Beiträge von krapotke

    Und ich kann ja durchaus verstehen, dass sich Menschen vor der Vorstellung ekeln, Insekten zu essen. Auf der Grünen Woche vor drei Jahren hat mir der folgende Teller auch schon etwas Respekt abgerungen. Geschmeckt hat es mir trotzdem.

    Gekocht oder geröstet bzw. gebraten?

    Ullie Ich hatte dich so verstanden, dass Du 15km/h als Durchschnittsgeschwindigkeit von Radfahrenden annimmst und Du mit S-Pedelcfahrer*innen auf Radwegen einverstanden bist, solange sie diese Geschwindigkeit nicht überschreiten. Ich wollte lediglich in die Diskussion einwerfen das mittlerweile viele Pedelecs unterwegs sind, die, unabhängig von der körperlichen Leistungsfähigkeit der Fahrer*innen, höhere Geschwindigkeiten erreichen. Dazu kommen dann noch natürlich die Sportskanonen, die auch ohne Motor diese und höhere Geschwindigkeiten fahren können.

    Das gegenüber langsameren Verkehrsteilnehmern auf der eigenen Verkehrsfläche Rücksicht genommen werden muss ist für mich selbstverständlich, insbesondere wenn es sich Kinder oder Senior*innen handelt. Gerade diese Gruppen der besonders schutzwürdigen Personen bedürfen einer fehlerverzeihenden Infarstruktur wie z.B. großzügiger Wegebreite, glattem Untergrund, großzügigen Kurvenradien und Übersichtlichkeit. Auf solch ausgestalteten Wegen werden dann aber von Diejenigen , die über das fahrerische Können, verfügen höhere Geschwindigkeiten angestrebt werden.

    Niemand muss sich irgendwelche Technik zulegen um "mithalten" zu können, ob man nun idR mehr überholt wird als man selbst überholt oder umgekehrt ist Privatsache. Auch wird niemand gezwungen seinen Unterstützungsmotor komplett auszufahren.

    Kann ich Dich vielleicht so verstehen, dass Radwege einen Schutzraum für unsichere Radfahrende sein sollen und Du Dir daher dort nur moderate Geschwindigkeiten wünscht, schnellere Fahrer*innen siehst Du dann auf der Fahbahn?

    Hier wurde ja schon öfters geschrieben, daß die Geschwindigkeiten mit denen sich der Radverkehr fortbewegt eine große Varianz hat. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, die Masse der Alltagsradelnden fährt irgendwo zwischen 10kmh -30kmh. Ich finde es schwierig daraus allgemein erwartbare Geschwindigkeiten abzuleiten. Wenn ich es trotzdem tuen müsste, würde ich jedoch keine Geschwindigkeit unter 25kmh wählen. Seit der großen Verbreitung der Pedelcs können auch untrainierte Personen unter ungünstigen Bedingungen wie z.B. Steigungen oder Gegenwind diese Geschwindigkeit schnell erreichen und auch halten.

    Mit den Autobahnen ist das bissl so wie mit dem invasiven Tier-Arten, meinst vom Menschen eingeführt, die man mittels Neozoen, die Fressfeinde sind, versucht wieder unter Kontrolle zu bringen.

    Klappt auch nie, wird, aber immer wieder begeistert versucht. Um dann festzustellen, dass es nicht klappt und man dann im schlimmsten Fall zwei invasive Arten hat.

    Man muss es nur geschickt genug staffeln. Rektor Skinner erklärt ab 01:12 wie es geht.

    Die Kieler Nachrichten berichten über Ambitionen des Bauauschusses, auf Betreiben des Beirates der Menschen mit Behinderungen, den Radverkehr auf der Kiellinie zwischen Reventloubrücke und Bernhard-Harms-Weg einzuschränken. Moniert werden unangepasste Geschwindigkeit der Radfahrenden und die Vorbeifahrt an Fußgänger*innen in zu geringem Abstand. Aktuell ist die Strecke als Gehweg - Radfahrend frei beschildert. Geplant war ein Durchfahrtsverbot für den Radverkehr von 10:30 bis 19:00 Uhr. Der Beschluss wurde nicht gefasst, da der VCD moniert hat nicht beteiligt worden zu sein. Dieser favorisiert einen getrennten Rad- und Fußweg. Die Beratung wurde auf März 2023 verschoben.