und bei Nichtgefallen zurückschicken :D

    Die AS50 ist "größer" und "schwerer", sofern man das in den Bereichen noch so sehen möchte ;)
    Hinsichtlich der Aufnahmeparamter ist die aber quasi identisch zur AZ1.

    lustigerweise kann die AS50 wohl Loop-Aufnahmen, aber keine sequentiellen Fotos (alle n-Sekunden ein Bild), wohingegen das bei der AZ1 genau anders herum ist. Die kann nämlich keine Loop-Aufnahmen, dafür sequentielle Fotos machen.

    und die AS50 hat kein GPS. Muss man meiner Meinung nach aber auch nicht haben.