Beiträge von Mueck

    Das hat den Gesetzgeber, bzw. die Verwaltung auch nicht davon abgehalten, eine Mund-Nasen-Schutzpflicht zu erlassen. Auf meine Kosten übrigens!

    Halt! Kostet doch nix!

    „Das hat ja wohl jeder Mensch“

    ... laut dem ba-wü MP bzgl. Schal und Tüchern, wenn keine Maske griffbereit ist ...

    Ob dann die abgelieferte Qualität und vor allem das Rechtsverständnis dem Stader RVK 2020 entspricht, darf bezweifelt werden. Warum sollte sich wohlmöglich ein Autofahrer plötzlich die Radfahrbrille aufsetzen, nur weil er eine Menge Geld dafür bekommt?

    Es gibt durchaus auf Radverkehr spezialisierte Büros und Planer ...

    Gehe ich recht in der Annahme, dass diese Späße direkt zum Erlöschen der Benutzungspflicht beitragen und die zuständige Behörde mit dieser Schotterpiste nicht einmal freigegebene Gehwege ausstatten dürfte?

    Im Verkehrsportal hatte vorhin jemand gefragt, ob Gehwege befestigt sein müssen (wegen eines Parktickets auf etwas, was nach Seitenstreifen aussieht, nach dem Ticket aber ein Gehweg sein soll), da habe ich gerade eben dort eine ähnliche Frage zu Radwegen mit mehr oder weniger wassergebundener Decke in Bremerhaven ausgegraben. Ich dachte ähnlich, aber womöglich kann man sowas doch wirksam ausweisen, erst mal, bis jemand den Rechtsweg findet ...

    Preisfrage: wie viele solcher unbeschrankter und unsignalisierter Bahnübergänge mag es da draußen wohl noch geben?

    Unmengen, vor allem in Rad- und Feldwegbereich.

    Im Radwegbereich gäbe es vermutlich wohl ersatzweise Drängelgitter, die dann dafür sorgen, dass man nicht mehr rechtzeitig vm BÜ runter kommt, so vor etlichen Jahren einer gehandicapten Radlerin bei Aschaffenburg passiert ... Die Tage erst gab's einen Unfall mit Bahn, Auto, Rad und Fußgänger an einem BÜ mit ausgefallener Sicherung, sich auf eine Sicherung zu verlassen funktioniert also auch nicht immer ...

    [url=https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?002,9307392]Diskussion zum aktuellen Unfall bei DSO[/url]

    Lebensmittel einkaufen ging wochenlang ohne ... Jetzt wo man auch wieder Autos kaufen kann, wird der Lebensmitteleinkauf lebensgefährlich?

    Ist der Mund-Nasen-Schutz vielleicht sogar eine Maßnahme, die nicht zur Eindämmung sondern zur Verbreitung des Virus beiträgt

    ... und zur Verbreitung von Bakterien, Pilzen etc. und Viren abseits von unserem Liebelingscorönchen ...

    Und nicht nur der eigenen, sondern auch der extern angeflogenen.

    Corona würde ohne Feuchtigkeit ziemlich schnell hopps gehen, in der durch Atemluft feucht gewordenen Maske halten die womöglich viel länger und anderes Zeugs freut sich evtl. noch mehr über Feuchtigkeit. Für wie lange Tragezeit sind Einfachmasken und Haushaltsmittel wie Schals gleich noch mal zertifiziert?

    Das meiste der bisherigen Corona-Regeln ist höchstsinnvoll.

    Hauptverbreitung durch Tröpfchen, vor allem in geschlossenen Räumen, wenn man länger zusammenhockt, also keine Treffen und Veranstaltungen etc.pp.

    Aber dieses Maskengedöns ...

    Radikalität gerne, sofern es darum geht, alternative Angebote zu entwickeln bzw. vorhandene auszubauen. Gerne auch bei der Einschränkung des MIV. Dann wird sich das mit dem Kasten Wasser von selbst regulieren.

    Aber auch immer mitdenken, dass Rad + ÖV eben nicht für jeden die richtige Lösung sein kann und diesen auch den Raum lassen.

    Ich sage ja auch nicht, dass das eigene Auto für alle mit Handicap die richtige Lösung ist, gerade wegen der individuellen Bedürfnisse braucht man gerade da eine große Vielfalt an Angeboten. Aber auch gerade deswegen muss man das Auto in dem Bereich akzeptieren, weil es für einige die mit Abstand beste Möglichkeit bleiben wird, auch wenn wir alle "normalen" Autos aus der Stadt verbannt haben.

    Ganz autofrei wird sie eh nicht werden können nicht nur für Handicaps mit eigenem Auto, sondern auch für Taxen und Fahrdienste oder sich fahren lassen von anderen für diese Gruppe oder Belieferung von Geschäften oder auch für Handwerker, nicht jeder kommt mit Lastenrad aus, oder Müllautos etc.

    Ja, vor 200 Jahren ging auch noch alles ohne Auto, Bahn und Rad und so geht es auch heute noch in einigen Ecken in der Welt, aber das ist nicht unbedingt das, was für 99,9% erstrebenswert ist, damit liegt die Akzeptanz bei nahe Null. Sie mag aber steigen mit der Verbesserung des Angebots.

