Beiträge von DMHH

    4 Jahre und ein paar Monate.

    Ich habe rückblickend sehr davon profitiert, relativ junge Eltern gehabt zu haben und das auch noch in einer Zeit, wo alles etwas entspannter betrachtet wurde.

    Kinderlaufrad? gabs nicht

    Kinderrad? auch nicht. Kleines Klapprad musste reichen. Stützräder? pfft...

    mein Vater ist mit mir bei meiner Oma aufm Dorf auf die Straße gegangen, hat mich aufs Rad gesetzt und mich "festgehalten", während er hinter mir herlief und ich in die Pedale trat.

    Und dann hat er nur noch am Gepäckträger festgehalten.

    Und dann hab ich irgendwann gefragt, ob er auch wirklich noch festhält!?!?!

    200m hinter mir stehend rief er dann so "nee, aber du machst das ganz gut" :S

    und *zack* lag ich auf der Straße. X/

    von Oma aus sind wir dann mit dem Fahrrad heim gefahren. :whistling:

    was ihr alles so macht, wenn auf der Fahrbahn Dinge rumliegen, die für Leute, die in Blech gehüllt absolut keine direkte Verletzungsgefahr darstellen :whistling:

    Käm mir nicht in den Sinn. Auch nicht als Autofahrer.

    Rennleitung/FW rufen - jo. Aber irgendwelche Verkehrszeichen, Verkehrszeichenträger und Absperrungen von der Straße zerren?

    Da müsste ich mir schon konkrete und direkte Gefährdungsszenarien ausmalen. *überleg*
    Plane, die von einer Autobahnbrücke runterzuflattern droht vielleicht. Oder Baum ohne Warnweste, der am Straßenrand auf Halb8 hängt und umzustürzen droht, auf die Fahrbahn, wo das wegen der fehlenden Warnweste niemand mitbekommt. Oder mitbekommen will..


    Über das Ding hat sich DMHH auch schon regelmäßig geärgert, oder?

    jopp. Aber ich fahr da nicht mehr längs. Aus Prinzip.

    Aber man erkennt deutlich, wo die Mängel bei der Umsetzung liegen. Schnee und auch Blätter können nicht maschinell geräumt werden, weil man die verschwenkung untern schnee nicht erkennt und diese auch zu schmal ist, um die Räumwägelchen da durchzusteuern.

    Aber eine "richtige Lösung" mit Brücke über die ganze Kreuzung Burgstraße ist eben nur in Ländern denkbar, die etwas für den Radverkehr tun. Nicht in Hamburg. Und so leben wir mit Krücken und Hindernissen, machen brav mit bei dem Spielchen, uns erzählen zu lassen, dass es anders nicht ginge.

    Ich bin eh gerade wieder maximal angepisst, weil diese Stadt nichts auf die Reihe bekommt. Der Trost, dass "andere" Städte es auch nicht besser machen, ist dabei nicht ausreichend.

    das wird sein. Die StVB hat, so glaube ich, Null Ahnung davon, was wo wirklich an Verkehrszeichen aufgestellt bzw. angeordnet wurde.

    Da kommt so ein Antrag auf eine HVZ rein.

    Wird bearbeitet, in dem man die Punkte

    Formular - check

    Antragsteller - check

    Aufstellart angegeben - check

    Zeitraum - check

    Gebühren - check

    abhakt und dann rausschickt.

    Von der StVB habe ich noch immer keine Antwort auf die Frage, ob die HVZ nun fürs Hochbord gelten soll.

    Heute mal ganz unbetroffen an einer temporären Haltverbotszone vorbeigeradelt.

    Okeeee

    Haltverbot Anfang März.

    Dank fehlenden Zusatzzeichens gilt es für die Fahrbahn. Fahrbahn, auf der ohnehin halten verboten ist (Fahrbahnteil mit Richtungspfeilen).

    Soll es etwa für die "Nebenfläche" gelten? Die Nebenfläche, die wegen des fehlenden VZ.315 gar nicht befahren/beparkt werden darf?

    Jaja, das im Hintergrund sind alles falschparkende KFZ, der "sonstige Radweg" wird im Dooringbereich geführt...

    Gut. StVB angeschrieben.

    Umgehende Anwort, dass man davon ausgeht, dass es sich um eine nicht legal aufgestellte HVZ handelt. Man geht dem nach.

    Ja, ok. Danke.

    Zweite E-Mail kurz danach: Man hätte schon Beamte losgeschickt, die die Schilder abhängen sollten, aber rechtzeitig sei aufgefallen, dass bereits im Herbst 2017 ein Antrag dafür gestellt wurde.

    Hui, da hatte der Antragsteller aber Weitsicht. :thumbup:

    Hab jetzt nochmal gefragt, wofür die HVZ nun gilt.

