Beiträge von DMHH

    ich kann nicht sicher zählen, wie oft Kontakte im Längsverkehr vorkommen.

    3x im Jahr bestimmt

    dazu noch weitere x-mal im Jahr, bei denen ich durch vermutlich ordnungswidrige Wahl meiner Fahrlinie in der Mitte der Fahrspur gegen das Rechtsfahrgebot verstoße, aber ein Engüberholen verhindere. Lieber lass ich mich anpöbeln, als den Außenspiegel am Ellenbogen zu haben.

    Warum wird hier gleich noch nach Anzahl der "Kontakte" beim Überholen gefragt? Weils gar nicht so schlimm ist und "scheiße" ist immer nur dann, wenn ein Unfall passiert mit Sturz und mind. Sachschaden?

    PK41 stellt mal wieder auf stur...


    Seit Ende November/Anfang Dezember ist im Ausschläger Weg eine Arbeitsstelle eingerichtet.

    openstreetmap

    Der Ausschläger Weg und weiter nach Süden dann Billwerder Steindamm ist geprägt durch:

    - 2 Fahrspuren pro Richtung

    - Radwegrudimente in 60cm Breite ohne B-Pflicht.

    streetview im nördlichen Abschnitt Arbeitsstelle

    streetview im Bereich Einmündung Brackdamm (50m weiter)

    Für die Arbeitsstelle hat man 2 Fahrspuren auf eine verengt. Das ist vollkommen ok, so viel Verkehr läuft da nicht durch.

    Und die Kreuzung Brackdamm ist keine Kreuzung mehr, man kann hier den Ausschläger Weg nicht mehr queren, nur noch rechts in den Ausschläger Weg/Billwerder Steindamm abbiegen. Darum ist auch die LSA abgestellt und für Fußgänger eine Querung eingerichtet.

    Was sehe ich am Montag in der Früh an der Einmündung Brackdamm an jener Querung?

    das hier:

    In Gegenrichtung sieht das bei streetview so aus.

    Und jetzt so

    Wenn ich die Bake im rechten Vordergrund schon sehe...

    Aber egal, fakt ist:

    wer in Richung Norden will: hier links an der Teilung vorbei (also Bildmitte fahren).

    Wer in Richtung Osten in den Hammer Deich abbiegen will, bleibt rechts.

    Radfahrer bleiben, wo sie wollen, denn eine B-Pflicht des Radweges rechts besteht nicht.

    Fährt man weiter auf die Kreuzung Ausschläger Weg / Brackdamm zu, dann:

    Man erkennt deutlich die temp-LSA für den Fußgängerverkehr. Und vielleicht auch Radverkehr?


    Ich wende mich an StVB-PK41:

    Es passiert: nichts. keine Antwort, kein "jaja, muss aber trotzdem so"

    stattdessen sind in Fahrtrichtung Süden seit heute auf ganzer Länge Blauschilder angeordnet, mithin die 60cm schmalen Handtücher benutzungspflichtig.

    [Fotos werden nachgereicht]

    Gut. Dann nochmal an StVB-PK41 mit CC Öffentlichkeitsarbeit@polizei

    Gibt auch - heyhey! - prompt Antwort von StVB-PK41:

    Zitat

    Sehr geehrter DMHH,

    aus Sicht PK 412-StVB wären Radfahrer beim Durchfahren des Baustellenbereichs auf der Fahrbahn erheblichen Gefahren/Risiken ausgesetzt.

    Aus diesem Grund haben wir, das PK 412-STVB, für die gesamte Strecke am Baufeld vorbei einen gemeinsamen Geh- und Radweg angeordnet.

    Mit freundlichen Grüßen

    Das ist also die Begründung der besonderen Gefahr? "wir sehen erhebliche Gefahren/Risiken"


    Da frag ich doch mal nach:

    Ich gehe davon aus, dass keine Antwort kommt.

    Was dann?

    Anfrage nach Transparenzgesetz?

    Widerspruch?

    Ampeln gibt es nur wegen dem Autoverkehr!

    Fußgänger und Radfahrer benötigen untereinander keine Ampeln.

    und Radfahrer - Radfahrer? benötigen die untereinander auch keine Ampeln?

    Die Frage mal unter der Annahme betrachten, dass ein Radverkehrsanteil von 50% herrscht und Velorouten Verkehre bündeln.

    Ansonsten läuft es aber relativ problemlos; wir haben sogar auf der kompletten Ortsdurchfahrt einer Bundesstraße Tempo 30 (Lärmschutz).

    Durlach? :S

    Ich fands bemerkenswert, dass innerorts alles ok war - ab Einmündung Rommelstraße bis weiter nach Wolfartsweier war dann wieder Terz angesagt. Obwohl sich objektiv nichts geändert hat. Aber ja, KA ist schon eine oder zwei Runden entspannter zu fahren.