    Mag schon sein, dass bei der Hintergrundimmunität bei ÖV-Nutzern höher ist ...

    Ich hole mir meine vermutlich eher in den 6-7 Vereinen, wo ich aktiv bin, das sind auch viele unterschiedliche Leute.

    Gebucht habe ich die Erkältung aber fast jedes Jahr genau dann, wenn aus 3 Gruppen von Vereinen je 1 am selben Tag Weihnachtsfeier haben und ich Weihnachtsfeierhopping 1-2-3 mache, da wird dann mein Immunsystem wohl doch zu stark in zu kurzer Zeit bombardiert ...

    Aber kaum ist man paar Wochen vom Vereinsleben entwöhnt, fängt man sich aus völlig unbekannter Quelle einen einfachen Schnupfen ein, wie bei mir vor gut einer Woche ...

    Bei dieser Radikalität ist eine weitere Diskussion eigentlich nicht zielführend ...

    Ich habe jedenfalls etliche Leute mit Handicap im engeren Bekanntenkreis, die gut Auto fahren können. Ok, eine etwas speziellere Behindertengruppe, aber über diese Schiene habe ich auch etwas mehr Einblick in die Materie, was überhaupt technisch (und auch finanziell) möglich ist und welche Steigerung an Lebensqualität so möglich ist.

    Im übrigen ist eine 100%ige Abschaffung des Autos auch gar nicht nötig.

    Wenn die breite Masse, nicht nur, aber vor allem in Städten und deren Umland, umsteigen kann auf ÖV und Rad, dann ist eine Restautomobilität von bestimmten Personenkreisen in der Stadt und in den hinteren Ecken des flachen Landes kein Problem mehr.

    ÖV und Rad gibt's ja auch nicht ökologisch "umsonst", sondern braucht auch Energie und Rohstoffe bei Herstellung von Fahrzeugen und Wegen und beim Betrieb, selbst beim Fahrrad. Da kann bei bestimmten Konstellationen auch das Auto noch das richtige Verkehrsmittel sein.

    Wichtig ist nur die konsequente Anwendung der Kette: 1. Verkehrsvermeidung, 2. Verkehrsverlagerung und dann erst 3. Restautoverkehr ökologischer.

    1. wird ja gerade geübt ... #daheimbleiben und so ... 2. auch, was das Rad betrifft.

    ... und zusätzliche Fahrzeuge fahren zu lassen

    ÖPNV ermöglicht Mobilität für alle deutlich preiswerter für alle als Autoverkehr.

    Wer erkältet ist, der bleibt besser zuhaus und kuriert sich aus, als dass er auf der Fahrt zur Arbeit und am Arbeitsplatz andere Leute ansteckt.

    Zum 1.: Was schon bei Ausbauwünschen übersehen wird: Fahrer, egal ob Bus, BOStrab oder EBO, sind inzwischen absolute Mangelware, bundesweit gab's vor Corona schon Fahrtausfälle deswegen und ganze Linienstilllegungen etc. Und wenn man sich das Durchschnittsalter vieler Fahrer ansieht ... Das wird noch ein Problem neben den langen Lieferfristen gerade bei Schienenfahrzeugen ... So eben mal schnell mehr fahren lassen ist nicht ...

    Zum 2. wird das "alle" irgendwann ein Problem, wenn man zu weit aufs Land rausgeht und auch Personen mit Handicaps hinzuzieht, wo individuell betrachtet ÖV nicht immer die beste Lösung ist, aber ich glaube, darüber haben wir schon mal gestritten ...

    Beim 3. ist aber die symptomlose Zeit ein Problem, in der man schon ansteckend ist, nicht nur bei Corona.

    Woher ich den Schnupfen vor gut einer Woche hatte, 4 Tage nach dem letzten Arbeitstag unter augenscheinlich Gesunden und dazwischen nur noch Einkaufen mit Abstand, wüsste ich ja gerne mal ...

    Tja ...

    Ich bin ja u.a. deswegen hauptsächlich im VCD aktiv, weil ich mich (mit Eisenbahnerblut in den Adern (Vater und Großvater)) nicht nur für Radverkehr, sondern auch für Bahnverkehr engagiere (und Fußverkehr. Und gegen Autoverkehr bin ich auch nicht strikt, schon deswegen nicht, weil ich etliche Leute mit Handicap im Bekanntenkreis habe.)

    Und das mit dem Engagement für den ÖV bot sich im ehemals vorbildlichen Karlsruhe geradezu an.

    Einen Knick bekam meine Begeisterung aber mit dem bald fertigen hiesigen Großprojekt U-Strab, dass meiner Meinung nach dem ÖV eher schaden wird. (Durch die baustellenbedingte Unzuverlässigkeit sind die ÖV-Zahlen schon jetzt gesunken ...) Ein Problem von vielen wird sein, dass die Kapazität im Bereich Kaiserstraße sinken wird.

    Trotzdem immer noch für ÖV-Ausbau engagiert.