    Für die Fahrbahn, wo die HVZ also verdeutlicht, was ohnehin geboten ist (Haltverbot)

    Für die Nebenfläche, wo die HVZ also verdeutlicht, was ohnehin geboten ist (Haltverbot)

    :saint:

    ok, kürzer und deutlich besser. :thumbup:

    als letzten Vorschlag würde ich dennoch darauf drängen, die Formulierung so umzuschreiben, dass du nicht Gefahr läufst, als "weltfremder Verschwörungstheoretiker" abgestempelt zu werden:

    Zitat

    Eigentlich hätte der Name der Abteilung schon Hinweis genug sein müssen: sie sollte wohl nur den Rechnungshof ruhig stellen, der Hamburg Vorwürfe wegen ausgefallener Parkgebühren machte. Der Schutz der Hamburger Fußgänger oder Radfahrer war nie im Fokus, nie Aufgabe des PRM.


    Und - auch wenn du mit der Betrachtung und Schlussfolgerung nicht falsch liegst:

    Zitat

    Aber früher oder später würde die Arbeit des PRM Früchte tragen und der Personalbedarf sinken. Sicher der Grund dafür, dass in den meisten Städten ein Ordnungsamt oder Ordnungsdienst den ruhenden Verkehr kontrolliert.

    Also erscheint es sinnvoll aus der Abteilung Parkraum-Management des Landesbetriebs Verkehr ein Ordnungsdienst der Innenbehörde zu machen. Wenn dann die Erfolge im ruhenden Verkehr für frei werdende Ressourcen sorgt, könnte sich die Mitarbeiter auch noch um weitere wichtige Aufgaben kümmern und die Polizei damit entlasten.


    Vorschläge von Bürgern, WIE etwas zu organisieren und zu strukturieren ist, kommen immer gaaaaaanz besonders gut an :rolleyes:

    :)

    Es ist Aufgabe der Politik, Lösungen zu finden.

    Aufgabe des Bürgers ist es, Missstände aufzuzeigen und sie anzuprangern; maximal die Richtungsstrategie vorzugeben. "Mehr Personal!" oder "Mehr kontrollen"

    :)

    Ausdruck: 1-

    Inhalt: 2+
    Umfang: 3

    ;)

    Gieß es in 2 Seiten

    - Was ist das Problem

    - Was genau willst du

    Ich hab angefangen, dein Schreiben zu kürzen - aber bereits nach dem 3. gelöschten Absatz bemerkt, dass dann weite Teile des Restes ohne Aufhänger dastehen.

    Deshalb hab ich da nicht weitergemacht.

    Aus diesem Grunde nur 3 Empfehlungen:

    - weniger persönliche Erlebnisse und Anekdoten einbringen

    - Nachteile des Falschparkens raffen oder gruppieren, weniger Einzelfallbezogen. Will sagen: "Behinderung von Rettungskräften" und "Behinderung und Gefährdung von mobilitätseingeschränkten Personen"

    - weniger "bashing" und "Ideologie"

    Will sagen: etwas nüchterner und somit allen Parteien die Chance bieten, darauf einzugehen, ohne gleich Gefahr zu laufen, dabei als "Ideologe!!!" zu gelten. :)

    aber regelmäßig werden an Fahrzeugführer, die ihr Fahrzeug parken, erhöhte Anforderungen bzgl. ihrer Sorgfalt gestellt.

    So hat der Fahrzeugführer zu prüfen, ob wirklich ein Parken auf dem Gehweg erlaubt ist, ob das Haltverbot zur angegebenen Uhrzeit gilt. Er hat sogar zu berücksichtigen, ob der Bordstein unter dem Schneematsch abgesenkt ist, ob es sich um eine Einfahrt handelt etc.

    so gesehen ist er auch in der Pflicht, nachzuprüfen, ob es sich um eine "unsichtbare" Radverkehrsanlage handelt. :)

    Lübecker Straße, Fahrtrichtung Osten (stadtauswärts)

    Radfahrstreifen gesperrt, ersatzweise auf dem rechten Fahrstreifen geführt:

    ein paar Meter weiter dann die gelben Markierungen:

    und am Ende die Rückführung auf den Radfahrstreifen:

    oh, ja... pech gehabt...

    Gut, am Fehlverhalten ist nicht die StVB schuld - die Ausführung als solche ist ok, obgleich ich sie nicht nutze, weil komplett verdreckt und am Ende stehste im Regen und kommst nicht durch.


    Aber ein paar hundert Meter weiter dann das:

    super. und nu?

    Einerseits ärgert es mich schon, dass hier Radfahrer auf 10m zusehen können, wo sie bleiben.

    Andererseits: wegen sowas bei der StVB rumnerven?

    Nur: wieso macht man das oben richtig - scheißt aber hier auf Maßnahmen zur sauberen und sicheren Verkehrsführung?