    Also bis auf Durchlacher Allee jetzt <X

    Autobahnabfahrt mit querendem Radweg. holla, da halte selbst ich als bekennender Kampfradler nicht drauf zu, wenn ein Auto an die Fahrradfurt herangerauscht kommt...

    hat einzig und allein den Sinn, rechtsabbiegende PKW von der Geradeausspur wegzubekommen. Dass das bei Fahrzeugen, die nur mit Blick in diverse Außenspiegeln sicher bewegt werden können (LKW) gerade nicht mehr funktioniert, hat Epaminaidos dargelegt.

    Als KFZ-Führer biegt man sichersten ab, wenn mit dem Lenkeinschlag erst dann beginnt, wenn man auch losfahren kann. ansonsten bleibt man tunlichst parallel zum Sonderweg/Radweg. Oder eben nicht und beruft sich dann auf den "Toten Winkel".

    Poolnudel-Aktion in Rostock

    ... wenn man komische Leute was sagen lässt, kommt eben komisches Zeug raus.

    "Ja, der alte Fahrradweg war gefährlich und die neue Regelung [Anm.: Fahrbahnradeln] ist schlimmer als zuvor" – Quelle: https://www.svz.de/21704302 ©2018
    "warum wird [der Radweg] nicht einfach auf die andere Seite verlegt?" – Quelle: https://www.svz.de/21704302 ©2018

    und dann noch das Autofahrergeheule:

    Radfahrer fahren mit 10km/h "in der Mitte"

    und "dicht machen für Radfahrer"

    Ich hasse Menschen...

    Attraktiv heißt in dem Fall, jeder muss in Fußnähe einen PKW vorfinden, der zu ihm passt.

    Man hat nach 60 Jahren der KFZ-Mobilität ein Selbstverständnis erzeugt, wonach "Fußnähe" = "Sichtweite" bedeutet und alles andere eine nicht hinnehmbare Schikane ist.

    Mit dem Stationsbasierten Modell hat man in einigen Städten aktuell einen Malus. "bis dahin?!!? Und dann muss ich von da aus wieder nach Hause laufen?!!?"

    Der HVV hat als Zielsetzung mal ausgegeben, dass kein Haus weiter als 800m(?) von einem Haltepunkt entfernt liegen soll. Ob das jetzt immer noch 800m sind - keine Ahnung. Aber 800m Wegstrecke sind für viele Autofahrer Weglängen, die nicht akzeptiert werden. Anders ist das "ich fahre abend 45min durch die Straßen, bis ich einen PArkplatz finde"-Geheule nicht zu erklären!

    Parkplatz vor Tür! und zur Not stell ich mich auf den Gehweg. Wo denn sonst? Soll ich etwa laufen? Wozu hab ich denn ein Auto? Ist doch nur kurz!

    Stationsbasiert funktioniert nur dann, wenn es deutlich günstiger als freefloat ist oder Stellplätze im öffentlichen Raum endlich mal massiv reduziert werden und dafür Ladezonen etc eingerichtet werden.

    Mein Fahrrad steht auch 23h am Tag rum. Das Argument mit dem Rumstehen ist alt und schlecht.

    Das rumsteh-Argument ist aber zwangsläufig ein Raum-Argument.

    Und da schneidet das Fahrrad eben 10x besser ab.

    Egal, ob das KFZ im öffentlichen Raum abgestellt wird oder im Parkhaus oder auf dem angelegten Parkplatz: es nimmt unfassbar viel Raum in Beschlag, der nicht mal eben kompensiert, nicht ersetzt und nicht anderweitig genutzt werden kann. Auch wenn du Kohle in die Hand nimmst - der Raum, vom KFZ genutzt, ist weg. Kann auch nur 1x vergeben werden.

    Fahrrad auch - aber von der selben Flächen haben 10 Leute einen Nutzen.

    wir waren letztens im Kaufland. Der Pfandautomat befindet sich in der Tiefgarage!

    Wer zu Fuß oder mit dem Rad kommt, darf einmal runter in die TG, Pfand abgeben und dann wieder hoch zum Einkaufen.

    Natürlich gibt es in der TG keine Fahrradbügel. Wohl aber massig Stellplätze. :)

    2 Fahrräder mittig auf einen Stellplatz platziert, zusammengeschlossen und fertig.

    ungünstig ist nur, dass der Stellplatz aus der Entfernung aussieht, als wäre er frei. Mindestens 3 Autofahrer steuerten zielstrebig auf die vermeintliche Lücke zu. ;)

    Zitat

    statt privater Spitzelei gibt's jetzt den staatlichen Einsatz.

    Wäre mal Zeit für eine Klarstellung. vor 3 Wochen hat mich "die Polizei" (PK31) explizit(!) dazu aufgefordert, doch "Privatanzeigen" zu schreiben, mir erläutert, wie einfach das ginge...