Beiträge von Peter Viehrig

    off-topic

    mit welchem Hintergrund?Mir fällt spontan nur ein Vorteil von Stahlfelgen ein, die Felgenflanke bremst sich nicht durch.
    Dafuer ist allerdings die Bremswirkung einer Felgenbremse auf Stahl miserabel.


    Felgenbremsen sind ja nicht zwingend. Irgendwann werde ich vielleicht noch auf Scheibenbremsen umstellen, wenn ich einigermaßen sicher bin, dann nicht wöchentlich oder monatlich die Bremsscheibe wegen eines vandalierenden Hornochsen wechseln zu müssen. Derzeit sind es Trommelbremsen, die für Berlin und Umland absolut ausreichend sind.

    Der Hintergrund ist einfach: Nach einem Speichenbruch und einem Riß im Felgenboden hatte ich die Faxen dicke. Ich bin der Meinung, daß so etwas nicht passieren darf, jedenfalls nicht ohne vorangegangenen Unfall. Der hiesige Zustand von Radwegen und Fahrbahnen ließ mich aber eine Wiederholung erwarten. Da ich sehr aufrecht fahre, ist die Belastung des Hinterrades bei Stößen zudem größer als üblich. Stahlfelgen rein, Stahlspeichen dreifach gekreuzt, nach 200 km einmal nachzentrieren, seit mindestens 20.000 km ist Ruhe. Und genau so gehört sich das meiner Meinung nach auch auf den nächsten 30.000 km.

    Empfehlen werde ich deshalb Stahlfelgen nicht, denn ich weiß, daß das zum Teil irrational ist, auf sie verzichten werde ich jedoch auch nicht.

    /off-topic

    Da geht es mir genau umgekehrt, auf langen Überlandstrecken ist der Unterschied für mich marginal, während die Beschleunigungen nun spürbar länger dauern. Das Gewicht der Reifen wird erst durch die Rotationsbeschleunigung zum "Problem", weil die Auswirkung der Masse quadratisch mit dem Abstand zur Rotationsachse steigt. (Wikipedia erklärt das auch ganz schön.) Ein oder zwei Kilogramm mehr auf dem Gepäckträger spüre ich hingegen kaum.

    Edit: Ich gebe aber zu, daß ich diesbezüglich ein Extremfall bin: Ich setze gleichzeitig zu den stärksten Pannenschutzreifen auch noch bewußt Stahlfelgen ein, was den Effekt potenziert. ;)

    Ich versuche mal eine Erklärung:

    Die Reifen mit dem höchsten Pannenschutz, gleich von welchem Hersteller, haben eine signifikant größere rotierende Masse als andere Reifen und zwar genau dort, wo diese sich am meisten auswirkt: Außen. Da nun größere Massen rotationsbeschleunigt werden müssen und man in der Stadt im Vergleich zu Überlandfahrten relativ viele Beschleunigungsvorgänge hat, wirkt sich das in der effektiv erzielbaren Durchschnittsgeschwindigkeit durchaus spürbar aus.
    Das hält mich in Berlin angesichts der hiesigen Unratverhältnisse nicht davon ab, solche Reifen zu nehmen und @Epaminaidos offensichtlich auch nicht, aber man spürt es eben doch deutlich. Das zu bestreiten, das wäre schlicht Unfug.

    Soeben erst entdeckt, stammt aber schon vom 30.03.2017. Ich kommentiere das noch nicht, um der Meinungsbildung nicht vorzugreifen:

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    Quelle: adfc Berlin: „Mit 7 Sinnen Radfahren“

    Hm...sie verlangen das Benutzen von Schallzeichen innerorts, auch wenn es nicht der Warnung vor akuter Gefahr dient.

    Sehe ich anders. Man kann Gefahr sicher unterschiedlich auslegen, zur Abgabe von Schallzeichen muß sie jedenfalls nicht akut sein, Gefahr reicht. Und recht hat er doch: Ankündigungslos mal eben schön knapp an Fußgängern vorbei, das geht nicht. Bei gemeinsamem Rad- und Fußweg (die sollten ohnehin möglichst bald aus dem Straßenbild verschwinden) ist zu warten und erst zu überholen, wenn das sicher möglich ist. Oder mal kurz(!) klingeln, damit die Fugänger eine Lücke lassen, finde ich auch in Ordnung. Vielleicht brauchen wir wieder Benimmkurse an Schulen, damit das in 30 Jahren wieder klappt? Das könnte ich möglicherweise sogar noch erleben...

    Edit:

    Erstes Gesamtfazit: Die machen alles in allem einen richtig guten Job. Man darf Polizisten auch mal loben, wenn es paßt. Und das tut es hier.
    Man sieht aber auch sehr schön: Ohne begleitende Sozialpolitik geht es nicht. "mehrfach aufgefallen", "freigesprochen...", "eingestellt..." da muß man sich nicht wundern. Und der Polizist hat recht, wahrscheinlich erreicht man den nicht mehr, das kommt zu spät. Was man an den Grundschulen spart, zahlt man hinterher mehrfach drauf.

    off-topic

    Wenn ich als "anonymer" Zuschauer direkt beleidigt würde?Ganz ehrlich?
    Würde ich den Typen umhauen.
    Als Politiker? Abprallen lassen.
    Als anwesender Polizist? Acht raus und einkassieren.

