Ullie Ich hatte dich so verstanden, dass Du 15km/h als Durchschnittsgeschwindigkeit von Radfahrenden annimmst und Du mit S-Pedelcfahrer*innen auf Radwegen einverstanden bist, solange sie diese Geschwindigkeit nicht überschreiten. Ich wollte lediglich in die Diskussion einwerfen das mittlerweile viele Pedelecs unterwegs sind, die, unabhängig von der körperlichen Leistungsfähigkeit der Fahrer*innen, höhere Geschwindigkeiten erreichen. Dazu kommen dann noch natürlich die Sportskanonen, die auch ohne Motor diese und höhere Geschwindigkeiten fahren können.
Das gegenüber langsameren Verkehrsteilnehmern auf der eigenen Verkehrsfläche Rücksicht genommen werden muss ist für mich selbstverständlich, insbesondere wenn es sich Kinder oder Senior*innen handelt. Gerade diese Gruppen der besonders schutzwürdigen Personen bedürfen einer fehlerverzeihenden Infarstruktur wie z.B. großzügiger Wegebreite, glattem Untergrund, großzügigen Kurvenradien und Übersichtlichkeit. Auf solch ausgestalteten Wegen werden dann aber von Diejenigen , die über das fahrerische Können, verfügen höhere Geschwindigkeiten angestrebt werden.
Niemand muss sich irgendwelche Technik zulegen um "mithalten" zu können, ob man nun idR mehr überholt wird als man selbst überholt oder umgekehrt ist Privatsache. Auch wird niemand gezwungen seinen Unterstützungsmotor komplett auszufahren.
Kann ich Dich vielleicht so verstehen, dass Radwege einen Schutzraum für unsichere Radfahrende sein sollen und Du Dir daher dort nur moderate Geschwindigkeiten wünscht, schnellere Fahrer*innen siehst Du dann auf der Fahbahn?