    Wohin die Reise aber nach Corona gehen wird ... Vielleicht stellt sich die Kpazitätsfrage ja gar nicht mehr ...

    Warum jetzt nur heiße Luft gefahren wird ...

    Auf dem Land wird ja fast nur Schülerverkehr gefahren, aktuell weggebrochen, künftig Explosion des Elterntaxiproblems? Wer weiß ... Vielleicht erst im Winter, jetzt evtl. noch mehr junger Radverkehr ...

    Schülerverkehr gibt's auch in der Stadt, dort aber auch noch der meist auf die Zentren gerichtete sonstige Nahverkehr, denn dort sind Parkplätze knapp.

    In den Zentren findet man aber idR

    - Handel, aktuell weggebrochen, weder Verkäufer noch Kunden fahren ÖV

    - öffentliche Verwaltungen, Praxen und private Büros, davon kann man viel im Homeoffice machen, also auch weggebrochen samt Kunden der öff. Verw.

    Gewerbe, was trotz Corona ja meist weiterläuft, liegt ja eher am Rand und ist schon immer besser mit dem Auto erreichbar, bisher vom ÖV vernachlässigt, vielleicht mal abgesehen von Großbetrieben.

    Der Hauptübertragungsweg von Corona ist ja die Tröpfcheninfektion bei längeren näheren Kontakt.

    Das ist zuhause gegeben oder auch am Arbeitsplatz. Und eben im ÖV, da fährt man ggfs. auch mal 'n Stündchen "aneinandergekuschelt".

    Weniger beim Einkaufen, da nur kurze Begegnungen, gar nicht im Freien.

    Und in der Tat: Am kuscheligsten wird's im ÖV im Berufs- und Schülerverkehr, wie man da ohne Maske auskommen will, ohne wirksame Maske, was es bisher kaum gibt ... Keine Ahnung.

    Masken stehe ich ja eher kritisch gegenüber, vor allen den einfachen Alltagsmasken in DAU-Hand.

    Die haben ja so gar keine Zertifizierung, also völlig unbekannte Schutzwirkung und auch unbekannte Tragezeit.

    Dummerweise atmen wir feucht und das hält nicht nur Coronaviren in der feuchten (Atmung oder auch Regen) Maske frisch, sondern auch alle anderen Viren, Bakterien, Pilze, ... Und der gemeine Maskenträger hat auch keinerlei Einweisung in diese Risiken. Im ÖV, wenn man länger bemaskt sitzt, könnte das Feuchteproblem relevant werden ...

    Normalerweise nutze ich den ÖV aber wenig, nur für Termine, die ich bei Schlechtwetter oder Zeitproblemen oder Distanzen nicht per Rad erreiche. Da aber alle terminerzeugenden Aktiviäten ruhen müssen, brauche ich zum Glück derzeit auch keinen ÖV ...

    Wie sich das mit dem ÖV weiterentwickeln wird: Da habe ich überhaupt keine Idee ...

    Deine Rechnung mit 13.962 Euro hat einen Denkfehler: Nach diesen 13.962 Euro biste noch keinen Meter gefahren, während Dir mit der BC100 dann schon die ganze (deutsche) Welt offensteht ...

    Fixkosten und km-Kosten vergessen!

    Aber ich kann's nachvollziehen, würde in Deiner Lage auch erst mal nicht verlängern und abwarten.

    (Meine BC50 habe ich, unabhängig von Corona, auch gekündigt, mir ist mit dem Tod meiner Mutter vor paar Jahren einfach mein Hauptfernverkehrsziel Bremerhaven weggebrochen und nix neues nachgekommen, hat sich also schon länger nicht mehr rentiert. Dieses Jahr haarscharf noch am letzten Kündigungstermin dran gedacht, letztes Jahr ging das schief ...)

    Ja, wer mit dem reservierungspflichtigen TGV vergleicht, der hat die Unterschiede zwischen D und F und deren Geographie und den beiden Schienensystemen nicht begriffen ...

    Ich fürchte, es sieht ziemlich düster aus mit dem ÖV in den nächsten Jahren ... Bis Corona vergessen ist ... Mit Pech stehen dann genug Zweitwagen etc. in den Garagen und es dauert noch länger ...

    Jo, die 6,50 sind ja für die Sturmfluten, nicht für den normalen Wasserstand, auf den ja auch bei Erhöhung desselben noch die Sturmfluten wieder drauf kommen ... Und das schwächste Glied ist entscheidend. Wäre im Sept. '61 nicht das damals neue Geestesperrwerk in Bremerhaven in Betrieb gegangen, wäre Februar '62 Bremerhaven von hinten abgesoffen, weil die Geestedeiche niedriger als die Weserdeiche und die 62er Sturmflut war. Wer weiß, ob ich dann Sept. '62 dort auf die Welt gekommen wäre ...

    Hamburg hat glaub auch ein paar höhere Ecken, da wird genug von übrig bleiben fürs erste bei wenigen Metern Anstieg, außer den Hafen, mit Stade und Bremerhaven sieht's schon schlechter aus ... in BHV sind die letzten Ausläufer der Geestrücken wohl nicht groß genug, dass es sich lohnt sie zu erhalten.