    Tja, beneidenswert. Ich beispielsweise wäre schon körperlich außerstande, jemanden "umzuhauen". Des weiteren machen sich Nazis fast nur im Rudel oder eben anonym öffentlich bemerkbar. Und schließlich sind diese "kompensatorischen Überlegenheitsphantasien", wie ich sie für mich gerne nenne und die der Plot von 99% aller "Action-Filme" sind, keine Lösung, selbst wenn man sie umsetzen könnte. Denn man selbst wird verhaftet und anschließend angeklagt, die Nazi-Horde johlt währenddessen dazu. Letztlich sieht man an den Ausbrüchen solcher Gestalten unter anderem die Mängel der vergangenen 30 bis 50 Jahre deutscher Bildungspolitik im weiteren Sinne. Da fehlte es meiner Meinung nach nicht nur an Geldmitteln (aber natürlich auch), sondern ebenso an Strenge (im Sinne von Konsequenzen nicht nur anzukündigen, sondern sie auch umgehend zu vollziehen). Wer die Kippe auf dem Asphalt nie sanktioniert, hat am Ende eine Scherbenallee, wer den Hitlergruß nicht verfolgt, erntet "einzeltäterische Reichsbürger" mit völlig "überraschend" großen Waffenlagern stets unbekannter Herkunft, die natürlich auch jeweils nicht ermittelt werden kann, dann Rostock, Hoyerwerda, Heidenau, Bautzen, dann Verfassungsschutzbehörden, die Nazi-Strukturen nicht aufklären, sondern deren Morde vertuschen, weiter durch NPD oder AFD gewonnene Wahlkreise und schließlich Parlamente.

    Ja, der die Acht zückende Polizist wäre eine Möglichkeit. Gab es einen? Hat er es getan? So oder so: Mal wieder nicht.

    /off-topic

    Dann machst du irgendwas komisch.


    Ja, in Berlin per Fahrrad unterwegs sein. Nein, Hamburg, München oder Köln sind da nicht vergleichbar, definitiv. Ich habe 10 Jahre in HH gelebt und kann das beurteilen. Hier in B nimmt man schwarzes Glas als Rollsplit im Winter. Und auch im restlichen Jahr ist hier Glassplit aus anderer Herkunft unvermeidlicher Alltag. Wer das pannenfrei überstehen will, braucht höchsten Pannenschutz.

    Ich bin seit über 18 Monaten mit den Country PLUS von Continental ganzjährig ebenfalls in Berlin unterwegs. Seit über 10.000km pannenfrei, absoluter persönlicher und möglicherweise auch Berliner Rekord. Die HERMETIC-TOUR-PLUS-Schläuche vom selben Hersteller haben da vielleicht auch ihren Anteil daran.

    In der Zeit davor gab es gefühlt monatlich etwas zu flicken.

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass ich trotzdem erst an der vorderen, roten Ampel anhalten muss? Schon, oder?

    Jo. Daß Radfahrer eine bevorzugte Berücksichtigung bei der Gestaltung von Lichtzeichenanlagen fänden, gilt wahrscheinlich nur, wenn es um deren Benachteiligung geht. Das VZ 254 ist nochmal eine besondere Perle. Und auch sehr wirkungsvoll, wie man sieht.

    Ich würde das eher auf die 15 Tacken für Schrägparken auf dem Gehweg sagen.
    Dem gegenüber fand ich die 200+ Euro für den Typen, der von der Mittelinsel aus in die Fahrbahn eingefahren ist, ziemlich heftig: "Die Fußgängerampel war mehr als eine Sekunde rot, macht 100 Euro. Vorsatz* verdoppelt das, macht 200 Euro." Dazu noch Gebühren. Dabei hat der Typ mehrfach darauf bestanden, NICHT die Fußgänger-Rad-Furt benutzt zu haben, sondern in die Fahrbahn eingefahren zu sein. Das hat das Staffelhörnchen nicht begriffen

    Nicht eher für den Schrägparker auf dem Gehweg, sondern nur ebenfalls.

    Die 200€ sind durchaus angemessen und auch folgerichtig hergeleitet. Um in die Fahrbahn einzufahren, konnte er nur die Fußgänger-Rad-Furt benutzen, die nunmal länger als eine Sekunde Rotlicht hatte, was ihm das "Staffelhörnchen" mehrfach versuchte zu erklären. In dem Fall würde ich aber auf meine Forderung einer generellen zusätzlichen Null vor dem Komma ausnahmsweise verzichten.

    @Spkr

    Vorab: Danke fürs Mitraten.

    Sukkulent (also saftreich) ist sie eigentlich nicht, die Blätter sind eher zart, unscheinbar und auffallend bodennah, weshalb die Blütendolden(?) so auffallen.

    Inzwischen wurde sie umgetopft, die Wurzeln sind sehr fein, faserig. Des weiteren scheint sie recht feuchtigkeitsliebend zu sein, da sie auffallend schnell (binnen weniger Stunden) positiv reagiert, wenn sie besprüht wird. Der Boden wird recht feucht gehalten, was ihr wohl ebenfalls gut bekommt. Das ist aber riskant, wenn das falsch ist, da man Fäulnis riskiert.
    Insgesamt ist die Pflanze sehr zart. Ich tippe auf irgendein Moor- oder Sumpfgewächs, weshalb ich ebenfalls schon eine Verwandtschaft zu fleischfressenden Pflanzen vermutete.

    Ich kann auch nur mittels der hier gegebenen Stichworte eine Bildersuche bei Google anwerfen, denn von Pflanzen haben weder ich noch sie den geringsten Schimmer.

    Unbeholfenes, mittels eines Bauchgefühls gesteuertes Stochern eines Blinden im Nebel.

    Danke für die Mühe.


    @Nbgradler

    Danke für den Tip. Ich schau mal.