    Je nach Art der Straßennutzung und Alter sind verschiedene Entwässerungssysteme im Einsatz.

    Vereinfachend gesagt: innerhalb des Rings1 größtenteils Mischwassersiele. Regen gelangt dort oft zusammen mit dem Schwarzwasser in die Kanalisation und wird rüber auf die Dradenau gepumpt, dort normal behandelt. Da kommt es bei Starkregenereignissen oft zu "Problemen". Nämlich enorme Wassermengen, die immer noch dreckig sind. Teilweise wird das Zeug "zwischengelagert", damit es nicht in die Elbe fließt.

    An anderen Stellen ist die Straßenentwässerung in der Tat an ein eigenes Sielsystem angeschlossen. Letztendlich entwässern diese aber allesamt in Oberflächengewässer. Ums einfach zu sagen: das Salz landet in Alster, Bille, Elbe. Bei Straßenumbauten wird aber in der Regel geprüft, welche Vorbehandlung des Regenwassers nötig ist, um in Oberflächengewässer abzuleiten. Sandfang etc - aber Salz bekommste halt nicht raus.

    Dafür löst sich Salz hervorragend in Wasser. Bei hinreichend großen Wassermengen ist das also nicht so ein wahnsinniges Problem, wenn "salzhaltiges" Wasser in das Brackwasser "Unterelbe" geleitet wird.

    Die Ausrede mit den Radwegen ist dort nachvollziehbar, wo es Hochbordradwege sind, die in einen Grünstreifen entwässern. Diese Salzlauge macht den Pflanzen zu schaffen. Wobei man fairerweise sagen muss, dass Krautgewächse da etwas stresstoleranter sind. Empfindlich sind die Bäume. Salz im Boden führt nämlich dazu, dass weniger Wasser von den Wurzeln aufgenommen werden kann und auch dazu, dass im Boden an sich wenig Wasser versickert. Das ist blöd.

    Jetzt darf man aber durchaus die Frage stellen, wieso auf Radwegen ohne angrenzenden Grünstreifen (Heidenkampsweg z.B.) auch kein Salz gestreut werden darf...

    Und warum nun Radfahrstreifen nicht geräumt wurden, auch heute noch einer Schlackelandschaft ähneln, ist nicht ausreichend beantwortet.

    ich würde in einen Verein eintreten, der sich nachhaltig und nachvollziehbar dafür einsetzt, dass Regeleinhaltung, Rücksichtnahmeund Miteinander funktionieren und ganz oben auf der Prioliste aller Verkehrsteilnehmer landen.

    Mit so einem Zustand, der Zeit und Geld kostet, der prinzipiell erreicht werden kann, ist eine Diskussion um Radwege, Radfahrstreifen etc obsolet. Weil sich dann Menschen einfach trauen, mitten auf der Fahrbahn unterwegs zu sein.

    Ich beobachte immer wieder, wie hysterisch einige Eltern dafür Sorge tragen wollen, dass die Kinder "nicht auf die Straße!!!" gehen. Also auch nicht in die Nähe der Fahrbahn, auch nicht in einer T30-Zone. Wenn man so früh den Grundstein für Fahrbahn=tot legt, darf man sich später nicht wundern, wenn das Ablegen dieses erlernten Verhaltens quasi nicht mehr möglich ist.

    Ich bin in einer Zeit und in einer Gegend aufgewachsen, in der es wenig Autos gab, diese auch langsam und laut waren. Und aus einem Material, bei dem im Falle eines Unfalles der Baum unbeschadet blieb...

    zu teuer.

    oder anders formuliert: zu wenig konkrete Angaben, um wirklich sagen zu können, dass es günstig ist.

    Modellreihe von 2016. Also ist die Ultegra auch von 2016. War es damals die aktuellste?

    Will sagen: vermutlich fährste mit einer 105er aus 2017 nicht schlechter als mit einer Ultegra aus 2015. Maßgeblich bei den Modellreihenunterschieden ist böse gesprochen nur das Gewicht. Wenn dir die 50g oder so nix ausmachen, dann lieber eine günstigere 105er.

    Ich persönlich würde übrigens keinen Carbonrahmen nehmen. Bedenke, dass du das Rad vielleicht auch mal in die U-Bahn oder Nah- und Fernverkehr mitnehmen willst. Bei schönem Wetter. Und du bist dann nicht allein. Versuch mal, dummen Mitfahrgästen mit ihrem 35kg-Pedelec klarzumachen, dass die ihren Trumm gefälligst nicht gegen deinen Carbonrahmen lehnen werden.

    Und bei einem Sturz, sei es fremd- oder eigenverschulden, stehste potentiell mit dem Gefühl wieder auf: hm - Rahmen kaputt oder nicht?